Beiträge von Curby

    Nicht so ganz richtig - SONOR hatte auch mal eine eigene Fellfabrikation. Ich kann mich noch gut an das XP Thin (wie Remo Pinstripe, aber weißer Markierungsring am Rand, dünner im Material, und daher offener im Klang) erinnern. Ist aber leider auch mittlerweile wg Unrentabilität eingestampft worden.

    Sowas finde ich immer furchtbar. Was heißt denn hier Unrentabilität? Haben die Verluste eingefahren oder lediglich nicht den gewünschten Gewinn?
    Ich vermute eher letzteres. Sowas belebt leider nicht den Markt - ich meine solange etwas nicht mehr kostet, als es einnimmt, kann man es doch für Liebhaber laufen lassen und zusätzlich noch den einen oder aderen Job erhalten. :?:
    Aber bei Amazon gehen ja auch die Aktien in den Keller, wenn der Gewinn nicht so hoch ist, wie erwartet. Seltsame Welt..

    Man muss aber ein gewisses Pensum am Instrument verbringen, wenn man gut spielen will. Auch als Hochbegabter und ich rede jetzt nicht von Selbstvermarktung, sondern nur von der reinen Fähigkeiten am Instrument. Und da reichen "ab und zu zwei Stunden" nicht aus.


    in der Tat sind heute leider andere Dinge wichtiger als die Musik selber. Da kannst du noch so gut sein und niemand will dich hören (oder sehen).


    Bei den asiatischen Pianisten, die die Hochschulen überströmen ist das auch sehr krass. Da spielen alle perfekt Klavier. Da muss man dann durch knappe Kleider etc. Publikum anziehen.

    Letztendlich ist auch entscheident, was und wie du übst. Eine Bandprobe wird dich eher weniger auf ein Studium vorbereiten oder deine technischen Fähigkeiten verbessern.
    Und - dafür kriege ich jetzt Haue :D - bin sowieso der Meinung, dass Schlagzeug nicht so komplex wie Orgel oder Klavier ist, also reichen da wohl drei Stunden ;) ...

    Du versuchst mittlerweise jeden Tag zwei Stunden zu üben, das ist deutlich zu wenig - meine naive Meinung. Ich spiele jeden Tag drei Stunden Klavier und bin kein Konzertpianist.
    Du musst davon ausgehen, dass deine Konkurrenten jeden Tag vier oder mehr Stunden spielen. Wobei schon Claudio Arrau sagte, man müsse nicht mehr wie drei Stunden üben, sonst wirds mechanisch - wer weiß.

    Nebenbei noch ein anderer Job, der Dich absichern soll, wird Dich eher ablenken von dem, worum es geht. Wenn es wirklich nichts wird, dann kannst Du noch immer einen Plan B verwirklichen - aber der muss ja noch nicht ganz ausgearbeitet sein.

    Wenn man aber 8 Stunden pro Tag Unterricht geben muss - ist das dann nicht genau das, was einem ablenkt - was du hier beschreibst? Mein Klavierlehrer hat damals immer zwischen den Unterrichtseinheiten kurz selber geübt. Man merkte, dass der eigentlich anderes machen will..

    Nun, wenn ein Musiker mit Musik seinen Lebensunterhalt verdienen kann, dann wohl am ehesten die studierten.
    Und dann musst du dich darauf einstellen, dass lediglich über Unterricht und ähnliches Geld reinkommen wird. Vom "Musik machen" können die wenigsten ihre Brote verdienen.


    Wahrscheinlich wirst du dann 6-8 Stunden pro Tag - je nach dem wieviel Einkommen du haben willst - dich mit solchen (mich) eher störenden Angelegenheiten beschäftigen müssen.


    Das sollte man sich immer vor Augen halten. Wir leben halt in einer Marktwirtschaft und es gibt leider viel mehr Jazzmusiker als Bedarf da ist.

    Ich wollt ja erst wieder meckern, wofür jemand nun so einen sch*** Custom Snare Teppich braucht und warum man sich nicht mit den normalen im Handel erhältlichen begnügen kann und dass man da sowieso keinen Unterschied hört :D .


    Aber es handelt sich hier ja eher um ein praktisches Problem. Vielleicht nochmal den Thread Titel anpassen ;) .