Beiträge von Struppi90

    Ich bin selbst Gitarrist, der aus Spaß irgendwann mit einem e-set zum Trommler wurde. Ich habe damals mit dem td4kx angefangen und würde niemals darunter einsteigen. Der Knackpunkt sind die Trommeln mit Gewebefellen (mesh heads), die sich deutlich realistischer spielen als die elendig billigen Gummipads.


    Und zum Preis... leider ist es bei Musikinstrumenten nun einmal so, dass billiges Zeug häufig nicht unbedingt lange Spaß macht. Ein E-drum ist nix, was man nebenher mal so aufstellt, sondern schon eine echte Investition. 400 Euro sind da wirklich nicht viel Geld.


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    Vom triggerverhalten sind die kd8 und kd9 Pads wirklich unfassbar gut.


    Vom Spielgefühl her ist meine 16" DIY Lösung aber um Welten besser.
    Der Vorteil an dem Recycle Drums BD system ist dass die Dämpfung des Meshs schon mit integriert ist (durch den fetten Schaumstoff cushion). Beim rt10k musst du da selbst noch was basteln.


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    Ein kd-8 hätte ich gebraucht abzugeben, da ich auf eine 16" Umbau bd umgestiegen bin.
    Ich benutze gerade das oben genannte bass System von recycle drums. Habe allerdings auch die roland Rand trigger hier liegen.
    Wenn sie gut eingestellt sind, dann funktionieren beide Systeme ziemlich präzise.
    Im Endeffekt ist es eher eine Geschmack- und Geld Frage.


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    Willst du auf normalen Fellen bleiben oder auf Mesh Heads umrüsten? Denn gerade bei der Bass wirst du, je größer das Mesh ist, Probleme mit einem viel zu starken Rebound bekommen. Ich habe jetzt eine 16" tom zur bass umgebaut und der Rebound ist schon kritisch.


    Vom trigger her habe ich mit den Roland Rt10 Trigger sehr gute Erfahrungen gemacht.


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    So, ich melde mich noch einmal zurück, da ich den Trigger gewechselt habe und nun von massiven Doppeltriggern verfolgt werde.


    Ich habe mir von meinem letzten Gehalt das TSK- Bassdrum System gegönnt: http://www.recycle-drums.de/product_info.php?products_id=11


    Nachdem ich nun also Fellspannung und Anpressdruck des Cushions so weit reguliert habe, dass sich die BD gut spielen lässt, musste ich die Retrigger-Einstellung erheblich erhöhen, um keine Doppeltrigger zu bekommen. Schnellere Double Bass Figuren werden nun allerdings verschluckt. Ich muss also einen Weg finden, den Rebound des Felles noch etwas weiter zu minimieren.


    Mir ist aufgefallen, dass der Trigger exakt in der Mitte platziert ist. Da ich allerdings mit einer DoFuMa spiele, schlagen beide Beater nur etwa zur Hälfte auf dem Cushion auf. Ich hatte also überlegt ob es evtl. etwas hilft, einen größeren Schaumstoffblock um das Cushion zu legen, damit beide Beater gleichmäßig aufschlagen. Allerdings hat mir Biervampir ja geraten, die Dämpfung nicht an dieser Stelle zu platzieren.
    Ein höher eingeklemmter Schaumstoffblock (ähnlich der Konstruktion aus dem vorherigen Posting) scheint mit diesem neuen Trigger kaum mehr Einfluss auf den Rebound zu nehmen.


    Ich stelle mich also noch mal ganz dumm:
    - Soll ich den Triggercushion eher hart gegen das Fell drücken oder eher locker lassen?
    - An welchen Stellen macht eine weitere Schaumstoffeinlage Sinn?


    Ich bin gerade so richtig genervt von dem Teil. :(

    Obwohl ich die diablos nicht kenne würde ich mal sagen, dass du mit einem Eigenbau keine nennenswerten Verbesserungen im Spielgefühl mehr erziehlst.
    Vom Aufbau her sind die Systeme ja quasi identisch. Ich würde fast wetten, dass sich ein Eigenbau und ein Diablo Pad in selber Größe und mit dem selben Mesh Head absolut identisch anfühlen.


    Aber bestimmt gibt es hier noch jemanden, der beide Systeme verglichen hat :)

    Ich habe eine 14" Stahl Snare mit dem Recycle Drums TSK System ausgestattet.
    Ich bin der Meinung, dass meine Snare um einiges besser triggert, als es diverse Roland Pads getan haben.
    Ich meine hier auch mal gelesen zu haben, dass die Trigger und Cushions der drum-tec Systeme und der RD-Systeme ohnehin dieselben sind und sich nur der Aufbau etwas unterscheidet.


