Beiträge von ElEhnez

    Snare: Stock statt Schlagen nur auflegen aufs Fell / Rimauflegen. Bein auf Pedal stellen (BD oder HH) und in Ausholposition bringen. Das Bein sollte nun den Stock / die Hand NICHT berühren. Sonst ist die Snare noch zu tief. (Ich weiß, es gibt Drummer, die haben sie noch tiefer stehen)
    Bei mir hat sich dieser Aufbau auch zu einer anderen Stockhaltung - Hand etwas stärker nach unten gebeugt - gefügt.

    Also erstmal Aufräumen mit den Fachbegriffen: Klassische Haltung findet man in der klassischen Musik (Bozzios Stockhaltung geht in diese Richtung z.B.) - ist aber auch ein matched grip!
    Traditional (nicht "klassisch"!) oder Marching Grip ist das was du meinst. Kommt daher, dass beim Marschieren die Trommel leicht seitlich getragen wurde und ma den Stock auf dieser Seite einfach anders halten musste.
    Es wird immer noch gestritten, welche Auswirkungen auf das Spiel / den Ton das hat. Ich denke, wer mit dem Matched Grip gut zu Recht kommt, braucht den Marching Grip nicht wirklich. Höchstens einfach zum Spaß. Sonst hat er keine Vorteile, meiner Meinung nach.


    Wenn du mal wieder auf der Messe oder so bis, halt dich an den alten grauhaarigen Mann: Jim Chapin. Der erklärt immer und überall jedem, wie's geht. ;) Aber nur in Englisch.

    Es gibt viele verschiedene Ansätze zur Stockhaltung und zum Spielen von Doubles - und jeder behauptet, sein Ansatz wär der einzig richtige! Guck mal in der Suchmaschine, es finden sich eine Menge Threads zum Thema Technik und Stockhaltung, Doubles etc.
    Um zur Frage zu kommen, ich denke, anfangs dürfen die Bewegungsabläufe ruhig etwas großzügiger ausfallen; erst mit der Zeit entwickelt man Feingefühl und kann das Gelernte auch in kleineren Bewegungen umsetzen.
    Bedenke aber, das kurze / kleine Bewegungen auch in der Regel leisere Töne erzielen.

    Ich hatte auch mal ein Istanbul (Grüne Schrift), bei dem eine Delle durch das Einhämmern des Schriftzuges entstanden ist. Ist halt "Handarbeit". Vielleicht sind die Hämmermaschinen inzwischen besser eingestellt, so dass keine Dellen mehr entstehen. Bei Zildjian wird ja soweit ich weiß eh maschinengehämmert, d.h. der Hammer ist computergesteuert, das Becken wird aber per Hand eingeführt in die Maschine, was dann immer noch als "Handarbeit" durchgeht.

    Also das hab ich noch nicht gehört, aber ich spiele mal die Möglichkeiten durch:


    Entweder verlagerst du unnötigerweise dein Körpergewicht auf deinen Fuß? Das Bein sollte locker sein und nur direkt beim Schlag (Tritt) angespannt werden. Danach wieder lockere Ruheposition. Dein Körpergewicht wird nur von deinem Hintern getragen.


    Oder du trittst irgendwie das Pedal nicht nach unten, sondern etwas seitlich? Versuche dein Spiel so zu gestalten, dass dass Bein / der Fuß nur hoch und runter geht, nicht seitwärts.
    Schau dir in der Suchmaschine auch mal "Setaufbau" "Sitzposition" o.Ä. an.
    Viel Spaß!

    Also J R Robinson hat seinerzeit auch aus nicht so tiefen Snares erstaunlich fette Sounds geholt (hab da mal ein Video gesehen über seine Snare Sammlung).
    Aber davon ab, ich würde sagen, eine Piccolo 14x3,5 klingt (hoch gestimmt) spitzer als eine 14x5,5.
    Die 10x5,5" Snare klingt hochgestimmt auch spitz (oder wie soll man das wieder beschreiben...), hat aber einfach nicht das weite Soundspektrum/Fülle wie eine 14er. Der Grundton ist eben höher.
    Ich würde deshalb nach Musik-Stil und dem Rest des Sets gehen. Z.B. passt eine hohe, nicht zu kräftige HiHat gut zur 10er Snare, vielleicht sogar eine MiniHiHat.
    Im lauten Rock (bes. ohne Mikro) braucht's mehr Volumen - im Sinn von Fülle.

    Tach. War ewig net mehr online hier, bin einfach noch im Reno4-Stress.
    Will aber schaun, dass ich's Do. in 1 Woche packe, mal ein Zwickel im Braustüb'l zu verstellen.
    th th th they say the heart of r'n'r is still beatin' :tongue:

    Ich denke auch "Man lernt nie aus".
    Auch Leute wie Dave Weckl nehmen sich noch Einzelstunden.
    Aber wie sagte schon Cozy Powell: Wer üben muss, kann nix...
    naja.
    Man muss sich halt immer überlegen, ob man noch lernen will, oder ob einem das bisherige reicht. Wenn man sich für weiterlernen entscheidet, sollte man den Lehrer suchen, der einen weiterbringt. Man muss sich menschlich verstehen (wie bringt der Lehrer es rüber), der Lehrer sollte auf die vorhandene Technik eingehen können, wenn man an dieser weiterarbeiten will. Dann kommen noch die "äußeren Umstände". Sprich Zeiten, Örtlichkeit und Preis.
    Wenn das alles passt, hat man schon viel erreicht!!!

