Beiträge von ElEhnez

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    Original von Mean Ingredient
    Hab gerade mit Thomann telefoniert. die ham mir gesagt, das becken könnte man in dem zustand nich mehr umtauschen, da zu viele fingerabdrücke und grünspan drauf wäre. so'n shit!


    Hä? Warum das Becken nicht einfach putzen und einschicken?

    Ein Thema zur Time ist wann-hole-ich-aus?
    Die Diskussion hatte ich schonmal mit DF, aber ich möchte den Ansatz hiernochmal erläutern.
    Wenn man (als leicht fortgeschrittener Anfänger) BD-Vorschläge spielt, klingen die oft ein bisschen abgewürgt. Das kann daran liegen, dass die Bewegung für die Offs einfach zu spät gestartet wird.


    Mein Lehrer hat mir eine geile (fiese) Übung gegeben:
    1) Spiel einen normalen Backbeat mit Achtel-HH (gewippt). SD immer auf 2 und 4. Wenn du die BD auf 1 und 3 spielst, holt der Fuß parallel mit der rechten Hand auf 4+ und auf 2+ aus. Die Bewegung dauert also eine Achtelnote lang. Spiel mal ganz langsam und schau’s dir an.


    2) Wenn du jetzt die BD variierst, also statt auf 1 und 3 auf 1e und auf 3e spielen willst, wann holt der Fuß/das Bein aus? Die Bewegung muss auch hier eine Achtelnote dauern, d.h. du holst auf 4e+e und auf 2e+e aus! Mach das mal, während die HH ganz normal weiter wippt. Echt schwer! Aber wenn du das schaffst, wird auch dein Timing mit’m Fuß besser, weil der Fuß immer die gleiche Bewegung macht – immer zum richtigen Zeitpunkt! Ist sauhart am Anfang, am besten mit 40 bpm starten.


    3) Jetzt legst du die BD auf die 1+ und die 3+ - nicht soo schwer.
    4) BD auf 1e+e und 2e+e – vgl. Punkt 2).


    FF (Fiel Fergnügen)!



    PS: Klar verschiebt sich der Ausholzeitpunkt bei hohen Tempi, aber hier geht's ja erstmal um die Basics im langsamen bis mittleren Tempo.

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    Original von knüppel
    Hi @all,
    das scheint ja ein richtiges Problem mit den Gitarristen zu sein!

    VORSICHT X( !!!
    Ich war früher auch "nur" Gitarrist und in meiner letzten Band war es vor allem der Drummer, der nicht motiviert war!!! ;) (mit ein Grund, heute selbst die Stöcke zu schwingen)

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    Original von gudipoya
    Schlechtes Wetter - Schlechte Laune, Kein Antrieb, kein Bock...Dat is dat leid...


    Mit so Leuten zu "spielen" ist reine Zeitverschwendung. Wenn da keine Begeisterung am Klang des eigenen Instruments in jeder Sekunde da ist, keine Leidenschaft, wenn die Grillkohlen heißer glühen als die Röhren vom Amp - sorry, dann guck dir lieber 'n ollen Film im Fernsehen an. Das ist auch keine Frage ob Profi oder Hobby. Ein Fußballclub, der lieber Bier säuft statt zu kicken wird keine Tore schießen.
    Ich habe im Laufe der Jahre in zig Bands und Formationen gespielt, lange Zeit auch als Gitarrist. Die meisten Sachen gingen wegen unterschiedlicher Vorstellungen auseinander. Mit der Zeit merkt man sehr rasch, ob eine Band funktionieren wird oder nicht.
    Am Ende siegt meist der erste Eindruck...("ich hab's gleich geahnt") :rolleyes:
    Wenn dein Gefühl sagt das wird nix wird's meist auch nix.

    Jede Entwicklung, nicht nur die einer Band, macht verschiedene Phasen durch. Es gibt immer Zeiten, in denen alles super läuft, alles klappt, alle haben Fun. Plötzlich kommen aber auch Proben, die gar nicht klappen, der Sound ist (angeblich) scheiße, die Songs sind lahm, das ganze Programm langweilt oder sitzt nicht usw. Das ist ganz normal. Umsomehr als das alle Musiker Gefühlsmenschen sind.
    Ihr dürft diese Phasen nicht überbewerten und glaube – selbst in so scheiß Zeiten lernt man was. Das merkt man aber erst hinterher. Wenn ihr also genug Zeit habt, knöpft euch doch mal einen bestimmten Song vor, spielt ihn, nehmt ihn auf. Dann anhören und jeder sagt, was ihm einfällt. Wahrscheinlich hat jeder seinen Anteil daran, dass der Song nicht schiebt. Die Frage ist, sind das dann individuelle Probleme – sprich: zu Hause üben – oder Sachen, die man als Band erarbeiten kann. Versucht nicht alles auf einmal zu ändern, sondern nehmt euch einen Aspekt vor, z.B. „Timing“ oder „Sound“ oder „Background-Gesang“ etc.
    Scheut euch nicht, mal die anderen 10 Songs auf die Seite zu legen und nur an einem Song zu arbeiten. Wenn z.B. ein Timing-Problem da ist, taucht das in den anderen Songs sowieso wieder auf, genauso mit schlechtem Sound usw.
    Und immer cool bleiben! ;)

    Ist das Evans 300er nicht das Pendent zum Remo Amba Snare?


