Danke! Großartig.
fwdrums
Danke! Großartig.
fwdrums
Ja klar. Aber das ist doch der Welten Problem:
Fast keiner hat so richtig Ahnung von irgendwas.
Was wäre denn die Konsequenz, wenn sich nur
die Eingeweihten über die höheren Sphären des
Daseins oder Trommelns äußern dürften? Dann
wäre nur Mangini, Minnemänn und Läng ein
Statement über den jeweils anderen erlaubt.
Nur Tuchel dürfte über Pep räsonieren. Das ist
doch viel zu langweilig und außerdem würde
kaum einer was verstehen.
Und vor allem:
Ich könnte selbst überhaupt nix mehr sagen!
Also ich bin für die hemmungslose Verbreitung
von dem, was jeder meint und glaubt der Welt
mitteilen zu müssen. Alleine schon deshalb,
weil es nicht zu verhindern ist! Das Gute ist:
Ich muss ja nicht alles konsumieren, was der
Tag so bringt.
fwdrums
Danke für das KC-Solo!
Er ist für das was, ich an trommelnden Musikern schätze,
der für mich kompletteste, den ich kenne.
Gerald, Dir muss ich widersprechen (Ich trau mich was!).
Von denjenigen Auserwählten, die ganz oben verweilen,
haben ALLE geübt wie die Irren.
TL ist ein Monster. Schade, dass man seine unglaublichen
Fähigkeiten so selten mit Musik hören kann. Die Sachen,
die ich von ihm kenne, sind fast immer Bedienerjobs. Die
macht er absolut okay. Was davon deutlich abweicht ist
die CD mit dem Vienna Art Orchsestra, die ich habe.
Gerne mehr davon. Seine Solozeuch macht's mir nicht so.
Dass auf Trommlerplatten die Trommelei eine exponierte
Position einnimmt, ist vollkommen okay. Bisweilen klingen
leider auch die Kompositionen auf Trommlerplatten nach
Trommlerplatte, frei nach des Kaisers Erkenntnis "Die
Schweden sind keine Holländer" (Na ja, die Holländer sind
im Moment auch keine Holländer mehr). Wie dem auch
sei, ich habe höchsten Respekt, vor dem, was TL so treibt
und wenn ich mir wieder mal was Unglabliches von ihm
ansehe, ist es so wie im Zirkus Roncalli, wenn so ein
Wahnsinniger blind mit sieben Keulen jongliert und dabei
noch ein Spiegelei brät: Mir fällt einfach die Kinnlade
runter.
fwdrums
Was haben die Freunde von der Freejazz-Abteilung getan?
Nach Bop, Cool und Modal sind sie noch ein bisschen weiter
raus geschwommen, haben Rhythmus, Metrum, sogar Puls
und damit die Time weiter aufgelöst und harmonisch sich
von den "Fesseln" der Funktionsharmonik befreit. Ich liebe
Hendrix, aber an dem Spiel hat er im Großen und Ganzen
nicht teilgenommen. Wie gesagt: Improvisation – ja. Aber
ansonsten war er eher im Glied als an der Front. Sein
Verdienst liegt für mich eher darin, dass er das Instrument
Rockgitarrre "erfunden" hat. Natürlich gab es lange vorher
Musiker, die E-Gitarre spielten und auch Verzerrer benutzt
haben. Aber er hat das Vokabular auf dem Instrument entscheidend
erweitert und Sounds und Spieltechniken eingeführt, die
es so vorher nicht gab. Klar war das harmonisch bisweilen
auch tricky, aber immer auf dem Boden der freiheitlich-
musikalischen Grundordnung. Doch durch seine neue
Ausdrucksweise am Instrument konnte er seine Emotionalität
herausragend rüberbringen, wahrscheinlich wie kein Zweiter
zu dieser Zeit. Und – damit ich nicht total ot bleibe – dagegen
war, bei allem Respekt für Clapton, Bruce und Baker, Cream
in dieser Hinsicht doch eine überschaubare Veranstaltung.
Mehr als Baker, so finde ich, ist Mitchell von seiner Auffassung
ein Jazzdrummer, zumindest wenn man das Spiel der beiden
bei Cream und Experience vergleicht. Buddy Miles hingegen…
Das lass ich jetzt lieber.
Was wollte ich eigentlich noma sagen? ;=)
fwdrums
Das ist jetzt mal ot:
Ich kenne keine Rockband, die die Grenzen so ausgelotet hat
wie Coltrane und Konsorten. Mir ist nicht bekannt, dass Rockbands
so mit Metrum und Harmonien umgegangen sind. Improvisation,
ja, siehe Cream, Hendrix und noch einige mehr. Aber das war doch
immer sehr geerdet, im Vergleich zu dem, was in der Abteilung Jazz
vorexerziert wurde. Aber ich dankbar für Tipps.
fwdrums
Wer schreibt denn sowas raus?!?!?!
