Beiträge von gwmatthias

    die Sache ist relativ einfach <Ironie off>


    Bei Toms bis 10" oder 12" ist es ziemlich wurscht, was für Trigger man verwendet - da würden es auch Randtrigger für 30 Euro (z.B. Triggera Intrigg) tun.


    Bei größeren Shells kommt man um gute Mittentrigger nicht drum rum - ich hatte bei meiner Conversion damals keine Jobekys ausprobiert, da ich auch nicht nur gutes drüber gelesen hab und mir die oben beschriebenen deutschen Systeme schon rein von der Verarbeitung her besser gefallen hatten (rein subjektiv natürlich)
    Ich empfehle ganz klar das System von r-drums (welches leider grad deutlich teurer aber wohl auch noch mal besser geworden ist)!


    Bei der Snare will man definitiv positional sensing haben und einfach ein perfektes Triggerergebnis ohne Hot Spots und Blind Areas :)
    Hier hab ich das (wirklich teure) TRS System von r-drums verbaut und bin extrem zufrieden - Perfekter Rim-Sound egal wo ich auf den Rim kloppe und sonst einfach nur perfektes Ergebnis - meiner Meinung nach lohnt sich das. So ein System ist "top notch" und kann sich mit jedem Mitbewerber messen - außer Rolands digitaler Snare (ist eine Vermutung - hab ich noch nicht gespielt)


    Bei der Bass Drum (aka Base Drum) ist das schon schwieriger.
    Hier muss ich aus meiner Erfahrung sagen, dass einfach absolut nichts an die Bass Drums von Drum-Tec ran kommt - Punkt!
    Ich hab das teure RTS-System von r-drums und hatte bei 22" schon einiges an Fummelei, bis ich den Rebound in den Griff bekommen hab (inkl. verschiedene Meshes ausprobiert).
    Ich bin jetzt zufrieden mit meinen Einstellungen, aber das war definitiv nicht Plug & Play - das kann natürlich aber bei anderen Menschen und Bass Drums ganz anders sein - ist nur meine Erfahrung.
    Ich hab auch das Wronka Bass System bei einem Kollegen hier aus dem Forum gesehen und auch hier ist es nicht ganz einfach den Rebound einzufangen.
    Hier würde ich heute wahrscheinlich sogar das günstigere RTB-System ausprobieren und dann die Bass Drum selber wieder von innen dämpfen - da wäre man dan etwas flexibler und kann mit unterschiedlichen Materialien arbeiten.


    Ich hab wirklich sehr viel ausprobiert und kann nur sagen, dass es sich (zumindest an einem TD-30) lohnt gute Trigger zu verbauen (bin mittlerweile voll auf r-drums umgestiegen).
    Allerdings gibt es jede Menge Mittelklasse-Systeme am Markt zu denen ich auch Jobekys Trigger zählen würde und hier hab ich nicht alles ausprobiert - andere Kollegen vielleicht schon?
    Sonst würd ich einfach mal jeweils einen Trigger für unterschiedliche Shell-Größen bestellen (ja - der Versand tut weh) und dann einfach selber schaun, was dir an deinem Modul am besten taugt.


    lg.maze

    Hallo BerlinDrummer,


    das ist natürlich etwas schade, dass du dann ausgerechnet ein TD-25 hast - das einzige Modul mit dem man die internen Sounds einfach überhaupt gar nicht verändern kann ...
    Ansonsten finde ich es eine interessante Herangehensweise sich ein A-Set zu holen um sich selbst eine Meinung zu machen :thumbup:

    Noch ne Idee:


    Wenn du das Ding gebraucht gekauft hast - hast du mal einen Werks-Reset am TD-9 gemacht oder die Einstellungen des Vorgängers übernommen?
    Für mich hört sich das wie für Kaka78 danach an, als ob die Trigger-Einstellungen verpfuscht sind - ich würde empfehlen das Modul mal zurückzusetzen ... wer weiß, was sonst noch verstellt wurde.


