Beiträge von Mai-Carsten

    Aber ich sehe, du kennst dich aus.

    Zu der Zeit war ich selbst ausgeprägt HighEnd-Audio orientiert. Mein Lehringsgehalt ließ damals aber nur ein Paar Heybrook HB1 zu. Die hatten das gleiche Alterunsproblem. Die habe ich jüngst leider bei der Erneuerung der (Tiefton-)Sicken so richtig versaut. Die erste Box ist mir hervorragend gelungen, bei der zweiten gab es Verspannungen und die Schwingspule kratzte ordentlich am Magneten. :(

    Insofern habe ich großen Respekt, dass du deine Kappa's erfolgreich wiederbelebt hast.

    Nach Bose 301 und B&W Matrix 3 bin ich heute überraschenderweise bei 3 Paar JBL Control one (plus 3 Stereo-Endstufen) mit 3 Samson Subwoofern und aktiver Frequenzweiche gelandet. Die B&W mögen ja verfärbungsfrei, räumlicher und analytischer gewesen sein, aber meine aktuellen Lautsprecher klingen einfach lebendiger, dynamischer, frischer. Daran habe ich mehr Freude. :)


    Ja, ich habe auch heute immer noch gerne eine CD in der Hand als eine Datei auf dem Rechner.


    Hier im Nachgang ein Foto meiner aktuellen 'HaiFi-Anlage". Gewinnt sicher keinen Schönheitspreis, gefällt dafür meinen Ohren:

    Sting am 27.11. in Hamburg. Wurde vom 15.10.2020 wegen akuter Erkrankung verschoben.

    Wer sitzt da eigentlich aktuell am Schlagzeug? :/

    Ich hatte ihn 2017 in Uelzen (ja, Uelzen!) open air gesehen. Das war fast schon familiär - mit Josh Freese an der Schießbude.

    ...luftige Bässe und abgebildete Räumlichkeit.

    Alles das, was uns die letzten Jahre durch den Streaming Wahn, Musik übers Handy hören und den ganzen sterilen Soundbar Gedöns leider abhanden gekommen ist.

    Hach, das tut gut, sowas zu lesen. Ich dachte schon, ich wäre der einzige, der beim Versuch, moderne Musik mit moderner Technik zu hören in die abgedroschene Phrase "...früher war es doch besser..." verfällt.

    In meinen Ohren klingen alle Becken auf beiden Files MIT Basotect etwas besser, weil sie minimal schärfer abgebildet werden. "Schärfer" nicht im Sinne von "spitzer" oder "aggressiver", sondern eben klarer umrissen und stabiler in der Abbildung. Ähnlich einer fotografischen Aufnahme, wo der Focus nicht ganz auf dem Punkt sitzt (hier dann ohne Basotect) oder mit 100% Focus die abgebildeten Kanten (was auch immer...) sich klarer abzeichnen (mit Basotect).


    ...will ich so klingen, oder klinge ich so weil ich keine anderen Optionen habe.

    Da ich mich ja nun auch langsam mit Homerecording befasse, habe ich mir genau diese Frage auch schon mehrfach gestellt.

    Wenn ich mir Musik aus den 70ern bis frühen 80ern anhöre und auf den Drumsound achte, dann fragte ich mich schon mehrfach, ob das von vorn herein so geplant und gewollt war (gar nicht einmal im Sinne von "gut" oder "schlecht") , oder eben nicht anders ging. :)

    Des Weiteren kann man wohl in dem TM-1 nichts bearbeiten, z.B. Muffling, Pitch etc.

    Am Gerät selbst können Pitch und Decay on the fly etwas angepasst werden. Zum TM-1 gibt es einen Editor (erhältlich für PC und Smartphone), mit dem du jedes beliebige eigene Sample in das TM-1 bringen kannst. Allerdings nochmal der Hinweis: Mit der Anschlagstärke beim Spielen ändert sich nur die Lautstärke, ohne Soundvariationen.

    25 m für Overheads finde ich schon auffällig viel. Hier würde ich ein Augenmerk darauf legen, die Strecke möglichst kurz zu halten.

