Beiträge von fwdrums

    Hallo sabbi,


    ich verstehen nicht ganz was Du willst. Einerseits forderst Du
    Alltagstauglichkeit und die "ganz abgefahrenen Sachen" inter-
    essieren Dich nicht. Andererseits willst Du vom "1234-Denken"
    weg. Gleichzeitig scheint mir, daß Du die Bücher zwar kennst,
    aber dann doch nicht so ganz. Minnemann z. B. knüpft nach
    meiner Auffassung eher an Chester denn an Lang an. Letzteres
    ist jetzt nicht so wichtig, aber alleine mit dem was Chester,
    Chaffee oder Harrison zum Besten geben, kann man sich
    jahrelang beschäftigen, manche gar ein Leben lang.


    fwdrums

    Ich kann mir nicht so recht vorstellen, daß Daily Drumset Workout
    und Meters wirklich kalter Kaffee für Dich ist, denn der Teufel
    steckt im Detail. Aber egal.


    Wenn Du's härter brauchst, bitte:
    Gary Chester - The New Breed, dto. 2
    Marco Minnemann - Extreme Interdependence
    Vinnie Colaiuta - The Unreel Book
    Gavin H. hast Du ja schon im Visier.


    fwdrums

    Illusions ist die Fortführung von Perpectives. Beide sind eher für
    fortgeschrittene Trommler geeignet. Ob die Inhalte alltagstauglich
    sind, hängt von Deinem Alltag ab. Interessant sind die Bücher allemal.
    Aber ich glaube, ich weiß, was Du meinst. Riskiere mal einen Blick
    in Daily Drumset Workout von Claus Hessler. Das Buch deckt ein
    sehr weites Spektrum ab und reicht von überschaubar bis sehr
    komplex.


    Offenbar hast Du ja schon mal bei Gavin rein geschaut. Um was es
    dabei geht, zeigt der Herr sehr schön in seinen DVDs.


    fwdrums

    Ich hatte die mal zum testen da...mMn völliger Mist, da die Feder deutlich hörbar knarzt wenn das Becken angeschlagen wird

    Ich habe die schon jahrelang. Bei mir knarzt nix. Aber so richtig brauchen
    tut man die Dingens auch nicht. Wenn man die kaufen will, lohnt es, nach
    günstigen Angeboten zu suchen. Ich habe meine damals zu einem Horror-
    preis erstanden.


    Sollten wir als Pendant zum Glückspilz-Thread nicht auch noch einen
    Vollidioten-Thread aufmachen? Da könnte ich auch mal was schreiben...


    fwdrums

    Hallo Julia,


    dann würde ich erst mal mit dem H4 oder einem vergleichbaren
    Gerät anfangen und mal sehen, was man damit erreichen kann.
    In einer meiner Bands haben wir mit einem Zoom Probeaufnahmen
    gemacht und das Ganze am PC hernach noch mit minimalem Aufwand
    poliert. Das Ergebnis ist erstaunlich gut. Alleine die Positionierung
    des H4 läßt ganz unterschiedliche Sounds entstehen. Dafür ist
    natürlich etwas Experimentierfreude gefragt. Das hat aber den
    Vorteil, daß man sein Equipment und die Einflußfaktoren zur
    Aufnahme gut kennen lernt. Außerdem ist es ein günstigerer Einstieg
    und technisch Aufrüsten kann man im Laufe der Zeit immer noch.


    fwdrums

    Ich weiß nicht genau, welche Anforderungen Du an einen
    Snareständer stellst. Ich hatte schon sehr viele und imho
    wird da oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ich habe
    einen S 1000, der ist gut, aber mir eigentlich viel zu schwer.
    Meistens nutze ich einen 600er Yamaha. Der ist viel leichter
    (einstrebig) und tut seine Dienste ebenso gut. Ich hatte
    Snares im Einsatz von 14*4 bis 14*8 und 13*6. Das hat alles
    tadellos funktioniert. Einziger Nachteil: Die Einstellung des
    Korbes erfolgt mittels eines Zahnkranzes und ist somit folglich
    nicht stufenlos einstellbar. Das ist für mich persönlich kein
    Nachteil, weil ich mit der Justage gut zurecht komme. Noch
    was zur Fixierung der Snare im Korb. Das braucht es eigentlich
    gar nicht. Es reicht vollkommen aus, wenn die Snare im Korb
    liegt. Bei manchen Snares ist zwischen Kuscheln und Klemmen
    auch ein Soundunterschied feststellbar. Mein Fav, der
    Yamaha SS 950 ist ein Superluxusteil und er kommt mir
    auch vergleichsweise leicht vor. Aber Luxus brauche ich
    nicht in allen Bereichen des Lebens.


