ZitatMein übliches weißes PS3 brachte auch hier die Lösung
Sehr richtig, ich fand die CS-Version auf dieser Trommel auch nicht so geil. Der Dot lässt sich mit etwas Fummelei aber entfernen, dann hat man ein blitzsauberes PS3 Coated.
ZitatMein übliches weißes PS3 brachte auch hier die Lösung
Sehr richtig, ich fand die CS-Version auf dieser Trommel auch nicht so geil. Der Dot lässt sich mit etwas Fummelei aber entfernen, dann hat man ein blitzsauberes PS3 Coated.
Man muss halt überlegen, was für einen Sound man überhaupt will. Kollegen wie Mitch Mitchell, Phil Collins, John Bonham etc. waren eher aus der Höherstimmfraktion und hatten nen ziemlich offen und resonant singenden Ton, während einige andere eher kompakt, tief und trocken unterwegs waren. Das sind völlig verschiedene Soundkonzepte. Im Optimalfall hab ich da von oben bis unten gerne beides zur Verfügung.
Zitat12-13-16 war mal der Klassiker (und an meinen ersten Sets) und kommt hier und da wieder. Auch da ist mir der Unterschied von 12 nach 13 nicht groß genug (wenn man sie nicht konzeptionell sehr verschieden stimmen wiill).
10-13-16 deckt ein Riesen-Klangspektrum ab und stimmt sich hervorragend.
Gerade, wenn man das 12er hier verhältnismäßig höher stimmt, ergibt sich eine (für mich) extrem reizvolle Abstufung, die von einem singenden, resonanten, rimshotfähigen 12er über ein mittleres Tom mit genügend Bauch (13") bis zum tiefen fetten 16er reicht. An dieser Stelle empfinde ich statt dem 12er ein gleich hohes 10er als einfältiger und langweilig. Das ist dann halt der typische 10"-Fusionpopsound. Aber wie gesagt, die Geschmacksvielfalt ist da praktisch endlos. Jeder hat eine andere Spielweise, andere musikalische Vorstellungen etc. Letztenendes muss man halt, wie eingangs erwähnt, rausfinden, welchen Sound man fahren will.
Zitatevtl. sollte man besser keine, oder zumindest tolerante Nachbarn haben, dünnere Kessel wären zumindest mit Nachbarn vielleicht nicht verkehrt und von Vorteil.
Und die BD sollte dabei in Verbindung natürlich dann deutlich über den 18" liegen.
Die Kesseldicke auf die Nachbarn abstimmen - auf sowas kommst auch nur du... ![]()
Desweiteren verträgt sich ein 18er Standtom mit jeder Bass Drum ab 20".
ZitatEin 18er für 13/16/18 ist mir fast zu groß
Glücklicherweise nur "fast", denn diese Kombi bereitet durchaus sehr großes Vergnügen, sofern man insgesamt eher ein fett klingendes Rock-Schlagzeug will.
Gegenbeispiel: Ich hab auch 13/16, stimme aber das Hängetom ziemlich hoch (ca. D3), somit ergibt sich zwischen den beiden Trommeln locker eine Oktave. Hier machen kleinere 1"-Abstände Sinn.
In Zukunft werde ich wieder 12/13/14/16 spielen.
Wie du siehst, alles seeehr individuell. In deinem Fall würde ich trotzdem nochmal über ein 18er nachdenken. ![]()
Hexenschuss: 602 und 2002 sind zwei vollkommen verschiedene Serien. Die von dir geschilderten Unterschiede sind normal und waren auch schon immer so.
Jovi:
Ein neues Becken kann nie exakt so sein wie ein 45 Jahre altes Becken. Nach vielen Jahrzehnten des Gebrauchs klingt ein Becken immer etwas komplexer, je nach Patina auch wärmer oder trockener. Rein technisch betrachtet sind die modernen 602er in ihrer Machart ziemlich identisch wie die alten. Bei ein paar Modellen (z.B. 20" Medium Ride oder Thin Crash) hab ich allerdings festgestellt, dass die früher mal etwas schwerer waren. Die Klangunterschiede zwischen verschiedenen alten Exemplaren gleichen Modells ist deutlicher feststellbar als bei jenen aus heutiger Produktion, was allerdings wiederum mit der individuellen Beschaffenheit und dem Alterungsprozess zusammenhängt. Auch die Gewichtsunterschiede zwischen einzelnen Exemplaren fallen heute geringer aus als früher.
Nebenbei würde ich auf jeden Fall mal über die Anschaffung eines 16" Standtoms nachdenken.
Wahrscheinlich ist das eher Hickory als Eiche.
Stöcke mit diesen Abmessungen baut tatsächlich keiner. Aber mit manchen dünnen Modellen der renommierten Hersteller könnte man schon zumindest halbwegs fündig werden.
Bei der überwältigenden Auswahl an Stöcken, die man heute hat, fände ich es ziemlich albern, sich irgendwo in England welche nach Maß schnitzen zu lassen.
Vater Bebop 500 geht in die Richtung. Er hat zwar einen deutlich kleineren Tip, aber die fehlende Masse äußert sich nicht nur in einem angenehmen Ride-Sound, sondern kompensiert möglicherweise auch den Längenunterschied.
Regal Tip Jazz oder Promark Elvin Jones könnte man auch mal probieren.
Der genannte Rohema Tango hat nicht nur einen sehr schmalen Tip, sondern auch einen ultralangen Halsübergang. Die Gewichtsverteilung geht da schon extrem in Richtung Griff.
