So allgemein gesagt:
Aus:
Die Alterung von Kunststoffen ist ein langsam ablaufender Prozess, bei dem sich im Material unumkehrbare Veränderungen vollziehen. Die Fachsprache nutzt dafür den Begriff irreversible Veränderungen. Die Alterung lässt sich nicht verhindern. Mit geeigneten Maßnahmen kann man sie aber verzögern.
Was passiert bei der Alterung von Kunststoffen?
Irgendwann zerbröseln Sie alle. Vorher verändern sie durch die Einwirkung von UV-Strahlung, Sauerstoff und Feuchtigkeit ihre innere Struktur. Wärme und wechselnde mechanische Beanspruchungen beschleunigen diese Vorgänge. Die Werkstoffe geben äußeren Kräften nach und verformen sich. Dauerhaft wechselnde Beanspruchungen führen zur Ermüdung. Außerdem gleichen sich herstellungsbedingte mechanische Spannungsunterschiede im Werkstoffinneren langsam aus. Das wird in Fachkreisen gerne als Relaxation bezeichnet. Um gezielt bestimmte Eigenschaften hervorzurufen, werden einigen Kunststoffen Zusätze beigemischt. Bekannt sind vor allem Weichmacher, die eine Versprödung des Werkstoffs verhindern. Die Zusatzstoffe verteilen sich zuweilen ungleichmäßig im Material oder entweichen daraus. Auch diese Vorgänge tragen zum Altern von Kunststoffen bei.