    Generell denke ich, dass das alles kein Hexenwerk ist, ich würde es jederzeit wieder so machen.

    Passen die Roland-Befestigungen nicht in die Tom Rosette? Dann würde ein um rd. 90° abwinkeln der Halter genügen.

    Nein, leider nicht.


    Im Grunde sind Tomrosetten im Tamastyle und viele angebotenen Standtomrosetten identisch verwendbar. Was sie - gleiche Größe vorausgesetzt, gibt da schon ab und zu Unterschiede wie dick der L-Arm ist oder der Standfuß ist - im groben unterscheidet ist, daß die Standtomrosetten die Festzugschraube meistens seitlich haben und die expliziten Tomrosetten die Festzugschraube in der Mitte.

    Super, vielen Dank für den Tipp! Das war mir bisher so nicht klar, weswegen ich wohl auch nicht so viel gefunden habe :D

    Ahh, ich glaube gerade ist ein Denk-Knoten bei mir geplatzt.


    Die Standtom-Halter sind quasi die selben Teile wie man als Halter für L-Rods verwenden würde?
    Ich dachte bisher (warum auch immer), das seien zwei paar Schuhe und habe deswegen nie explizit nach Standtom-Haltern geschaut.


    Ich habe also zwei Alternativen:
    1) Neue Aufhängungen an den Toms und die L-Rods verwenden
    2) L-Rods ausmustern und einen Tom-Arm suchen, der sowohl in die Halterung der Tom als auch in die Roland Klammern passt.


    Ich denke ich würde zweiteres favorisieren, da das dann doch etwas stabiler scheint :)

    Das kommt jetzt erst einmal darauf an, wie genau du deine Drums dann aufnehmen möchtest.
    Möchtest du die Sounds aus einem Drum-Modul haben und die einfach per Line Kanal in Stereo aufnehmen?
    Oder möchtest du Midi Daten benutzen und die Sounds dann in deinem Aufnahmeprogramm zuweisen?


    Der erstgenannte Weg dürfte bei allen Modulen keine Probleme machen, allerdings sind die Sounds bei billigen Modulen häufig auch nicht so toll.
    Wenn du über Midi arbeiten willst, dann ist ebenfalls weniger das Modul wichtig, als deine Midi-Schnittstelle. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele der billigeren Interfaces mit Latenzen Probleme haben.
    Hier gilt es also zu beachten, dass dein Rechner genügend CPU und RAM-Power besitzt und dein Interface möglichst latenzfrei arbeitet.


    Prinzipiell musst du dir kein komplettes E-Set kaufen, du kannst genauso gut dein Akustikset mit Triggern ausstatten. Wenn du nicht gerade die billigsten der billigen Trigger nimmst ist das Ergebnis dann am Ende genauso gut wie mit E-Drum Pads (ich kann die Roland Klemmtrigger empfehlen). Wenn du allerdings sowieso schon mit einem kleinen E-Drum geliebäugelt hast wäre dann jetzt der richtige Moment :D

    Also, an Überheblichkeit geizen einige hier ja nun wirklich nicht... Trotzdem Danke für alle hilfreichen Tips.


    Über die Stabilität des Racks mache ich mir keine Gedanken. Ich habe die A-Trommeln testweise schon einmal auf die Pads gelegt, wenn man die Schrauben richtig anzieht kann ich mich sogar mit meinem Oberkörper noch auf die Trommeln stützen, da bewegt sich absolut nichts. Die Skepsis kann ich natürlich verstehen (und ich weiß, dass es tausend mal stabilere Konstruktionen gibt), aber das Roland Rack wird hier definitiv unterschätzt.


    Ich werde also nach Tom-Armen suchen, die in die derzeitigen Rosetten und in die Rackklammern passen.

    Heyho,


    da ich momentan dabei bin meine Roland Pads auszumustern und gegen umgebaute semi-akustik Toms zu tauschen, frage ich mich, wie ich diese am besten an mein Rack hängen kann.


    Ich denke mal ich brauche eine neue Tom-Rosette für die Montage an L-Rods oder? Allerdings habe ich bisher nichts gefunden, was vernünftig aussieht.
    Habt ihr eine Empfehlung für mich?


    Die aktuelle Rosette ist auf dem angehängten Bild zu sehen.