    fwdrums

    Du bist einfach vollkommen auf dem falschen Dampfer.
    Besinne Dich aufs Wesentliche und treffe wohl überlegt
    Deine Wahl. Bedenke vor allem was hier folgt:


    Sound
    Wie klingt der Snareständer. Hast Du Soundfiles von den
    in Frage kommenden Ständern? Falls nicht: Besorg Dir
    schnellstmöglich welche. Es ist nämlich keineswegs so,
    daß Sound nix matters. Im Gegenteil: Wenn schon der
    Snareständerr nicht klingt, wie soll dann die Snare gut
    klingen können? Schon mal drüber nachgedacht?


    Umweltverträglichkeit
    Du kennst sicher denn Bubinga-Thread. Falls nicht: Gebe
    mal "BUBINGA" (in Worten: BUBINGA) in die Suche ein.
    Die Anforderungen, die an die Umweltverträglichkeit
    von Schlagwerksprodukten gestellt werden, machen auch
    vor der Hardware nicht halt! Ist der Stahl Recycling-Stahl,
    oder mußten hierfür Dutzende von jungfräulichen
    Erzbäumen ihr Leben lassen? Sind die Gummimuffen aus
    Second-Hand-Kondomen hergestellt oder wurden dafür
    Gummi-Enten geopfert? Zum Theme UVP siehe hier .


    Erfolgsaussichten bei der Damenwelt
    Du weißt, es geht um alles: Sex & Drugs & R'R. Über
    Drugs brauch ich Dir nix zu erzählen (ich kenne Deine Beiträge)
    R'R - dafür sind wir hier. Und Sex? Eben. Nicht falsch
    verstehen: Es geht hier nicht um flache Witzchen mit
    Frauen und Ständern. Das ist doch nicht unser Niveau. Aber
    paßt das Ding zu Deiner Frau /Freundin und / oder zum
    One Night Stand? Stell Dir vor, Du gehst mit Deiner Süßen
    fein Essen, ins Nobelrestaurant. Sie voll aufgebrezelt und
    Du im feinsten Zwirn. Dann sagst Du vor dem zwoten
    Zwischengang "Ich möchte als perkussiven Aperitif noch
    zwei Flamacues zum Besten geben", holst die VF 5A raus,
    zack die Tama-Schnarre aus der Westentasche und rauf
    auf den Ständer.... und? Er paßt farblich nicht zum Out-
    fit Deiner Holden. Vergiß alles. 200 Euros in den Wind,
    Krach mit der Alten, Hausverbot auf Lebenszeit etcpp.
    Willst Du das? Eben! Von daher ganz wichtig: Laß Deine(n)
    Frau / Freundin / One Night Stand Deinen künftigen
    Snareständer auswählen. Da kann dann nichts schief
    gehen. Erhlik, ich schwör.


    Was ich auf keinen Fall machen würde, wäre ein
    Musikalienfachgeschäft aufzusuchen. Erstens habt Ihr
    in Berlin wohl kaum so etwas. Und zwotens bist Du
    erst 29 (Tipp unter Freunden: Warte wenigstens bis Du
    in die Schule kommst oder frag mal Mami). Und zu guter
    Letzt: Eigene Erfahrung wird weithin überschätzt. Das
    echte Leben findet im Virtuellen statt. Insofern:


    Viel Erfolg bei der Ständerwahl & so long
    fwdrums





    Mein Fav: Yamaha SS950 .
    Leider überm Budget, aber gut. Leicht, gut verarbeitet
    (Yamaha-typisch) und ein Kugelgelenk, daß mittig (!)
    platziert ist.

    ich verstehe dich jetzt so, dass man mit Cover Rock mehr reissen kann?

    Ja, so meine ich das und genau das ist meine Erfahrung.
    Nicht falsch verstehen. Ich beschwere mich nicht und
    ich neide niemandem etwas. Aber um mit eigenem
    Material was zu "reissen", muß es wenigstens mal
    Regionalliga sein. Als lokaler Act hast Du einen sehr
    begrenzten Publikumszuspruch, von wirtschaftlichen
    Aspekten mal ganz zu schweigen. Es geht auch anders,
    aber für mich sind das die Regel bestätigenden Ausnahmen.


    fwdrums

    Dieser Beitrag wurde von mir schon mal 2005 gepostet.
    Fast so gut wie ein WDR-Gig...



    Ich hätte da auch noch einen:




    Ich habe Mitte der 90er mit meiner damaligen Band VETO (Fusion mit vox, nur eigenes Material) auf der Vernissage eines Kunstprojektes gespielt.


    Location: Schlachthof, der vorher nie für so was genutzt wurde


    Termin: Donnerstag im Juli oder August


    Uhrzeit: 17 Uhr


    Temperatur: ca. 35 Grad




    Also allerbeste Voraussetzungen... Und unsere Erwartungengen wurden bei
    weitem übertroffen. Wir spielten mit vollem Besteck (gescheite Bühne,
    Licht & PA). Im Laufe des Gigs sind - na ja optimistisch geschätzt -
    50 Personen durch die Halle gelaufen, in der wir spielten. Manch einer
    ist kurz stehen geblieben, hat sich a bisserl was angehört, um
    anschließend die Kunswerke in den anderen Hallen zu besichtigen.
    Irgendwann war dann mal länger - schätze so 10 Minuten - keiner da und
    just dann hat der Mixer sich dazu entschlossen, auch mal eine kleine
    Auszeit zu nehmen. Soll heißen: Wir haben vor niemand gespielt. In Worten: Null Personen. Außer uns keiner in der Halle.
    Und das Ding war wirklich nicht klein. Auch nicht schlecht. Egal, wir
    haben unser volles Programm mit größter Hingabe durchgezogen. Wenn's
    schon keiner wissen will, muß es uns wenigstens Spaß machen. Nun denn,
    das war eine gute Schule. Seither kann mich nichts mehr erschüttern. Und
    wenn man nur Eigenses spielt, ist's gut, wenn einem solche oder
    ähnliche Situationen nicht gänzlich unbekannt sind...




    Da bleibt nur eins:




    Keep On Groovin'


    fwdrums




    Fast vergessen: Zugabe haben wir keine gespielt...

    If E. Caplette is the " Brain" of drumming, M.DiLorenzo is the "Heart and Soul" of drumming...


    J.Clarkson, Nov.2012


    Die beiden Mädels können wirklich gut trommeln, keine Frage.
    Frau Clarkson sollte auf jeden Fall noch mal ihren Drogenmix
    überprüfen. Irgend etwas scheint damitr nicht hzu stimmen.


    Ansonsten alles paletti.
    fwdrums

    Erinnert mich an die Rahmenbedingungen, in denen amerikanische "cats" spielen müssen: Hotel-Lobbies, Gala-Dinners usw.

    Ja, das mag dich daran erinnern. Aber das hat mit dem Bayerischen Hof
    in München absolut nichts zu tun. Dort spielt seit jeher die Creme de la
    Creme. Und ganz so menschenunwürdig ist's dort auch wieder nicht. Nicht
    mal für die Musiker. :)


    fwdrums




    Dass Musikstars in einem Grandhotel übernachten, ist keine Seltenheit. Dass sie dort auch auftreten, durchaus. In unserem Night Club und in unserem Festsaal standen schon internationale Jazz- und Bluesmusiker wie Marcus Miller, Pharoah Sanders, Al Jarreau, George Benson und Tito Puente auf der Bühne. Das aktuelle Programm können Sie sich jetzt herunterladen.