Beiträge von gwmatthias

    Noch mal kurz ...
    Ein TM-2 würdest du am Line-IN deines TD-4 anschließen - sowohl die Modul-Sounds als auch die des TM-2 gehen dann über deinen Output am TD-4 in den Jamhub - das ist also kein Problem ...
    Noch mal - du musst dann an den Pads die du am TM-2 anschließt auch die Sounds vom TM-2 nutzen (inkl der Möglichkeit eigene Sounds auf das TM-2 laden zu können).


    Ein anderer Weg wäre noch so was hier zu bestellen ... und zwar die Female Version.
    Dieser Splitter kommt ans Ende deines Kabels - dann kannst du zwei Becken im Mono-Betrieb an einem Triggereingang anschließen.
    Es bietet sich an dann zwei recht ähnliche Pads zu verwenden und die Einstellungen am Modul können dann etwas tricky sein, aber es funktioniert ...

    Ich versteh die Frage nicht ganz ...


    Ich hatte das TD-4 nur für ein paar Wochen, aber ich bin mir sicher, dass du auf jeden Triggereingang alle Modulsounds legen kannst - also kannst du theoretisch ausschließlich Becken am Modul anschließen und auch über all Beckensounds abspielen.


    Falls du aber nicht ein Tom opfern willst um ein weiteres Becken anzuschließen lautet deine Frage eigentlich, ob man das Modul um weitere Trigger-Eingänge erweitern kann ...
    Das geht beim TD-4 nicht wirklich, da du kein MIDI-In hast um z.B. ein DDrum DDTI Trigger Interface anzuschließen. Du könntest ein TM-2 kaufen das kann 2 Stereopads oder 4 Monopads handeln und dann über den AUX-In ins TD-4 gehen - dann kannst du für die weiteren Pads die Percussion-Sounds des TM-2 nutzen aber nicht die Modulsounds des TD-4.


    Hilft dir das?

    da du - warum auch immer - den Gebraucht-kauf ausschließt ist die Auswahl in deinem Budget-Bereich leider sehr klein - grade mit Mesh Pads ...
    Wenn dir das Spielen auf den Fames schon gefallen hat ist das doch schon eine passende Lösung.

    Was Korki schreibt ist absolut richtig!
    Und genau deshalb würd ich hier gern noch mal gen Gebrauchtmarkt auf den Tisch werfen.
    Gebraucht hast du den Vorteil, dass meist Hocker, Pedal und alles was du brauchst schon dabei sind.
    Gebraucht hast du auch den Vorteil, dass sich der Wert des Sets kaum verändert über einen Zeitraum von ein paar Monaten - im Gegensatz zu einem Billig-Millenium-Fame-Teil.
    Gebraucht würd ich allein wegen der Qualität der Bauteile vermutlich bei Roland suchen - das kannst du mit ein wenig Glück nach 6 Monaten zum gleichen Preis wieder verkaufen wenn es dir gar nicht taugt.


    Es gibt leider viele Bereiche in denen die Idee mit wenig Kohle erst mal zu gucken ob es einem gefällt nicht aufgeht - und E-Drums sind definitiv einer davon.
    Bei A-Drums schaut das ganz anders aus, aber im E-Bereich gehts eigentlich mit der Basis erst knapp unter 1000 los.
    Und lieber kaufst du jetzt für 750 gebraucht und bleibst dabei und rüstest später auf oder um, als dass du neu für 500 kaufst und du dich dein Leben lang fragst, was genau denn den Leuten gefallen soll auf einem E-Drum rum zu kloppen ...
    Allerdings ist ja jeder unterschiedlich und eventuell gefällt dir das Spielen auf einem Fame ja schon - um das auszuprobieren würd ich an deiner Stelle mal in einen Laden in deiner Nähe fahren und ein paar Sets bis 1500 Euro anspielen.

