was ich sehr niedlich (und leider auch naiv finde) finde, ist diese interessante Vorstellung einiger, dass es hier so etwas wie einen Rechtstaat für Alle in D. gibt.
Den gibt es aus der Sicht der Opfer eher für die Täter. Wenn hier z.B. jemand wegen Mißbrauchs in eine Therapie muss, dann darf er/sie das selbst bezahlen, die Täter bekommen das umsonst. Oder die Opfer dürfen auch nicht wissen, wo die freigelassenen Täter wohnen, umgekehrt wissen die Täter aber fast immer, wo ihre Opfer leben, da gibt es dann keinen Datenschutz.
Das kann man beliebig ausweiten z.B. auf die Frage, ob der Rechtsstaat eigentlich auch für HATZ IV-ler gilt. Und hat der Europäische Gerichtshof D. nicht schon mehrfach wg. Verletzung der Menschenrechte verurteilt? Verletzung der Menschenrechte und Rechtstaat, wie funktioniert das?
da es den Rechtstaat sowieso nur für Priviligierte Gruppe hier gibt, ist meine Forderung lediglich eine Verschiebung der Privilegien vom Täter zum Opfer, z.T. auch von Reich zu Arm.
Hier wird also von mir nicht der angeblich bestehende Rechtstaat in Frage gestellt, sondern lediglich das System der Nutznießer.