Beiträge von ElEhnez

    Ich denke auch, dass die Verkrampfung mehr psychisch bedingt ist.
    Bist du sonst im Umgang auch eher schüchtern oder verhälst dich anfangs mehr "normgerecht" denn nach deiner eigentlichen, eigenen Fasson?
    However, ich will und kann jetzt nicht in dein innerstes leuchten, aber ich würde dir auch einfach zu Training raten. Durch viel Auftreten oder auch viel Sessions mit dir wenig bekannten Musikern, wechselnde Sets, neue Bekanntschaften, Gäste im Proberaum etc. wirst du im Laufe der Zeit daran gewöhnt und lockerer werden. Das Musik machen muss einfach selbstverständlich für dich werden, so wie Essen oder Fernsehen schauen. Du darfst nicht mehr darüber nachdenken müssen. Das ist eine langsame Entwicklung, sie kommt mit der Zeit, wenn du auch ein bisschen was dafür tust.
    Die Arbeit am Rest deiner Persönlichkeit bleibt deshalb nicht aus, aber vielleicht kommst du über den Umweg Musik machen deinem Ziel näher und entwickelst dich auch persönlich weiter. Das ist aber eine Sache, die über Jahre geht (und hoffentlich nie endet!).


    Versuch bei allem, was du spielst, auch immer gut zu Atmen. Das heißt hauptsächlich auch gut ausatmen, dadurch atmest du automatisch auch tiefer ein. Flaches Atmen ist schlecht für die gesamten Körperfunktionen und die Sauerstoffversorgung der Muskeln.

    Es gibt einen Unterschied zwischen dem Presswirbel und dem Buzzroll. Eigentlich ist das Gleiche gemeint, aber wer vom Presswirbel spricht, der presst halt meist - und genau das ist ja offensichtlich dein Problem.


    Wie Moko richtig sagt, den Stock eher locker halten, gegen Ende jedes Schlags lockerer werden. Wenn du zuviel und zulange presst, würgst du den Rebound ab!


    Die Meister können beim Buzzroll sogar bestimmen, ob 3,4 oder 5 Rebounds rauskommen, aber so hoch wollen wir ja nicht fliegen... ;)


    Üben am besten abwechselnd mit Singlestrokes: je 1 Takt Achtel einmal Singles, dann 1 Takt Buzz, dann 1 Takt Singles usw.
    Die Bewegung der Hand muss immer gleich bleiben, egal ob Singles oder "gepresst". Nur die Finger öffnen oder schließen sich, die Hand und der Arm bleiben gleich.

    Tambourin ist ja eigentlich die Rahmentrommel, die ursprünglich keine Schellen hat.


    Mein kurzer subjektiver Erfahrungsbericht zu Set-Tambourins:


    Hatte mir vor 2 Jahren ein Meinl TB2M (glaub ich) gekauft, das Schwarze mit den goldenen Messing-Schellen. Fand ich klanglich wärmer als die silbernen Schellen. Das Ding ist recht schwer und solide gebaut, lässt sich ziemlich fest montieren. Abnehmen und mit der Hand spielen ist aber eher unmöglich, dazu ist es zu schwer und die Schrauben stören etwas.
    Haltbarkeit: Nach 2 Jahren intensiberer Bearbeitung mit 5B-Stöcken ist in der Mitte nun die obere Leiste gebrochen, da wo der mittlere Schellenstab eingehängt ist. Hat mit enttäuscht, da ich das Ding für solider gehalten hatte. 30 DM hab ich damals übrigens bezahlt...das waren Zeiten...


    Nun hab ich mich damit abgefunden, dass Set-Tambourins wohl ähnlich Splash-Becken Verschleißteile sind und mir ein neues gekauft:


    LP (Latin Percussion), mit silbernen Schellen.
    Der Sound ist etwas anders, nicht ganz so definiert wie beim Meinl, etwas "breiter", setzt sich aber im Bandgefüge mindestens genauso gut durch. Im Moment gefällt es mir besser als das Meinl.
    Das LP kann man bei Bedarf sogar mal in die Hand nehmen. Zur Haltbarkeit werde ich beizeiten berichten.
    Preis ist der gleiche, beide (LP und Meinl) kosten mittlerweile um die 30 EUR!!!


    Pearl (Bezeichnung weiß ich net):
    Besonderheit: Man kann den Schellenring aus der Halterung rausnehmen und mit der Hand spielen. Das funktioniert top.
    ABER: Der Sound ist kacke! Echt. Klingt irgendwie matt, leise, kein Durchsetzungsvermögen (fehlt nur noch, dass das Dingens rauscht - wie ein altes Tapedeck :D )
    Also die Investition kann ich nicht empfehlen.


    Ich hatte noch einige andere Modelle angetestet, aber am Drumset gespielt gefiel mir das LP am besten, gefolgt vom Meinl. Am liebsten doppel ich mit dem Tambourin die Snare.

