Beiträge von burned_destroyer

    Ich sag mal so in welchen Tempi spielst du? Gerade am Anfang oder bei langsamen Zeug würde ich ja nicht unbedingt in Direct Drive investieren (abgesehen davon mag ich das Spielgefühl nicht so gern). Bei vernünftiger Technik kann man zB mit den Tama HP 200 Modellen auch ausreichend alles bedienen. Ich selbst habe zwar ein paar Cobras, aber an sich wirds mir immer mehr egal was ich unter den Füßen hab. Wenns nicht klingt bin meistens ich schuld, solange mechanisch alles in Ordnung ist.


    Also was will ich sagen? Jede 400€ Maschine wird absolut ausreichen, wennst was langfristiges haben willst bist mit Tama Iron/Speedcobra, DW 5000/9000, Pearl Eliminator, Mapex Falcon und Konsorten reichlich bedient. Die gibts auch gebraucht tlw zu fairen Kursen. Ich würde ja wenns budgetschonend sein soll die Pearl P Tausendirgendwas ansehen, die hat mich damals überrascht.


    Aber wenn man mit dem Königsegg eine Wurstsemmel holen fahren will, soll man das natürlich auch machen. :D


    Achja zum Thema: Mir hat die Tama Dynasync von den Direct Drive Pedalen am meisten getaugt, weil sie sich am ehesten nach Kette anfühlt. :D


    Edit und PS: Wenn schon die Dynasync dann aber mit Mirror Rod, die Kardanwelle ist ansonsten die größte Schwachstelle bei den Pedalen. Oder vom ACD Dennis eine zusätzliche Welle ordern. ;)

    Was war das für eine Veranstaltung?

    Das war das Branchenboxen. Kannte sowas selbst noch nicht aber scheint ein groß aufgezogenes Amateur Boxen sein, da wurde ich angeheuert die Eröffnungszeremonie zu begleiten und einen Song in der ersten Pause zu spielen. Der Aufwand war gut vergütet, auch wenn ich das Material erst 2 Tage zuvor bekommen habe. :D

    Ich werde in meiner Galerie noch die offiziellen Youtube Links reinstellen um den Thread hier nicht zu kapern.


    Achso Setup war 24, 13, 16 Premier Artist; Mapex Phat Bob mit 14x7 und Paiste 2002: 22" Power Ride, 19" Crash, 20" Crash, 14" Medium HH.


    Da kann man ja froh sein das so ein Moving Head heutzutage keine Glühfadenlampe mehr hat, sonst wär dir wahrscheinlich der Hocker geschmolzen 😅

    Warm wars eher wie der sogenannte Feuerengel mit brennenden Flügel vorbeimarschiert ist, aber da spart man sich die Entfernung der Schulterhaare. :D

    Zum Kesselsatz wurden schon viele gute Überlegungen geschrieben, ich denke da ist alles gesagt. Aber das Thema wackeliger Riser + wandernde Stative wollte ich nochmal anschneiden bzw. kommentieren. Mir ist das selbst schon ein paar Mal passiert. Insbesondere das China-Stativ und auch das Snare-Stativ wandern bei mir auf hohen Risern gerne mal herum. Meine Lösung sind tatsächlich Sandsäcke für Fotostative, da hab ich 2 Stück im Hardware-Case und packe die bei Bedarf auf die wandernden Stative. Wir sprechen da aber von Produktionen mit Stage-Hands und Transport im Sprinter, geringes Gewicht ist also in dem Fall für mich kein Kriterium.

    Da möchte ich auch nochmals drauf eingehen. Ich kenne das sehr gut, und sah auch schon sehr oft Chinas über Bord gehen. Die Kombi von kleinen Risern in Kneipen und hüpfenden Bandmitgliedern + Musik die etwas mehr Energie hat verursacht doch oft ein Wandern. Ich hatte ja bei Klynt unter anderem live auch oft ein Rack gespielt, weil gerade 4 Crash Becken an den Positionen die ich wollte bei kleinen Risern doch sehr schwierig zu realisieren war. Generell würde ich sagen kommts drauf an wo und was man spielt. Ebener Boden und Wohnzimmer Jazz? Da geht jeder Beckenständer. Irgendwas lautes schnelles auf wackeligen Europaletten - da hilft ein Rack was das Ganze zusammenhält sehr.


    Ich mag es beide Optionen zu haben, je nach Anwendungsfall bin ich vorbereitet und kann Dinge abwechselnd nutzen. :)

    Mich interessiert z.B. nicht, wie der Aufbau aussieht.

    Jo ich mein das Auge spielt mit. :P ich fühl mich bei Symmetrie auch spielerisch irgendwie wohler, aber seis wie es sei.