Überleg dir genau, ob du wirklich so ultradünne 12-mm-Stäbchen brauchst. Selbst 13 mm sind schon seeehr dünn. ![]()
Es wurde in den letzten Jahren vielerorts von schwindendem Remo-Coating berichtet.
Bei mir ist das irgendwie leider noch nie vorgekommen. ![]()
Auch wenn Phil Collins der wohl bekannteste Spieler von Concert Toms ist, hört man den typischen Sound bei seinen Live-Gigs nie wirklich, weil das völlig durchgetriggerte Zeug immer total anders rauskommt.
Phil hat außerdem im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen seine Trommeln nicht gedämpft (einlagig, clear) und außerdem etwas höher gestimmt:
https://www.youtube.com/watch?v=VeZnZfxGKvg
Sehr cooler Groove übrigens, der auch irgendwie erklärt, warum so manch andere namhafte Altprogger á la Bruford, Palmer & Co. mich nie angefixt haben.
Der Pierre Moerlen Link trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf, ziemlich geiles Zeug - da bekommt man gleich wieder Bock auf sowas... ![]()
ZitatHalt mal nach einem Pöarl MMX oder MBX ausschau, sind die "alternativlosen" Rockbuden
Dünne Kessel mit Verstärkungsringen, das sind wohl eher die typischen Studiofusion- und Italopop-Buden.
In kleinen Räumen und aus 50 cm Entfernung klingt sowas aber zugegebenermaßen schon fett.
Unter "Projektion" versteht man freilich was anderes.
Auf jeden Fall haben wir jetzt einen Fred mit Kauftipps von MBX bis Phonic Plus, damit ist praktisch das gesamte Spektrum abgedeckt, was der Holztrommelbau hergibt. ![]()
ZitatMein Fokus liegt auf der Konfiguration mit zwei Toms, einer Standtom und 22" Bassdrum.
Tipp: Bei deinen Musikvorlieben unbedingt ne 24er in Betracht ziehen. ![]()
Realistischer wäre ein zweistelliger Betrag.
ZitatDas 20er Heavy ist dem 20er Classic (das ich auch hatte) sehr ähnlich und gar nicht viel schwerer.
Eieiei, Momentchen. Man muss mehrere Dinge berücksichtigen:
- 2002 RIDE gibts schon seit 1971, war aber anfangs dünner und wurde ab den 80ern etwas schwerer gemacht.
- 2002 HEAVY RIDE kam ein paar Jahre später und war bei 20" meistens so ca 300-400 Gramm schwerer als das normale RIDE. Es hat eine tiefere Hämmerung und klingt lauter, dunkler und trockener.
- 2002 POWER RIDE ist ein Kind der 80er und klingt metallischer und glockiger als das HEAVY RIDE. Es hat eine deutlich größere Kuppe und klingt insgesamt mehr nach "Metal", dabei aber auch trocken.
Gewichtsmäßig spielen Power und Heavy in derselben Liga. In den 80ern/90ern hatte das Power Ride deutlich kleinere Hammerschläge als heute. Diesbezüglich fehlt mir der direkte Klangvergleich.
ZitatWenn du mehr auf lauten, trockenen Ping stehst, wirst du mit dem Classic und dem Heavy nicht glücklich
Also meines Erachtens kann man das Heavy Ride sehr wohl als relativ laut und trocken bezeichnen. Aber wie das normale RIDE hat auch das HEAVY RIDE in den 80ern ein paar Gramm zugelegt, bitte das immer zu berücksichtigen.
So unterschiedlich ticken Leute... ![]()
ZitatAuch "optisch" Bühnentauglich zu sein. (Befreundeter Musiker hat dafür mal in relativ kurzer Zeit 15 Kilo verloren und sich neu passend eingekleidet.)
Ohje... das ist aber wohl eher seeeeeehr vom Genre abhängig. ![]()
Die Stoiber-Nummer von J. König erinnert am ehesten an das hier:
Marco Minnemann feat. Monty Python
Irgendwann wird's natürlich auch mal langweilig...
Hab nur das erste Video angeklickt.
Zitatwas auf´m Kasten
Zitatklasse getrommelt
ZitatGroove
Zitatgeiler Drummer
Ganz ehrlich, ich höre da irgendwie nur eierndes Gehacke und 16tel-DB-Geballer.
Wo bitte ist hier der "Groove" und das klasse Drumming, was da von anderen Kollegen gehört wird?
Stilistisch kein Kommentar von meiner Seite.
Vollkommen einheitliche (also serienreine) Beckensätze sind meistens ziemlich langweilig. Erst durch das Mischen kommt Farbe rein.
Bekanntermaßen bin ich auch ein Paiste-Fan, aber es dürfen bei mir regelmäßig auch mal andere mit dabei sein. Eine offene Beziehung quasi. ![]()
Ich tippe auf: erst 602, dann Big Beat.
Das erste ist im Pitch etwas tiefer, hat aber auch mehr Höhen, ist also etwas breiter im Frequenzband, aber perliger im Sticksound und mit einem klareren Schimmer im Rauschen.
Das zweite klingt komplexer, aber das alles spielt sich mehr in den Mitten ab, der Ping ist verwaschener. Die Big Beats haben ein markantes Hämmerungsmuster und sind daher völlig anders als normale 2002er, aber der mittige Sound und die leicht angetrashten Obertöne lassen auf die Big Beats schließen.
Der Verkäufer hat mich bereits über alles aufgeklärt.
Er habe das Schmuckstück bei Pearl vor Ort auf diesen Wert schätzen lassen.
Die Lackierung sei wohl nicht original, sonst läge der Wert bei über 20k. ![]()
Nur mal nicht so knauserig - es ist doch schließlich bald Weihnachten! ![]()