    Moin Dave,


    das ist in der Tat etwas seltsam - normalerweise sollte die Roland PD-140DS Snare direkt richtig eingestellt sein, wenn du sie an einem TD-50 anstöpselst und den Triggereingang auf das PD-140DS Preset stellst.
    Trotzdem ist das was du beschreibst ein Problem welches du ja recht simpel selber lösen kannst.
    Normalerweise sollte man sowieso ein mal alle Sensitivity-Werte für alle Triggereinstellungen justieren - egal welches Modul/Set man kauft.
    Allein schon deshalb um die Pads auf die persönliche Spielweise einzustellen. Jeder empfindet die Sensitivität eines Pads auch anders - ein Havy Hitter wird andere Werte einstellen, als ein sanfter Jazz-Drummer ...
    Die Standarteinstellungen am Modul sind daher eher als Durchschnittsrichtlinien zu verstehen.
    Wobei ich wie gesagt an den Einstellungen von Roland-Pad zu Roland-Modul bisher immer nur marginal nachjustieren musste - normalerweise passt das schon ziemlich gut - dass das bei dir so weit ausnander geht ist schon recht seltsam ...

    Mir ist das alles schon klar und im Detail gebe ich dir Recht.
    Deshalb finde ich es auch besser als Anfänger mit Hinblick auf das spätere Spiel auf einem A-Set wenigstens halbwegs "normale" Kesselgrößen zu verwenden die man unter Umständen auch noch so justieren kann, dass das Mesh auf der Snarre hart ist und auf den Toms unter Umständen lockerer, wie das halt bei nem A-Drum auch wäre.
    Wobei deine didaktische Herangehensweise in deinem Text völlig außer Acht lässt, dass die Snare an meinem Modul mit Positional Sensing eben nicht nur stupide 127 Dynamikabstufungen runternudelt, sondern die erzeugten Klänge leicht alterniert werden und sich zudem genau so wie auf einer Akustischen Snare unterscheiden je nach dem wo ich das Pad anspiele.
    Eine Akkustische Snare kann vermutlich unendlich viele Klänge erzeugen - die dann alle noch vom Raum abhängen und von der Tagesform des Drummers und davon, ob er sich Morgens die Zähne geputzt hat oder nicht.
    Eine gute E-Snare an einem PS-fahigen Modul mit Superiour Drummer erzeugt vermutlich immerhin mehrere Hundert unterschiedlicher Sounds.
    Meiner Meinung nach reicht das aus um die Unterschiede in der Spielbarkeit fasst auf 0 zu reduzieren.
    Deine oben aufgeführten Argumente gelten ja auch für den Umstieg von einer A-Snare auf eine andere A-Snare - auch da muss ich nach deiner Theorie erst mal lernen, wie fest ich denn genau wo hin schlagen muss, um dann eine bestimmte Art von Klang zu erzeugen.


    Und ganz ehrlich - ob man eine verhunzte Technik erlernt liegt doch weniger an E oder A sondern daran ob man einen Lehrer hat oder nicht bzw. was der Lehrer dem Schüler vermag bei zu bringen.
    Bei dir hört es sich so an, als hätten alle Leute die auf einem A-Set lernen automatisch gute Technik und die auf einem E-Drum lernen automatisch schlechte.
    Warum du sowas in die Welt setzt ist mir unbegreiflich.
    Witzigerweise schreibt auch niemand in so einer Diskusion, dass die Spielfläche eines Übungs-Pads auch meißt aus Gummi oder Silikon besteht.
    Nach deiner Theorie ein Unding der Industrie, aber die Realität sieht anders aus - Tausende Menschen kaufen ein Gummi-Übungs-Pad um Technik zu erlernen oder zu verbessern. Und dieses Übungs-Pad hat nicht mehrere hundert Sounds um das erlernte auch noch akkustisch zu untermauern - es macht nur plock plock plock.
    Trotzdem kann ich meine Fingertechnik entscheidend verbessern und meine Stickhaltung und meine Dynamik.
    Warum? Weil der Bewegungsablauf so ähnlich ist zum Schlag auf eine echte A-Snare oder HiHat, dass es für den Menschen möglich ist das zu adaptieren.


