Guido Schaeff hat schon einen ganz guten Vorschlag gemacht.
Allerdings halte ich die Beschränkung auf Hihat, Base und Snare für nicht nötig - aber mit einem gehe ich inhaltlich konform:
Entdecke dein Instrument:
Was passiert, wenn du das Tom aus einem anderen winkel am Rande vom Fell anschlägst? Was passiert, wenn du auf die snare schlägst und dabei dsa Fell mit dem anderen Stick "abdämpfst"..... [...] usw usf.
Wie ändert sich ein Fill, wenn er auf die Toms aufgeteilt wird, wie klingt der gleiche nur auf hihat und base oder snare und tom oder wie auch immer.
Entdecke die KLangmöglichkeiten und lerne dein Set, vor allem deine Becken kennen.
Wenn du diesen ersten Schritt gemacht hast, konzentriere dich, während du trommelst, auf Dynamik und Klangvielfalt. Versuche den Song, zu dem du spielst, nicht totzutrommeln, nicht komplett abzudecken und Raum für andere Instrumente zu lassen. Beschränke dich erstmal auf kleine und kurze Fills, danach stückchen für Stückchen mehr.
Dies gilt besonders, wenn du mit anderen Musikern zusammenspielst.
Dieses Feeling, wann was passt oder zu viel wäre, wann man sich in den "Vordergrund" spielt oder zu monoton spielt, unterliegt einem Entwicklungsprozess, der seine Zeit braucht, allerdings stark davon abhängt, wie oft man mit anderen zusammenspielt.
Meiner Meinung nach muss man die Musik verstehen, damit man dazu gut spielen kann. Man muss wissen und man muss beim Spielen fühlen, was man tut und wie es sich in die Musik eingliedert. Letzteres ist je nach Stilistik und Song sehr schwer.
Eine sehr gute Möglichkeit dies zu kontrollieren ist, wenn man sich selber aufnimmt und danach die Aufnahme anhört und versucht diese unter den obigen wenigen GEsichtspunkten zu betrachten.
Analysiere dein eigenes Spiel und spiele Stellen, die dir nicht gefallen, solange, bis du damit zufrieden bist.