Beiträge von ElEhnez

    Îch glaube, es hat noch keiner auf die schwergängige HiHat geantwortet?!?
    Die meisten Pedale kann man in der Gängigkeit einstellen. Ich hab zwar auch bei meinem Jazzset ein Yamaha ohne Einstellmöglichkeit, das läuft dann aber alles andere als schwer. Evtl. hilft auch Reinigen oder Ölen. So gesehen nutzt sich Hardware schon manchmal ab - etwas Pflege schadet selten und hilft obendrein, die Technik kennenzulernen.
    Am Sa. hat vor uns eine Drummerin gespielt, die fragte mich, ob ich das Set aufbauen könne - sie wisse eigentlich nicht, wie sowas geht.... :rolleyes:
    Spielen konnt se ja, aber bitte - das Set aufbauen...naja, sie hat's dann geschafft...

    Wenn du ganz sicher gehen willst und keinen Bock auf Diskussionen mit den Techs hast, musst du komplett deine eigenen Mikros positionieren, an dein eigenes Vor-Pult anschließen (mit deiner EQ-Einstellung) und den Techs einfach nur noch das Stereo (oder auch Mono) Signal der Summe geben. Kann sein, dass der Tech dann zwar über den Sound meckert, aber soo viel rumdrehen kann er dann nicht mehr.
    Leider die aufwändigste und auch teuerste Variante... :(

    Zitat

    Original von Hilite freakFazit: Für Hardrock/HM und sonstige härteren Sachen ok,

    Kann ich auf Grund der geringen Haltbarkeit beim Hard Hitting nur bedingt zustimmen. Vom Sound vielleicht, aber Dellen sind genauso schnell drin wie in Ambassadors.

    Ich persönlich mag die Powerstrokes nicht. Ich finde sie haben das schlechteste aus beiden Welten: Einerseits sind sie nicht so haltbar wie doppellagige Felle, aber dafür mindestens genauso stark gedämpft. Und teuer sind sie obendrein. Auf der BD ok, aber sonst nix für mich...

    Kommt immer darauf an, was man unter Vorbild versteht.
    Da steckt das Wort "Bild" drin. Insofern kann ich meinen Lehrer schon in gewisser Hinsicht als Vor-bild erkennen. Allein seine Körper- und Stockhaltung sehe ich häufig vor mir und versuche, das beim Spielen zu imitieren.
    Technisch ist er der beste Trommler, den ich persönlich kenne; auch einige unserer Profis hier im Forum kommen da nicht ran.
    Aber es gibt auch viele andere (Star-)Drummer, die Vorbilder sind.
    Musikalisch denke ich jedoch auch trotz meiner mangelnden Technik, dass ich mein eigenes Ding mache und ein ganz gutes Gespür für Arrangements und Songwriting habe. Das kann man teilweise auch lernen, ist aber bisher nie Teil meines Unterrichts gewesen. Diese "Musikalität" kommt aus mir selbst bzw. all denn tausenden Einflüssen, die bei mir durch die Ohren gekrochen sind.

    Zitat

    Original von asaraki


    E.S.T. (Esbjörn Svensson Trio)
    Kein überragender Drummer, aber mir gefällt es wie er Jazz mit Rock-Elementen anreichert.


    Ist das dein Ernst?!? Der Drummer ist der Hammer! Es sind weniger Rock-Elemente denn mehr D&B-Elemente die er einbaut. Und diese Mischung auf ganz eigene geile Weise. Allein dieses Besenspiel-durch-den-Verzerrer ist großartig und absolute Pionierarbeit, die er da leistet.


    Frage ist: Willst du den old school Jazz um die Grundlagen zu lernen oder eher was "modernes" was darüber hinaus geht?

    Man darf durchaus weit ausholen, bei fff muss man das sogar!
    Frage ist nur, wohin holst du aus, und das ist Übungssache, sprich Bewegungsablauf analysieren (am besten mit Lehrer, Spiegel, Kamera) und verbessern.
    Ich lege manchmal zum Spaß mein Kinn auf die Snare und kloppe den Backbeat weiter. Bisher zum Glück ohne Schmerzen.
    Wenn's doch mal passiert: Arnika Globuli aus der Apotheke nehmen, helfen Wunder!