    Die Diskusion ist doch einfach nur anstrengend.
    Fakt ist:
    Mir ist es lieber, dass einer auf nem E-Drum anfängt zu spielen, als einer der von solchen Thesen verunsichert wirdund dann lieber gar nicht anfängt, weil er Angst hat sich auf einem E-Drum zwangsweise eine "verhunzte Technik" einzufangen wie eine Grippe und es dann lieber gleich lässt, wo er doch so gern würde, aber nun mal kein A-Set spielen kann in seiner Wohnung.


    Wir sollten Anfänger hier im Forum nicht mit solchen hypothetischen Diskussionen vergraulen sondern ihnen sagen, dass es egal ist auf weilchem der Instrumente sie anfangen - Hauptsache sie fangen an ... und dass es in erster Linie um den Spass geht!
    Wir sollten sie gut beraten und nicht dauernd Grundsätze durchkauen - das hilft keinem.


    Sein Zitat: "Mir geht es in erster Linie darum dann auch ohne Probleme auf analogen Schlagzeug spielen zu können". Ich glaube nicht, daß das Thema so verfehlt ist.


    Das sehe ich nicht so.
    Jeder kann in den ersten Jahren problemlos alles was er auf A-Drum oder E-Drum lernt sofort auf dem jeweils anderen Instrument anwenden.
    Klar erschrickt man zu Tode, wenn man als E-Drummer auf eine echte Snare haut und muss sich als A-Drummer dran gewöhnen, dass die Dynamik am E-Drum im Vergleich deutlich schlechter ist ...
    Aber wir reden hier von einem Anfänger und niemandem der Schlagzeug studiert hat und sich dann am E-Drum nicht mehr so gut musikalisch ausdrücken kann.
    "...ohne Probleme auf analogen Schlagzeug spielen zu können ..." - was sollen das für gravierende Probleme sein?
    Ich hab mir nach ca 11 Jahren akkustik Schlagzeug einfach an ein E-Drum gesetzt und konnte sofort losspielen und ich denke das wird andersrum auch funktionieren.
    Wieso wird oft so getan, als wären das grundsätzlich völlig andere Instrumente, die sich so stark unterscheiden, dass man definitiv Probleme haben muss, das Instrument zu wechseln - Tausende von Schlagzeugern schaffen das problemlos.




    Also wenn er Software spielt (sein Zitat: "MacBook Pro mit Logic X Pro wäre vorhanden.") kann er doch ruhig ein TD11 nehmen. Positional Sensing ist jetzt auch nicht das unbedingte Muß, schon gar nicht für einen Anfänger. Außer bzgl. PS ist mit Sofware eigenlich alles gleich super: TD11 oder TD30, völlig egal. Und ein TD11 kann er doch auch gut wieder verkaufen, wenn's dann doch mal PS sein soll...


    Hier geb ich dir im Grunde Recht.
    Nur - für mich ist ein E-Drum eben nicht nur das Modul oder der Sound sondern auch das Schlagwerk.
    Da ist der Unterschied zwischen den Pads eines TD-11 - diese Pads aus der PDX-Serie sind eine absolute Frechheit und sollten endlich mal aus dem Sortiment fliegen - und eines TD-30 eben gravierend.
    Und hier hab ich mich auf Daves Aussage: "so authentisches Spielgefühl wie möglich" bezogen - das wird er vermutlich mit den Pads und Cymbals des TD-11 auch nicht so richtig haben.
    Wenn ich Drum-Tec Verkäufer wäre und Dave zu mir in den Laden käme würde ich vermutlich ein Drum-Tec Jam mit TD-11 Modul empfehlen und versuchen ihm noch ein Snare-Upgrade zu verpassen - Drum-Tec bietet eine sehr schöne 13" Snare (die Snare des Jam hat leider nur einen Randtrigger)
    Wenn ich nicht bei Drum-Tec arbeiten würde und Dave käme als Kumpel mit seinen Anforderungen würd ich ihm vermutlich raten ein gebrauchtes TD-12 zu kaufen und dann ein günstiges A-Set selber umzurüsten :)
    So hätte er ein halbwegs realistisches Set mit super Spielgefühl und mit SD3 perfektem Klang für unter 3000 Öcken.



