Beiträge von fwdrums

    Die Rechnung von Burkie geht nicht so ganz auf, denn
    Umsatz ist nicht gleich Gewinn. :)


    Unterstellen wir mal frech, dass der Wirt 30 Prozent
    des Umsatzes als Gewinn verbucht (wahrscheinlich
    wollen jetzt alle Wirt werden), dann sieht's wie folgt aus.


    Im obigen Rechenbeispiel macht jeder der 50 Gäste
    16 Euro Umsatz. Das ergibt die ausgewiesenen 800 Euro.
    Bei einem Anteil von 30 % ergibt das 240 Euro Gewinn vor Steuern.


    Zahlt der Wirt jetzt 500 Euro Gage, braucht er 154 Gäste, die
    einen Umsatz von rd. 2.460 Euro bringen, damit das Spiel Null
    auf Null aufgeht. Schaffen Band und Wirt es, dass von den
    154 Gästen ein Eintritt von knapp 3,50 Euro gezahlt wird -
    was absolut lächerlich ist -, dann finanziert sich die Band
    über den Eintritt und der Wirt macht 740 Euro Gewinn.


    Locations, die nur ab und an Veranstaltungen durchführen,
    tun sich mit Eintritt oft schwer, weil sie Angst haben, dass
    keiner kommt. Das macht die Situation für Bands schwierig.
    Der entscheidende Punkt ist: Zieht die Band so viel Publikum,
    damit alle glücklich werden. Das ist banal, aber so einfach ist
    manchmal die Welt.


    Anders sieht es aus, wenn man es mit Clubs zu tun hat, die
    regelmäßig Veranstaltungen durchführen, die wissen wie das
    Geschäft funktioniert und sich an die Gepflogenheiten
    des geschäftlichen Umgangs in Mitteleuropa halten.


    Ticketpreis 15 Euro, abzüglich Vorverkaufsgebühr von zwo Euro
    macht 13 Euro. Bei 250 Zahlenden macht das brutto 3.250 Euro.
    Davon gehen ca. 300 Euro weg für der hauseigenen PA (Miete und
    Personal) bleiben 2.950 Euro. 60 Prozent für die Band
    macht 1.770 Euro. Bei sechs Musikern macht das 295 Euro
    je Person. Das ist für eine Hobbyband natürlich okay. Das
    Problem ist: Wie oft schafft man es, 250 Leute zu ziehen,
    die 15 Tacken auf den Tisch legen? Wenn man davon Leben
    will, muss man das verdammt oft schaffen, sonst wird es
    ziemlich schwierig mit der Miete.


    Ach ja und noch was: Niemand macht irgendjemand einen
    Markt kaputt. Von wegen Amateure und Profis....
    Das IST der Markt.


    fwdrums

    Hey Höllentrommler,


    ich glaube, dass Du Moes Witzchenn in den
    falschen Hals gekriegt hast. Er hat ja bereits
    oben ein paar ernsthafte Vorschläge unterbreitet.
    Und wenn Du verfolgst, was der Herr so im Forum
    schreibt, wirst Du feststellen, dass er ein überaus
    hilfsbereiter Zeitgenosse mit einer sehr
    konstruktiven Herangehensweise ist.


    Love & Peace :)
    fwdrums


    Ich gehe dann später noma in den Keller und
    schau mal auf ein trockenes K und merke
    mir die Bezeichnung,.So eins könnte eventuell
    was für Dich sein.

    Ich hatte ein sehr interessantes Gespräch mit einem
    erfahrenen und sehr erfolgreichen Händler, der schon
    ewig Gretsch-Sets vertickt. Er sagte, dass die Verarbeitung
    der Fernostware - mit Ausnahme des Catalina - deutlich besser
    sei, als die Gretsch-Ware aus den USA und auch die
    Reklamationen dementsprechend weniger wären. Ich
    selbst habe nur einmal im Studio ein Renown gespielt
    und das klang sensationell. Vorher hatte eine Punkband
    die Toms zugeklebt. Ich hab den Kram abgemacht,
    nicht gelogen: höchstens zwo Minuten gestimmt und
    es klang super. Ich hatte mein neubefelltes Set drei
    Stockwerke hoch geschleppt, aber dann spontan ent-
    schieden, das Gretsch zu spielen, weil meins auch
    nicht besser geklungen hätte.


    Zum Stage Custom: Imho gibt es zwo Sets, die total
    unterbewertet sind: das Mapex Saturn, wobei sich
    die Wertschätzung langsam verbessert, und das Stage
    Custom. Das SC ist super verarbeitet, klingt prima
    und mit einem 700er Hardware-Satz hinsichtlich
    Preis-Leistung kaum zu toppen.


    fwdrums

    Keine Paranoia Jungs!


