Beiträge von trommla

    Wenn's richtig blöd läuft, ist das wirklich irgendein Billigteil, und Herr P. beweist uns mal wieder, daß nicht die Trommel für den guten Sound sorgt, sondern der Trommler. 😉

    Für mich klingt die Snare auch eher nach Pizzadeckel, das bekommt man mit jeder Snare mit viel Dämpfung hin, würde ich annehmen.

    Total interessant. Wirklich "anders" klingen nur die ersten beiden, der Rest geht zwar auch queerbeet durch den Legierungsgarten, aber alles klingt irgendwie nach Hihat, wie man sie heute gewöhnt ist. Live vor den eigenen Ohren sicher auch jede mit eigener Note, aber ich könnte mich nur anhand des Videos nicht für einen Favoriten entscheiden. Würde ich auch gar nicht, weil Paiste ;)


    Find's aber auch immer wieder erschreckend, wie wenig ich mich als Soundgourmet empfinde. Tolle Musik lässt sich mit soooo vielen Instrumenten machen, und an die Grenzen bringt mich fast nie der Sound, sondern mein Spiel.

    Laut dieser Webseite war die Force 2003 ein "Chinese made entry/mid level kit":

    Das dürfte ziemlich exakt das sein, worunter auch dein Magnum fällt. Nur weil Sonor drauf steht, ist das noch kein Premiumkit. So ein Set hatte ich ne Weile als Proberaumset in Nutzung. Das kann man schon spielen, aber weder Kessel, noch Snare oder Hardware konnten mich wirklich überzeugen. Ohne dein Set zu kennen, dürfte das kein echtes Upgrade sein.

    Deswegen war meine andere Idee, falls der Sonor keine gute Wahl ist, diese Yamaha Stage Custom zu kaufen:

    Das Stage Custom wird häufig genannt, wenn man für wenig Geld ein gutes Set mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht. Allerdings würde ich dann gleich eins mit Hardware nehmen, denn die Yamaha-Hardware ist über jeden Zweifel erhaben, selbst die günstigen Serien.

    Yamaha Stage Custom Studio Set MSG
    Yamaha Stage Custom Studio MSG, Komplettset, SBP0F5, hochglanzlackierte 6-lagige Birkenholzkessel, Farbe: Matte Surf Green, Chrom Hardware, Kesselsatz…
    www.thomann.de


    Neukauf bietet dir vor allem eine breitere Auswahl an Finishes und Konfigurationen, ansonsten ist das Stage Custom auch auf dem Gebrauchtmarkt häufig anzutreffen.

    Bei dem von dir genannte Budget sollte aber so einiges machbar sein, selbst wenn du völlig korrekt davon ausgehst, dass Becken einen nicht unwesentlichen Teil davon ausmachen werden.

    Für mich DAS entscheidende Feature jeder FuMa sind die Laufeigenschaften. Ein Pedal für nen mittleren dreistelligen Betrag stünde allenfalls auf meinem Wunschzettel, wenn mir das Spiel damit ungeahnte neue Freuden bereiten würde. Dass die Montage ein wenig kürzer dauert oder sich die Trittplatte vielleicht selbst nivelliert, hat nen gewissen Charme und gehört unter "nice to have", rechtfertigt vor mir selbst aber nicht einen finanziellen Mehraufwand von mehreren Hundert Euros. Seitdem die Feststellschrauben meist seitlich neben der Trittplatte gut zugänglich sind, hat mir nämlich nur noch höchst selten die Montage an sich zu schaffen gemacht.


    Aber das ist ja wie bei Pizza, einer mag keine Pilze, ein anderer keine Artischocken, ein dritter nur Salami. Muss jeder für sich selbst rausfinden, was am besten schmeckt :)

    Ich hab eine Reihe alter Maschinen, die meisten für Preise zwischen 25 und 50 € gebraucht erworben, die allesamt super funktionieren. Tausend Euro? Warum?

