Schwierig, aber die Aussage mit dem zum Dirigenten schauen finde ich da wichtig, wenn alle ein Auge vorne haben müsste das funktionieren. Natürlich muss jeder seine Stimme und vor allem die Rhythmik darin können, sonst hilft das alles nix. Kann man irgendwo was entschärfen, damit es zumindest nicht falsch klingt? Ansonsten hilft nur Satzproben (weiß nicht wie genau das bei Akkordeonorchestern ist), in der jeweiligen Stimmengruppe, damit das im Satz (oder glaube ich von manchen auch Register genannt) funktioniert. Da reichts oft wenns einer vom Satz kapiert hat und die anderen mitschleift (Stichwort Stimmführer). Analog auf das Blasorchester wäre das zB Trompeten/Flügelhörner, Tuben, Tenöre, etc. oder eben auch Holz, hohes Blech und tiefes Bleck gemeinsam um mal mit dem Kompass zu verstehen was da im Stück passiert. Diese geteilten Proben haben gerade bei anspruchsvollem Programm den meisten Lernerfolg und sind mMn am effizientesten. Allein schon weil man konzentriert an gewissen Dingen arbeiten kann ohne das sich 20 andere langweilen.
Alles nicht einfach, aber es ist auch die Aufgabe des Orchesterleiters bzw. Dirigenten die Stückauswahl oder das Arrangement auf das Level der Musiker anzupassen. Ich kann nicht verlangen, das zB ein böhmisches Orchester das Originalarrangement von Glenn Miller spielt. Da würde ich nach einfacheren Arrangements suchen. 
lg