Beiträge von Moe Jorello

    Die ersten Preise zu den Tamas sind da vom US-Markt. Meist ist das ja 1:1 in Euro, von daher...


    SLP Studio Maple Shellpack, 1999,- (5pc) bzw. 1699,- (4pc)
    Superstar Classic 5pc Shellpack 649,-
    Club Jam (je nach Farbe) 399 bis 499,-
    SLP Dynamic Kapu (5pc) 1699,- bzw. 1399,- (4pc)
    SLP Fat Spruce (3pc) 1299,-
    SLP 14x10 Snare 299,-
    SLP 15x8 Big Black Steel Snare 299,-
    SLP Dynamic Kapur 299,-


    Preise zur Hardware gib't noch nicht, bis auf die Iron Cobra 600. DIe liegt bei 129,- bzw. 299,-

    Bin etwas überrascht wie stark die Snare in der Mitte mega trocken und etwas außerhalb der Mitte sehr obertonreich klingt.


    Das kenne ich, das ist z.B. auch bei meiner Tama Star Bubinga der Fall. Zunächst war ich ebenso wie du überrascht, wie Stark die Gegensätze sind, aber an diese "Besonderheit" gewöhnt man sich recht schnell (sowohl hinsichtlich des Spielens als auch akustisch), wenn man solche Snares ein paar mal unter den Sticks hatte.


    Dass die paar Hertz im Tonunterschied überhaupt im Mix nachher zu hören sind, bezweifle ich ein wenig. Zudem, welcher Drummer der 60er/70er hatte einen Tunebot zur Hand? Die hatten bestimmt nicht auf 0,1 Herz genau ihre Felle gestimmt. Trotzdem klang die Snare unter dem Mikro gut. ;) Und nach ein paar harten Rimshots ist die perfekte Stimmung vermutlich sowieso dahin...

    Ach ja, noch als Anmerkung zum Spielen im Laden: Ganz ehrlich. Da klinge ich auch immer kacke, denn die Sets, die da stehen zum austesten von Snares und Becken sind sowas von schrottig.... Felle, die wie das Schlachtfeld von Verdun aussehen, Toms im 45 Grad Winkel viel zu hoch angehängt, Hihats und Fußpedale die kaum funktionieren, Beckenständer, bei denen FIlze etc. fehlen, mies!!! gestimmte Trommeln. Nee, da muss man nicht versuchen den Helden raushängen zu lassen. Dass das nicht klappt, dafür sorgen die "Ausprobiersets" von ganz alleine.

    JürgenK, nicht dass wir uns missverstehen. Natürlich hast du recht damit dass die nen Dachschaden hatten bzw. wahnsinnig viel geübt haben. Es geht mir hier lediglich darum, ihn auf kreative Drummer zu stoßen, die auch mal Ideen abseits der "Lehrbücher" aus dem Bauch heraus umsetzen, ihm vielleicht einfach eine Erweiterung des Horizonts verschaffen. Lehbücher sind das eine. Das freie Spiel, bei dem das Bauchgefühl die Richtung vorgibt, das andere. :)

    Dabei will ich einfach auch mal geil drauf lostrommeln, sodass es sich geil anhört, mal im Musikgeschäft der Held zu sein.


    Vorsicht, jetzt mache ich mich bestimmt unbeliebt. Aber: Wenn DAS der Grund für dein Trommeln ist, ist das Schlagzeug das falsche Instrument für dich. Es geht um Musik, nicht um deinen "Heldenstatus", nicht ums Ego-Tätscheln. ;) Soviel erstmal dazu.


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    Kommen wir zum zweiten, deiner "mentalen Blokade". Einerseits bist du noch nicht soooooo lange dabei. Das bedeutet, dass du logischerweise vieles noch nicht kannst bzw. so verinnerlicht hast, dass es im Schlaf abgerufen wird. Lernprozesse dauern. Bis ein gewisses Handwerkszeug erarbeitet worden ist, ein Setzkasten, aus dem du nach belieben und entspannt deine Klötzchen für Fills herausholst und zusammensetzt, das dauert. Das geht in den allermeisten Fällen nicht von heute auf morgen. Wenn andere "so flüssig Fills spielen", steckt jahrelange Arbeit dahinter. ;)


    Was kannst du also tun, außer üben, üben, üben? Musik hören. Bewusst. Gan viel! Viele verschiedene Stile, auch vielleicht Dinge, die du eigentlich nicht so magst. Analysiere für dich, was wie gespielt worden sein könnte, gehe es im Kopf durch. Probiere solche Fills langsam am Set, damit Pattern/Bewegungsmuster vom Hirn verarbeitet werden können. Denke Musikalisch, in Melodien. Schalte das Hirn aus und vertraue auch mal auf dein (Bauch)Gefühl.