Keine Frau, kein Job, Fernseher kaputt?
fwdrums
Mich hat überrascht, dass es in dem Film eine
Menge guter Musik gab.
Die Stücke waren prima ausgesucht.
Baker ist ein viel besserer Trommler, als ich dachte.
Am überzeugendsten fand ich sein Jazzdrumming.
In den vorherigen Beiträgen wurde Coltrane oft
erwähnt. Das hat imho ganz und gar nix mit Baker zu
tun. Da wo Coltrane am Schluß war, kamen und kommen
die wenigsten hin. Egal ob die Musik jemandem gefällt oder
nicht.
Ginger kokettiert natürlich bis zu einem gewissen
Punkt mit seiner Misanthropie. Ich weiß nicht, welcher
Teufel ihn geritten hat, aber aus der Ferne betrachtet,
ist er ein ziemlicher Arsch. Vielleicht tue ich ihm unrecht.
You never know.
fwdrums
Das Sonor Dingens... ja super.
Aber das ist vor allem supergeil gespielt!
Vollkommen tiefenentspannt!
Wunderschönes Feeling, sehr clevere Sachen.
Chappeau!
fwdrums
Ich bin auch für 'ne Sammlerklage.
Aber jetzt sacht mir doma, warum isses denn
so wichtich, ob es Birke, Ahorn oder Dingens
ist? Wegen des fundamental anderen Sounds
oder des Wertes oder weil es einfach ein
schönes Gefühl ist, was zu wissen? Also so
wie beim "treuen Charly", dass er 602 Buli-
Spiele gemacht hat? Vollkommen irrelevant,
aber man kann mit dem Wissen einen Kasten
Bier gewinnen? Braucht vielleicht wer Bier?
fwdrums
Edith meint, von Bier könne man nie genug haben.
Aber so meinte ich das nicht. Außerdem meine
ich, dass die Superstars wirklich tolle Sets waren
und sich das Super im Namen tatsächlich verdienten.
Und überdies meine ich noch, dass diejenigen bei
Tama, die für die Namensschändung durch die späteren,
gleichnamigen Sets verantwortlich sind, geteert und
gefedert gehören. Jawoll!!!
Der Zweck heiligt die Mittel?
Mag sein, dass die Welt in vielen Bereichen
so funktioniert. Aber das ist mir einfach
zu wenig. "Sei kein Arschloch!" ist eine
gute Leitlinie fürs Leben.
fwdrums
Edith meint, das wäre ot. Und ich glaube,
sie hat Recht.
Danke Zwaengo & Scarlet.
Purdie weiß doch genau, was passiert, wenn er sowas sagt.
Und er bekommt genau den Rummel, den er erzeugen wollte.
Bei so einer Story muss man Ross und Reiter nennen oder
die Klappe halten. Aber das kann er halt nicht, weil er ein
Egozentriker ist, der sich für den Größten hält.
Ich habe Purdie ein paar mal auf Drummer-Events erlebt. Er ist
zweifellos ein super Trommler, aber seine Großmäuligkeit und
sein total überzogenes Auftreten ist mir unerträglich. Und mit
der Ringo-Nummer katapultiert er sich total ins Off.
Sorry Bernard, Du bist leider ein...
Und was Quincy neulich zum Besten gab... Es ist erstaunlich,
wie schnell und gründlich sich selbst demontieren kann.
Schade, ich hielt ihn für besser.
fwdrums
Und schon isses wieder wech.:(
fwdrums
Ich muss mal mit dem Rentnerquatsch aufräumen.
Also Rentner wird man nicht, weil man alt ist oder
senil oder alt und senil oder alles vergisst und alles
wiederholt also alt und senil oder alles vergisst und
alles wiederholt oder wiederholt oder noch mal sagt.
Zum Rentner wird man aufgrund seines edlen
Rentnerseins. Da kann nicht jeder einfach so
mitmachen. Es gibt hier genau drei Rentner:
Hüni, Gernot und mich. Und unter den ganzen
MHSlern sehe ich keinen, der das Format hätte
zu uns aufzusteigen. Also beruhigt Euch, klopft
auf Eure Trommeln und arbeitet an Eurer Qualifikation.
Bis denne
Fränk
Nicht mal dafür reicht's.
fwdrums
Für die Dienstleistung "Äi mach mir ma die
Kneipe voll und zwar so, dass die Leute
ordentlich was wegkippen", gibt es eine Menge
Anbieter und es wird dem Wirt nach der
Vorgabe egal sein, ob das der Witzeerzähler,
Coverband Dingens oder die So-und-sos mit
eigenem Material sind. Das ist eindeutig ein
Käufermarkt und die Preise werden maßgeblich
vom Käufer - sprich Wirt - bestimmt. Wie hoch
der Aufwand der Bänd ist etcpp. spielt keine Rolle.
Wenn ich jedoch eine Leistung anbieten kann,
die einzigartig ist UND nachgefragt wird, sieht
die Sache anders aus. Das geht dann soweit,
dass der Künstler sagt wo's langgeht. Man sieht
das an aktuellen Ticketpreisen angesagter
Acts. Es soll tatsächlich Bands geben die
100 Euro und mehr verlangen und die Festhalle
ist trotzdem voll. Vermutlich decken die
Einnahmen sogar deren Aufwand.
Aber das spielt auch keine Rolle...
fwdrums
Ich kann nur an dem Termin, an dem Slinor kann!
Hey, eine Sig-Burg!!!! Das MUSS sein, bitte, bitte, bitte!!!
Will ich sehen, riechen, schmecken!!!!
Fränk
Ich spiele seit 40 Jahren Schlagzeug und über die Jahre
hat sich eine wirklich große Menge an Trommeln, Hardware
und vor allem Becken angesammelt. Ich hatte schon
immer Interesse an gutem Equipment und vieles musste
ich einfach ausprobieren. Der ganz große Wahn liegt
wohl hinter mir, aber man ist nie gefeit gegen spontane
GAS-Schübe. Natürlich schafft man es spielend leicht,
für die aktuelle Anschaffung rationale Gründe ins Feld
zu führen, aber das kennen ja alle GAS-Opfer. Manchmal
überfällt mich die Wahrhaftigkeit und ich gestehe mir
in seltenen Augenblicken der Einsicht, dass es einfach
Geilheit ist. Brauchen tue ich garantiert nix mehr. Ich
habe von Snares, Toms, Bassdrums, Hihats, Crashes,
Rides, Chinas etcpp. wirklich mehrere Exemplare, die mir
außerordentlich gut gefallen und bei denen es letzt-
endlich egal ist, was ich jetzt gerade auswähle. Das ist
eine äußerst luxuriöse Situation und das macht auch eine
Spur gelassener. Ich habe für mich festgestellt, dass
eine Trommel handwerklich gut gebaut sein muss,
sprich: plane, saubere Gratungen und funktionierende
Hardware haben muss. Alles andere ist für mich
persönlich nicht soooo entscheidend. Buche, Birke
oder Bingo... egal. Becken sind nach wie vor gefährlich,
genauso wie Felle. Auf der GAS-Skala von 1 bis 10 würde
ich mir derzeit eine 3 bis 4 geben.
fwdrums
Es war so Mitte-Ende 90er und unsere Band wurde für
ein Kunstevent in Offenbach engagiert. Das war ein ehemaliges
Industriegelände, auf dem wohl keine regelmäßigen
Veranstaltungen stattfanden. Wir sollten an einem
Donnerstag im Juli dort spielen - um 17 Uhr. Super Termin...
Es waren geschmeidige 35 Grad und die Leute strömten
in Scharen... Nein, die Offenbacher waren vernünftig
und hingen in Biergärten und Schwimmbädern ab. Nur
ein paar Kunstbeflissene sahen sich Bilder, Skulpturen
und Installationen bei diesem Hundswetter in schönen,
aber heißen Hallen an. Der ganze Krempel war natürlich
in vielen Räumen weitläufig in dem Riesenkomplex verteilt,
so dass sich das Ganze schön verlief. Manchmal standen
so 30 bis 50 Leute vor uns, dann mal weniger, wieder
mehr - und dann für geschätzt eine halbe oder dreiviertel
Stunde niemand. Keine Sau. Null nada. Aber wir haben das
heldenhaft durchgeknüppelt. Ach ja: Wir spielten damals
schrägen Fusionkram. Warum da nicht jeder stundenlang
zuhören wollte, kann ich mir bis heute nicht erklären. Nach
dem Gig saßen wir auf der Bühne zusammen, tranken ein
Bier und da hab ich mir mein Set angeschaut und festgestellt,
dass ich auf einige Utensilien nicht ein einziges mal
drauf geschlagen hatte. Das war ein Set mit zwo Bassdrums
und zwo Lagen Becken übereinander. Daraufhin habe
ich schwerstens abgerüstet. Der Abend wurde noch richtig
unterhaltsam und endete... Ich weiß nicht mehr wie der
Abend endete, aber wir wachten freitags früh auf der Bühne auf.
fwdrums