Beiträge von ElEhnez

    Zitat

    Original von dennisderweber
    aber wtf ist trashig?
    kurz, blechern, klirrend,....


    Wie ein kurzes China. Noch nie gehört? Bozzio spielt ständig solche Sounds. Aber auch viel andere inzwischen.

    Ok, jetzt hab ich's auch gerafft. Ich überweis dann mal ?(
    Besser wär in Zukunft Mail an alle Teilnehmer. Ich hab leider net jedes Post verfolgt und's wieder glatt verpasst...sorry.

    Für mich wär's auch ok.
    Wir sollten dann aber rasch zum Überweisen aufrufen (oder ham wir das schon ?( ), nicht, dass es wieder so eine "Wampe"-Aktion wie mit den DVDs gibt!

    Ja, ok, "Profimusiker" war zu ungenau. Ich meinte "Leihmusiker". Curt Cress etc., ja.


    Mein Freund hat auch 'ne Ausbildung bei der SAE gemacht in Frankfurt, arbeitet jetzt in einem kleinen Studio in Hamburg. Machen u.a. Aufnahmen für diesen Schröder-Stimmimitator.
    Als ich in der SAE aufgenommen habe mit den Leuten dort, war einerseits zu merken, ok, die sind noch Schüler, noch etwas hektisch. Was mich aber total angekotzt hat war, dass man da als Musiker steht, eigentlich nur spielen will und die ewig rumschalten, Stecker stecken, Band anlaufen, plötzlich wieder Stopp usw. Das ging ewig, ohne dass ich 1 Ton gespielt hatte. OK, das Ding hat mich nix gekostet. Aber "ich kann so net arbeidde!!!".


    Leider gibt es an so Schulen keine Kurse im pädagogischen Sinne. Ich meine, Musiker sind meist sensible Psychopathen, mit denen umzugehen ist doch echt nicht immer leicht. DAS müssten die dort lernen. Aber statt dessen lernen sie nur technisches Know-how. Aber sie sollten mehr Dienstleiser werden: Ich mache alles so, dass der Kunde (Musiker) zufrieden ist, dass er sich wohlfühlt und eine gute Zeit hat. Gerne wiederkommt. Das fängt bei einem guten Kaffee an. Gastfreundlichkeit. Ein nettes Gespräch, mal ein cooler Spruch, wenn er passt. Selbst cool bleiben. Den Musiker beruhigen. Auch nach dem 10. Take motivieren. Einen übernervösen Gitarristen mal in die Pause schicken. Einem "Stoiker" 'nen Arschtritt geben. Und all die Menschen zu unterscheiden und auf sie einzugehen. Man muss den Musikern bei sowas den Rücken stärken. Sowas beruhigendes und gleichzeitig antreibendes haben, Big Daddy sein. Oder die Mama, bei der sie sich mal ausheulen.
    Ich weiß nicht, ob man das überhaupt lernen kann. Aber das fördert Emotionen in der Musik. Und Musik ohne Emotionen - dafür brauch ich kein Geld auszugeben.

    Der Klang wird in der regel sehr trashig und sehr kurz, da sich beide Becken gegenseitig abdämpfen.
    Meist legt man beide Becken direkt aufeinander. Selten auch einen dünnen Filz dazwischen. Das muss man je nach Becken ausprobieren. Nicht alle Becken klingen gut zusammen. Welches Becken man dann anschlägt, ist auch individuell.
    Ich habe mir ein Stack mit einem Headliner 16er China+Zildjian K Splash 10" gemacht, das China noch mit 3 Nieten versehen. Auf dem (eh schon kaputtem) Splash gespielt habe ich einen sehr kurzen trashigen Sound. Auf dem Rand des Chinas kommen die Nieten zur Geltung: es klingt länger und lässt sich (leise) riden.
    Ausprobieren.

    Bei einer Aufnahme gibt es immer veschiedene Komponenten, die zu beurteilen sind:
    1) Songmaterial.
    Ist das scheiße, nutzen auch alle anderen noch so guten Komponenten nicht wirklich was. Ein schlechter Song kann gut produziert sein und berührt trotzdem nicht.
    2) Performance.
    Das was DF gesagt hat: Unter Druck entstehen bei Hobbybands meist keine guten Aufnahmen, weil die Performance verkrampft ist und die Leute nicht wirklich gut spielen. Die großen Profis (Studiomusiker) arbeiten auch unter Druck sauber. Wieviel Emotion sie in der Lage sind zu bringen, ist eine andere Sache. Vieles ist eben doch ZU sauber. Geschmackssache.