    Wirklich? Das ist natürlich doof. Gates sind auch nicht die Lösung für alles. Ich benutze so wenig Gates wie möglich. Klingt einfach besser, außer man möchte das Gate den Sound gezielt mit formen lassen.

    Kommt drauf an wie empfindlich man ist. Im Studio hatte ich mit dem Pearl Rack vor 3 Jahren glaub ich kein Problem. Weiß aber auch nicht wie viel da bearbeitet wurde, Sound gefiel mir aber. Ansonsten ist der Tipp mit dem ausstopfen sicher ein Versuch wert. Wenns dir nicht gefällt kannst ja zurückschicken auch noch, aber versuch es mal.


    lg

    Spannend wie unterschiedlich die Geschmäcker da immer sind. :D Du kommst ja wunderbar damit klar, aber wenn ich die Toms so verschoben sehe schreit mein innerer Monk einfach. Bei 10, 12 ist die Hihat ja minimal weiter links wenn die Toms symmetrisch vor der Snare sind. Aber gut ich würde bei einem Crash direkt vor meiner Nase auch Schreikrämpfe bekommen. ^^

    Zurück zum Thema, ich verwende ja beide, das Pearl Icon und ein Gibraltar Rack und bei beiden ist mir noch nie was verrutscht. Das Gibraltar war auch einige Jahre unterwegs und hat ein paar Kampfspuren ist aber noch immer tadellos in der Funktion. Das einzige was mich nervt, die Gummifüße bei den horizontalen Beinstangen verdrehen sich in der Hardwaretasche ganz gern, die halten bei mir nicht mehr fest. Könnte man alles lösen aber im Affekt beim schnellen Aufbauen ärgert man sich kurz. Bzgl Vibrationen hat Jürgen natürlich Recht, es spricht alles was dort montiert ist ein wenig mehr über. Beim Aufnehmen sollte man das aber mit Gates ganz gut in den Griff bekommen.
    Praktisch sind beide, optisch würde ich ja die Rundrohre bevorzugen weil dezenter. Das Pearl wohnt im Proberaum und ist ein absoluter Panzer.


    Viel Spaß auf alle Fälle mit dem neuen Zeug und bin ja schon gespannt wie dann alles aussieht.

    Die meisten Racks kommen für mich nicht in Frage, weil die Seitenteile zu hoch für meine Ride-Position sind. Bin allerdings auf dieses Rack hier gestoßen:

    Das U Rack funktioniert sicher, aber die Seitenteile kann man meist in der Höhe verändern, das sollte kein Problem für das Ride sein. Außer du hast beim Gibraltar die kombinierten 90° Klammern für die horizontalen Rohre. So könntest auf den Seiten quasi ein Stealth Rack haben und über der Kick ein normales Rohr. Wie auch immer, mannigfaltig sind die Optionen mit Rack. :D


    Bin die Möglichkeiten noch mal durchgegangen und werde mir wohl einfach das Starclassic Performer als 5-teiligen Kesselsatz mit ungebohrter BD (ohne Tomhalter) besorgen.

    Damit machst sicher nix falsch. :)


    lg

    Unsere Sängerin hat sich für den Song einen bisschen mehr Metall angehauchten Sound gewünscht.

    Ich spiele aber kein Doppelpedal.

    Die schnelle Figur im Vers soll so ein bisschen Metal Double Bass Vibes erzeugen.

    Ist aber eigentlich die FloorTom mit der Bass im Wechsel während ich open handed die HiHat durchlaufen lassen :).

    Deswegen Fake Double Bass :).

    Klingt super tight, sehr cool! Ich versuchs immer mit Doubles zwischen rechter Hand und Fuß, wenn ich das mal machen muss. Song ist auch cool!


    lg

    Beides auch hinsichtlich "Mitbrummeln" der Toms mit der Bassdrum. Definitiv habe ich auch rausgefunden, dass auf der Bassdrum montierte Toms nicht hörbar mehr an die Bassdrum "gekoppelt" sind. Es geht vor allem um die Nähe zur Bassdrum, die mechanische Kopplung macht kaum was aus. Zumindest mit dem Mapex Tomhalter.

    Spannend mich hat das damals schon bei einem Einsteigerset immer gestört. Ok, das war auch keine freischwingende Aufhängung wie jetzt alle haben, aber mir ist das doch bei jedem BD Schlag aufgefallen. Aber natürlich im Kontext ists wurscht, das war einfach "mir fällts auf und ich hätts gern ohne". In der Musik egal solangs klingt und grooved.


    Ich würd mir das Drumtec Set wirklich ansehen, Preis ist fair und hübsch ist es auch. Würde ich noch Sets brauchen tät ich mir das wirklich überlegen.


    lg

    Ein Sonor Vorschlag fehlte bisher ;)

    BD sieht so aus, als wäre sie 16“ tief. Dazu 10 Stimmschrauben.

    https://www.kleinanzeigen.de/s…ocial&utm_content=app_ios

    Das sieht eher nach den 17,irgendwas Sonor Maßen aus, 16" Tiefe wirkt dann doch schlanker um die Taille.


    Ich glaube ehrlich das die verlinkten Tama Sets für dich den besten Kompromiss darstellen wenn das Budget so gedeckelt bleibt. Ich habe mich damals ja bewusst für das Saturn entschieden, weil die Floortoms eben quadratisch sind (mag die flacheren optisch nicht) und die Bassdrums jungfräulich sind. Qualität passt natürlich. Mit deiner Tom Position würde ich auch eher Richtung Rack tendieren, bzw einfach eine Querstange zwischen den Beckenständern montieren und dort die Toms. Muss ja nicht ein komplettes sein, aber da bist du wirklich unabhängig mit der Bassdrum und Tom Position. Ich glaube von deiner Warte würde ich auch die Favoriten Richtung Tama, Mapex, Yamaha setzen. Pearl hat auch schöne Sets und jetzt ja auch einen L Arm für die Tom Montage. Ansonsten ein Set mit 22x18 kaufen, noch ein oder zwei Jahre neu sparen und dann wenn möglich eine 24x16 nachbestellen und die 22er BD als Gong Tom verwenden. :D

    Bzgl den gefederten Floortom Beinen, die kannst auch einfach tauschen wenn sie zu viel Resonanz haben.

    Ansonsten bin ich schon gespannt was es wird. Für mich kämen ja Gretsch, DW wegen nicht vorhandener Sympathie nicht in Frage. PDP könntest dir auch noch überlegen, vielleicht gibts da Konfigurationen die passen könnten.


    lg

    Physikalisch macht das sicherlich Sinn, aber musikalisch? Spielst Du so oft zwei Toms gleichzeitig an, dass es sich lohnen würde, das ganze Tom-Tuning darauf auszurichten? Jeder spielt ja anders, aber ich persönlich spiele eigentlich fast nie zwei Toms gleichzeitig an, immer eher nacheinander.

    Eigentlich hab ich nur interessiert mit gelesen, aber fürs Exempel, ich bin da schuldig. :D Spiele gerne zwei Toms gleichzeitig, ein harmonischer "Akkord" ist da nicht verkehrt. Frei nach Yngwie Malmsteen: "More is more".


    lg


    Also ich würde da unterscheiden zwischen Kneipen und richtigen Venues. Wenn ich zB das Explosiv Graz hernehme, dann bezahl ich da als Veranstalter da natürlich Saalmiete, aber dafür habe ich Ton -und Lichttechniker, Roadies, Security Personal welches die Eintritte kontrolliert, etc. Auch die Bühne und der Saal haben eine professionelle PA und auch sonst macht das durchaus Sinn.


    Bei Kneipen kommts immer drauf an würd ich sagen. Wir haben den absoluten Luxus bei uns das Wakuum zu haben was als Verein organisiert ist. Der Vorteil? Man kann organisieren ohne finanzielles Risiko und zahlt für die Location nichts.

    Generell liegt das vielleicht auch daran das wir selten selbst veranstalten, deshalb muss ich mich auch kaum um sowas kümmern. Würde ich mich sonst auf solchte Deals einlassen? Nja ich würde primär mal nicht selbst veranstalten wenn sichs vermeiden lässt.


    Etwas OT, aber das wird in AT sowieso spannend, die Kosten für die AKM wenn man etwas veranstaltet sind mittlerweile auf über 500€ angestiegen. Wenn man dann noch Saalmiete mit knapp 1k€ mit einrechnet und 3-4 Bands dann braucht man schon mal mindestens 60 zahlende Gäste mit Tickets um 25€ um überhaupt mal die Grundkosten zu decken. Da hat dann noch keine Band was bekommen, geschweige denn Getränke oder was zum Beißen. Und zahle ich bei lokalen oder auch Bands wie in unserer Größe 30€ für das Ticket? Die meisten werden das verneinen, damit werden fürchte ich sehr viele Veranstaltungen im Keim sterben weil das finanzielle Risiko zu groß wird.


    lg

    "The Drummer" - Kurzfilm. Finde ich irgendwie sehr viel schöner:

    Der hat mir auch sehr gut gefallen.


    Zu Whiplash, ja ich finde ihn auch überzogen, vereinzelt mags sowas geben, aber in dem Ausmaß äußerst unwahrscheinlich und mir noch nie untergekommen. Wieso ist der eigentlich nochmal Thema geworden? Ist ja doch schon ein paar Jährchen alt.


    lg


    PS: Wenns wirklich seltsam sein soll kann ich den empfehlen:
    https://www.imdb.com/de/title/tt0812243/