    Super gut, naja...
    Ich hatte auch immer wieder welche. Leider passte die Typenbezeichnung selten zu den Stöcken. Mal waren die 7A gleich 5A, mal unlackiert (extrem rau), mal mit Lack, mal kleiner Tip, mal großer. Alles innerhalb einer 10er Packs.
    Ansonsten waren die gut, ja. Spiele heute noch 1 - 2 Paar aus dieser Selektion.... :P

    Ich hatte früher auch gerne die Ansprüche von wegen Engagement in der Band und man-muss-was-reinstecken usw. Leider haben das nicht alle Bandmitglieder immer genauso gesehen und so manche Formation ist daran zerbrochen.
    Um alleine weiterzukommen, war und bin ich nicht diszipliniert genug, wahrscheinlich auch nicht talentiert genug.
    However, heute genieße ich es, 2 Bands zu haben, die einigermaßen funktionieren. Von einer Band kann ich sogar sagen, dass alle immer gerne kommen, keine Probe unnötig abgesagt wird und es zu 95% immer fun macht, und das seit fast 5 Jahren!!! Wahrscheinlich werden wir es nie auf mehr als 5 Auftritte im Jahr bringen, aber wir sind auch keine 08-15 Schoppenband, wo nur gegrölt wird...
    Und zur Perspektive: Wenn ich mal in Rente geh, will ich sonntags zum Frühschoppen geilen Jazz kloppen. Am besten jeden Sonntag ;)

    Das Loch im Topbecken ist doch im Durchmesser größer als der obere Beckenhalter. Wurde das Gewinde ausgespart oder nachträglich abgedreht, ist der Unterschied meist noch größer. Dadurch sitzt das Top nicht richtig fest und es kann verrutschen. Würde es richtig fest sitzen, würde es aber über kurz oder lang am Loch einreißen, was keiner will. Man kann etwas Gummi unterlegen oder diese Teile vom Beckenständer zurechtschneiden. Nur bei jeder Demontage fällt das Zeug wieder raus. Ausprobieren.


    Vielleicht könnte mal einer einen kugelgelagerten Halter erfinden, der fest genug sitzt.

    Habe noch ein Remoteil (älteres Modell) abzugeben: Ist eine Metallsäule, an der eins von diesen kleinen weißen Remopads befestigt ist. Kann auch als Basis für ein komplettes Übungsdrum von Remo genutzt werden. Funktioniert auch mit Doppelbass.


    Pad sieht so ähnlich aus wie unten. Säule musst du dir erstmal dazudenken.

    Um mal die Klischees einzukreisen:
    Ein Jazzrock-Set wird einem Big-Band Set am ähnlichsten sein. Schau dir Louis Bellson mit seinen 2 BDs an!
    Das Jazzrockset wird mehr Toms haben und wahrscheinlich auch mehr Becken, mehr Schnick-Schnack. Es finden sich u.U. auch ein paar Crashes und Splashes, die im konservativen Jazz nicht zu finden sind.


    Es gibt aber auch "moderne" Jazztrommler, die ganz konservative Sets spielen. Das sind eben alles nur Klischees nach denen du fragst und alles ist relativ.
    Dennoch gibt es diese "Basics", die genau wie die spielerischen Basics die Basen bilden (sei es nun ein Backbeat oder das standard Swing-Pattern), die man erstmal lernen und begreifen muss, um dann später darauf aufbauen zu können. Insofern sind solche Fragen durchaus wichtig.


    Warum ist ein Jazztrio-Set eher klein, warum klingen sie so wie sie es tun? Wenn man das mal begriffen und erlebt hat, findet man auch einen anderen Zugang zu dieser Musik, hört sie mit anderen Ohren.

    Klampfe?!?! Hoffentlich ist die elektrisch!!!
    Komm ja net mit so Lagerfeuermucke, sonst muss ich vorzeitig kotzen!


    Davon ab, wenn du mal ein paar Jährchen Musik hinter dir hast, wirst du merken, dass es unheimlich viele "alte Säcke" gibt in dem Metier. Und trotzdem wird dir nicht unbedingt langweilig werden. ;)
    Du müsstest mal meinen Chef sehen: Der geht dieses Jahr in Altersteilzeit. Wie der die Mädels ansieht und teilweise angräbt - das würd sich manch Junger net trauen.
    Also mach dir keine Sorgen: Einige "Junggebliebene" sind sogar offen genug, noch was von den Kids zu lernen 8o

    Größere Kessel sind meist etwas lauter, genauso größere Becken (gleiche Bauart mal vorausgesetzt).
    Man muss halt den Kontext sehen: Leises Trio, womöglich noch rein akustisch, oder Riesen Big Band mit 20 Bläsern (aua).

    Das Power Ride ist auch nicht ohne! Warm aber druckvoll genug für den lauteren Kontext. Klarer Ping, für meinen Geschmack aber etwas zu "glockig" und damit zu sehr in der Metal-Ecke. Wer das Ride auf Ozzys "Dreamer" mag, wird das Anatolian aber geil finden!