    Zur Performance GANZ wichtig ist eben die Atmosphäre, die im Aufnahmeraum herrscht. Die meisten Leute, die die Computer und die Pulte und die Regler bedienen können, haben Schwächen im Dienstleistungsgedanken. Sie können sich selten auf verschiedene Menschen einstellen, wollen meist "Ihren" Sound hören (und mixen den am Ende auch so) und schaffen es nur ganz selten, die Musiker zu ihren "Höchstleistungen" zu bringen. Wenn ich mit meinem Gitarristen arbeite, weiß ich, wieviele Takes ich ihm abringen kann, bis es "der beste" ist. Weil ich seine Persönlichkeit kenne, wie ich ihm was verkaufe und weil ich weiß, was er auf der Gitarre kann und was nicht. So kommen wir zu einem Ergebnis, das alle zufrieden stellt. Ein "fremder" Toning wird das bei einer Hobbyband i.d.R. nie schaffen.
    Das ist auch ein Großteil dessen, was Hobbybands immer bemängeln. Sie finden die Aufnahmen nie wirklich gut - weil sie wissen (oder glauben), dass sie es besser gekonnt hätten.
    3) Sound:
    Klar fängt das schon bei der Aufnahme an. Eine Scheißaufnahme kann man kaum noch polieren zu einem Supersound (was auch immer das ist). Das fängt beim Instrument an, beim "Ton" des Musikers, weiter über Mikro, Raum, Aufnahmegeräte und Peripherie, weiter bei der Fähigkeit, mit den Mitteln alles rauszuholen. Die wenigsten können "alles" aus ihrem Equipment rausholen (ich auch nicht). Das Ende macht der (GANZ WICHTIG) Mix. Hauptproblem hierbei ist die Abhöre. Die meisten Abhören sind untere Mittelklasse und ein Mix klingt im Abhörraum nie wie zu Hause. Man muss seine Abhöre sehr gut kennen, um richtig zu mischen. Und ein saugutes Gehör haben.


    Kein Musiker sollte verlangen, dass eine Aufnahmesituation 1-3 voll erfüllt und dafür nur 150 EUR am Tag hinlegen wollen. Wer sparen will, muss sich überlegen, welcher Punkt für ihn der wichtigste ist und wo er Abstriche machen kann. Dann sollte man ein Studio / Tonmenschen danach aussuchen, was man erwartet. Leider sind die meisten Musiker dabei nicht ehrlich gegen sich selbst und erwarten nur, "dass es einfach geil ist", ohne sich Gedanken zu machen, was sie eigentlich wollen / worauf es ankommt. Und am Ende ist das Studio schuld.

    Man kann Risse auch löten. Hab ich mal bei einem alten türkischen Zildjian gesehen. Leider hält das nicht lange und darf auch nicht stark beansprucht werden. Der Klang kann sich etwas ändern, da ja "Fremdmasse" dazu kommt. Schweißen geht nicht, da dabei das ganze Becken zu heiß wird.
    Letztenendes: Probieren und hoffen. Wahrscheinlich ist aber, dass das Becken nicht mehr ewig hält... ;(

    Die Staggs sind schon ganz gut, klingen halt eher speziell. Triple J - hast du nicht meine HiHat, die ich Worf verkauft hatte?
    Der Klang ist bei den Crashes recht trashy, hat Charakter. Klingen halt nicht HiFi-mäßig wie Paiste 2002er.
    Die HiHat ist relativ allround (ich hatte einer 14er Medium). Die Rock Rides finde ich klasse - etwa mit meinem Sabian AA vergleichbar.
    Soo laut sind die Becken auch nicht. An Z Customs kommen sie diesbezüglich net ran.

    Wenn's um die Haltbarkeit geht, lohnt sich die Mehrinvestion in Carbo- oder Plastik-Rods auf jeden Fall. Bei etwas kräftigerer Spielweise gehen alle Holz-Rods schnell kaputt. Dann sind die lang haltenden Plastiks auf Dauer billiger!

    Ich würde wegen der Haltbarkeit Carbo Rods oder welche von Flix nehmen, die sind aus Plastik.


    Vom Sound sind die Pro Mark mit die besten, aber dir ging's ja mehr um die Lautstärke. Leiser als Stöcke sind alle Rods - da geben sich die verschiedenen Rods nicht viel.

    @ meshhead
    Sorry, nimm diese Diskussion nicht persönlich. Keiner wollte dir auf den Schlips treten, war nicht so gemeint. Hier im Forum wird immer geschrien, wenn der Angebotspreis zu hoch ist - siehe damals deVante mit seinen Anatolians...
    Klar kann jeder seine Ware hochpreisig anbieten. Aber das schmeckt nicht allen.
    Der Markt hat seine Gesetze und deine Snare ist nunmal teuer als Neuware. Und sie hat auch einen gewissen Wiederverkaufswert, den ein Käufer mitkauft.
    Mein Tipp ist und bleibt eBay. Im Forum kriegst du nur "Freundschaftspreise" (habe selbst schon einiges hier zu billig verkauft - "unter Freunden" - ist schon ok ;) )