    Sooo, neues von der Bass Drum Front:


    Ein Kumpel von mir hatte ein gesamtes Tom-Set für 30 Euro abzugeben, da wurde mir die Entscheidung etwas abgenommen ob 22" oder 16" Kessel :thumbup:


    Ich habe also die 16" Floor Tom mit dem Pearl Jungle Set Adapter zur BD gemacht und mit Drum-Tec Design Mesh und einem Roland Rand Trigger ausgestattet. Das Ergebnis hiervon war, dass der Rebound trotz loser Fellspannung so heftig war, dass das Teil fast unspielbar war. Also habe ich mich mal an eine Dämpfung gemacht und wollte das Ergerbnis hier zeigen:


    Meine Idee war eine Dämpfung zu basteln, die flexibel angepasst werden kann und genauso schnell wieder abmontiert ist (da ich beim nächsten überschüssigen Gehalt wohl einen Innentrigger kaufe).
    Alles was ich benötigt habe war etwas Schaumstoff, ein Holzbrettchen, die Hälfte einer Rohrschelle, ein Stab mit passendem Gewinde und das überschüssige Standbein-Böckchen.


    Die verbliebene Beinhalterung habe ich abmontiert und mit etwas längeren Schrauben und Unterlegscheiben ins innere der Trommel montiert. Da die Bodenplatte leicht gewölbt ist habe ich das ganze mit etwas Taschentuch und Gaffa-Tape gepolstert, sodass es bombenfest sitzt.




    Um die Wucht der Schläge etwas besser verteilen zu können habe ich die Hälfte einer Rohrschelle zur Montage am Stab verwendet.



    Und ab damit in die Trommel. Kontermutter an der Rohrschelle nicht vergessen :D


    Der Schaumstoff kann nun einfach eingeklemmt werden. Das hat den Vorteil, dass mit verschiedenen Dicken und Arten von Dämpfung experimentiert werden kann.



    Der große Vorteil hieran ist, dass mit einem einzigen Handgriff an der Schraube der Anpressdruck des Schaumstoffes an das Fell geregelt werden kann. Ich habe festgestellt, dass je härter der Schaumstoff gegen das Fell drückt, desto stärker wird der Rebound wieder. Die beste Einstellung ist für mich also diejenige, in der der Schaumstoff gerade noch fest am Fell hält. Sollte man die Fellspannung ändern wollen, so kann man nun also auch die Dämpfung ganz einfach mit anpassen.




    Ich bin super zufrieden mit dieser Lösung. Die hammerharte Rebound ist wie weggeblasen. Ich denke ich werde die nächsten Tage damit verbringen, die optimale Einstellung von Fellspannung, Anpressdruck und Federspannung auszutüfteln. Die ganze Konstruktion sitzt übrigens bombenfest.

    Hey Paoso, ich habe nie gesagt, dass es mir auf "billig, billig egal wie" ankommt oder?
    Alles was ich gesagt habe ist, dass die Aufhängungen wirklich aus normalen Kleineisen Teilen zusammengesetzt sind. Das ist auch überhaupt nichts verwerfliches oder negatives. Meine einzige Überlegung war, dass es sich bei 3 oder 4 Trommeln eventuell rechnen könnte die Teile so im Baumarkt zu holen anstatt sie fertig bei RD zu bestellen. Dass das ganze System durchdacht und ausgereift ist sehe ich genauso, aber eine "konstruktionstechnische Feinheit", die man so nicht ebenso hinbekommen würde sind die Haltearme des recycle-drums systems nun eher nicht.


    Wie oben bereits erwähnt halte ich das Triggertischchen ja für eine super Konstruktion, verstehe deine Aufregung also nicht.
    Dass die Cushions und Trigger eine gute Qualität haben (und wahrscheinlich tausend mal besser sind als die vom Conrad) bestreite ich auch nicht, es ging mir einzig und alleine um den Gedanken, das System nachbauen zu können.


    Edit: Okay, dass man die Trigger für paar Euro auch im Conrad klingt ist weiter oben blöd formuliert gewesen, das war nicht so gemeint als ob diese denen von RD ebenbürtig wären.

    Schon klar, ich meinte eher als Einzelteil.


    Alle anderen Parts kannst du ja so aus jedem Hornbach/Praktiker/Toom zusammensortieren, ebenso die Trigger die es für ein paar Euro beim Conrad gibt. Aber das Tischchen scheint schon eine extra Anfertigung zu sein.

    Es wertet das Schlagzeug wirklich unheimlich auf, alleine schon wegen dem Spielgefühl und den realistischeren Proportionen (und die Optik macht auch mehr Spaß).


    Aber für diese Zwecke tut es ja auch eine gebrauchte vom Flohmarkt, wir benötigen ja nur den Kessel von dem Teil :thumbup: