Beiträge von ElEhnez

    Zitat

    Original von Tim
    jedoch geht's in diesem thread um sound und nicht um dellen.


    Naja wenn einer nach Fellen für Metal fragt, spielt er vermutlich auch hart. Und wenn er sich dann keine Dellen reinkloppt....dann hat er mir zumindest was voraus.

    Ich hab derzeit G2 / Evans auf den Toms. Gerade die 14er klingt unheimlich fett!
    Auf der BD würde ich nur 1-Schichtiges nehmen, damit´s nicht zu leise wird. Gerade die BD braucht ein bisschen Extra an Attack.

    Klar klingen verschiedene Hölzer anders, ist aber wie gesagt mehr vom Stock / Tip abhängig und auch von der Spielweise. Wer den Stock locker hält klingt ganz anders als jemand, der den Stock fest hält. Beim locker halten klingt z.B. Handrücken nach außen auf dem Ride "amtlicher" (zumindest im Jazz) als Handrücken oben. Auch wenn die "richtige" Handhaltung eigentlich Handrücken oben ist...

    Also der Griff muss sein zwischen Zeigefinger und Daumen, nicht Mittlefinger!!!
    Ansonsten sieh dir die anderen Posts dazu an. Empfehlen kann ich auch immer 1, 2 Stunden bei einem Lehrer. Gewisse Dinge muss man einfach SEHEN, um die Fehler zu analysieren. Das kann ein Lehrer am besten.

    Mein Traum wär mal ein Set, was klingt wie ein ganz normales, nur LEISER!!!
    Jetzt werden se wieder sagen, ja die Physik und so, aber ich glaube, theoretisch wäre das machbar, alles ´ne Nummer kleiner zu bauen und zwar so, dass es nicht nur nacj Pisch und Zisch klingt, sondern wie ein richtiges Set, das man aber ohne Gehörschutz spielen kann...


    Außerdem geil wär ein Drumset, dass keine Hardware braucht. Ich hasse Hardware! Steht nur im Weg rum, ist schwer und man klemmt sich die Fingerschen...

    Stress kann man aber auch abbauen, indem man seine aufgestauten Energien rauslässt. Am besten natürlich durch Sport etc.
    Denn wenn der Impuls erstmal drin ist im Körper, muss er auch wieder irgendwo hin (und dann am besten nicht über ´nen Tinnitus ins Ohr)! Wenn ich richtig aufgeregt bin, nutzt mir´s nix zu sagen "beruhig dich, alles ist gut"!
    Ich bin da eher für "Entspannung durch Anspannung" - sprich mal richtig Gas geben und dann geht´s wieder. Nach´m Sport sieht alles gleich besser aus.
    Autogenes Training hilft dabei, Stress oder Aggressionen erst gar nicht entstehen zu lassen. Aber wie gesagt, ist´s erstmal in dir drin, muss es auch raus...

    Nja, mit "Spannung im Rücken" meinst du wohl die LWS (Lendenwirbelsäule). Das ist gut!
    Weniger gut ist natürlich die Spannung im oberen Rückenbereich: Die Schultern als erstes Spielgelenk sollten nämlich so locker wie möglich bleiben.
    Ich selbst sitze meist etwas zu sehr nach vorne geneigt, was aber weniger mit dem Setaufbau zu tun hat....

    Ich glaube auch, dass Stress hierbei der Faktor Nr. 1 ist! Ist eine Zivilsationskrankheit, die sich auf verschiedenen Wegen bemerkbar macht - bei dir leider das Gehör.
    Rauchen ist ja nun auch eine Sucht und evtl. rauchst du gerade in Stresssituationen?!? Da wärn wir wieder beim Stress...überleg(t) mal, was genau stresst und wie man dem entgegnen kann. Sport machen um sich abzureagieren oder eher mentales Training, mehr Ruhezeiten etc. um sich erst gar nicht aufzuregen?...
    Langes Thema, das sich denke ich auch bei jedem anders auswirkt.
    Wer wirklich tiefer einsteigen will, dem kann ich alles von Rüdiger Dahlke empfehlen. Aber das geht in die verschrieene Richtung "Esoterik" und da hat nicht jeder Zugang, das verstehe ich. Da gibt es zu viele Quacksalber...Dahlke finde ich aber besser.


    "Esoterik" heißt ja schließlich nur "die Welt des Inneren" und hat nix mit dem Kommerz-Mist zu tun, wie er auf diesen Esoterik-Tagen etc. angeboten wird... :rolleyes: Außerdem bringt der Dahlke das nicht so "abgehoben" rüber. Naja, kleiner Exkurs... :]

    Sollen ganz gut sein, aber ich find die zu teuer. Dann lieber was anderes. Die Pacific-Serie finde ich einfach unnötig.

    @ Rootheart:
    All die Namen sagen mir jetzt nix... ?(
    Aber schick mir halt mal ´ne private Mail, dann können wir das klären... :]


    Und soo kompliziert ist das gar nicht hier...alles nur Menschen (und Frauen). :D

    Etwas mehr als 90 Grad in Knie- und Hüftgelenk finde ich auch ideal. Snare nicht zu tief, sonst haut man sich auf die Schenkel. Lieber das Handgelenk etwas mehr nach unten anwinkeln, falls du zu früh auf den Spannreifen haust. Toms auch mit ca. 90 Grad im Ellenbogen anspielen.

