Beiträge von trommla

    Ui, Fahrstuhlmusik in ungeraden Metren :D


    Hat ne sympathische Ausstrahlung, die Dame, und kann ne Menge, vor allem klingt ihr Spiel groovig und musikalisch.

    Find's aber letztendlich genauso belanglos wie die meiste "Drummermusik".


    Edit: Man könnte das Instrument beliebig austauschen, trifft imho auf jede Musik zu, die nur dazu gemacht ist, ein bestimmtes Instrument zu featuren.

    Nur dass der Markt für die Großen vermutlich besser ist und sich wenige Drummer überhaupt nach gebrauchten Zultans umsehen. Insofern bleibst du möglicherweise darauf sitzen, wenn der Preis nicht jenseits von Gut und Böse ist.

    Ähnlich ist das ja gerne bei noch so tollen Custom-Snares vom weltbesten Trommelbauer aus Posemuckel. Geringe Nachfrage und weniger klangvoller Name bedeutet schlechter Verkaufserlös.

    Leider ist der Wiederverkaufswert bei den „kleinen“ Marken nicht so gut, deswegen sollte man die entweder auch direkt günstig gebraucht kaufen (und mglw. für den selben Preis wieder loswerden können), oder ewig behalten/spielen bis sie durch sind

    Das ist ein wirklich guter Aspekt, den man zumindest im Hinterkopf behalten sollte. Für mich selbst unwesentlich, da ich kein großer Jäger und Sammler bin und meine wenigen Becken seit vielen Jahren spiele. Wenn davon tatsächlich mal eins gehen müsste, könnte ich wohl auch einen Verlust ertragen. Aber an sich kommen meine Becken, um zu bleiben. Und vermutlich ist das bei den meisten Amateurdrummern ähnlich, nicht jeder ist so nerdig unterwegs wie unsere Community :D

    Also lieber in ein Schlagzeug investieren, was ich richtig liebe. 🥰 Zudem hätte ich lieber ein Schlagzeug, wo die Toms im Bassdrum montiert werden.

    Na dann, vergiss das Sonor endgültig. Für dein Budget bekommst du schon richtig vernünftiges Zeug mit hohem Spaßfaktor. Das Catalina Maple ist sicher nur eine Option, gibt's sogar 5-teilig für ca. 1000 Euro, dazu neue Hardware (ca. 500 Euro) und schöne Becken ca. (1000 Euro). Alles neu, wohlgemerkt.

    Egal ob Upgrade oder nicht, das Sonor ist kein Set zum Liebhaben ;)

    Der Chef steht in dem Szenario vorn mit dem Dirigentenstab und muss das Ganze klanglich formen. Da ist mein Ego ob man mich aus dem Haufen von 50 Leuten raushört irrelevant und kontraproduktiv.

    Absolut deiner Meinung. Auch in Bands, bei denen ich nicht nur der "Hired Guy" bin, sehe ich es ähnlich, nur zählt da eher der Konsens. Wenn die Mitmusiker mehrheitlich meine Interpretation irritiert, dann versuche ich was anderes anzubieten, was mehrheitsfähiger ist. "Ich bin der Drummer, und was ich spiele, geht niemand was an" finde ich eine ganz schrecklich anmaßende Haltung, auch wenn danyvet es mit Wiener Schmäh garniert. Schließlich geht es am Ende immer um die Musik als Ganzes, nicht um individuelle Befindlichkeiten.

    Zum Thema Transportfreudigkeit und Platzbedarf trägt die Tiefe einer BD sowieso weitaus mehr bei als der Durchmesser. Finde 22 x kurz ein super handliches Format, da brächte 2 Zoll weniger mehr Sounverlust als Platzgewinn.

    Aber Marius ist hier ja schon professionell unterwegs und die besagte Band ist nun keine Rumpeltruppe, in welcher einzelne keine Ahnung haben und die Bedeutung der Ride-Glocke nicht zu bewerten wissen.

    Ich glaube, da idealisiertst du den Feld-, Wald- und Wiesenprofi ein wenig zu sehr. 😉

    Wer seit Dekaden mit ner Covertruppe gut gebucht ist und seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, ist noch lange nicht "mit allen Wassern gewaschen". Ich halte tschino 's Erklärungsansatz für durchaus realistisch und bin selbst regelmäßig überrascht, wie wenig das Attribut "Profi" aussagt. Wer nicht gerade selbst Drummer ist, der dürfte sich mit "Bedeutungen spezieller Drumsounds" ähnlich intensiv befassen wie ein Tennisprofi mit Schach, obwohl beides als Sport gilt.


    Edit: die Bell mit dem Schaft zu spielen, gefällt vielleicht nicht jedem. Ich vermeide es beispielsweise, weil mir der Sound im Kontext meist zu penetrant ist. Obwohl ich den Sound einer schönen Bell isoliert durchaus mag.

    Habe eine Produktion gehört die amtlich abgemischt worden ist und die Becken klangen da leider alles andere als gut.

    Solche Pauschalaussagen sind mir zu dünn. Statt hier von "Beigeschmack" zu schwafeln, beschreibe doch mal, welcher Musikstil das war, und was dir am Sound nicht gefallen hat. Ich kann mir viele Gründe vorstellen, weshalb Becken auf Aufnahmen nicht überzeugen, nicht alle, eigentlich die wenigsten, haben mit dem verwendeten Blech zu tun.


