O.k. & gute Besserung.
fwdrums
O.k. & gute Besserung.
fwdrums
Hi ElEhnez,
ich versteh's grad nicht: Wer sagt denn, daß der Sound auf Come Together ein offener sei? Hab ich in der diskussion was verpaßt? Der Drumsound war bei den Beatles sehr unterschiedlich, weil Ringo auch viel experimentiert hat, angeblich sogar mit Bettlaken auf den Toms etcpp. Sie haben getan was in deren Ohren gut zur jeweiligen Nummer gepaßt hat. Und das war doch gut so.
Noch ein Gedanke zum Thema Soundveränderung: Ich glaube, daß die Aufnahmetechnik in einem gewissen Punkt zur Veränderung beiträgt. Analogaufnahmen aus den frühen Siebzigern waren bei weitem nicht so höhenreich wie es heute Standard ist. Der Sound von Deep Purple bespielsweise war damals ein homogener Bandsound, auch das Schlagzeug klang wie EIN Instrument. Durch das Mehr an Höhen und Präsenzen wurde der Sound zwar differenzierter und einzelne Instrumente waren besser zu orten. Doch das wurde imho mit einem Verlust an Wärme und dem Gefühl, daß alles aus einem Guß kommt erkauft. Das stelle ich zumindest bei DP fest.
Ian Paices Sound war früher muffiger, heute ist er klarer, wobei mich interessieren würde, ob sich sein "Natursound" überhaupt großartig verändert hat.
Und die Frage aller Fragen: Bin ich jetzt ein Pseudointellektueller, weil mir die Beatles gefallen? ![]()
Don't Let Me Down
fwdrums
ZitatZitat von Steve:
Nur ich hab ein Problem, und zwar wenn man die Beater ganz normal spielt reichen die nicht komplett bis zum fell sondern hören kurz davor auf... und ich hab jetzt Schiss, dass wenn ich die zu lange so spiele, dass da irgendwas kaputt geht! Und so viel Bock zu spielen macht das auch nicht, wenn die BEater nicht ganz Bis zum Fell gehen...!
???
Verstehe ich das richtig? Wenn die Beater "nicht bis zum Fell reichen", entsteht kein Sound. Ist das Dein Problem?
Keep On Groovin'
fwdrums
Nein, das ist überhaupt nicht unhöflich strangequark. Ich finde es unhöflich von Dr-Music, sein Wort nicht zu halten.
Dr-Music
Wir unterstützen Dich gerne - bisher. Aber die Art, wie Du das hier handelst, finde ich nicht o.k. Du hast vor fast acht Wochen gesagt, daß Du den Gewinn verlost, dann das Ganze um vier Wochen verschoben und bis jetzt ist immer noch nichts passiert. Mir geht's nicht ums Gewinnen (ich hab genug Pads). Ich - und da spreche ich bestimmt für alle Teilnehmer Deiner Umfrage - lasse mich bei solchen Sachen nur nicht gerne an der Nase rumführen. Zudem schwindet durch Dein Verhalten die Akzeptanz für weitere Aktionen dieser Art. Darunter leiden dann Drummer, die ihr Ansinnen seriöser betreiben als Du.
Vielleicht gibt's ja Gründe, daß das nicht so läuft wie's soll. Dann teil sie uns mit, aber erspare uns Märchen.
Bis jetzt sind das satte 0 Punkte.
fwdrums
@Maddin'
Nix da, raus mit der Sprache! Du bist schließlich Edel-Member im DF.
Fußball & Trommeln muß immer - IMMER.
Alles andere ist primär
fwdrums
Hi Maddin,
von 2001 gab's mal ein Programm, das hieß Music Info oder so ähnlich. Da waren unendlich viele CDs gelistet und man konnte die Datensätze exportieren und dann nach verschiedenen Kategorien sortieren/suchen.
Ich habe selbst viele CDs und mit Excel mal was ähnliches gemacht: Excel-Tabelle angelegt mit en Spaltenköpfen Interpret, Titel, Tonträger (CD, Platte...), Genre. Man kann das noch weiter stricken bis der Arzt kommt (Erscheinungsjahr, Label, Felle, Becken, Fuma...). Einfach das ganze Zeuch reingekloppt und schon kannst Du nach Künstler, Genre, Doppelfuma usw. suchen. Geht zum Beispiel ganz einfach mit der Filterfunktion (Menü Daten ->Filter ->Autofilter). Ratzfatz, schnell & einfach - außer der Dateneingabe. Deshalb ist meine Datei auch auf dem Stand von 1999...
Keep On Groovin'
fwdrums
Dicke Lippe, wie denn sonst?
100 Punkte an Noname-X. Ich hab mich schäpp gelacht.
Keep On Groovin'
fwdrums
Sry, war nur ein gut gemeinter Versuch.
Danke fürs Gespräch.
fwdrums
Moin Steve,
endlich mal 'ne klare Ansage zum Thema.
Na ja, fast. Kommunikation ist, wenn einer was sagt und der andere das versteht. Das setzt voraus, daß ersterer sich Mühe gibt, damit letzterer eine Chance hat. Macht der erste das nicht, bleibt's bei selbstverliebter Kokettiererei. Das ist nicht Deine Absicht, oder? Daher meine Bitte: Schreib's noch mal so, daß auch ich's verstehn kann.
Gruß
fwdrums
Edith meinte, ich solle mich unbedingt noch bie Kai bedanken. Recht hat sie: Danke Kai.
ZitatZitat von mr.strokes
blurdern (k leicht dialekt: nicht zu verwechseln mit baierbloudern)
nomen dazu: blurdara
Klingt vielversprechend und mit baierbloudern würde ich's natürlich nie verwechseln. Aber was wäre denn die sinngemäße Übersetzung? Sag jetzt bloß nicht shredden.
Keep On Groovin'
fwdrums
@Threadstarter: Bitte im Betreff "Zildjian" schreiben, sonst findet den Frau Paiste nie.*
Keep On Groovin'
fwdrums
*Versteht man sowas unter Suchmaschinenoptimierung?
ZitatZitat von buddler:
Dieser Satz hat mich am meisten beeindruckt. Vor allem hinsichtlich der Bassdrumdiskussion ein paar Threads weiter...
Man sollte Doch die Charakteristik des Sets beibehalten und nicht über den Tontechniker ein anderes Set drüberpatschen bzw. solange rumtricksen, bis man den Klang eines anderen Sets hat.
Warum sollte man nicht so lange rumschrauben, bis es weiß der Geier wie klingt?
Mein italienischer Freund pflegt zuu sagen: "It depends..." Und genau so ist's imho auch. Es gibt Situationen, in denen es das Beste ist, einfach nur den Natursound zu übertragen (Klassik, oft Jazz). Genau so gibt's welche, die es erfordern, daß der Sound am Pult - live oder im Studio - "gemacht" wird. Ich hatte ein Set Melanie-Drums (Roto-ähnlich). Die Dinger von unten abgenommen - das ballerte ohne Ende und war mit dem Natursound nicht vergleichbar - aber genau das, was die Musik erforderte. Für beide Varianten gibt's unzählige Beispiele.
Keep On Groovin'
fwdrums
miles_smiles
Comping auf DVD: Auf der neuen Jazz-DVD behandelt Danny u. a. das Thema Comping und Solobegleitung. Er beschreibt und zeigt seine Herangehensweise mit Snare ("High Sound") und BD ("Low Sound"), weist auf die "üblichen" Unabhängigkeitsübungen hin, spricht über die Lautstärkeverhältnisse von DB, Sn, HH und Ride und "ermahnt" zu geschmackvollem, musikalischem Spiel. Das Ganze wird mit kompetenter Rhythmusgruppe (p, bs, guit) demonstriert. Wir haben das alle schon mal so oder ähnlich gelesen und gehört, aber Danny erklärt und demonstriert dies exakt, verständlich und eindringlich. Ich bin nur mal schnell über diese Kapitel drüber geflogen, aber mich hat's beeindruckt. Ja, ich mag den Herrn.
Weiter oben hatte ich erwähnt, daß die die neuen Morello-DVDs ab Januar erhältlich wären. Falsch ist's: In der nenen d&p bewirbt Musik Produktiv "Around The Drums - A Natural Approach To Technique" für 21,95 €.