    Versuch den Wechsel zwischen den Pedalen mal ganz langsam zu üben: Erst trittst du deine BD-Note. Der Fuß / das Bein kommt dann in die Ruhestellung (egal op Ferse oben oder unten oder links oder rechts) und stoppt damit die Trittplatte ab. Grundposition also. Und erst wenn das Pedal ruhig steht, wechselst du auf das HH-Pedal.
    Du hast dann also 2 separate Bewegungen: Einmal der BD-Schlag, der in die Grundposition gestoppt wird, und dann den Wechsel zur HH.
    Üb das erstmal langsam und so ca. 1000 Mal.
    Klar bindet man beide Bewegungen mit zunehmendem Tempo. Allerdings sollte dir so etwas mehr Kontrolle gelingen und der Beater nicht unkontrolliert zurückschlagen.
    Du sollst dein Schlagzeug kontrollieren und dir nicht wehtun.

    Wenn sich keiner meldet, kann ich eine 4X12er Git-Box (Marshall Vintage 30 Speaker, 150 Watt) mitbringen.
    Bitte rechtzeitig bescheid geben. Das wäre dann auch meine Entscheidung, wann ich auf dem Treffen eintrudele... ;)
    Falls allerdings keine Box gebraucht wird, bitte auch rechtzeitig Info. Sonst schlepp ich dat Ding umsonst...

    Raum im Raum ist dann gefragt, wnn man möglichst wenig bis garnix nach außen hören soll.
    Ansonsten bringt dämmen aber erstmal was für die Akustik im Raum selbst, kann aber auch den Schall, der nach außen dringt, reduzieren. Und das freut die Nachbarn bestimmt schonmal.
    Nich immer nur Schwarz / Weiß.

    Genau und dann per Hand nachschleifen.
    Wie sich die Unebenheiten der Gratung auf die Stimmung auswirken kommt immer darauf an, wie stark die Gratung beschädigt ist und wie sensibel die Trommel insgesamt ist. Ein scheiß Kessel klingt auch mit verbesserter Gratung nicht unbedingt besser...ausprobieren.


    PS: Nix gegen dein Set - ich kenne es nicht.

    Richtig laute Doubles kriegt man auch mit den Händen nicht hin, wenn sie schnell sein sollen. Mit den Füßen ist das nicht viel anders.
    Entweder auch die Singles leiser spielen und die BD miken, oder nur Singles spielen.

    Doch doch, das kann man auch ohne Rutschen. Allerdings erfordert das sehr viel Übung.
    Kannst du diesen "Wirbel" in jedem normalem Tempo? Auch langsamer? Also richtig mit Kontrolle?
    Alles lernbar. (Auch wenn ich's nicht kann...)

    Hab sie auch auf der Messe gesehen.
    Wie sie funktionieren ist klar: Durch den Seilzug wird ein Kontakt ausgelöst. Ob die allerdings anschlagsdynamisch sind, weiß ich nicht. Man muss halt relativ genau treffen, sonst schlägt man mit dem Stockschaft gegen den Rahmen.

    Jetzt weiß ich auch warum das "kick butt" heißt!!!! :D :D :D


    Was Drumloop sagt, ist was Wahres: Check auch mal deine Technik: Versuch beim Treten mehr das Knie anzuheben und weniger wie beim Fußball das Unterbein vorzutreten. Verlager das Gewicht mal mehr auf den hinteren Fußteil statt nur mit der Spitze zu kicken. Im Grunde sollte nur das Knie hochgehen, das Schienbein bleibt senkrecht.

    Ich find die Stagg Splashes auch geil und teilweise besser als die ganze teure Markenscheiße. Sobald meine beiden Zildjian Splashes denn ganz kaputt sind, werden Staggs gekauft!


    Splashes sind im Grunde Verschleißteile. Mein 8er hat immerhin fast 4 Jahre gehalten, trotz reverse-Aufhängung und Bearbeitung mit 5B-Stöcken.


    Irgendwann muss man aber die meisten Splashes dem lieben Gott zurückgeben. Warum also welche für 200 EUR kaufen?!?

    Man kann auch relativ einfache Mikros von alten Videokameras nehmen. Wenn der MD-Recorder einen extra Mic-Eingang hat, erzielt man damit gute Aufnahmen. Wichtig ist dabei dann eher die Position des Miks. Bei manchen meiner Jazzaufnahmen ist die BD viel zu laut und fett...
    Aussetzer können auch durch Übersteuerung entstehen. Manche Recorder haben das als "Schutzfunktion", dass sie bei Clipping abschalten, also kurz auf kein-Signal schalten.


    Ich hab mir im eBay einen zusätzlichen stationären MD mit Digitalausgang geholt, von dem ich dann direkt in den CD-Recorder gehe. Mit Computer-Sachen ginge das alles einfacher, aber ich hab keinen Boch jedesmal den PC hochzufahren, Bildschirm an usw. Die Kiste läuft die ganze Woche schon im Büro...dat langt mir.

    Zitat

    Original von Kai aus der Kistewenn mich einer fragt, warum ich einen 21 Jahre alten Ascona fahre, trotz (...) der astrnomischen KFZ-Steuer.

    Warte einfach noch 10 Jährchen, dann gilt das Ding als "Oldtimer" und du zahlst mit dem H-Kennzeichen nur noch einen Bruchteil der Steuern... ;)