Beiträge von Bruzzi

    Ein Kesselsatz aus Walnuss (mit hellen Streifen an der Daube wo das Badge montiert wird).
    Da ich das Holz für den Kesselsatz selbst auftrennte konnte ich die Maserung spiegel, dadurch entstehen recht große und symetrische Bilder.
    Walnuss ist einfach klasse. 8o



    Lieben Gruß
    Bruzzi


    PS Tatsächlich hat jeder Kessel ein Astloch als Ventilationsloch. :thumbup:

    Hi,
    ich würde erst mal testen welchen Härtegrad du für deinen Wunschsound brauchst.
    Nimm einen alten Stick und fummel einen tennisball, einen Radiergummi, Socken usw. dran und entscheide dann welcher sound passt.
    Einen gescheiten Stick mit diesen klangeigenschaften kannst du dir dann immer noch kaufen oder spielst die gebastelten einfach weiter.
    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    das wird noch einige Wochen dauern, ich bin leider komplett dicht mit Aufträgen.
    Angedacht sind Spannreifen in Segmentbauweise und unterschiedlichen Holzkombinationen.
    Gruß
    Bruzzi

    Keine zugekauften! Selbstgemacht natürlich. :D
    Gruß
    Bruzzi
    PS Ich glaube Cube beziehen ihre Holzwaren bei Sindelfinger Holzringe, bin aber nicht 100% sicher.

    JohnDrum


    Jepp so isses. :thumbup:
    (Bei Bogen aus Eibe macht man sich ja gerade das zu Nutze, druckfestes Kernholz zum Schützen das elastische Splintholz nach vorne.
    Sozusagen ein von der Natur laminierter Gegenstand.)


    Auch die Art des Auftrennens ist natürlich entscheident für den Klang.
    Liegende oder stehende Jahresringe, Luft- oder Kammergetrocknet, bei Vollmond geschlagenes Holz...usw


    Ich finde ein bischen Voodoo eigentlich ganz lustig und das mit der Wünschelrute klappt bei mir auch, da frag ich auch nicht warum, is halt so. :D


    Wir werden sehen, kommt Frühling kommt Shoot-Out, ich bau dann mal.


    Lieben Gruß
    Bruzzi

    ich bin immer etwas verwundert, warum es keiner einfach mal ausprobiert,


    Kann man ändern. 8o


    Ich wäre bereit mal einige Kessel mit identischen Maßen aus verschiedenen Hölzern zu bauen und wir verkosten dann mal blind.


    Wer hat Lust?


    Ach, machen wir doch gleich ein Treffen draus.


    Termin geb ich rechtzeitig bekannt.


    Gruß
    Bruzzi

    @ tschino,
    ja das kann tatsächlich passieren.


    Selbst das Holz von einem Baum kann, je nachdem, ob man mehr Splint- oder Kernholzanteil verbaut, total unterschiedliche Trommeln ergeben.
    Wie schon erwähnt ist die Dichte des Holzes (also das Gewicht des Kessels) sehr entscheident für den Klang.
    Natürlich achtet man darauf die Kessel gleichmäßig zu bauen, um diese Unterschiede zu vergleichmäßigen.


    Ist wie beim Verblenden von Whiskey, man hat zwar unterschiedliche Ausgangsstoffe, stellt sie aber so zusammen, dass der Mix immer wieder gleich/ähnlich ist.
    Rotkäppchen ist auch schon lange tot, ihren Sekt gibts immer noch und auch der schmeckt immer gleich.


    Gruß
    Bruzzi

    @ trommla,
    ja, das ist nicht mal so falsch.


    Wenn ein Kunde sich in Weißbuche, Wenge oder Afzelia verliebt hat (der Optik wegen) und bekennender Jazzer ist,
    wird er mit dicken Kesseln wohl wenig Freude haben. Er bekommt seinen Kessel dann eben entsprechen dünn gefräst.


    Der Hardhitter hingegen wird für seinen Metalsound mit etwas mehr Wandstärke und einem dichten Holz glücklicher werden.
    Findet der aber ausgerechnet an Kirsche gefallen, werden die Kessel eben ein bischen dicker.


    Bei den Stavebauten ist es nunmal nicht nur der Sound, der zur Holzauswahl führt, sondern eben auch die Optik.
    Von daher bin ich doch sehr froh, dass man mit der Bauweise großen Einfluss auf den Klang ausüben kann, sonst gäbe es ja Jazz- und Rockhölzer.


    Hat ein Kunde allerdings mehrere Hölzer, welche ihm gefallen und steht für ihn der Klang im Fokus, wird das Holz selbstverständlich zu erst danach ausgewählt.