    Ich habe die wirklich super fragile Canopus
    Hardware (Beckenständer, HH, Snare-Ständer),
    einen DW Flatbase-Beckenständer, einen Ludwig-
    Flatbase-Beckenständer und 600er Yamaha
    im Einsatz. Das funktioniert ALLES bestens.
    Bei Galgen gilt natürlich: Ausleger und ein Bein
    möglichst in die gleiche Richtung. Galgenbecken-
    ständer stehen in erster Linie sicher wegen
    der Geometrie, nicht wegen des Gewichts.
    Was ich generell nicht mache, sind irgendwelche
    halsbrecherischen Konstruktionen mit Clamps,
    um tausend Sachen an einen Ständer anzuflanschen.
    Das habe ich früher lange gemacht - und das
    ging zu oft in die Hose und ist ein rechter
    Fummelkram.


    Wenn ich bei Open Airs oder Gigs mit anderen
    Bands auf einem Fremd-Set spiele, nehme ich
    immer ein Täschchen Canopus mit. Wenn dann
    Schrott vor Ort steht, ist das ruckzuck ausgetauscht
    - ohne den Rücken zu sehr zu beanspruchen. :)


    fwdrums

    Pierre Moerlen's Gong war die perfekte Relax-Musik
    für verregnete Sonntagnachmittage. Eine Tasse Kaffee,
    ein bisschen was lesen, dazu Leave It Open, Ard Na Greine...
    Grandios! Danke für den Hinweis. PM hab ich schon
    lange nicht mehr gehört. Was er prima konnte, war,
    ungerade Metren fluffig grooven zu lassen.


    fwdrums

    Jetzt wird's aber dünn, Freunde.
    Bruzzis Ausführungen sind deswegen
    von Belang, weil er den Kram selbst macht.
    Und dass er nicht nur ein cooler Hund, sondern
    auch ein Fachmann ist, durfte ich aufm MHS
    erfahren.


    Aber die Ausgangsfrage war, wie wirkt sich
    die Holzart auf den Sound aus - ceteris
    paribus würde der VWLer sagen, also unter
    sonst gleichen Bedingungen. Da führen
    Äußerungen wie "Wenn die Trommel gut
    klingt, klingt die Trommel gut." bei mir
    zu Kopfkratzen. :) Natürlich ist genau das
    letztendlich der Punkt, um den es geht,
    aber das war nicht der Anlass für den Thread.


    Nix für ungut
    fwdrums

    Danke Lomax. Ein 18er 602 Paperthin habe ich
    auch, aber das muss ich als Crash verdengeln.
    Ich probiere wieder mal ein bisschen rum.
    Das ist ein guter Anlass.


    fwdrums

    Geile Mucke gibt's und gab's wie Sand am Meer.
    Die richtig dicken Dinger für mich waren


    - bevor ich mit der Trommelei begann:
    Deep Purple
    Beatles
    Led Zeppelin


    -später:
    Police
    Fränk Zappa
    Dixie Dregs
    Steely Dan


    -und danach noch:
    King's X


    Die Drummer, die mir am besten gefallen:

    Ian Paice
    egal wo, zuvorderts natürlich DP, aber auch
    Paice, Ashton, Lord und sogar Whitesnake.
    Der Mann, der swingt beim Rocken!


    Rod Morgenstein
    Die Mischung aus ordentlich Zug am Seil,
    Rockfeel, Sensibilität und reichlich abgefahren,
    wenn's drauf ankommt.


    Danny Gottlieb
    Danny ist ein Jazzer mit Arsch, Ideenreichtum
    und - da isses wieder: Sensibilität. Sein
    Beckenspiel auf den ollen Pat Metheny-Scheiben...
    Unerreicht.


    Klar finde ich auch Vinnie, Weckl und sonstige
    Wunderknaben super gut, aber die drei da
    oben stehen mir am nächsten. Wobei das mit
    keiner Silbe bedeutet, dass ich mit meinem
    Gehämmer auch nur ansatzweise in die Nähe
    der Herren vordringen könnte.


    fwdrums

    von Lomax:
    Große und dünne Hihats ergeben einen fluffigen und weichen , wie ich festgestellt habe, leiseren Sound. Spiele 16", 17" und jetzt auch 18".


    Das deckt sich zu 100 % mit meinen Erfahrungen.
    Dünne Hats sprechen eher an, man muss sie de
    facto nicht so fest spielen, damit sie klingen.
    Große Hats klingen tiefer und sind gefühlt leiser.
    Ich habe alles Mögliche durchprobiert und bin
    jetzt bei 16er Ufip Experience und 17er Agop
    Traditional Thin gelandet. Hab mal 18er gespielt
    mit zwo Zultan Ajas, die ollen richtig billigen.
    War auch okay. Wenn ich jetzt mal 14er spiele,
    komme ich mir vor wie auf einem Kindergeburtstag.
    Vom Sound her suchte ich warm-weich-leise.
    Und das liefern die großen Hüte für mich besser
    als 14er oder gar 13er.


    Lomax: Was haste denn für 18er am Start?


    fwdrums