Keep On Groovin'
fwdrums
Hi miles_smiles,
ich weiß nicht, wie tief Du das Thema erörtert haben möchtest, aber so aus dem Gedächtnis fällt mir ansatzweise das Erskine Timekeeping-Video ein (weiß jetzt nicht, ob 1 oder 2). Bei Danny Gotlieb werde ich mal ein Auge drauf haben
und bei Jack deJohnette werde ich noch mal nachsehen (das ist aber nicht unter meinen Favs).
Nicht als DVD, jedoch in Buchform läßt sich John Riley in seinen drei Werken u. a. darüber aus, doch die wirst Du sicher kennen.
Keep On Groovin'
fwdrums
@ miles_smiles
Nein noch nicht. Ich werde sie mir aber heute abend reinziehen ![]()
Im Klartext: Ich konnte, wie so oft, nicht widerstehen und habe mir seine neue Jazz-DVD, zwei mit Morello und ihm und drei der 10 €- Kurz-DVDs zugelegt. Ich bin selbst ganz gespannt. Complete All Around Drummer Vol. 2 habe ich als Video und das finde ich sehr, sehr gut.
Nach meinem Kenntnisstand gibt's folgende Videos/DVDs von ihm:
- Complete All Around Drummer Vol. 1+2
- Natural Drumming mit Joe Morello 1+2 & 3+4 (das sind zwei DVDs)
- 3 * Jazz-DVDs von Anfänger bis Advanced (~10€)
- 3 * Rock-DVDs von Anfänger bis Advanced (~10€)
Thematisch dazu gehören eigentlich noch die zwo Joe Morello-DVDs Drum Method 1+2 (offiziell wohl ab Januar 2007, bei ebay bereits jetzt). Aber bevor ich mir die zulege, muß ich erst mal Danny verkraften.
Mir gefiel der Sound wirklich gut. Er hatte weiße Schlagfelle und transparente Resos drauf, also vermutlich Amba coated und clear. Die BD war geschlossen, Snare keine Ahnung. Die Toms klagen offen und resonant und je nach Spielweise jazzig-leicht oder kräftig bis wuchtig. Da wurde wieder mal bestens gezeigt, daß der Dummer das wichtigste Glied in der Soundkette ist. Wenn Danny jazzig spielte, tupfte er die Bassdrum, so daß ein weicher, voller Sound entstand, der sich wirklich harmonisch mit den Toms zusammenfügte. Er hat mal kurz eine Bee Gees-Nummer angespielt und da hat die BD ordentlich gekracht und trotz geschlossenen Resofells nicht zu lange geklungen (viele glauben, daß so was nicht ginge, deshalb erwähne ich's explizit). Die Snare war hoch gestimmt und sehr "crisp" (Gruß an MvB), mir persönlich eine Spur zu scharf. Ich fand das Set wirklich ordentlich, war aber nicht sonderlich überrascht, da ich das Basix Shortstack schon mal live gehört hatte und ebenso beeindruckt war. Nur zur Einordnung: Das war jetzt nicht der beste Sound, den ich jemals gehört hatte, aber doch einer von den wirklich guten.
Keep On Groovin'
fwdrums
Edith sacht: Erst lesen, dann abschicken. Wie oft denn noch... tztztz
Gestern besuchte ich den Danny Gottlieb-Workshop bei Cream Music in Ffm. Der Workshop fand in den heiligen Hallen des Cream-Drumshop statt: Taunusstraße = Bahnhofsnähe, Hinterhof, Keller. Schön verwinkelt, Teppichboden noch vor der ersten Währungsreform, bestes Kellerassel-Feeling. Das hat was, so muß das.
Fast alle Besucher fanden einen Sitzplatz und kontern gleichzeitig das Cream-Arsenal an verfügbaren Drummersitzen testen. Ein Ziel des Workshops war es, das Basix Danny Gottlieb-Set vorzustellen. Sein Workshop-Set bestand aus 22*18 BD, 8*6, 10*7, 12*8 Toms, 14*14, 16*16 Standtoms und 14*5 Snare in Schwarz-Rot Fade (oder wie das heißt). Bei Gigs spielt er nur zwei oder drei Toms. Becken - fast alles Zildjian: Ein Flatride und ein China hatte er mitgebracht, dazu spielte er ein Avedis Crash, ein Oriental Crash, noch ein Crash (vergessen was das war) und eine Anatolian Hihat. Das Set klang gut, nur das 12er Tom war verstimmt. Danny versuchte es dreimal mit ein paar routinierten Griffen zum Stimmschlüssel, jedoch nur mit begrenztem Erfolg. Das hat auch was Beruhigendes… Genug über Equipment geschwafelt.
Einleitend spielte Danny ein Solo von frei über jazzig bis zu angerockten Grooves. Danach gab’s Handtechnik satt. Danny erklärte am Pad das Konzept des Natural Drumming von Stone und demonstrierte dessen Level-System ausführlich in verschiedenen Tempi und Dynamikstufen, zeigte, wie man Dynamikstufen wechselt (sehr interessant hier der Wechsel von leise zu laut) und gab umfangreiche Tips zum Üben (Literaturempfehlungen, Thema Metronom, Wiederholungen [Stone-Killer] usw.). Er zeigte die Techniken mit Matched und Traditional Grip, erklärte, wann er welche Stockhaltung für was einsetzt undundund Man merkte, daß Danny das nicht zum ersten mal macht. Na ja, er ist "nebenbei" noch Dozent an der University of North Florida.
Mr. Gottlieb spielt vorwiegend aus dem Handgelenk und weniger mit Fingercontrol. Metronom 140 und dann 16tel – mit einer Hand. Mmmmhh. Und dann hat er die zwote hinzugenommen (für die WFD-Anhänger: Das macht 1120 –und die waren sauber!). Mmmh. Das ganze Handtechnik-Zeug fand ich extrem interessant und toll erklärt.
Die Atmosphäre war sehr locker und wurden durch einige Anekdoten aus dem Gottliebschen Familienleben [seine Frau (vorwiegend Klassik) und sein Sohn (z. Zt. vor allem Marching) spielen ebenfalls Schlagzeug] und vor allem mit welchen von Joe Morello und Gary Chester angereichert.
Danny gab am Set noch einen „Instant-Einführungskurs“ in Jazz-Drumming. Im Anschluß erklärte er die „Systems“ von Gary Chesters New Breed und beendete den Workshop mit der Demonstration eines Solokonzeptes (vereinfacht: Think a phrase and play it, play around it, play against it“).
Nach knapp zwei sehr lehrreichen und unterhaltsamen Stunden war Schluß, denn die Eintracht hatte ein Heimspiel und da sollte ja keiner zu spät kommen…
Ich hab bestimmt eine Menge vergessen, doch es war auch ordentlich Stoff, was geboten wurde. Was bleibt? Toller Trommler, prima Dozent und sehr sympathischer Typ. Sag noch einer Frankfurt hätte nix zu bieten.
Keep On Groovin’
fwdrums
Edith sacht, ich wär nicht schuld!
Hi Smoke,
der Name steht drüber: Freehand Technique.
Johnny Rabb hat diese Technik verfeinert und populär gemacht. Er hat auch Videos und DVDs hierzu veröffentlicht.
Man nutzt den Rim als Drehpunkt, aber bevor ich hier ellenlang...
Genau unter dem Rabb-Video ist noch eins, in dem das erklärt wird. Es gibt dazu bestimmt noch viele auf Youtube und die DF-Suche wird auch noch Tonnen ausspucken.
Keep On Groovin'
fwdrums
Ich finde, daß Tony gut spielt. Die Erklärung ist diskussionswürdig.
Hier meine bescheidenen Einwände:
eins
Rebound heißt das Zauberwort bei Moeller. Der wird mit keiner Silbe erwähnt.
zwo
Der Whip ist der einzige Schlag der aktiv ausgeführt wird. Die folgenden bis zum nächsten Whip sind Rebounds. So macht er's ja auch im schnellen Tempo, nur erklären tut er's nicht.
drei
Moeller wird zwar meist als 3er gespielt, aber natürlich nicht nur. Das ist eine arg verkürzte Darstellung.
vier
Und vor allem: Bei Moeller fehlt das vordere e! Deswegen verliert Tonys Wirbel zwar nicht an Drive, aber es ist trotzdem unvrzhlch!
Maradona konnte auch nicht erklären, was er so tat (und das gilt bis heute). Who cares? Für sowas gibt's halt Erich Rutemöller (komm, der war wirklich gut).
Keep On Groovin'
fwdrums
Moin GeryH,
wie Rockpommel schon schrieb, gibt es nicht DIE Technik. Und daß selbst die Supercracks vermeintlich gleiche Sachen wie z. B. Moeller unterschiedlich erklären, liegt einfach daran, daß sie sich oft über Jahrzehnte auf bestimmte Abläufe eingeschossen haben. Doch wie so oft ist auch das Gegenteil richtig. Vergleiche nur mal Weckls Ausführungen zur Handtechnik auf seinem ersten Video Back To Basics mit denen auf How To Develop Technique (auf die Unterschiede weist er explizit hin). Er spielt jetzt viel lockerer, entspannter und mit weniger Kraftaufwand als zu Beginn seiner Karriere. Er teilt auch mit, daß er aufgrund seiner weiter entwickelten Technik einen besseren Sound habe. Er hatte intensiv mit Freddy Gruber studiert, der ihn auf diesen Weg schickte. Das taten z. B. auch Steve Smith und Neil Peart, die daraufhin ihre Technik ebenso umstellten. Zurück zu Weckl: Das ist bestimmt alles korrekt, was er da erzählt, aber man kann ja beim besten Willen nicht behaupten, daß seine ursprüngliche Technik "falsch" gewesen wäre. Seine damaligen Aufnahmen und Konzerte sind ein beeindruckender Beweis hierfür. Schlecht war's vorher auch nicht und wer sich am alten Video orientiert hat, hat bestimmt nix Falsches getan.
Ein weiterer Grund für die "Technik-Unterschiede" sind die individuellen anatomischen Eigenarten jedes einzelnen. Ich kann beispielsweise meinen Handrücken nicht sehr gut nach oben drehen, weil die Bewegung auf die letzten Zentimeter "schwergängiger" wird und der Spielraum relativ früh endet. German Grip ist folglich für mich nicht die erste Wahl. Wenn ich der obertolle Trommler wäre (ich träume gerade, es ist ja noch früh), würde meine German Grip-Technik-Erklärung mit Sicherheit anders aussehen, als bei vielen anderen. Das liegt doch buchstäblich auf der Hand, oder? Oder schau Dir mal an, wie Steve Gadd hinterm Set sitzt. Mit dieser Körperhaltung kann man eigentlich nicht Schlagzeug spielen. Steve offensichtlich doch. Andere haben die Snare so tief, daß sie sich für Rimshots normalerweise bücken müßten - trotzdem funktioniert's. Und bei einigen sogar recht gut, z. B. Kirk Covington ![]()
Nichtsdestowenigerzumtrotz gibt's ein paar Punkte, die unter fast allen Umständen gelten, wie z. B. Akzente mit French Grip und Fingercontrol - schwierig :-), Moeller läuft nur mit lockerer Stockhaltung, Stick klammern - Soundverlust, Freestroke nur wenn man Rebound wirklich zuläßt etcpp.
Warum erzähle ich den ganzen Sermon? Weil's einfache Antworten hierauf nicht gibt. Schau doch mal auf Youtube. Dort kriegst Du einen guten Überblick über die wirklich verschiedensten Techniken. Oft auch totaler Schrott. Doch kann da auch gut sehen, was nicht geht oder wo die Limitierungen bestimmter Technikdemos sind.
Hinsichtlich des geschilderten Problems, daß Du keine Orientierung hast aufgrund der verschiedensten Erklärungen solltest Du einfach Deinen Lehrer drauf ansprechen. Manche reagieren verschnupft (auch schon erlebt), da sie ihre Kompetenz angegriffen sehen, die Guten werden Dir ihren Standpunkt erläutern. Letztendlich mußt Du die verschiedensten Ansätze ausprobieren und herausfinden, was für Dich funktioniert. Das ist nicht die einfachste Art, aber die einzig sinnvolle. Rezepte sind o.k., doch kochen muß man selbst. Und wer sich sklavisch ans Reszept klammert und die eigenen Geschmacksnerven außen vor läßt, der kann sich die Suppe schon mal selbst versalzen.
Keep On Groovin'
fwdrums
Edith meint, jetzt wären bestimmt zu viele Kommas drin (ja genau "Kommas" - das ist jetz erlaubt!).
Steve Jordan hat dieses Yamaha Club Jordan Stehdings mit entwickelt, aber wo hat er's denn mal gespielt? Ich kenne ihn nur sitzend.
Keep On Groovin'
fwdrums