    Leider ist bzgl. Software-eDrumming das Testen eines TD11 bei DrumTec sinnlos. Die werden da kein Set mit TD11 und Softwareanbindung stehen haben. Außer er nimmt einen Sachverständigen mit, der es ihm auf die Schnelle setupt. Dann würde er nämlich feststellen, daß man nicht unbedingt über 2000 Klüsen nur für's Modul hinlegen muß...


    Ja - da hast du Recht - E-Drums lassen sich kaum mit Software im Laden testen. Trotzdem ist es ein Augenöffner sich mal an ein Drum-Tec Set mit echten Kesseln zu setzen und im Vergleich an ein TD-11 KV Set. Auch die gute Spielbarkeit am TD-50 der digitalen Pads kann man zumindest mal ausprobieren - einfach um mal zu sehen, was so geht mittlerweile - das Ride-Becken ist einfach unglaublich gut.
    Aber ja - man wird im Laden nicht lernen, dass man so gut wie mit jedem Modul im Zusammenspiel mit Software definitiv bessere Sounds erzeugen kann, als auf den Flagschiff-Modulen - das Mimic vielleicht mal außen vor.



    Ja, das wäre zu wünschen. Aber vielleicht sollte man bedenken, ob nicht dieses Monster für ein Greenhorn evtl. auch die totale Überforderung ist. Da sollte er schon Unterricht bei einem Sachkundigen haben und nicht bei einem Akustik-Schlagzeuglehrer.


    Unterricht sollte er sowieso von Vornherein begleitend nehmen!
    Und ja - ein TD-50 ist über das Ziel hinausgeschossen.
    Mir geht es darum, dass es doch um den maximalen Spass geht - um das maximale Grinsen im Gesicht, wenn man dann auf dem Teil spielt. Bis zur eigenen Budget-Grenze sollte das das einzige Ziel sein finde ich.
    Und da kann es ja auch sein, dass Dave schon am TD-11 sitzt und ihm das Spass macht und er den Unterschied gar nicht so groß empfindet, wie ich es hier prophezeihe - dann ist das doch super - Kohle gespart und trotzdem Spass.


    Ich persönlich bin ja wohl bei Leibe kein e-Drum Hater! Ich glaube aber, daß ein Besuch bei DrumTec -natürlich auch in deren Interesse- einen schnell einlullt und man sehr schnell sich in mega-teure Sachen verliebt. Ich stelle Schülern immer gerne ein völlig geeignetes e-Drumset (zumeist gebraucht und/oder DIY) mit tauglicher Software für einen LowBudget-Preis vor, der mit neuem Flaggschiff-Roland- & DrumTec-Kram nichts zu tun hat (Beispiel: gebrauchtes TD9 Modul für max. 300,- als Basis für Superior Drummer)


    Ich bin bei Weitem auch kein E-Drum Fanboy.
    Ich hab als Kind 11 Jahre A-Drums gespielt und spiele aktuell sehr gern in meiner Band das A-Set dort im Proberaum - trotzdem liebe ich mein E-Drum im Keller - es kann so viel mehr als nur leiser sein als ein A-Drum.
    Und genaun weil ich beide Welten gut kenne schwillt mir einfach etwas der Kamm, wenn es in einem "Anfänger sucht Schlagzeug"-Thread plötzlich drum geht dass es Probleme gibt, wenn man von einer Welt in die andere Wechselt. Bullshit! Klar muss ich mich an die andere Welt etwas gewöhnen - aber es liegen beiden Welten die gleichen Prinzipien zugrunde - sehr sehr ähnliche Bewegungsabläufe ... es ist aber lediglich eine geringe Umstellung - weitaus weniger "schlimm" als der Umstieg von Automatik auf Schaltgetriebe - hier unterscheiden sich nämlich Teile des Bewegungsablaufs grundsätzlich, deshalb würd ich es hier noch eher verstehen, wenn jemand sagt: Lern lieber nicht nauf einem Automatikgetriebe - du wirst später vielleicht "Probleme" bekommen Fahrzeuge mit manueller Schaltung zu fahren.
    Aber beim Umstieg von A-Drum auf E-Drum oder umgekehrt?
    Ich bitte euch ...... ernsthaft?