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    Achte doch mal drauf, wie z.B. Leute wie Ian Paice, Keith Moon, Simon Phillips oder Billy Cobham ihre Fills machen, woher die Inspiration kommt, wie sie zur Musik passen, bzw. diese untermalen. Einfach die Sinne für solche Dinge öffnen. Es kann Wunder wirken.


    Zitat von korki

    Meiner Erfahrung nach nutzen auch viele erfahrene Schlagzeuger oft im Wesentlichen ihre 10 Lieblings-Fillins in musikalisch angepassten Variationen. Zumindest, wenn sie nicht ganz bewusst "ausbrechen".

    Jo, würde ich mit unterschreiben. Ich habe von mehreren Berufsschlagzeugern inzwischen gehört/gesagt bekommen, dass die zwar viele viele Fills theoretisch kennen und spielen können, in der Praxis im Studio davon aber nur rund ein halbes Dutzend regelmäßig brauchen bzw. einsetzen dürfen/können.


    Und grooven... einfach... naja... richtig(!) grooven ist hartes Brot. Manche können das etwas leichter, viele verzweifeln aber dran. Grooven wie Steve Jordan, Zigaboo Modeliste oder Stanley Randolph ist hohe Kunst. 8)

    Wo sind die Millenium B20 qualitativ anzusiedeln und welche Schmiede steckt dahinter?

    Laut Bonedo sollen die für das Geld echt gut sein. Welche Schmiede dahinter steckt, ist nach wie vor nicht wirklich bekannt. Bis auf die Info, dass es diesmal keine türkische Manufaktur ist, die diese Teile dengelt, weiß man noch nichts genaueres. Aufgrund der Form/Optik würde ich aber vermuten, dass es umgelabelte Stagg-Becken sind. Aber vielleicht liege ich da auch ganz falsch.

    Ich hätte jetzt sogar gesagt, nimm keine zu kleine "Große", denn gerade unverstärkt gehen kleine Bass Drums schnell mal unter. Dass Jazz immer mit 18" assoziiert wird, ist im Grund ja erst eine relativ "neue" Mode und nicht so zwingend, wie man heute oft glaubt.


    Gerade wenn man musikalisch mehrere Stile abdecken möchte, wird man die Bass Drum eh meist nicht so tonal stimmen wollen, und dann darf sie auch Punch haben. Der Rest ist Spieltechnik und Gefühl. Ich habe jedenfalls schon etliche Jazzgigs mit 22" bestritten und war sogar teilweise froh um die Lautstärkereserven. Wichtiger wäre mir eine nicht zu tiefe Bass Drum. Maximal 16" bis 17", keinesfalls so eine moderne 20" Kanone.


    Latürnich kann man Jazz auch mit 'ner 22er spielen (habe ich auch schon oft gemacht), nur erfordert das ein gewisses Feingefühl im Fuße, gewisses Stimmvermögen und eine Bassdrum, die wie du schon schrubst, möglichst nicht zuuuu tief ist. Von den obig genannten Sets sind alle 22er Bassdrumversionen jenseits der 16" Kesseltiefe, also 18 bis 20 Zoll tief i.d.R., was m.E. bei Jazz durchaus hinderlich sein kann, daher ist da die kleinere, kürzere Studioversion m.E. der sinnigere Weg. Und für Rock'n'Roll liefert 'ne 20x16er Bassdrums mehr als genug Wumms. Wenn ich meine 20x14er Bassdrum z.B. passend stimme, schneidet diese dank der Frequenz gnadenlos durch die Amp-Wand der Band durch.


    Wichtig wäre vielleicht mal eine Aussage, welche Art von Jazz dem TO vorschwebt. Wenn's Big Band sein soll, kann er sogar ne 26er Hupe nehmen. 8)

    Stage Custom oder Silverstar sind bei deiner Vorgabe die wohl besten Optionen (nimm' aber was mit 'ner 20er Bassdrum, sonst wird es evtl. zu viel Wumms für Jazz). Das Superstar hat keinen Tomhalter auf der Bassdrum (da müsste man auf das Superstar Classic warten, wann das in den Handel kommt, ist noch offen) und auch nur 22" im Angebot, abgesehen von der Duo-Variante. Das Pearl ist eigentlich gut, hat aber im Vergleich 'ne schlechtere Snare, so dass ein Snarekauf dann wohl wieder anstehen würde und der Preis wieder nach oben ginge. (Aber besser als die Tornado-Snare ist sie dennoch).


    Ich würde dann das hier nehmen: https://www.thomann.de/de/yama…custom_studio_set_rbl.htm für 899 Euro. Dann bleibt sogar Geld für nen gescheiten Sitz, Felle und Becken.