    lg.maze

    Meiner Meinung nach klingt das TD-25 schon deutlich besser als das TD-11 und dank teilweise verbauter Hardware vom TD-30 spielt es sich auch deutlich besser - vor allem die HiHat!
    Es ist auch das schickste Modul auf dem Markt finde ich ;)
    Allerdings sind die Einschränkungen schon arg krass und teilweise einfach nur eine Frechheit von Roland!
    Dass man z.B. die Instrumente nicht frei mit Sounds belegen kann (CowBell auf den Rim eines Toms z.B.) ist einfach nur dreist - genauso das Fehlen eines Midi-In um das Modul erweitern zu können usw usw ...
    Wenn dich das alles allerdings gar nicht juckt und dir die Sounds schon so gefallen wie sie sind (ändern kann man an den internen Sounds so gut wie nix) und du definitiv weißt, dass dir in Zukunft die Anzahl der Eingänge reichen wird dann wäre es schon eine Kaufoption.
    Ich hatte das Modul ca 6 Wochen lang und fand es in vielen Bereichen schon gut - es hat meiner Meinung nach die besten vorinstallierten Drum-Kits eines Roland Moduls überhaupt - auch deutlich besser als die vom TD-30.


    Am Besten du fährst wo hin und testest das Modul mal ne halbe Stunde - wenn du findest dass es geil klingt und du eh nicht so einer bist, der an den Modulsounds rumschraubt, dann kann es schon eine Überlegung wert sein.

    Wow - das ist ja geil! So eine eifache aber geniale Idee ...
    Schade, dass ich schon ein Trigger Interface am MIDI-In hängen hab :(
    Trotzdem muss ich das mal ausprobieren das könnte die internen Sounds ganz schön pimpen ...

    Was genau spricht denn gegen noch leisere e-Cymbals, die dann ja nen Sound in deinem Modul triggern, der dir dann vielleicht sogar noch besser gefällt und den du ja dann automatisch auf deinen Kopfhörern hast?
    Ich versteh nur den ganzen Aufwand nicht und seh da absolut gar keine Vorteile - gerade, wenn dir doch der Sound der L80 nur so mäßig zusagt.
    Ok - die Dinger sind relativ günstig ... ok - und du hast sie nun mal schon ... aber trotzdem - ich versteh es nicht so wirklich ...

    Wow - das war ja ein besonders nettes Christkind, welches aber leider wohl kein e-drum im Himmel hat ...
    Falls du
    - auf die Größe einer 14" Snare stehst
    - dem Christkind eine Menge Kohle sparen willst
    - das Design der Snare mitbestimmen magst
    - sehr gute Triggerergebnisse haben willst
    ...würde ich dir zum Kauf eines sehr teuren 12" Roland Snare Pads abraten.
    Kauf dir eine echte Snare - neu oder gebraucht - billig oder teuer - egal.
    Kauf dir bei Drum Tec ein Real Feel Mesh Head für oben und ein billiges schwarzes für unten.
    Kauf dir entweder den RTB oder drn RTS Trigger von R-Drums


    Jetzt hast du eine Hammergeile E-Snare für unter 300 Euro - also gut für den Geldbeutel vom Christkind (weniger als die Hälfte).
    Das Roland PD-125 geht ab 350,- erst los glaub ich und ist bei Weitem nicht so geil - gar nicht zu sprechen von einem PD-128 ab 450,-


    lg.maze

    Hey Markus,


    das ist leider bei Roland ziemlich blöd gelöst, wie ich finde.
    Roland geht davon aus, dass du wenn du ein externes Midigerät am Modul anschließt ein Pattern einspielen willst - z.B. mit einem Keyboard oder so.
    Deshalb findest du die Einstellungen für die Sounds in der Pattern Section des Moduls.
    (Ich hab ein TD-30 und hoffe ich erzähl hier nicht totalen Müll)


    Dort gibt es einen Percussion-Part den du verwenden kannst um deine Sounds zuzuweisen und zu editieren.
    Hierfür erstellst du am Besten erst mal ne Kopie eines vorhandenen Percussion-Parts.
    Schau mal in deinem Modul nach, auf welchem Chanel die Percussionsounds deines Moduls liegen - beim TD-30 ist das Chanel 11 glaub ich.
    Du kannst den Chanel für jede Midinote am Alesis Trigger IO passend einstellen (Ich hab das DDTi von DDrum - das ist baugleich mit dem Alesis Trigger IO).


    Am Besten editierst du die Kits am Alesis so, dass sie unterschiedliche Midi-Noten-Sets für die 8 Eingänge rausschicken - also z.B:
    10-17
    20-27
    30-37
    usw.
    Hier kannst du dann am TD-12 die entsprechenden Sounds in deinem Percussion-Bereich zuweisen und zumindest rudimentär editieren (Volume, Pitch, Pan, Decay usw.)


    Das Ganze hat zur Volge, dass du die Kits am TD-12 unabhängig von den Kits am Alesis umschalten kannst - deshalb könntest du z.B. ausschließlich Percussion-Sounds und Effekte auf das Alesis packen und so kannst du deine Kits am TD-12 mit unterschiedlichen Percussion-Instrumenten spielen.
    Zumindest hab ich das so angelegt und find das megapraktisch - kann aber natürlich auch als Nachteil ausgelegt werden ...


    Ich hoffe du kannst auf Grund dieser Infos weiter basteln/suchen und weißt zumindest wie es grundsätzlich funktionieren müsste.


    LG und viel Erfolg
    Maze

    Oh je - wo fang ich an ... da gibts sooo viel zu schreiben ... :wacko:


    Lohnt sich der Umbau?
    Auf jeden Fall! Gerade wenn man schon Kessel hat ist das preislich überschaubar mit super Ergebnis.


    Trigger
    Ich würde dir fertige professionelle RTB-Trigger von R-Drums empfehlen.
    Die sind schnell ein und auch wieder ausgebaut und liefern ein perfektes Ergebnis.
    Den kompletten Umbau kannst du in 2 Stunden erledigen und in 45 min wieder rückgängig machen.
    Bei der Snare könntest du noch auf ein RTS-System upgraden - damit kannst du jede Drum-Tec-Snare die Stirn bieten.


    Mesh Heads
    Am Einfachsten nimmst du hier Drum-Tec 2ply (Design heißen die glaub ich) oder 3ply (Real Feel?) und für die Reso-Seite die billigsten die du finden kannst nur für die Optik oder um da deine Kabel rauszuführen.


    Becken
    Leider kommt man kaum an Roland Becken vorbei - hier lohnt es sich sich ein paar Wochen Zeit zu nehmen und bei ebay oder sonst wo gebraucht zuzuschlagen - neu sind die zu teuer und ich hab ausschließlich gute Erfahrungen mit gebrauchten Roland Cymbals gemacht bisher.
    HiHat - hier kann ich die VH-11 empfehlen - wie es mit anderen günstigeren Herstellern im Bereich HiHats ausschaut - z.B. GoEdrum oä. kann ich nicht wirklich sagen leider.


    Modul
    Hier könnte man wohl ein Buch drüber schreiben ...
    Ein wirklich gutes Trigger-Interface gibt es wohl nicht wirklich. Ich selber verwende ein DDrum DDTi Trigger Interfqce (ehemals Alesis Trigger IO) als Erweiterung für ein Roland Modul.
    Ich hab selber nicht ausprobiert das Trigger Interface standalone an einem Rechner zu betreiben, aber ich hab nicht wirklich gute Erfahrungen darüber lesen können - gerade die HiHat soll da wohl nicht wirklich gut funktionieren.
    Es gibt andere sehr ambitionierte Projekte - Stichwort Megadrum - aber auch hier scheint es keine reibungslose Plug-And-Edit-Trigger-Settings-And-Play Lösung zu geben.
    Schade, dass du dein TD-20 verkauft hast - es wäre ja quasi fasst schon eine perfekte Lösung gewesen dein umgebautes Set über das TD-20 am Rechner zu betreiben.


