sorry, Tarzan, aber div. Hardware in der Hand gehabt zu haben, reicht mir nicht aus als Kompetenz, um ein Posting wie meins da oben, das Bezug auf Unterschiede zwischen den Modulen nimmt und auf jahrelange Praxiserfahrung beruht, einfach als Schönrederei abzutun. In 25 Jahren drumming hatte ich auch schon einiges in der Hand, trotzdem, erlaube ich mir nicht, daraus gleich nen Expertenstatus für jedwede Hardware abzuleiten. das ich darauf mal schärfer reagier, liegt einfach daran dass es mich immer mehr nervt, hier im DF Zeit zu investieren, was vernünftiges zu schreiben, und dann kommt ne unqualifizierte Antwort mit persönlichen Seitenhieben. dass ich dich sehr schätze weißt du, zudem kennen wir uns ja auch noch persönlich. aber mit solchen postings schießt du einfach übers Ziel hinaus
du hast dein TD-8 verkauft, weil du ne Ballerburg ohnegleichen hast, für die das TD-8 anschlußtechnisch nicht geeignet ist. logisch das man sich dann trennt, das sagt aber nix über die Qualität des Moduls aus.
du hast es verkauft, weil die VH-12 Funktionen nicht komplett unterstützt werden. ich hätte mir da eher ne anderes Hi-Hatpad gekauft, auch weil der Unterscheid zwischen der VH-12 und einem stinknormalen CY-12H von 95% der potentieller Hörer gar nicht wahrgenommen wird. Und ich behaupte mal frech, dass ein edrummer mit jahrelanger Erfahrung mehr Dynamik aus einem CY 12H am TD-8 rausholt, als ein unerfahrener Drummer aus der VH-12 am TD-20
Ein Modul kauft man sich sinnvollerweise für eine Anwendungsbereich. Wenn du im Studio damit arbeitest, dann entweder TD-20 oder TD-10 mit Zusatzkarte. Wenn nicht, dann reicht das TD-12 oder TD-8, zumindest wenn man gelegentlich mal aufnehmen will, Wenn man nur damit rumspielt ohne weitere Ansprüche, dann TD-9.
das TD 8, TD-10 mit Karte, das TD-12 und das TD-20 gehören für mich zur Oberklasse, weil sie alles zulassen, auch gute Studioaufnahmen. Die Unterschiede zwischen den Modulen bezeichne ich mal insgesamt als marginal, auch wenn - und das streite ich ja nicht ab - das TD-12 und TD-20 die frischeren Sounds haben und Dreizonenpads unterstützt werden. Das muss man aber erstmal auch einsetzen können und v.a. auch wollen. Oder Rimshots auf den Toms: nette Spielerei aber wo ist hier das Pedant zum A-Set?
das TD-9 ist für mich ein typisches Practicemodul, teilweise schöne Sounds aber mit anwenderischen Grenzen. Daher zähle ich es nicht zur Oberklasse, sonder eher zur Mittelschicht
ob man die 64 Kits braucht? Ich hatte keines von den voreingestellten im Einsatz, aber knapp 40 selbstmodellierte Sets. In einer Tanzband hätte ich sicher noch mehr gebraucht. Ich würde daher sagen, die voreingestellten Kits braucht man de facto nicht, die Möglichkeit 64 Kits zu haben, kann aber sehr sinnvoll sein. hängt halt von den pers. Vorlieben ab, wie man die Sets einsetzt
zum einem Punkt aus deinem anderen Posting:
Zitat
Der Umstieg von 8 auf 12 lohnt nicht, da geb ich Dir recht, aber bei einer Neuanschaffung sehen die Entscheidungskriterien anders aus.
Seh ich auch so, dennoch hat auch hier das TD-8 ein Wörtchen mitzureden, nämlich dann wenn du mit weniger Kohle am Start trotzdem in die Oberklasse einsteigen willst. bevor ich mit z.B. ein neues TD-6 kaufen würde, würde ich immer noch eher ein gebrauchtes TD-8 nehmen und ein TD-12 nur dann, wenn mir die paar Hundert Euro mehr am Arsch vorbeigehen.