Es hängt davon ab, wie man es spielt. Natürlich ist es sehr pingig, aber wenn du es mit dem Schafft eines 2B Stockes auf der Kante nagelst, dann rauscht es und zwar richtig, das ist bei Sabian oder wahrscheinlich auch bei Stagg nicht der Fall.
Beiträge von DF
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Das 20er ist etwas klein, hat dafür den Vorteil, dass es trotz viel Ping noch ganz gut rauscht. Kann man kaufen, machst du nix falsch, bekommst du auch wieder weg. Kauf aber nur traditional finish, die brilliant Teile bringen nicht den Sound den du wahrscheinlich suchst.
Der Vorteil bei den Zildjian Becken ist der Wiederverkaufspreis und das Rauschen. Die normalen, unpolierten Avedis und K Becken von Zildjian haben alle, egal wie dick, ein gewisses Rauschpotenzial. Selbst ein 21er Rock Ride kann man bei Zildjian noch richtig krachen lassen, es hat die richtigen Obertöne und die richtigen Frequenzen dazu. Das ist bei anderen Firmen anders. Die klingen zwar auch nicht schlecht und haben vielleicht einen schönen Ping, aber nicht diese Obertöne. Paiste 2002 geht auch.
Nix gegen dich ElEhnez, aber du spielst nicht die Art von Musik, um die es hier geht und du magst sie auch nicht. Du bist, sofern ich das hier in diversen Threads richtig herausgehört habe, kein Freund des Kyuss Sounds und magst auch eher ein kontrolliertes, pingiges Ride bzw. spielst ein Ride eher kontrolliert und pingig.
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The Strokes: Is This It
REM: die letzte Scheibe mit dem alten, aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegenen Drummer, muss in etwa 1997 gewesen sein. REM war da jedenfalls schon ne Stadionband.
Hör dir mal Steve Albini Produktionen an.
Nirvana - In Utero
The Breeders - die Aktuelle
PJ Harvey
The PixiesSehr gut sind auch die Aufnahmen seiner eigenen Band Shellac, er spielt dort Bass.
Wenn man natürlich die Effekte auf extra Spuren zieht dann braucht man mehr, klar. Dann ist das aber auch nicht mehr so ein Akt mit dem Mix, weil es ja nichts anderes als das Hereinfahren eines Effektes ist, nur eben nicht eingeschliffen, sondern auf ner Extraspur.
Ich weiß allerdings nicht, wozu eine Rockband Synthies und Drumcomputer braucht, ich hab ja von ner Gitarrenrockband geredet. Wenn du ne Aufnahme mit Elektronikfaxen willst ist das was anderes, auch klar.Wozu zehn Spuren für ein Schlagzeug, vielleicht bei ner Metallband, aber sonst. Ich bind er festen Überzeugung, dass der Drumsound nicht besser wird, wenn man immer mehr Mikros ans Set stellt, von wegen zweites/drittes BD Mikro und Snare von unten. Das ist genau diese Art von Aufnahmen, die meist kein Gesicht haben. Die sind nämlich so gemacht, dass man später beim Mix noch alles machen kann, sozusagen ne sterile Soundbasis für den Mix. So bekommt eine Aufnahme aber keinen Charme und keine Authentizität, sondern klingt meist nach Einheitsbrei.
Mir gefällt der Albini Spruch: Aufs Band kommt, was ins Pult geht. Fertig!
http://www.ram.org/ramblings/philosophy/fmp/albini.html
Zum Thema Producers Royalties:
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In ner Kneipe spiele ich meine 24er BD in offener Stimmung ganz ohne Mikro. So muss ich mich nur auf mein Spiel und darauf, dass das ausgewogen klingt konzentrieren. Alles klingt so, wie ich es höre, das ist einfacher als wenn Teile abgenommen sind und ist in der Regel laut genug. In größeren Räumen (als normalen Proberäumen) entfaltet sich der Schall meist sowieso besser und die BD kommt damit auch besser durch. Kaum gedämpft und Holzschlägel reicht dann auch bei lauterer Musik. Da ist eher der Gesang und die kleine Gesangsanlage der Engpassfaktor, nicht das Schlagzeug.