    Allgemein
    - Positional Sensing?
    Absolut perfekt mit guten Mittentriggern (siehe oben)
    Unterstützung bei Software ist gegeben - da kann dir evtl ein Kollege mehr drüber schreiben - kommt hier wahrscheinlich auch auf das verwendete Modul an ... ???


    - Snare ordentliches Pad?
    Meiner Meinung nach ist das Triggerergebnis perfekt mit den R-Drums-Triggern mit sehr gutem positional sensing und Dynamik von 2-127 :)
    Im Bereich Snare könnte die neue digitale Snare im Zusammenspiel mit einem TD_50 noch mal eine Verbesserung bringen - ansonsten lohnt sich hier definitiv kein Roland-Pad.



    Du kannst dein Shell-Set für 700 Euro professionell umbauen - Trigger und Meshes.
    Das günstigste Shell-Set bei Drum-Tec kostet schon 1000 Euro, hat sehr kleine Kessel und triggert definitiv nicht besser als die oben skizzierte Lösung.
    Die Qualität dieser Umbaulösung käme eher der Drum-Tec Pro Serie gleich - um einen Vergleich anzustellen - und die geht bei 2699 los.
    Hier bist du also mit ca. 700 Euro deutlich drunter - wenn man mal nur die Shell Sets vergleicht.
    Bei günstigen Custom-Herstellern wie Jobeky kosten die günstigsten Shell Sets auch schon 700 Pfund und die Qualität kann hier definitiv nicht mit den R-Drum-Triggern mithalten.


    Wenn du also richtiges Drum-feeling haben willst und keine Angst davor hast 1-2 Stunden an den Trigger-Einstellungen herumzuschrauben finde ich diesen Weg recht unkompliziert mit einem optisch, preislich und spielerisch sehr sehr guten Ergebnis.
    Alles in allem kommst du natürlich aber auch auf eine stolze Summe von ca 1500-2000 Euro - je nach dem wie günstig du Cymbals und HiHat herbekommst und welche Interface-Lösung du findest.
    Und natürlich nur, wenn du ein Standard-Setup mit Bass, 3 Toms, Snare, Hat, 1-2 Crashes und Ride im Auge hast - nach Oben ist natürlich alles offen.


    Wenn du günstiger werden willst kannst du natürlich im DIY-Bereich eigene Trigger für ein paar Euro anfertigen, die - wenn gut gebaut - ebenfalls sehr gute Ergebnisse liefern.
    Bei R-Drum findest du hierfür alle benötigten Teile.


    Hauptproblem ist meiner Meinung nach das Trigger Interface - nach meinem Wissensstand wirst du hier evtl um ein echtes Modul nicht herumkommen, auch wenn du dann nur VSTs ansteuerst.


    Liebe Grüße
    Maze
    :thumbup:

    Beeble: Danke für den kleinen, verständlichen Exkurs.
    Dieses oft missverstandene Thema wurde selten so auf den Punkt erklärt!
    Man sollte diesen einen kleinen Beitrag von dir im e-drum-Bereich oben dran pinnen - jeder sollte das mal lesen.

    Ich kenn mich mit Keramikbecken nicht so aus - deshalb hier kurz offtoppic ...
    Ich mag nämlich generell eher breite Becken - nicht so schmale Dinger!


    Hier für euch eine kleine Übersicht zum Vergleich unterschiedlicher Beckentypen:


    becken.jpg

    Steve Lukather mit Los Lobotomys (heißt übersetzt "Die Gehirnlosen").
    Simon Phillips an den Drums :)
    Geilstes Konzert auf dem ich je war - ca 1995 im E-Werk in Erlangen mit ca 300 Leuten - Hammer!


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=3b6PirYBSdg[/video]


    Edit:
    Schaut euch mal das letzte Stück an - das ist auch auf Simons Solo-Platte Protocol drauf:


    7 Party in Simon's pants (S. Lukather, S. Phillips) 47:50


    ... für die ganze Band unspielbares Solo im 17Achtel-Takt am Ende