    Mit den Schichtkesseln bin da weniger vertraut, wundere mich nur, dass die Holzsorte einzelner Lagen kriegsentscheident sein soll...
    wo doch nicht selten anschließend Glitzerfolie in der Stärke einer ganzen Furnierlage drüber kommt.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    sorry, ich wollte nicht noch mehr Verwirrung stiften. 8|


    Ich gebe zu, dass ich noch keinen Ahornkessel gegen den wirklich baugleichen Schichtholzkessel aus z.B. Birke ausgiebig hätte testen können.
    Ich bin noch nicht mal sicher, ob die Hersteller dann tatsächlich auch die gleiche Wandstärke und Anordnung der Lagen bei den Kesseln produzieren.


    Bei den Stavebauten merke ich, dass die Hölzer mit hoher Dichte in dünner Ausführung einfach besser klingen, deshalb werden die in aller Regel auch mit Verstärkungsringen versehen.


    Kirsche ist weder besonders hart noch hat sie eine hohe Dichte, daher klingt ein Kirschkessel auch bei 12mm (und mehr) Wandstärke noch richtig klasse und hat ordentlich Bassanteil.
    Ein Kessel in Weißbuche, was sehr dicht und hart ist, klingt dagegen sehr viel höher, wird also eher dünner hergestellt. Ein leichter Kessel ist eben auch leichter anzuregen als ein schwerer.


    Ein Kessel aus Nussbaum hat mehr Bassanteil als einer aus Eiche mit gleicher Wandstärke, dabei ist das Holz eigenlich ähnlich schwer, scheint also der unterschiedlich porigen Struktur geschuldet zu sein.


    Eine definitive Aussage wie ein Holz klingt kann ich einfach nicht machen, wäre aber schon echt mal einen Versuch wert mit drei identischen Kesseln zu experimentieren...
    ...und finde dann wahrscheinlich raus, dass mann das schwere Holz einfach ein bischen dünnner.... :D


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    immer noch die Housemartins und immer noch geschockt wie man so ein Tempo so locker trommeln kann ;(


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    :thumbup:

    Hi,
    schöner Thread und noch schöner, dass die werte Trommelgemeinde die Marketingsprüche der Industrie so fachmännisch seziert. :thumbup:


    Meiner Meinung nach haben der Kessel und das Holz in jedem Fall einen großen Einfluss auf den Klang der Trommel!!!


    Allerdings:


    Der Titel hier sollte nicht lauten "Welches Holz?" sondern "Wie und wie viel Holz?"


    Massivholz


    Bewegt man sich bei der Holzauswahl im Bereich der üblichen Verdächtigen wie Ahorn, Birke, Buche, Eiche und stellt daraus Kessel mit identischen Abmessungen her,
    wird es schwierig die Unterschiede rauszuhören, sind aber da. Noch schwieriger wird es, wenn man die Kessel so herstellt, dass sie vom Gewicht her identisch sind.


    Spannt man allerdings den Bogen etwas weiter und vergleicht einen dicken Kessel aus leichter Pappel mit einem gleichschweren aus sehr dichter Wenge, werden die Unterschiede schon recht deutlich.


    Gleichzeitig hat eine Snare in 30mm Buche rein garnix mit ihrem dürren Brüderchen mit 8mm Wandstärke gemeinsam, trotz gleichem Werkstoff.


    Das alles bezieht sich jetzt auf Kessel in Stavebauweise, sprich aus Massivholz mit jeweils identischer Kesselkonstruktion.


    Schichtholz


    Bei den viel häufiger benutzten Schichtholzkesseln tritt die Holzsorte gegenüber Massivholzkesseln etwas in den Hintergrund und es gibt dafür eine weitere Komponente.
    Die Anordnung der Holzlagen (und die damit verbundene, unterschiedliche Spannung im Kessel) hat einen sehr großen Einfluss auf das Klangverhalten.
    Um so dicker die einzelnen Furnierlagen und um so höher die Spannung der Lagen, desto höher der Ton des Kessels. Stehende Lagen und diagonale Anordnungen sind bei den Premiumherstellern daher keine Seltenheit.


    Es macht für mich keinen Sinn pauschal zu sagen, dass ein Kessel aus Ahorn so und einer aus Birke so klingt.


    Ausprobieren, anspielen und kaufen was gefällt.


    Alle so schlau wie vorher??? ;(
    Prima!! :thumbup:


    Die Wahrheit zeigt sich beim Trommeln... wenns Set geil klingt, isses das richtige Holz. 8o


    Lieben Gruß
    Bruzzi

    :thumbup: Der Punkt geht klar an dich!! ;) Lol


    Gruß
    Bruzzi


    PS Den Sägeschnitt muss man denk ich aber gut verschleifen, um weiteren Rissen entgegen zu wirken.

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    Besser so? :whistling:


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    ich habe zum Thema "Becken abdrehen" etwas recherchiert und dieses Video im Netz gefunden.


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    Viel Erfolg!... :whistling:


    Lieben Gruß
    Bruzzi