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Zitat
ich glaube nciht das du beurteilen kannst wie eine "einfache" produktion heutzutage gefahren wird
Das ist bei einigen Bands so, nämlich hauptsächlich bei diesen gecasteten Pseudobands. Ich glaube nicht, das eine Gitarre-Bass-Schlagzeug Rockband so etwas (48 Track) benötigt und da liegt auch schon der Hund begraben. So etwas ist überproduziert! Die Strokes haben mit 8 Spuren aufgenommen. REM hat das vor ein paar Jahren auch gemacht. Klingen diese Aufnahmen "schlechter" als die von Sasha mit 48 Spuren.
Klar macht die Anzahl der Spuren den Mix immer komplizierter und es ist schon schwer genug, bei 16 oder 24 Kanälen für alle Instrumente Frequenzkorridore zu finden und den Sound trotzdem natürlich hinzubekommen.
8 Spuren Drums
4 Spuren Gitarre
2 Spuren Bass
4 Spuren Gesang
macht 18, da bleiben bei einer 24 Spur Aufnahme noch 6 Spuren für Faxen, wie ne weitere Gitarre, nen Schellenring oder nen DJ gescratche. Bei 32 Spuren hab ich noch mehr Luft, bitte, wann brauche ich 48 Spuren? Um ne Big Band direkt abzunehmen oder um die Aufnahme mit überflüssigem Müll, der den Song auch nicht besser macht, zu zu knallen?Bei Linkin Park hat mit Sicherheit ein absoluter Klasse 1 Profi gemischt, ganz einfach, weil das ne große Produktion war, auch schon die erste Platte. Es gibt aber diesen Lautstärkewahn: Weil Aufnahmen im Autoradio oder sonstwo gut klingen sollen, weil man subjektiv lauter meist als besser interpretiert (denkt mal an die Verkäufer in der Hifiabteilung beim Anlagentest), darum mastert man immer lauter mittlerweile haben Top Aufnahmen oft nur noch 8-10 db Dynamik, so tot komprimiert und maximiert sind die. Da geht alles verloren, was Musik ausmacht. Scheint aber ein mittlerweile erkannter Trend zu sein, möglicherweise gibt es bald wieder nen Gegentrend. Habe mal eine Analyse eines Top Mixers am Beispiel des neuen Rush Albums gelesen. Die Platte ist totgemacht. Da müsstet ihr mal die Peaks in der graphischen Darstellung sehen. Das ist pervers und vom Prinzip ist auch Linkin Park so gemixt und gemastert und das klingt halt nicht so dolle, auch wenn das Profis waren und man das aus verschiedenen Gründen ohne diesen Aufwand die diese Kohle so als Normalo-Tontech nicht hinbekommen kann.
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Tim:
Wenn man ausgewogen spielt und dann zwei von vielen Klangkörpern abnimmt, klingt das Set nicht mehr ausgewogen! Darum würde ich ja sagen:
Ganz leicht BD zu mixen mag in Ornung sein für ganz kleine Gigs.
Nur Trommeln abnehmen und dann bewußt Becken laut spielen funktioniert bei mittelgroßen Aktionen auch, ganz einfach weil Becken (zumindest wenn es keine Kinderteile sind) noch einiges an Lautstärkepotenzial haben. Wenn ich ein ein 19er Crash auf der Kante als Crash Ride durchziehen, dann ist das so laut, dass das akustisch locker mit ner 2 KW PA und darüber abgenommen Trommeln mitkommt. Umgekehrt geht es nicht. Ich kann nicht die Toms so laut spielen, dass sie zu durchgemörten Becken passen, weil die das einfach nicht her geben. Dageben gibt selbst ein normales 20er Medium Ride eine Höllenlautstärke her, mit der man im Notfall oder auch so ganz bewußt arbeiten kann.