    Also ein Diplomat Snare ist wirklich saudünn, wie Pergamentpapier. Ich würde es nur in Sonderfällen benutzen.
    Das Ambassador Snare ist eigentlich das Standard Reso auf der Snare, im Jazz wie im Rock.

    Ich hab das Pendent von Magnum dazu. Auch ein kleines billiges Set. Ordentliche Felle sind die erste Folgeanschaffung. Dann klingt das Ganze sogar ganz brauchbar. Beim Magnum ist die Verarbeitung nicht toll: Mäßige Verchromung, unsaubere Kesselgratung, Folie klebt nicht 100% (Blasen). ABER darüber kann man hinwegsehen und trotzdem gut damit spielen. Vor 1 Jahr in einem Studio lobte der Tech meinen Sound, „das Set klingt wenigstens mal“. Entweder hat er sonst nur Pappnasen trommeln gehört oder dieses billige Set ist echt ok...

    Was für Amps spielen denn deiner Gitarristen? Sag mal, damit ich einen Eindruck bekomme.
    Mit dem leiser spielen ist das so eine Sache. Klar lernt man im Laufe der Jahre, die Dynamik zu kontrollieren und aus extrem lauten Spiel wird vielleicht lautes Spiel. Aber ein Set klingt leise gespielt einfach anders. Z.B. halboffene HiHat hat immer eine gewisse Grundlautstärke usw.
    Davon ab bringt die Positionierung wirklich extrem viel. Ein Gitarrist, der direkt vor seiner 4x12er Box steht, hört sich mitunter gar nicht, dem Basser 3 Meter weiter bläst es aber das Gehör weg. X(
    Die Amps einfach mal auf Ohrenhöhe bringen, z.B. leere Bierkisten drunterstellen.
    Der Raum muss wie bereits gesagt auch akustisch ok sein. Zuviele Reflektionen ergeben auch nur Wischwasch - dämmen!

    In aller Regel sind die kulant bei sowas. Musst halt ein bisschen Wartezeit einkalkulieren, da die Becken gerne eingeschickt werden.
    Aber wenn du nett bleibst, sollte es i.d.R. klappen.

    Die Partys in Astheim gehören mit zu den wenigen, die noch wirklich immer wieder richtig gut sind!
    Das merke ich immer spätestens am Tag danach, wenn ich eigentlich körperlich total am Ende bin, aber trotzdem das Gefühl habe, es geht mir besser als die ganze Woche davor!!!! :P
    Was für mich neu war, waren die "Stars" wie Willi Wahan oder Bodo Stricker. Den Bodo kannte ich vorher nicht und er ist ein ganz normaler Typ. Wenn er die Frisur nicht hätte, würde er als Spießer durchgehen... ;) nein, nein...
    Er trommelt echt sauschnell, besonders die Füße...


    Zum Tamburo-Set: Ist echt eine Alternative. Guter Sound, da kann man nich meckern. Nur die Optik ist nicht mein Geschmack: Die Böckchen und das matte Finish...aber das Ding soll ja klingen.


    Danke nochmal an Pat und Bernd und Tina!

    Das ist ein großes schweres Ride, also für härtere Gangart auf jeden Fall geeignet.
    Es halt halt nicht diesen Klischeehaften, glockigen Ping, der nur nach Eisenplatte klingt, wie auf 10.000 anderen Metal-Produktionen. Also auch von daher ein Grund mehr...

    Das Export IST ein gutes Set. Es hat einen guten Sound, aber eben nur einen. Klar kann man ein bisschen variieren, aber nicht großartig. Tolle Experimente mit Fellen und hohen Stimmungen etc. brauch man nicht zu unternehmen. Das Ding wird nach der standard Stimmweise (FAQ) gestimmt und klingt dann. Auch für Aufnahmen. Wenn einem dieser Grundsound nicht zusagen sollte - Finger weg. Viel mehr ist nicht drin.
    Die Hardware und Verarbeitung ist top - ich spiele mein Set auch seit 5 Jahren.