    Ich mag´s auch lieber hängend, wenn das Tom etwas nachgiebt beim Druafhauen. Ist aber völlig subjektiv. Ganz tiefe Toms finde ich eh nur in leiseren Passagen gut. Wenn die Bassgitarre richtig laut ist, hört man zu tiefe Toms m.E. eh nicht so gut.
    Beim Brady Stand auf der Messe war auch ein 16er, das war so tief, dass du es nicht mehr gehört hast. Das menschliche Gehör geht halt nur bis ca. 40Hz oder so.

    Das ELX (habe auch eins) ist ein tolles Set. Gebraucht kriegt man zwar für den ELX-Neupreis auch evtl. besseres, aber das ELX hält ewig, klingt gut. Ist aber Maagony und das klingt eben etwas bassiger und hat weniger Attack als Maple oder Birke. Dadurch klingt das ELX aber immer relativ fett, was gerade Anfängern gefallen dürfte (bei gescheiten Fellen & Stimmung). Der Hosen-Schlagzeuger spielt übrigens auch ein ELX.
    Und die Tomhalter sind gut! Vielleicht nicht soo flexibel, aber dafür stabil.

    Auch neu oder darf´s diemal gebraucht sein?
    Was kannst du investieren? Schätze mal 350 EUR?
    Gebraucht bekämst du dafür gute bis sehr gute Becken: Crash u. Ride je 100 EUR, HiHat 150 EUR.
    Neu kriegst du dafür höchstens einen Mittelklassesatz, Sabian Pro, Zildjian ZBT / ZXT oder Paiste Alpha. Sind keine schlechten Becken, aber auch nicht wirklich gut.


    Mach doch mal die Probe und kauf dir hier was Gebrauchtes. Beckenkäufe im eBay sind echt ok (auf Angabe "keine Risse, Dellen etc." achten. Hab selbst einiges dort ersteigert - geil!

    Also von Hand drehe ich die Schrauben nur beim Fellwechsel, wenn die Schrauben noch ganz locker sind, (weils da per Hand schneller geht). Sobald sie am Spannreifen anliegen, nehme ich den Schlüssel (Kurbel). Dann drehe ich alle Schrauben nochmal locker und dann wieder fest, damit jede Schraube möglichst ähnlich nah am "Nullpunkt" ist (wenn sie anfängt zu greifen).
    Klar, danach MUSST du die Umdrehungen zählen, um ein Maß zu haben. Aber nicht gleich komplett hochdrehen, sondern nur 1/2 oder 1/4 Umdrehung, dann die nächste Schraube. Das eben soviele Runden, bis du da bist, wo du hinwillst.


    Ich drehe erstmal noch höher, um das Fell zu dehnen und wiederhole dann von ganz vorn vom Nullpunkt(Geschmackssache).


    Manche machen auch den "Faltentest": Jede Schraube solange anziehen, bis bei leichtem Druck auf die Fellmitte keine Falte mehr auftaucht.


    Am Ende auf jeden Fall akkustisch testen, klar!


    Man kann auch einzelne Schrauben extra "verstimmen", um verschiedene Effekte zu erreichen, etwa die Resonanz zu kontrollieren etc. Auf der Snare drehe ich alles ziemlich hoch und 3- und 9 Uhr wieder runter, damits mehr Bauch bekommt.


    Nach ein paar Fellen findet man schon "seinen" Weg und dann geht´s immer schneller...

    Mein Ex-Drummer war dort (als ich noch Gitarre gespielt habe). Er war mir aber zu schlecht, so dass ich nun selbst trommle...
    Nein, nein - da kann man wohl eine Menge lernen, regelmäßiges Üben vorausgesetzt. Der Chr. Maldner kommt aus meinem Kaff, unterrichtet dort, nachdem er selbst dort Schüler war und anschließend ein bisschen bei unseren Freunden Übersee studiert hat. Naja, ein bisschen arrogant war er schon immer, aber trommeln muss er ziemlich gut.
    Das richtige Bandfeeling kann man zwar m.E. dort nicht lernen, Kreativität im weiteren Sinne auch nicht. Aber das technische Handwerk kriegst du dort sehr gut vermittelt, denke ich.
    Wenn du also Zeit und Geld hast - tu es! Werde dich beneiden...



    PS: Eigentlich war mein Drummer damals eine der Inspirationsquellen, warum ich heute trommle - der hatte schon einiges drauf.
    Außerdem hätte ich ohne ihn nie Bozzio gesehen...

    Auf folgende Frage finde ich immer verschiedene Antworten: Was genau ist der klangliche Unterschied zwischen Birke und Ahorn?!?
    Bei Musik-Service.de steht, Birkenkessel hätten mehr Höhen, klängen von Natur aus schon "equalized". Dann wird aber vielerorts von dunklen Klang der Birke gesprochen. Maple sagt man aber einen warmen Ton nach... ?( Ja wie denn nun.
    Leider haben die Sets beim Händler meines Vertrauens verschiedene Felle, so dass ein Vergleich schwer fällt.


    Ich spiele der Haltbarkeit wegen Emperor-Felle (clear), mag aber eigentlich einen etwas offeneren Ton, da sich der auch m.E. besser gegen Bassgitarre etc. durchsetzen würde.