Nur BD und Snare abnehmen und die Toms und Becken nicht ergibt bei jeder Handfußrolle, bei jedem Tomrhythmus oder sonstwelchem Break über die Toms total unausgeghorenen Müll. Da kann man die Toms besser zu Hause lassen. Toms werden einfach nicht so laut wie ne Snare, da gibt es nix über das Spiel auszugleichen oder ich muss die Snare streicheln, dann frage ich mich allerdings, warum ich sie abnehmen soll. Wenn ich die Snare abnehme, dann auch die Toms.
Es gibt nur ein Argument dafür, nämlich das BD und SD eben die wichtigsten Trommeln sind und daher abgenommen werden. Dann kann ich die unwichtigeren Toms gleich zu Hause lassen, aber sie zu spielen und sie dann gegenüber BD und SD untergehen zu sehen, ergibt für mich absolut keine Sinn. Wenn ich schon nur ein oder zwei Toms habe, dann will ich die auch hören.
Ich finde allerdings auch nicht, dass die Hauptaufgabe der PA darin besteht, die Unzulänglichkeiten des Drummers bezüglich der Ausgewogenheit des Klanbildes zu kompensieren, aber: die Hauptaufgabe des Drummers ist es auch nicht durch sinnlose Abnahme von Teilen des Drumsets verursachte Unausgewogenheiten durch sein Spiel zu kompensieren.
Davon ab, was zählt ist der Sound im Publikum und um den ordentlich zu gestalten ist alles erlaubt, zur Not spiel ich da alle möglichen Sachen und Setproportionen.
Wichtig ist, dass man weíß, was man macht. Manchmal ist auch nötig, bewußt unproportioniert zu spielen, damit der Sound im Publikum stimmt. Ich hab mal einen Gig gespielt, da wurden mit drei Mikros BD, TT1und TT2 abgenommen, eben die vom akustischen her leisesten Klangkörper, da musste ich die Snare eben dreschen, damit die Proportionen stimmen. Immerhin war mir das lieber, als die Toms versacken zu lassen, weil dann bei der Hälfte der Stücke in einem Part der Rhythmus fehlt oder kastriert ist, während die Snare in dem Raum, laut gespielt, auch so noch ne Chance hatte.
Es gibt auch Musik, bei der das Drumset rein akustisch und ballanciert gespielt nicht den gewünschten Sound ergibt: immer dann, wenn rauschige, noisy Beckensounds gefragt sind, sind die Becken in der Regel lauter als die Trommeln. Wenn man so einen Sound will, geht das nur mit Unterstützung von PA und Mix.
Rege:
Es wird die letzten Jahre sowieso zu viel und zu oft abgenommen. Jedes Jugendheim nimmt die komplette Band ab, obwohl Proberaumlautstärke auch für die kleinen bis 100 Mann Säle von Jugendheimen reichen würde, aber es soll eben Power rüberkommen. Außerdem können die meisten Punkkinder sowieso nicht halbwegs ausgewogen spielen.
Es hängt sehr davon ab, was und wie man spielt. Wenn du Musikschul Schlagzeug mit 10/12/14, 14/16er Thin Crashes und auf dem Ride immer nur schön brav ping ping spielst, dann bist du schnell zu leise, wenn deine Kumpels ihre Gitarrenamps mal voll aufdrehen. Wenn du ein 22er Medium auf der Kante durchziehst, weil du diesen Kyuss Sound haben willst, dazu 18/19er Rock Crashes, dann brauchst du bis 500 Mann bzw. bis zu dieser sogenannten Club Gig Größe von den "kleinen" MTV-Viva-Bands kein Overhead damit man deine Becken hört (indoor). -
Leisteste Stufe: Nichts abnehmen
Zweitleiseste Stufe: Nur die BD abnehmen
Drittleiseste Stufe: BD, SD und TT abnehmen
Vierte Stufe: Alles abnehmen
Es ist meines Erachtens absoluter Kappes SD und BD abzunehmen und Toms nicht. Die Snare ist klar lauter als Toms, wenn ich also die Snare abnehme, dann sollte ich auch Toms abnehmen, sonst klingt das Set nicht ausgewogen.