    So - und jetzt muss ich mich gleich mal selber schimpfen, weil ich ja auch nicht besser bin und die Grundsatzdiskusion selber weiter führe, die ich eigentlich mit meinem letzten Post stoppen wollte.
    Aber wenn in Zukunft weitere Anfänger durch die Suche auf diesen Thread stolpern sollten sie vielleicht auch mal lesen, dass es auch die Meinung gibt, dass der Umstieg zwischen der A und E Welt problemlos machbar ist und man sich maximal ein paar Stunden - wenn überhaupt - umgewöhnen muss. ... und für Anfänger gibt es dieses Argument mit dem Umstieg einfach nicht - Punkt

    Ich hab auf dem TD-30 keine HotSpots mit R-Drums Mittentriggern.
    1,5mm ist zumindest schon mal perfekt.
    Deine Frage ob das besser wird ohne Positional Sensing kannst du evtl ganz einfach selbst beantworten - dein TD-15 müsste auch Trigger-Einstellungs-Presets haben, die für Dritanbieter-Pads gedacht sind und die kein PS unterstützen ...
    Ich vermute auch, dass das Processing im TD-15 ein ganz anderes ist als in den Modulen mit dem schnelleren Prozessor - TD-25, TD-30, TD-50, aber trotzdem find ich es seltsam, dass du so ein starkes HotGespotte hast.
    Schau doch mal in den V-drums-Foren, was die dazu sagen oder guck bei youtube zu dem Thema ... bei Suchen immer TD-15 oder TD-11 suchen - haben ja den gleichen Signalprozessor.

    Oh mann - das ist mal wieder so ein Thread .....
    Da hier wohl sonst keiner so richtig die Pro-E-Drum Seite beleuchten will mach ich das mal kurz:
    Ausgangssituation:
    Wir haben hier einen seltenen Benutzer, der Bock hat anzufangen und gleich gescheit einsteigen mag.
    Aber nein - E-Drums sind doof - man kann eh nicht richtig drauf lernen - er wird nicht zufrieden sein ect. pp.
    Manchmal kann ich es einfach nicht mehr hören ...


    Der werte Kollege will doch erst anfangen mit den Drums - es wird also Jahre dauern, bis er vielleicht mal an den Punkt kommt, dass es ihn stört, dass ein E-Drum eben doch nicht ganz ein A-Drum ist.
    Am Anfang lernt er grundlegende Dinge - da ist es völlig egal, ob das ein E-Drum oder ein A-Drum ist - das kann man von e nach a oder andersrum locker adaptieren.


    Hauptsache er macht es!
    Und hauptsache es macht ihm Spass!
    Und genau da würde ich nie auf die Idee kommen einem willigen Anfänger mit dem nötigen Kleingeld zu raten, dass er sich ein TD-11 oder sowas holt - im Leben nicht.
    Er schrieb doch, dass es sich möglichst authentisch anfühlen soll ...
    Da haben wir dann auf Roland-Seite ein TD-25, TD-30 und TD-50 ... und ja, verdammt - das TD-50 ist verdammt gut in allen wichtigen Punkten - HiHat, Snare und Ride.
    Ein TD-50 mit SD3 - Holla, die Waldfee! Ein völlig übertriebenes überteuertes Monsterset für einen Einsteiger ...
    Aber: Was wird dieser Einsteiger vermutlich für einen Spass mit dem Ding haben ... und was wird dieser Spass vielleicht dazu führen, dass er tatsächlich Spielen will ... dann ist doch alles super!


