Beiträge von Moe Jorello

    wobei ich sowieso schon 5B spiele


    Ganz schön dick - für meine Verhältnisse. :) Probier mal testweise einen 7A Stick.


    Und ja, du hast recht, mit nur einer Snare ist das vielleicht nicht sonderlich praktikabel, wenn mehrere Gigs innheralb kurzer Zeit anstehen. Da ist eine zweite Snare im Fundus kein ganz verkehrter Ansatz. In dem Fall würde ich nach einer dünnwandigen Holzsnare suchen. Alles was dicker als 6mm ist, fliegt raus aus der Liste. Und beim Snareteppich auch ruhig mal einen Messing- oder Bronzeteppich austesten. Die nehmen Schärfe aus der Snare raus.

    Nennt mich frech, aber ich würde jeglichen Musikstil mit jeder dieser Snares bedienen.


    Jeder darf, wie er will. Denn jeder hat etwas andere Klangvorstellungen. Ist auch gut so. ;) Ich persönlich finde jedenfalls, dass z.B. die Vintage Poplar Maple bei manchen Musikstilen einfach nicht in den Gesamtklang wirklich gut rein passt. Probiert und für "naja" befunden, z.B. bei Liedern wie "Ziggy Stardust". Also andere Snare geschnappt, Vintage Steel, und es klang viel runder, harmonischer.


    Hmmm... ob demnächst noch ein Hammered Steel Drumset folgt? Oder ein Classic Aluminium-Set? Oder ein Black-Brass Schlagzeug? :rolleyes:

    Das klingt natürlich erst mal schlüssig, und mangels persönlicher Erfahrung kann ich da wenig dazu sagen. Grundsätzlich würde ich vielleicht einwenden wollen, dass unter Umständen diese klangliche Spezialisierung eher Marketing denn bauartbedingter Zwang ist. Zumindest erkenne ich an den SLP Snares nichts, was sie von anderen Snares konstruktiv besonders unterscheidet. Und wir alle wissen ja, wie häufig Schlagzeughersteller alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen wollen.


    Aber wie gesagt, persönlich kenne ich keine der SLP-Snares und möchte mich daher nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und Falsches behaupten.


    Schon okay. Vielleicht sind meine "Vorbehalte" völlig grundlos, nur wenn ich mir meine Snares so anschaue, dann würde ich die SLP Vintage Poplar-Maple z.B. definitiv nicht für Metal, Hardrock, Hiphop oder Punk einsetzen. Da ist sie klanglich völlig fehl am Platz, wie ich finde (die klingt eher wie Art Blakeys Schnarre auf den Studio-Recording-Sessions). Die SLP Super-Aluminium ist ebenfalls weniger für die härteren Musikstile geeignet. Von Jazz bis Classic Rock und Pop geht da alles, aber für Metal fehlt ihr dann doch der Biss, der Wumms. Die SLP Black Brass und die G-Walnut kannst du wiederum bei Jazz und Co. knicken, die sind vom Klang viel zu mächtig für solch "zarte Musik". Von daher... mal sehen, wie die Sets sich in den ersten Tests machen werden. Ich glaube aus dem Bauch heraus aber nicht, dass die der Renner werden, obgleich die Idee, das SLP-Konzept auf ein komplettes Set zu übertragen, schon interessant ist.


    Na ja die Sinnhaftigkeit neuer Produkte auf einem satten Markt kann man ja immer in Frage stellen, oder hast du konkrete Vorbehalte?


    Mein Vorbehalt geht dahin, dass die SLP-Snares ja konstruiert wurden, um bestimmte Klangideale innerhalb der SLP-Reihe quasi "ab Werk" liefern zu können. Etwa eine Snare, die insbesondere für Hiphop prädestiniert ist, eine andere, die insbesondere für Metal und Hardrock prädestiniert ist usw.. Allrounder sind ja die wenigsten Snares aus der SLP-Reihe. Wenn nun diese eher speziellen Klänge auf ein ganzes Set übertragen werden, stellt sich für mich ein wenig die Frage, wie vielseitig so ein Set dann überhaupt noch eingesetzt werden kann. Ist das eine SLP-Schlagzeug z.B. eher als ein Nischenprodukt, dass nur bei Studio-Pop-Produktionen glänzt, anzusehen? Das muss man mal testen. Das Set aus Fichte finde ich nicht uninteressant, aber ein Allrounder wie ein Starclassic Maple oder Recording Custom und ähnliches ist es womöglich nicht.