Becken brauchen in der Regel bei kleineren Gigs nicht abgenommen zu werden. Es gibt da natürlich Ausnahmen: bei Jazzgigs wo die Becken sehr wichtig sind und auch eher leise gespielt werden oder wenn einer auf den Sound von kleinen Crashes und Splashes steht und denen etwas mehr Präsenz verleihen will. In diesen Fällen hat man aber auch keine Probleme mit den Proportionen von Toms und Becken.
Andere Ausnahme: Open Air, weil dort die Becken keine Reflektionsfläche haben und daher schnell Verstärkung brauchen.
Man sollte immer dann, wenn man ein ganzes Set oder wesentliche Teile davon über Overhead abnehmen will wissen, dass man das Set dann auch sehr ausgewogen spielen muss. Wer natürlich die Crashes durchzieht und dazu ein pappiges Tom mit Pinstripe und Taschentuch spielt, welches er zudem noch mit wenig Amplitude und schnellen Läufen anspielt, der soll sich nicht wundern, dass das so nie was wird.
Also, für heftigere Sachen immer alle Trommeln abnehmen und lieber die Overheads weglassen. Ich würde sagen, dass ich mit meinen Becken Locations bis 300-500 Leuten locker ohne Overhead beschallen kann. Die Overheads sind da mehr sicherheitshalber da und werden dann oft sowieso runtergefahren oder sind nur nen Tick drin, aus Soundgründen. Hihat abnehmen ist auch erst bei großen Gigs oder Open Air notwendig, die kommen eigentlich immer gut durch.
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Das ist doch das Normalste von der Welt, jedes akustische Instrument lebt von der Reflektion im Raum, vom Raumklang, darum baut man doch Konzerthäuser und Kammermusiksäle. Wen interessiert der reine Klang eines Instruments, vielleicht einen Instrumentebauer, aber selbst für den ist es uninteressant. Es geht doch darum, wie der Schall im Raum trägt. Das unterscheidet doch gerade gute von weniger guten Insturmenten.
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Die Snapperz sind dazu gebaut, festgeklebt zu werden. Bitte, wer wundert sich, wenn einer die nicht festklebt und sie dann klappern. Natürlich bekommt man die nicht mal soeben ab, sonst wäre es ja schlechter Kleber. Man könnte den kleber theoretisch mit Terpentin lösen, Snappers und Fell damit reinigen, nur, wie bekommt man dann ein rundes, passendes Stück beidseitig klebenden Schaumstoff auf den Snapperz? Vergiß es, das ist Einmal Ware. Such dir nen schönes Fell aus, mach den Snapperz drauf und lass es so bis in alle Ewigkeit.
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Ich spiele ja dieses Superkick I auch seit kurzem auf meiner 24er BD und habe dazu auch schon was geschrieben. Klar, die Unterschiede im Sound mögen auch am Kessel liegen, aber Chesterhead und ich waren uns beide einig, das dieses Fell schon furztrocken klingt, akustisch an der Grenze des Erträglichen, zum Mikrofonieren sicherlich gut. Wer das noch zusätzlich dämpft, der hat als Soundideal einen Pappkarton.
Vielleicht etwas weniger hoch stimmen, dann lässt der Sustain rapide nach. Wenn man das Reso hochzieht, produziert man natürlich auch Sustain und singende Obertöne. Warum mit der Stimmung gegen das eigene Klangideal (trocken) arbeiten? Das Fell bringt OHNE zusätzliche Dämpfung einen furztrockenen Kissenstyle Sound. Klingt akustisch, als wäre schon nen Kompressor auf der BD, meinte unser Basser.