    Ich hab früher jahrelang als Studentenaushilfe Inline-Skates in der Funsportabteilung des Sport-Scheck München verkauft.
    Es war immer das gleiche:
    "Ich will mir Inline-Skates kaufen, aber da ich noch nicht weiß, ob es mir Spass macht mag ich erst mal günstige kaufen"
    Ja, genau - wird das Spass machen mit 79 Euro Schuhen die so schlechte Kugellager haben, dass man Berg ab anschieben muss und einem alle Freunde davon fahren bis man hechelnd unterm Baum liegt. Fetzen Gaudi!
    Ich hatte regelmäßig Kunden mit Gehirn, die die beschissene Erfahrung nicht dem Sport zugeschrieben haben sondern der eigenen Dummheit die Empfehlung des Verkäufers (mir) auszuschlagen, dass man unter 300 Euro leider keinen wirklichen Spass haben kann und man besser mindestens 400 Euro ausgeben muss (das war Ende der 90ger - keine Ahnung wie die Preise jetzt sind) - die sind dann eine Woche später im Laden gestanden und haben dann doch 400 Euro ausgegeben.


    Genau so ist es doch überall. Und hier reden wir doch von einer Ware, die eine unfassbar kleine Werteverfallskurve hat.
    Ein gebrauchtes Set der Marke Roland kann man nach einem Jahr noch für gutes Geld losbekommen. Also wesentlich risikofreier, als sich mal eben nen Porsche zum Testen zu kaufen um nach einem Monat fest zu stellen, dass einem das mal gar nicht taugt dauernd von höbschen Frauen angegafft zu werden, der mal eben 30% seines Wertes verloren hat in dem Moment in dem er aus der Garage rausgerollt ist.


    So und jetzt kommt für DaveX81 die Ultimative Ansage, was er zu tun hat - Achtung:
    Ignorriere bitte alles, was in diesem Thread bisher gepostet wurde!
    Danach iggnorriere bitte auch alles was ich geschrieben habe - um fair zu bleiben.
    Dann setz dich ins Auto oder in den Flieger oder sonst wo hin und fahr zu Drum-Tec.
    Die Beratung dort hat nämlich den unschlagbaren Vorteil, dass du dir zu allem was dir erzählt wird direkt eine Meinung bilden kannst - (ja - die Unterschiede in den Preisklassen sind so groß, dass du auch als blutiger Anfänger einen Unterschied merkst).
    Wenn du dann rausfindest - wow - ein TD-11 ist ja der Wahnsinn - das fühlt sich super an oder - alles unter einem Drum-Tec Pro mit TD-50 für 7000+ Euro ist totaler Murks - dann ist das so und es ist gut.



    Aber dass hier einem totalen Anfänger schon gesagt wird, was er denn auf welchem E-Drum im Vergleich zu einem A-Drum fühlen wird ist meiner Meinung nach eine Themaverfehlung und zwar deshalb, weil der Kollege sich nicht wie die meisten ein schrottiges Fame oder Millenium Billig-Kack-Ding hinstellen will, sondern signalisiert hat in einem sinnvollen Bereich einsteigen zu wollen.


    Muss man denn immer jedem Drum-Interessenten eine Grundsatz-Diskusion um die Oren hauen, der hier im Forum ne Frage stellt?
    Wenn einer ein A-Set kaufen will schreib ich doch dann auch nicht Sachen wie:
    - bedenke bitte, dass du dein A-Set dann aber immer mal wieder stimmen musst ...
    - bedenke aber, dass du später wenn du mal recorden willst dann aber teure Microphone brauchst
    - bedenke aber, dass du da fei nicht auf den Rim einen eigenen Sound legen kannst oder so ...
    - bedenke aber, dass das dann schon laut werden kann so ein A-Drum ...
    - bedenke aber, dass du da immer wieder mal neue Felle brauchst - das geht ganz schön ins Geld auf Dauer ...