    Verve war 'ne Zeitlang weg vom Markt, die Nachfrage blieb aber wohl so groß, dass die Serie schon wenig später wieder von Masterwork zurück ins Programm gebracht wurde. Bei diversen Läden kann man die auch weiterhin antesten und kaufen. Und die Becken sind saugut (für Jazz und andere "leichtere" Musik). Bin schon oft um das 20er und 21er Ride im Laden herumgetigert.... :whistling: (Ich hätte sie nicht anspielen dürfen. Großer Fehler.... :pinch: )

    Moin,


    die Frage, die sich stellt ist recht einfach: Willst du


    weicheren, wärmeren, dunkleren Klang (Custom Serie, hat ein wenig old-school Klang, ähnlich Zildjian K/Constantinople und Sabian HH/Vanguard)


    oder einen


    brillianteren, helleren Klang, etwas schneidender/dominanter (Resonant, die sind moderner, gehen eher in Richtung Zildjian A Custom, Sabian AAX)?


    Beide Serien sind absolut empfehlenswert. Bei Metal und Grunge würde ich eher zu Resonant greifen. Bei Blues und vielen Rocksachen eher zu den Customs.Du kannst aber eigentlich beide Serien bei allen Stilen anwenden. Es ist wirklich mehr eine Frage dessen, welchen Klang du persönlich lieber magst.

    Theoretisch sollte eine 14er Snaretasche passen, denn in die Tama Tasche kannst du laut Tama z.B. auch eine 14" Snare statt des Sitzes reinpacken. Aber das sollte doch einfach rauszufinden sein, oder? Ich gehe mal davon aus, dass du schon eine Snaretasche hast, die man für einen Test mal nutzen könnte.

    Passt bei mir alles so in die Hardwaretasche rein. Extrataschen gibt es bei Bedarf zu kaufen. Tama hat etwa diesbezüglich für 50 Euronen eine Tasche zuletzt auf den Markt geworfen. Von anderen wie Ahead (wie erwähnt) und Roc-n-Soc gibt es auch welche, sind aber deutlich teurer, etwa 70 Euro aufwärts. Ob die mehr bieten, bezweifle ich ein wenig.

    "Concentrate on being musical as a drummer and give up your ego as well. Stop trying to score points with young drummers and amateurs by doing big flash-fills. That might win you a modern-drummer award, but it's not gonna win you any friends in the band"


    "What the others [in the band] want in a drummer is someone who plays great time, has got a nice sound, plays the song without mistakes and listens [to the band]."


    Gavin Harrison

    Du hast Deinen Allerwertesten entscheiden lassen und ein Top-Modell eines der etablierten Hersteller gewählt. So ganz viel daneben kannst Du damit nicht liegen...


    +1
    Vertraue ruhig deinem Popo. In der Preisklasse sind eigentlich alle Hocker recht gut. Nur halt in Nuancen unterschiedlich, würde ich sagen. Der eine mag Spindel, der andere nicht, einer mag Velours, der andere nicht usw. Und da jeder 'nen anderen Po hat, fällt auch jeder ein anderes Urteil übder die vielen Modelle, die es zu kaufen gibt.

    Da sind wir ja (mal wieder) 'two'! :)
    Genau so, perfekt für mich auf den Punkt gebracht.
    Wenn der Drummer zum Zentrum wird und nicht die Musik, dann geht's für mich ganz schief.


    Gruß
    Hajo K


    Dem kann ich mich anschließen. Insbesondere manisches Gepose finde ich persönlich einfach nur peinlich. Da lobe ich mir den Anblick "unaufregender" Drummer. Gibt ja zum Glück noch so ein paar coole Socken die Understatement verkörpern.


    Was ich zudem nicht mag: Ballerburgen die lediglich zum Posen da sind. Wenn jemand wie Coham oder Phillips das alles sinnvoll einsetzt, okay. Prima. Aber Portnoys (einstigen) oder Bozzios (dauerhaften) Trommelwälder mit X-Bassdrums... Neeee du...
    Und: Wenn jemand das Wort Dynamik nicht einmal kennt, das geht einfach gar nicht.

    Gerne erkläre ich das ;) . Es begab sich so das ich auf einem Jazzworkshop besagtes Tama Silvester hatte. Der Tomhalter hat sich alle 2 Minuten der Schwerkraft gebeugt... Es hat auf jeden Fall nicht gehalten, was wohl daran lag, das der innere Ballen sehr abgegriffen war. Mag sein das jenes Set nicht immer freundlich behandelt wurde, aber der Tomhalter war jedenfalls grausam. Und ja es war besagter Tama Doppeltomhalter. Auf einem Tama Rockstar welches in meinen Proberaum wohnt, hab ich ähnliche Probleme, jedoch mit dem Singeltomhalter der das 14" Tom hält. Ein Kollege hat schon zweimal für sein älteres Starclassic bei dem noch dieser Tommhalter verbaut wurde einen Halter nachkaufen müssen, da der alte kaputt ging.
    Soo toll ist der Tama Tomhalter jedenfalls nicht, er zeigt einfach Abnutzungserscheinungen.
    Das mit den schlechten Fellen ist so ein Gefühl was sich auf die Tama Falle bezieht. Hab die auf einem Superstar und die klingen nicht so. Ein Remo UT scheint mir da besser zu klingen als Reso. Betonung auf scheint.


    Wenn die Kugelgelenke im Eimer sind, hat jemand die in der Vergangenheit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel zu fest angezogen. Egal, welche Schrauben/Ball/Mutter-Kombi du nutzt, und egal, ob das nun das Ballsystem bei Yamaha, Sonor oder Tama ist, wenn jemand hemmunglsos überzieht (was sehr, sehr oft gemacht wird), sind die Gewinde und Halterungen schneller hinüber als bei sachgemäßer Behandlung. Sicher, bei viel Beanspruchung ist so ein Verschleißteil irgendwann hin. Das ist aber auch jede andere Aufhängnug. Es gibt Menschen, die haben auch seit 10+ Jahren diese Ballgewinde im Einsatz und sind zufrieden. (Meine halten alle noch 1A, trotz etlicher Auf- und Abauten)
    Gerade bei Schul- bzw. Workshop-Sets kannst du davon ausgehen, dass irgendwer immer zu fest andreht. Am schlimmsten: Fest andrehen und dann noch versuchen, minimale Änderungen vorzunehmen, ohne wieder zu lockern. (Zerr! Drück!) Dann ist so ein Teil natürlich schneller hin.


    Tama Werksfelle: Genauso gut bzw. kacke wie Sonor oder Pearl 08/15-Werksfelle in den unteren Preiskategorien. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Davon würde ich das - ich wiederhole mich - wirklich nicht festmachen. Wenn so ein Set gut klingen soll, musst du auch vernünftige Wurstpellen aufziehen, sonst werden die Kessel klanglich einfach abgewürgt. Das ist bei Yamaha leider auch nicht anders. Also plane Geld für den Fellkauf auf alle Fälle ein.


    Und nochwas: Wenn die 22er zu laut ist, liegt es auch manchmal am Fuß und dem Beater. Es gab/gibt Leute wie Louis Hayes und Joe Morello, die mit 22er Hupen in Jazzclubs eingekehrt sind und nicht alles totgespielt haben. Alles primär eine Frage der Spielweise, so meine bescheidene Meinung.

    Kann natürlich sein, dass andere 6-schraubige BDs da empfindlicher sind.


    Schön zu hören, dass das beim Yamaha wohl nicht der Fall ist, dass sich das schwer stimmen lässt und leichter verstimmt (gespielt hatte ich bislang nur die 20" und 22" Varianten). Ich hatte bislang mit 16 oder 18" Bassdrums mit sechs Stimmschrauben eher durchwachsene Erlebnisse hinsichtlich der Stimmsicherheit gemacht.