    Damit unsere geliebten Drumhersteller nicht zusperren müssen. Die Technik der Hihat ist wie so vieles am Schlagzeug eigentlich seit Jahrzehnten ausentwickelt bzw. wird dem Kostendruck geopfert und "verschlimmbessert".


    Mal ne Frage dazu, könnte man so ne Hihat-Feder eigentlich irgendwie selbst wechseln? Ich hatte das Problem noch nie, dass eine Feder meiner Pedalerie den Alterstod gestorben wäre. Bei FuMas gibt es Federn ja als Ersatzteile, aber auch da hatte ich noch nie Bedarf. Bei meinen Hihats wäre ich spontan echt überfordert.


    Das Problem mit den Kugelgelenken kann ich nicht nachvollziehen.

    Hab ich schon am einen oder anderen Set erlebt, dass die Teile nicht wirklich halten. Waren aber alles fremde Sets, und ich weiß weder, wie lange die Teile dort schon in Betrieb waren, noch ob die Benutzung immer sachgerecht war.

    Auch Testberichte in Fachzeitschriften monierten dann und wann Mängel, wenn ich mich richtig erinnere.

    „Filsspannung“ (sagt man so?)

    Wenn schon, dann "Filzspannung". Fils wäre mir als Material nicht bekannt. Ist nicht wie bei Lebensmitteln, wo es sowohl Pilz als auch Pils gibt ;)

    Das hat der regionale Hersteller schon vor Jahrzehnten mit seiner 6eckigen Zugstange und der damit verbundenen Unlösbarkeit besagter Einstellschrauben gelöst.

    Interessant. Auch hier wieder ein Beispiel für völlig unterschiedliche Bedürfnisse. Fand den Sechskant immer schrecklich und war froh, endlich wieder ne runde Stange zu haben. Spiele seitdem Tama-Hardware, und da hat sich NIE irgendwas gelöst, was sich nicht lösen sollte. Die von m_tree genannten Metallclutches funktionieren tadellos, sind dabei aber preislich in vernünftigem Rahmen, wie vieles von Tama.


    Hihat-Systeme, die sich an irgendeiner Stelle von alleine lösen, sind natürlich großer Mist, wie auch bei jeder anderen Hardware. Tomhalterungen mit Kugelgelenk sag ich da nur. Letztendlich existieren wohl bei jedem Prinzip Varianten, die nur suboptimal funktionieren, und wo man sich fragt, wer Neuentwicklungen eigentlich mal getestet hat.

    Daniel S

    Dem kann man eigentlich wenig hinzufügen. Noch ein paar Euro investieren, um die BD fachmännisch auf 22x14 einkürzen zu lassen, und ich hätte mein Traumset. ;)


    Aber dazu hat sich der TS ja ausgiebig eingelassen, und es sind nur noch 2 Monate Zeit, um die Vorfreude (*hach*) zu genießen. Wollen wir ihm die zerstören?


    Nein, ich freu mich wirklich für dich boysmile, und wenn die Trommeln eintreffen, wird dein Nick Wirklichkeit und für die Wochen danach wohl auch nicht mehr von deinem Gesicht verschwinden. :thumbup:

    Vorhandenes zu reparieren, statt neuen Müll zu produzieren, ist mir grundsätzlich immer lieber, wenn die nötigen Bauteile erhältlich sind. Wollte das keinesfalls schlechtreden, hatte nur die DWsche Preisgestaltung im Hinterkopf ;)

    Die 7000er Reihe waren ja nicht gerade die oberste Qualitätsstufe und eher günstig. Sofern verfügbar, lohnen sich solche Reparaturen denn überhaupt? Trittplatte, Kugellager und Scharniere dürften den Zeitwert beinahe überschreiten.

    Inwiefern macht sich ein Direktantrieb demgegenüber bemerkbar?

    Ich hatte mal irgendwo ne Hihat unter dem Fuß, deren Feder war bretthart gespannt. Das Pedal schnellte so hart nach oben, dass aufgrund der Massenträgheit am Scheitelpunkt die Trittplatte regelrecht "abhob". Die Kette verlor kurz die Spannung und klackte dann hörbar, als die Trittplatte wieder in die Kette zurückfiel. Da wäre ein Direct Drive vermutlich von Vorteil gewesen. Ich selbst möchte möglichst wenig Kraft aufwenden müssen, um die Hihat zu schließen, brauche daher auch keine hohe Federspannung, und bei dem, was ich mit dem linken Fuß spiele (max. mal getretene Achtel bei moderaten Tempi), macht der Antrieb nun wirklich keinen Unterschied.

    Allein schon dass Böckchendesign

    Da musst du dich dann aber bei Camco beschweren, DW hat die Rechte am Design nur gekauft ;)


    Ansonsten kann ich dir nur beipflichten, mir ist diese Firma auch ausgesprochen unsympathisch.

    Zufriedene Kunden gibt's trotzdem genügend, und überteuerten Kram an zahlungskräftige Kunden verticken können andere Firmen auch, also was soll's?

    Vielleicht so ein Ding, wo man nicht bemerkt, dass man es braucht, bis man es mal hatte und dann nicht mehr hergeben möchte. So jedenfalls bei mir ;)

    ...und führe mich nicht in Versuchung... 😉


    Gerade habe ich btw beim Thema überteuerte Hihats den DW Lowboy entdeckt. DAS Teil hätte ich gerne, obwohl entsetzlich überteuert. Ich behaupte mal, das wissen die ganz genau, und um den Preis iwie zu rechtfertigen, packense flugs ein Paar grottiger Becken dazu, wahrscheinlich für ein paar Cent aus nem Blech Messing gestanzt.

    Mir ist in der Vergangenheit jedoch des öfteren beim Abbau die Konterschraube runtergefallen, und diese war dann im halbabgebauten Drumset schwer zu finden.

    Wer kennt es nicht, dann über die dunkle Bühne zu kriechen, auf der Suche nach irgendwelchen Schrauben :D


    Bei der Clutch ist mir das aber NIE passiert, denn beim lösen der Schraube drehe ich das Topcymbal ja kopfüber und habe dann eine 30 cm große Auffangschale in der Hand, in der Filz und Schraube sicher landen. Bei allen übrigen Becken bin ich bei dir, da schützen Cymbal Mates definitiv vor Verlust.

    eine Hihat Maschine sollte schon gut gemacht sein - keine Nebengeräusche produzieren, einen schnellen Beckenwechsel ermöglichen

    Sagt mal, wozu brauche ich denn nen schnellen Beckenwechsel bei der Hihat??? Ich spiele ja relativ viel und baue auch ständig auf und ab. Aber das habe ich in Ü40 Jahren noch nicht erlebt, dass ich mir ne "Schnellwechsel-Clutch" herbeigesehnt hätte.


    Meine normalen Tama-Clutches sind jedenfalls so konstruiert, dass die untere Rändelschraube zügig in der Endposition ist. Und um jetzt noch einen draufzusetzen, ich hab seit einigen Jahren sogar 2 Stagemaster-Hihats ohne justierbare Federspannung im Einsatz, und auch das Feature vermisse ich nicht. Ich erinnere mich genau, an allen meinen Maschinen mit Einstellmöglichkeit hab ich zwar mal herumgedreht, um es mal ausprobiert zu haben. Aber das, was mein Hihat-Fuß zu tun bekommt, war noch nie so herausfordernd, dass ich hier was hätte tweaken wollen. Ok, mag sein, dass man es braucht, um seine 17er oder 18er Hihats in Fahrt zu bringen. 14 oder leichte 15er schaffen die Stagemasters aber locker.