    Ich finds super :)
    Du wirst viel fluchen, aber viel Spass haben und viel lernen!
    Holz wird funktionieren für den Aufbau des Triggers - dafür gibt es einige Beispiele im Netz.
    Deine Shell-Größen find ich persöhnlich zu klein, aber das ist ja Geschmacksache ... von Weitem wird es dann halt gar nicht wie ein Umbau ausschauen, sondern wie ein normales e-drum ... dafür wär mir das zu viel Arbeit, aber der Kostenfaktor bleibt ja noch übrig - die Pads sind ja auf jeden Fall deutlich günstiger als vergleichbare hochwertige E-Drum-Pads.
    Um ein Modul wirst du nicht drum rum kommen - auch hierzu gibt es haufenweise Info im Netz von Leuten die daran gescheitert sind es ohne Modul zu versuchen.
    Auch ein Roland-Modul ist wohl zu empfehlen, da du in SD3 einiges rausholen kannst mit positional sensing.
    Von dem her würde ich vermutlich an deiner Stelle auch beim TD-12 landen - Vorteil: Das Ding hat den Preis über die letzten Jahre ganz gut gehalten und wird auch in ein paar Jahren noch was wert sein.
    Becken DIY ist nach meiner Einschätzung schwierig - viele sind an der Trennung der Zonen oder der Choke-Fähigkeit oder dem Dynamikumfang schon gescheitert ...
    Roland ist hier immer noch mit Abstand vorn - auch wenn die Produkte nicht wirklich neu und überteuert sind - sie sind einfach sehr gut. Ich hab fasst alle Becken bei Ebay geschossen.
    Tipp: Versuch ein komplettes gebrauchtes E-Drum mit TD-12 Modul und ein paar Becken die du haben möchtest zu finden - du kannst dann die einzelnen Pads für gutes Geld verkaufen und kommst so evtl noch etwas günstiger.
    Die neuen Cymbals von ATV schauen extrem geil aus - sind aber auch sehr teuer - könnten aber tatsächlich Roland übertreffen ... hab ich aber noch nicht selber ausprobiert.
    Ich fände ja auch die Becken des Alesis Strike Pro nicht verkehrt - sind günstiger und scheinen gut zu funktionieren - evtl ne Überlegung wert.


    Ich bin Gespannt, wie es bei dir weiter geht!

    Ich hab auch zu aller erst auf die Becken geschielt - endlich mal ein Hersteller, der eventuell vernünftige Alternativen zu Roland-Becken herstellt.
    Die muss ich unbedingt mal ausprobieren - falls die Bell am TD-30 gut triggert fliegt sofort das unsägliche CY-15R raus!
    Sehen super aus und was man liest ist halt schon sehr geil - mal sehen ob sie es halten können.

    Meiner Erfahrung nach gehen auch größere Sticks ...
    Ich hatte mal nen FAT-32-Stick, der zwar erkannt wurde, aber es lies sich kein Backup drauf erstellen - hab ihn dann direkt mit dem TD-30 formatiert, dann gings ...
    Wenn er aber gar nicht erkannt wird weiß ich auch nicht weiter - aber google zeigt zu dem Thema viele Treffer - vielleicht ist ja was dabei ...

    Hey Smaug,


    ja - das Resofell ist wurscht ... dadurch wird vermutlich der Anschlag einen Tick lauter aber nicht die Welt.
    Du kannst sie ja auch von innen noch mit irgendwas abdämpfen bei Bedarf oder ein Loch rein schneiden ...
    Alternativ kann man die Reso-Seite verwenden um das Kabel raus zu führen wenn man das nicht über die Kesselwand machen mag. Hierfür gibt es entweder spezielle Reso-Meshes mit Kabel z.B: bei R-Drums ... oder du machst sowas mit nem ganz fünstigen Mesh selber ... wahrscheinlich geht das auch mit dem normalen Reso-Fell ...

    Ich hol den Faden mal aus der Versenkung, weil:


    Ich war auf einem Zappelbude-Konzert in München letzte Woche.
    Jaaa - die Jungs sind nach 15 Jahren Pause wieder zusammen und wollen ein neues Album rausbringen 2018.
    Das Konzert war der Wahnsinn - alle 5 so unfassbar gut!
    Wolfgang Haffner an den "Drums" (Kick, Snare, Hats, Crash - sonst nix) war natürlich der Ober-Funk hit und witzigerweise auch quasi der Frontmann der Band.
    Funk vom anderen Stern!


    LondonJazzNews