    Es sind 15m pro Overhead - halt je einmal über ein 15m Kabel und einmal über das 5m Multicore plus 10m Kabel.

    Man sollte mehr auf die Kleinigkeiten achten: Ich hätte dem "je" in deinem Eingangspost mehr Bedeutung schenken müssen. :)

    Für mein Gewissen würde ich für die Overheads letztendlich aber identische/baugleiche Kabel (egal ob im Multicore oder separat) verwenden. Nicht, dass die räumliche Abbildungsstabilität der Aufnahmen durch die unterschiedlichen elektrischen Daten verschiedener Kabeltypen leidet. Murphys law. ;)

    Die Isolierung der einzelnen Adern untereinander könnte meiner Einschätzung nach noch den größten Einfluss auf die Signalübertragung haben, da mit dünner werdender Isolierung der Abstand der Leiter zueinander geringer wird und damit die elektrische Kapazität zunimmt, was wiederum eine Dämpfung der hohen Frequenzen zur Folge haben kann. Die Kapazität nimmt aber auch mit der Kabellänge zu, weil ja die "Berührungsfläche" der Adern zueinander größer wird. 25 m für Overheads finde ich schon auffällig viel. Hier würde ich ein Augenmerk darauf legen, die Strecke möglichst kurz zu halten.


    Eine zusätzliche Steckverbindung finde ich unbedenklich.


    In die Kategorie Voodoo schiebe ich den sogenannten Skin-Effekt. Bei sehr hohen Frequenzen leitet nicht mehr der der volle Leiterquerschnitt, sondern nur noch die äußere Oberfläche. Je dünner der Leiterquerschnitt, umso kleiner ist natürlich auch die äußere Oberfläche. Kabel in der Hochfrequenz-Antennentechnik sind entsprechend ausgelegt. Ob dieser Effekt bereits im höchsten menschlich hörbaren kHz-Frequenzbereich auftritt, wage ich zu bezweifeln.


    Ansonsten ist der einzig amtliche Maßstab dein eigenes Gehör. Wenn du auf den Aufnahmen in deinem neuen Raum keine signifikante Verschlechterung feststellst, ist alles im grünen Bereich. Allerdings wird der neue Raum an sich viiiel mehr Einfluss auf die Aufnahmen haben, als die Verkabelung.

    Mit kabellos schafft man sich vielleicht neue Probleme, an die man vorher gar nicht gedacht hat... :rolleyes:


    Ich würde bei "Kabel" bleiben und mir wahrscheinlich selbst eine Halterung aus (Kunststoff-)U-Profilen o.ä. bauen, die an ein Mikrostativ geschraubt werden kann und auf das man dann das Beltpack mit dem Original Gürtelclip drauf schieben kann.


    Oder man ist ganz mutig und entsprechend geschickt mit dem notwendigen Werkzeug ausgestattet, um an/in das Gehäuse direkt ein Gewinde für ein Mikrofonstativ an-/einzuarbeiten. Da sollte man sich vorher seiner Sache aber ganz sicher sein. Dort, wo die beiden Nieten der Gürtelhalterung in das Gehäuse ragen, scheint ja zumindest etwas Platz zu sein, so dass man dort jeweils ein Gewinde für Schrauben schneiden könnte, mit denen man ein frei zu gestaltendes "Metallstück" befestigen kann, welches eben ein Stativgewinde enthält.

    Ach mist, das hab ich doch tatsächlich im Alltagstrubel wieder verschwitzt, bzw. passt nicht mehr rein. :(

    Oliver - mein potenzieller Taxifahrer - fährt wohl auch nicht? Nicht einmal das habe ich geschafft, mich mit ihm konkret kurz zu schließen.

    Sorry und schade.