    "I told people I was a drummer even before I had a drumset. I was a mental drummer."
    Keith Moon



    "It happens to us quite often-it feels as though I'm not playing my instrument, something else is playing it and that same thing is playing all three of our instruments. That's what I mean when I say it's frightening sometimes. Maybe we'll all play the same phrase out of nowhere. It happens very often with us."
    Ginger Baker (ob er bei diesen Erlebnissen wohl wieder zugedröhnt war?... vermutlich)



    "To me, the most important tool is not a physical or a technical one. It's more of a cerebral one. It's your brain. It's about having an interest in experimenting musically, perhaps touching on several different genres of music. No doubt, the most important tool is the mind. It's the willingness to experiment freely."
    Mike Portnoy

    Soweit ich weiß, kann so ein Fall auftreten wenn das Paket etwa an einer "automatisierten" Paketsammelstation abgegeben worden ist. Dann liegt das erstmal im Fach, fertig mit Marke und allem, bis DHL vorbei kommt und alle Fächer leert zwecks weiterem Versand. Das kann - je nach Ort - auch mal etwas länger dauern. Notfalls direkt bei DHL mal anfragen, was das im Detail bedeutet. (Stell dich einfach doof :))

    JürgenK ist nur wenig hinzuzufügen. Vielleicht dennoch eine Anmerkung: Mehr Rebound kann man erhalten über:
    - gezielte Stimmung der Felle
    - Nutzen eines geschlossenen Frontfells (Was aber einen völlig anderen Klang ergibt und Auswirkungen auf das Spiel mit der Fußmaschine haben wird)
    - Arbeiten an der Fußtechnik, weg vom buried beater
    - Korrekter Einstellung der Fußmaschine (Federspannung und Weglänge des Schlägels)


    Ein neues Drumset würde ich erstmal nicht holen. Bei den Schruben, wie wäre es mal mit entrosten? ;)

    Von den Funktionen her, weitgehend ja. Von der Bedienbarkeit nein. Wir haben das Jahr 2018, es ist möglich, einfache Interfaces mit Touchdisplay zu erstellen. Warum macht man das nicht? Mach die Box in Table-Größe (natürlich dicker, wegen der Anschlüsse), Swish-motion auf 'nem schönen LED-Display, wo du hin und herhüpfen kannst zwischen z.B. Reglerpult/Bearbeitung/Export/Import. Von mir aus auch mit konfiguierbaren Fenstern. Diese vielen Regler bei klassischen Geräten ist für viele abschreckend und wird auch unübersichtlich. Und Regler hat man bei manchen GEräten manchmal auch irgendwann in der Hand und nicht mehr am Pult. Ooops. Ich in mir sicher, dass man ein einfaches, intuitives und unempfindliches Interface dafür machen kann, in kompakter größe, wenn man nur will. EAD10 ist ja schonmal ein kleiner Schritt dahin, mehr Nutzerfreundlichkeit zu bieten.

    Wenn die Ludwig klingt, wie erwünscht, und du mit den Mängeln leben kannst, ist doch alles in Ordnung. Um mal Helmut Kohl zu zitieren: "Entscheidend ist, was hinten herauskommt". 8) Und da passt es ja, wie man liest, gut zu eurer Musik. Dass das Preis-Leistungsverhältnis bei Ludwig nicht gerade 1 mit Sternchen ist, ist ja hinlänglich bekannt.


    Rainers Anmerkung bzgl. des Kennenlernens einer Snare finde ich wichtig. Manchmal braucht es etwas Zeit, eine Snare mit all ihren Facetten und Eigenheiten kennenzulernen. Manchmal nimmt man sich leider zu wenig Zeit dafür, bzw., man hat eine schöne Stimmung gefunden und belässt es dann dabei, um ja nicht diese Stimmung, diesen Klang zu verlieren. ("Diesen Klang bekomme ich nie wieder hin! Daher wechsle ich auch gar nicht erst das Fell, selbst wenn es schon Löcher hat..." :D) Dass man infolge dessen andere schöne Klänge dann nie zu hören bekommt, ist dann schon ein wenig schade. Ich spiele gerne mit verschiedenen Stimmungen bei meinen Snares herum. Ich bin z.B. auch immer noch dabei, meine Star Bubinga-Snare kennenzulernen, die kenne ich auch nach mehreren Monaten noch viel zu wenig. Ich weiß nur: ist vielseitiger als ich anfangs dachte, da kann ich noch 'ne Weile nach neuen hüschen Klängen suchen. Das Erforschen einer schönen Snare mit all ihren Facetten ist eigentlich eine schöne Beschäftigung - wenn man genug Zeit dafür hat. :whistling: