Beiträge von ElEhnez

    Da kann man keine wirklich abschließenden Tipps geben. Die Teppiche klingen eher in "Nuancen" anders. Andere Felle / Stimmung sind da deutlicher zu hören. Und das beeinflusst sich gegenseitig. Letztenendes musst du´s selbst ausprobieren! Deshalb würde ich von Sonor abraten, weil die zum Probieren zu teuer sind.
    Ich hab z.B. bei meinen alten Teppich in der Mitte 6 Spiralen rausgeschnitten, um die Tendenz der 2 x 8 Variante zu probieren. Kommt bei meiner Stahlsnare aber nicht soo doll, da gibt´s zuviel Kesselobertöne für meinen Geschmack. Könnte höchstens für Aufnahmen sein, wenn´s mal metallisch / funky klingen soll. Also doch wieder den Pearl-Standard aufgezogen und gut.


    Außerdem ist es egal ob du eine Sonorsnare spielst oder xy. Auf eine Remosnare muss man auch nicht zwangsläufig Remofelle ziehen.

    Also, ich hab gestern nochmal den "Fachmann" gefragt (Lehrer) und er hat es auch so erklärt wie Trommeltier: Die Viertel in Triolen unterteilen und dann jeden 4. Schlag davon spielen. DAS ist übrigens dann eben doch die Halbe-Triole! So falsch lag ich dann doch nicht.
    Allerdings hatte mir vor 10 Jahren mal jemand erzählt, die Halbe-Triole hätte diese 3-3-2-Struktur, was ja wohl falsch war. Naja, nu weiß ich´s auch.

    Meinen ersten Trommel-Auftritt hatte ich, als ich noch gar kein Trommler war! Ein Freund von mir hatte einen Song auf der Akustik geschrieben und ich hatte ihn 2-3x zum Spaß im Proberaum an den Drums von unserm Drummer begleitet.
    Wir also zu zweit zu so´m Nachwuchswettbewerb und rauf auf die Bühne. Naja, anderes Set, scheiß Position, ungewohnter Klang, ich kein Drummer, und mein Freund meinte,im Refrain immer einen Tempowechsel machen zu müssen. Ungeachtet dessen, dass das gar icht geprobt war und ich ihn kaum gehört hab da oben. Oh Mann! Ich könnte ihn heut noch erwürgen dafür...
    Naja. Hab erst Jahre später mein erstes Drum gekauft (war vorher 15 Jahre E-Gitarrist mit einigen Auftritten).


    In meiner ersten Band als Trommler hab ich ca. 1 Jahr gespielt beim ersten Auftritt. Hatte da also ca. 1,5 Jahre Trommeln geübt.


    Klar, einige Fehler sind passiert, aber´s kam gut an und der alte Drummer war begeistert ob meiner neuen Ideen zu den alten Songs der Band.

    http://www.jazzkeller.com, soweit ich weiß.
    Schöner kleiner Club, enge Treppe. Technische Sachen klär doch direkt mit dem Jazzkeller.
    Soweit ich weiß (keine Garantie), ist ´ne kleine PA da. Licht glaub ich nein. Im Raum steht eine Säule, man kann die Bühne nicht von überall sehen. Wenn ihr nicht zu laut seit, ist der Sound im Raum ganz gut (erinnere mich nur an Jazzkonzerte dort. Die Slags haben da mal gerockt, erinner mich aber nicht mehr an den Sound).

    Bei Wetten, dass..? (scheiß Sendung inzwischen) waren mal ein paar Typen, die wollten bei einem Orchester erkennen, wer welches Instrument spielt. Von den 10 oder 15 Musikern haben sie bei Einem das richtige Instrument erraten...

    Ich hatte auch Gafferband drum, lange Zeit. Mittlerweile hab ich teurere HiHat-Becken und hab mir vorsichtshalber das gewinde an der Stelle beim Schlosser abdrehen lassen (und dann zusätzlich doch wieder Tape druffgemacht). Meine Clutch ist von Pearl und war auch net soo billig... X(

    @ Groove / Trommeltier:
    Wenn ich eine Halbe-Triole spiele (bzw. drei), dann sind die Betonungen doch wie ich gesagt habe und fangen auch jeden Takt wieder auf der Eins an, oder? Klar ergibt sich dann dieses 3-3-2-muster.
    Hört man doch auch oft bei Iron Maiden (fast alles von Steve Harris) oder James Brown / Prince "Sexy MF", die Snare (ohne Eins). Im Grunde auch der Cuba-Son-Bass, bei dem auch die Eins weggelassen wird. Im Grunde könnte man das doch auch als Halbe-Triolen sehen. Notiert wird´s der Einfachheit wohl aber anders.
    Naja, aber ob diese Triolen Halbe-Geschichte dann noch 3 gegen 4 heißt...

    Meines Wissens nach heißt 3 über 4, dass in der gleichen Zeit sowohl 3 Schläge (z.B. links) gespielt werden wie auch 4 (z.B. rechts). So gesehen sind die 3 Schläge dann Triolen. Was für Triolen, hängt eben von den 4 Schlägen ab!

    Hey Trommeltier,
    wenn ich 3 gegen 4 spiele, kommt bei mir der erste Schlag auf die 1, der 2. auf die 2+ und der 3. auf die 4!
    Das passt aber mit deiner triolischen Darstellung überhaupt nicht zusammen!?!

    Also wenn ich es nicht eh schon nach Gehör spielen kann bzw. es dann trotzdem wackelt, versuche ich zu analysieren, welcher Schlag wohin gehört. Dann übe ich das ganz langsam, so 40 bpm oder so oder noch langsamer. Wenn ich´s dann ungefähr begriffen habe, steigere ich das Tempo. Wie immer...
    Sowas kann man auch gut auf dem Klo üben oder in der S-Bahn etc.
    Wenn du´s mal gut kannst, versuche auch mal die Hände zu tauschen, mal andersrum zu spielen. Wenn das klappt, versuch das Ganze während du spielst zu wechseln, so das man gar nicht hört, dass du die Hände gewechselt hast! Das macht Fun...!

    Also die Übungen in den letzten Sticks-Heften sind ganz gut! So in der Art hab ich das bislang auch immer gemacht. Leider komm ich in letzter Zeit zu nix und mach kaum was - muss aber wieder! Bin nur noch erkältet und müd und.. neee! ´s muss wieder losgehn...nach´m Umzug!

    Wir stellen gerne zwei Kondensatormics hinten ins Publikum in Richtung Bühne / Boxen. So kriegen wir den Sound, den auch die Leute kriegen. Und wenn der Scheiße ist, dann leiden nicht nur die Zuhörer, sondern auch unsere Aufnahme. So hat man gleich noch die Kontrolle, wie man in Zukunft besser mixen kann. Meist klingt´s aber ganz passabel.
    Und für Demos reicht´s allemal. Die Veranstalter wollen ja nur hören, ob man live auch spielen kann und ob das Publikum mitgeht etc.

    Ich habe es auch so gelernt, dass man (bes. beim hard hitting) den Stock festhält (unverkrampft, klar).
    Das macht allein schon einen ganz anderen Ton! Wer den Stock zu locker hält, klingt auch softer. Deswegen bevorzugenb das die Jazzer eben.
    Aber die Rocker halten den Stock besser fest. Und das mit den Blasen hat mir mein Lehrer auch so erzählt. Wenn die Hand zu ist und die Bewegung eben aus Arm und Handgelenk kommt, reibt´s weniger.
    Insgesamt muss der Bewegungsablauf aber dabei stimmen, und das kann man kaum in drei Worte fassen. Genaue Analyse geht da immer nur live.
    Schließlich ist jeder Schlag dabei eine Kombi aus allen Spielgelenken, sprich Schulter, Ellenbogen, Handgelenk und Fingergelenken).

    Ich empfehle dir eher ein Case. Ist zwar teurer, aber stabiler und dadurch auch besser zu tragen. Habe selbst eine Tasche UND ein Case. Das Case ist bequemer. Habe meins gekauft bei http://www.creammusic.de in FFM, weiß aber nicht, ob die auch liefern.

    nach vorne beugen:
    Das ist unnötig, wenn die Grundposition stimmt! Zu tief würde ich den Hocker nicht stellen, das geht zu sehr auf die Hüftmuskulatur und die Oberschenkel. Besser finde ich etwas mehr als 90 Grad in allen Gelenken, sprich Hüftglenk und Kniegelenk. Die Oberschenkel dürfen ganz leicht nach unten geneigt sein, die Schienbeine ganz leicht nach vorne. Probier aus, wie weit nach vorne. Es gibt einen Punkt, an dem es am einfachsten ist.
    Am besten stell deine Snare komplet weg und probier mal nur mit den Füßen. Wenn du die Position hast, stell die Snare wieder hin.
    So starte ich übrigens jeden Set-Aufbau bei jedem Gig! ;)

    Auf die Snare das coated Ambassador, auf die BD das clear Powerstroke 3. Clear bringt mehr Attack, coated ist durch die Beschichtung leicht vorgedämpft.


    Ich meine schin, dass nach wie vor Ambassador-Kopien auf dem Export sind. Diplomats sind eher unüblich und deshalb nicht bei einem "Volks-Set" wie dem Export zu vermuten!