    Becken, die klanglich einfach nicht recht zur aufgenommenen Musik passen, mag es durchaus geben. Ist deshalb dann das Becken schlecht? Oder hat der aufgenommene Drummer nur die falsche Auswahl mit ins Studio gebracht? Hat der Drummer überhaupt "amtlich" getrommelt?


    Sich aufgrund einer einzigen Aufnahme zu einer Bewertung der ganzen Beckenserie zu versteigen, finde ich jedenfalls mutig.


    Im folgenden Video werden alle zum Aufnahmezeitpunkt erhältlichen Zultan-Beckensets gegeneinander verglichen, ich höre da durch die Bank studiotaugliche Sounds, mit denen man arbeiten kann. Es gibt hie und da mal ein Becken, was imho zu grell ist oder sich nicht gut durchsetzt, aber in Summe sind das tolle Instrumente, auch im Studio aufgenommen

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    Schön finde ich, dass, auch wenn die Serien der Firmen durchaus ähneln, ich dennnoch in den Becken einer jeden Firma gewisse Charakterzüge zu hören glaube.

    Das empfinde ich ähnlich. Die Hersteller haben vergleichbare Portfolios, wollen natürlich allen potenziellen Zielgruppen erschließen, und trotzdem haben alle irgendwie ihre "persönliche" Note.

    als die Heritages, klingen ansonsten aber genauso rund und voll.

    Die Heritage-Serie war tatsächlich nach meinem letzten Besuch mein Favorit. Sind zwar auch nicht mehr geschenkt, aber im Vergleich zu den Big Four immer noch günstig. Da würde ich mir sogar ein Set zusammenstellen wollen. Ganz anders als meine Sabians (s.o.), und dadurch sicher sehr inspirierend.

    Vielleicht auch ne interessante Fragestellung, wie viel Erfahrung hast du im Stimmen? Vielleicht kommt deine Unzufriedenheit nicht vom Set, sondern von alten Fellen und schlechter Stimmung? Rein klanglich lässt sich fast jedes Set, an dem technisch alles ok ist, mit Markenfellen zum Klingen bringen (ne Ausnahme bilden da leider oft die Snares).

    Bestell dir mehrere Exemplare des Beckens und suche dir das beste aus.

    Gilt letztendlich immer, auch die großen Namen sind nicht frei von Serienstreuung.


    Zultan hat mich bei meinem letzten Besuch in Treppendorf schon beeindruckt. Was es da an gut klingenden Auswahl gab, war nicht gerade übel. Standen imho den Big Four in nichts spürbar nach. Alle Hersteller haben natürlich Modelle und Serien im Portfolio, die nicht meins sind, und eine Entscheidung lässt sich immer nur mit den eigenen Ohren treffen, egal was andere empfehlen. Das konkrete Modell zu beurteilen, kann dir niemand abnehmen, denn neben dem individuellen Eindruck sollte es ja auch noch zu deinem Setup und deiner Musik passen.


    Hätte ich die Absicht, mich komplett neu mit Becken auszustatten, würde ich vermutlich in Treppendorf vor dem Zultan-Display starten. Guten Klang für wenig Geld ist genau mein Ding.

    Oder mal ne Suchanzeige aufgeben. Vielleicht hat jemand so ein Ding ungenutzt rumliegen und nur bisher keinen Druck, es zu verkaufen.

    Ich hab seit ner Weile ne alte 22x7 im Fundus, das macht schon Laune ehrlich gesagt. Und erntet sogar manch bewunderten Blick, weil's halt nicht alltäglich ist und trotzdem gut klingt.

    allein schon wegen der Hardware, der Fertigungsqualität und der Langlebigkeit.

    Wenn du dich da nicht irrst. Chinafertigung vs. Chinafertigung geht höchstwahrscheinlich unentschieden aus. Wir reden hier nicht von Sonor made in Germany. Die Hardware hatte mich damals beim Proberaumset überhaupt nicht überzeugen können, wenngleich sie brauchbar war. Aber eben auch nicht mehr.

    Mir ziemlich egal. Kochen tun alle nur mit Wasser, keiner setzt meines Wissens Feenstaub mit zu. Ich bevorzuge aus ästhetischen Gründen Becken desselben Herstellers am Set, ist aber mehr Spleen als Notwendigkeit.


    Ständig nach "meinem" Sound zu suchen und alles mögliche auszuprobieren, ist mir zu kostspielig. Meinen Becken durch Üben spielerisch meinen Sound zu entlocken, kostet mich außer Geduld gar nichts.

    Ein gewisser Bernard Purdies wichtigster Rat an angehende Drummer: "always wear leather shoes". Dann scheint er wohl zu wissen, wovon er redet.


    Wie so häufig stelle ich bei mir fest, ich spiele eigentlich mit allem außer mit Stiefeln. Für alles im moderaten Geschwindigkeitsbereich (bis ca 180 bpm) limitiert mich meine Technik oder fehlende Übung mehr als mein Schuhwerk, und schneller wird es bei mir nur mal im Uptempo-Swing, wo die BD nicht das Hauptgeschäft verrichtet.


    Rein vom Gefühl her mag ich Lederhalbschuhe auch recht gerne.