Zitat
Original von seppel
hier findest du alles!
hab aber trotzdem nix gefunden...
Salsa und Samba sind so verschieden, wie Peter Hartz und die nach im benannten Empfänger. Salsa ist eine Ausgeburt der spanischen Konquistadoren, vornehmlich Karibikmucke, zu der man im "kleinen Schwarzen" tanzt.
Samba dagegen ist ein reines Armutsprodukt, per Gesetz durch den Diktaktor Getulio Vargas in den 30er Jahren in Brasilien zur Staatskultur erhoben, um der Ausbeutung ein musikalisches Ventil zu verpassen und auch um Brasilien, bis dahin ein ein Land ohne eigene Kultur, künstlich eine zu geben.
Blocos Afros, dass sind die bis zu 30 "Mann" zählenden Trommelgruppen, die mit Surdos, Repiniques und Caixas ausgestattet neben der Musik oft auch politische und soziale Arbeit leisten. Die bekanntesten sind Olodum, Ilê Aiye und Timbalada. Gesungen wird dabei (auf der Strasse) selten, und wenn auf der Bühne, dann fast immer über sich selbst, über die Schönheit des Schwarzseins, des Widerstandes gegen den Rassismus und dem Karneval.
In Deutschland ist das seit ein paar Jahren auch stark in Mode, den Samba (oder heute immer öfter Samba Reggae) auf dieses Wese unters Volk zu bringen. Da trifft sich ein Gruppe Trommelinteressierter, stark an ein Therapiegruppe bzw. äußerlich an eine Hippiegemeinschaft in Sandaletten erinnernd, mit leider sehr oft entsprechendem Taktgefühl.
In Brasilien beginnt der Bloco und das Trommel-Trainig für Millionen Kids bereits mit 3-4 Jahren, hier mit 30 
Wer mal die Blocos in Brasilien gefühlt und erlebt hat, kann hier keine Gute finden, außer es kommt von immigrierten Brasilianern. 
Axé e Bênçãos wünscht Psycho
edith erinnert sich noch vage:
http://www.samba-show-brasil.de
http://www.soleil-do-brasil.de/
.