Alles anzeigenMir ist da echt nie ein Zusammenhang aufgefallen, zumal ich seit geraumer Zeit auch eher nur große und dünne bis mitteldünne Crashes spiele. Wobei sich das kürzlich wieder ein Stück "nach unten verschoben" hat - nachdem eine Zeit lang 17-19" meine favorisierte Crashbeckengröße war, hatte ich mir letztes Jahr wieder mal ein 16er besorgt und spiele aktuell 17-18" Crashes.
Was die Riss-Anfälligkeit betrifft gibts unterschiedliche Thesen. Und die ergeben auch alle für sich genommen irgendwie Sinn.
Dass dünne Becken flexibler sind und die Schlagenergie besser aufnehmen können spricht dafür, dass dünne Becken seltener reißen als dicke.Dünne Becken können andererseits aber auch deutlich weniger Schlagenergie einstecken. Da ist einfach irgendwann Schluss, zumindest nach einer gewissen Zeit. Und das erscheint mir auch vollkommen logisch und untermauert, dass mir auch große und dünne Crashes und Chinas gerissen sind. Kleine und dicke spiel ich schon lang nicht mehr.
Und weil es ja auch "paperthin" Crashes gibt ... was kann man leichter reißen und zerknüllen: Papier oder Pappe (letztere mit der selben Dichte)?Ist eigentlich ganz logisch. Sicher lässt sich das auf Bronze-Legierungen in Becken-form nicht direkt übertragen.
Ich vermute jedenfalls hier und da auch einfach Marketing-Tricks. Wer will schon Becken kaufen, die potenziell schneller kaputt gehen als andere?
Einfach ist da nichts, ich denke es ist immer abhängig vom gesamten System: Sticks, Schlagenergie, Schlagfrequenz (wie schnell ich da draufzimmer, Stichwort Aufwärtsbewegung des Beckens), wie locker aufgehängt, Beckengröße, Beckendicke, wie flach/tief das Profil des Beckens ist. Habe ich noch was vergessen?
Ich kann sagen für meine Spielweise und die Musik die ich bediene ist groß und Medium optimal, die Größen der 4 Crash Becken sind 19" und 3x 20".
Ich habe auch quasi Paperthin Crashes aber mit denen würde ich keinen Metal spielen. Gediegenen Alt Herren Rock würd damit aber wohl schon gehen.
lg