    Dass ich gestern Abend an der Left-Foot-Clave gescheitert bin, lag übrigens auch nicht an der falschen Federspannung 😉


    Soweit es mich betrifft, muss eine Hihat also weder besonders teuer noch besonders fancy sein, sondern nur leicht und geräuschlos arbeiten. Meine Stagemasters tun das für 100 Euro absolut zufriedenstellend, haben drehbare Beine und nen Schrägsteller, was will ich im Grunde mehr!?


    Edit: ach ja, ein wenig war ich zunächst selbst überrascht, dass mir die "unverzichtbare" einstellbare Federspannung so gar nicht fehlt, schließlich wurde und wird einem ja immer gesagt, das sei ein wesentliches Merkmal guter Maschinen.

    Ich meinte tatsächlich eher die Feld- Wald- und Wiesendrummer in englischsprachigen Schlagzeugforen, nicht die arrivierten Größen. Aber klar, Paiste klingt ja überall auf der Welt gut, warum sollten das nicht auch Amis wissen ;)


    Mir scheint nur, dort hat Paiste nicht den Nimbus wie unter vielen deutschsprachigen Drummern, sondern ist halt eine unter mehreren Optionen zu Zildjian und Sabian.

    Mir scheint, dass Sabian in den 90er/2000ern sehr hoch im Kurs waren aber seither ziemlich abgestürzt sind

    Ich kenne keine Zahlen dazu, empfinde das in D aber ähnlich. Weltweit sieht es glaube ich anders aus, zumindest wenn man mal in internationalen Drumforen liest, gibt es nach wie vor etliche Sabian-Spieler. In Amerika scheint mir Sabian neben Zildjian nach wie vor ne große Nummer zu sein, wohingegen man Paiste und Meinl eher wenig liest. Vielleicht spielen doch regionale Bezüge eine Rolle bei der Präferenz?


    Bei Sabian geht es mir allerdings wie ähnlich wie bei Sonor, dass mir ansprechende Neuentwicklungen völlig fehlen. Ob das die vorgestellten Serien und Modelle an sich oder das vor einigen Jahren geänderte Logo betrifft, das packt mich einfach nicht. Neue Modelle gehen komplett an mir vorbei, eher schaue ich mal nach alten Teilen aus den 80ern, die ein ziemliches Schattendasein fristen.

    Ich habe es wohl selbst auch nie als Hype wahrgenommen. Wie viele andere ältere Drummer kannte ich von Meinl in jungen Jahren vor allem Billigblech, das man als seriöser Drummer nicht unter den Sticks haben wollte. Daher war ich natürlich phasenweise neugierig geworden, als Meinl auch gute Becken anbot. Das passte nicht sofort in mein Weltbild.


    Dass Meinl-Becken sogar richtig gutes (und teures) Zeug auf dem Markt hatte und meiner Wahrnehmung nach dabei vielleicht sogar Vorreiter bei der Gestaltung roh belassener Beckenoberflächen und den damit möglichen Sounds war, könnte tatsächlich zu einem gewissen Hype geführt haben.


    Ich selbst habe aus Selbstschutz nie diese Leidenschaft entwickelt, ständig auf der Suche nach neuen Becken zu sein. Da ich schon ein paar Becken habe und felsenfest davon überzeugt bin, auf anderen Becken auch nicht besser zu klingen, kenne ich den Markt im Grunde gar nicht und interessiere mich für keinen der gängigen Hersteller nennenswert. Falls es also wirklich nen Hype gab, war ich zumindest nicht daran beteiligt.

    Bist du auf die Größe fixiert? Persönlich finde ich ein 14" Crash ja eher verzichtbar, das ist mehr ein Splash als ein Crash, aber beides nicht richtig. Zwischen 16" und 18" passt noch das 17" Crash aus deiner Serie, das würde ich mal testen.

    Wenn du tatsächlich ein 14er möchtest, kannst du glaube ich recht vieles mit den vorhandenen Becken kombinieren, für mich klingen die nach dem Soundfiles nicht so extravagant, dass nicht auch andere eher dünne Becken passen könnten.