    Ich spiel in beiden Bands den K&M (mit Kunstleder - ist wetterfester. Einfach ein waschbares Handtuch unter mden Hintern und fertig). Jazzgigs dauern bei uns schonmal 4-5 Stunden (mit Pausen, klar). Der K&M hält durch. Und das Rastersystem mag ich auch lieber. Spindel find ich ätzend. Aber Geschmackssache.

    Hab in die CD nur kurz im Saturn reingehört. Leider läuft da alles über MP3 - ziemlich miese Qualität. Für mich klang das Drum sehr synthetisch, hätten auch E-Drums sein können.
    Aber alles hin oder her - ich kann Hetfields Stimme einfach nicht mehr hören. Es langweilt bis nervt mich einfach nur noch.

    Ich denke auch: Vor allem doppellagige Felle für die Toms. Sind haltbarer und klingen "fetter". Bei der BD muss man probieren, ich würde ein einlagiges Fell + Falams Slam oder Danmar Kickpad empfehlen. Doppellagige BD-Felle schlucken manchmal zuviel Lautstärke. Genauso bei der Snare: Wem ein doppellagiges Fell zu trocken ist , kann ein raues CS (mit Dot) nehmen.

    Best of Blue Note. Ist eine 4CD-Box, ein ganz guter Querschnitt. E.S.T. finde ich bei einigen Sachen ehrlich gesagt zu "modern", um sie für'n Anfang zu empfehlen.
    Auch gut sind die Frank Sinatra Sachen. Überhaupt ist der Mainstream Jazz ja z.Zt. "in". Guck mal in den Jazz-Charts (z.B. im Ständer bei Saturn oder Media Markt). Da findet sich einiges, teilweise auch recht "poppiges". Nicht so mein Geschmack (auch Robbie Williams nicht), aber für'n Anfang vielleicht kompatibler als E.S.T. - auch wenn die eher mein Geschmack sind...

    Beim Dehnen immer 10-30 sek. halten. Dabei aber nicht überdehnen und vor allem NICHT WIPPEN, also Dehnung nur ruhig halten, nicht bewegen. Am Anfang eher die 10 sek. nehmen und dann beim Wiederholen steigern. Wichtig: Nicht direkt nach Muskeltraining dehnen, da dann der Muskel meist noch zu "sauer" ist. Lieber einige Minuten warten.
    Je länger du dehnst, desto mehr geht die Dehnung in Richtung "Beweglichkeit". Bei 1x Dehnen nach Muskeltraining "erhälst" du deine vorige Beweglichkeit, weitere Wiederholungen steigern die Beweglichkeit dann etwas.
    Bei Schmerzen oder unangenehmen Gefühlen beim Dehnen aufhören, sonst kann man auch hier mehr schaden als nutzen.
    Wie die Dehnübungen konkret aussehen, kann ich ohne das Visuelle schwer beschreiben. Ich dehne vor allem Unterarmmuskeln (den Handbeuger) und den Daumenmuskel (sowie andere Körpermuskeln).
    Guck auch mal in "Sticks" (Magazin), da gab's einige Tipps.

    Zitat

    Original von worf
    boah bin ich auf dem Bild FETT Worf


    Was heißt hier "AUF DEM BILD"..?!?!?! :D
    Naja, so sieht man MEINEN Bauch net so...
    Ich denke, wir sollten mehr Trommeln. Wenn ich an die Probe gestern denke, 2 Flaschen Wasser gingen weg wie nix (und kein bisschen betrunken ;( )...
    Scheiße, so nach und nach gehen alle meine Bandmitglieder vom Jimi's in Urlaub - kaum noch richtige Proben demnächst. Wenigstens ham mer am Sa. wieder'n Jazz-Auftritt, das ist auch anstrengend - bei bis zu 3 Std. Programm...und 1 Std. Fahrt zur Feste Otzberg(Odenwald). Und wieder kein Alkohol...

    Ich bin dabei, weiß aber noch nicht, ob alle 3 Tage oder nur 2 (sprich nur 1 Nacht?).
    Mein Sänger kann leider nicht, ist in Urlaub. Demnach fällt auch ein evtl. Spieltermin für uns flach, leider, leider...


    Ich könnte jemanden aus Frankfurt/M. oder Bad Vilbel mitnehmen, wenn man sich terminlich einigt.

    Cool war übrigens auch Worfs Geburtstag in Astheim! Trommel-Uwe, ich hab deinen Handschuh net gefunden... ;(
    Ich war zwar kurz vor 12 wieder auf der A3, war aber doch schon voll gesperrt. Egal - kam trotzdem easy auf die A5.
    However, es war cool, und auf der Heimfahrt dachte ich wieder an Hausmeister Krause "Endlich normale Leute!"...