    Miss_Mieze: Ziehe einfach dein "Igitt, Menschen"-Shirt an, das wirkt besser als Rosen. :S

    Grenzfläche hatte ich noch nicht, aber hinten an der Öffnung mit entsprechender Halterung (LP LPCMM Cajon Mic Mount) ein dynamisches Mikro und davor auf dem Fußboden - auch wegen HeckStick - ein Kondensatormikro auf 'nem Tischstativ schräg nach oben gerichtet. Ging auch. Man glaubt ja gar nicht, wie "tolerant" die breite Mehrheit von denen, die da draußen sitzen, ist. Hauptsache, es bummst und kracht irgendwie. ^^

    Meine Becken sind ja auch aus Bronze. Ist zwar ein Metall, aber wohl doch eher biegsam bis "flexibel". Ob solche Eigenschaft für Spannreifen geeignet ist? Nicht, dass sich dein Schlagfell nachher vor allem am Rand nur noch "wellenartig" (= an den Stimmschrauben stramm, dazwischen eher locker) stimmen lässt. :/

    Wenn ich das richtig sehe, sind diese Loch-Laschen auch nur an der oberen Kante angeschweißt und die untere Hälfte hängt schon über die Unterkante des eigentlichen Spannreifens hinaus quasi in der Luft. Naja - ich bin ja fast geneigt, diese Bauweise als "Fehlkonstruktion mit Sollbruchstelle" zu bezeichnen. :rolleyes:

    Mich wundert, dass an deiner Snare dieser Defekt erst jetzt und nur an einer Lasche aufgetreten ist.

    Ich kenne E-Schweißen nur vom vergleichsweise grobschlächtigen Rohrleitungsbau und selbst da muss man aufpassen, dass sich die zu verschweißenden Teile nicht unter der lokalen Hitzeeinwirkung unvorteilhaft verziehen. Dieses Stimmschraubenloch ist dagegen ja absolut filigran, das geht ja schon Richtung Uhrmacher. Ich hätte Bedenken, dass der Spannreifen nachher vielleicht nicht mehr ganz rund und/oder an der Schweiß-Stelle farblich regenbogenmäßig angelaufen ist.


    Ganz davon abgesehen, halte ich diese Konstruktion der angeschweißten Loch-Laschen für statisch sehr bedenklich. Das wäre für mich ein Grund, so eine Trommel nicht zu kaufen, bzw. sofort nach Kauf den Spannreifen gegen einen "vernünftigen" auszutauschen. ;)

    ...Mein alter Audiolaptop ist binnen 30 - 45 Sekunden hochgefahren inkl. Cubase/EZ Drummer....

    ...Aber 80% meiner Spielzeit verbringe ich doch mit dem ATV Modul....

    Oh, bei diesen Stichworten grätsche ich hier mal rein: :)

    Letztens habe ich mit meinem ATV xD3 via MIDI-Kabel über Tascam-Interface in Sampltude x7 mal eine MIDI-Spur eingetrommelt. Das war ziemlich fummelig, weil z.B. auf den Becken völlig andere - falsche - Sounds (Toms) ertönten. So musste ich mir hinterher händisch im MIDI-Editor die passenden Klänge suchen. Ich dachte, dass die MIDI-Noten quasi genormt wären. Mit dem neuesten ATV Firmwareupdate ist scheinbar die Funktion, den Pads am Modul MIDI-Noten zuzuweisen, verschwunden. X(

    Bei anschließender MIDI-Wiedergabe über das Mimic-Modul muss ich dann genau die Noten, die ich für das ATV-Modul "getunt" hatte, im Editor wieder zurück stellen.

    Insgesamt hat mich die MIDI-Technik jetzt nicht auf Anhieb überzeugt. Die Wiedergabe der HiHat-Öffnungen sind auch nicht so das gelbe vom Ei.

    Oder mache ich einen grundlegenden Fehler?

    Das Rohr zu kürzen sollte ich wohl hinkriegen.

    Aber bitte mit Gefühl und nicht einfach mit der Flex in 2 Sekunden durchglühen! Ich empfehle eine Eisensäge. Das sieht dann hinterher auch besser aus.


    Ich kenne nicht alle auf dem Markt befindlichen Maschinen, aber falls die HiHat-Stange im Verborgenen aus zwei Teilen zusammengeschraubt sein sollte, könnte es auch sein, dass diese Gewindeverbindung der begrenzende Faktor in der Höhenreduzierung ist. Nicht, dass diese von unten gegen die Auflage des Bottom-Teils stößt und dann kein Öffnen der HiHat mehr möglich ist. Das wäre schon ärgerlich. Worst Case Szenario. ;)