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So ein Kyuss oder QOTSA Sound ist nicht mit jedem Material und jeder Firma richtig hinzubekommen.
Grundsätzlich ist das der Sound von großen, maschinengehämmerten, unpolierten und medium starken Becken. Groß für das Volumen, maschinengehämmert für das helle Rauschen und den hellen rockigen Anschlag, traditionell finish für den kehligen, leicht vintageartigen Sound und medium stark, damit sie auch noch rauschen und nicht nur pingen bzw. bei den Crashes damit sie nicht zu extrem nach Metall klingen und scheiden.
Gemeinhin spielen diese Leute Zildjian Avedis Becken: 14er oder 15er New Beat oder Rock Hihats
18-20er Medium Crashes
22er Medium RideDer neue QOTSA Drummer spielt Paiste und zwar 2002 gemischt mit Innovation in den gleichen Proportionen wie oben die Zildjian Modelle, also 15er 2002 SE, 22er Innovation Wild Ride, 20er 2000 Crash etc.
Das ist der Sound und dein Ausgangspunkt. Jetzt zu Sabian. Wenn man sowas in der Art dort umsetzen will, dann würde ich folgende Becken empfehlen:
Hihats: 14er/15er AA Regular, Sizzle oder Rock, vielleicht auch 14er AAX Stage Hats, obwohl die eigentlich zu modern klingen, HH nicht, sind zu weich und dunkel, vielleicht 14er Fusion, aber am besten sind die Erstgenannten
Ride: 20-22er AA Medium, 21er AAX Stage
Crash: 18/19er AA Medium bis Medium Thin Crashes, 18er Stage Crash, das eine oder andere HH oder HHX Crash, wenn es nicht zu weich und dunkel ausfällt, antesten!
17er und kleiner sind echt schon die leise Proberaum-/Studiovariante und bringen diesen Sound eigentlich nicht.
Die normalen AA Becken klingen nicht so brilliant und modern wie die AAX Serie. Warum spielst du nicht einfach den normalen Standard. Wer dieses neumodische AAX und HHX Zeug spielt, darf sich nicht wundern, wenn er damit keine klassischen Sound hinbekommt. Kyuss und QOTSA klingen aber vom Drumsound her sehr klassisch.
Ich versteh nicht wie man sich dann die von Dave Weckl Becken entwickelten HHX Evolution Becken kaufen kann.
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Zwei Zoll Mindestabstand zwischen (Crash-) Becken sind nicht zwingend erforderlich, ich mag einen oder keinen Zoll Unterschied sogar lieber. Der Rest hängt sehr stark von der Anwendung ab. Ich geh mal davon aus, dass du irgendeine Art von Rock oder Popmusik machst. Wenn du ein Ride und ne Hihat und ein 17er Crash hast, dann würde ich jetzt auch ein zweites Crash kaufen. Ich würde ein 18er nehmen, 15, 16, 17 gehen aber auch. 10-14er Crash/Splash würde ich persönlich jetzt noch nicht kaufen. Ein zweites Ride würde ich bei Jazz in Erwägung ziehen oder wenn du in deiner Rockmusik gerne einen pingigen UND einen verwaschenen Sound magst und daher einen zweiten (Crash) Ride Sound suchst. Der Kompomiß wäre ein 18er Crash Ride oder ein 19er Crash. Pass auf, dass das neue Crash von der Dicke und der Gesamtlautstärke in etwa zu Deinem alten Crash passt.
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Das mit dem Im-Stehen-Spielen werde ich auch nie verstehen. Klasse, wenn das einer kann, ich meine jetzt nicht nur den Ärzte Typen. Da gibt es immer mal wieder Bands mit nem Stehdrummer, manchmal auch richtig gute.
Kennt jemand die Kölner Band Eisen? Nette deutsche Gitarren-Popmusik im Trio, der Drummer steht vorne und singt auch. Ist der gleiche Typ, den man letztens bei TV Total mit Nick Brave and the Backbeats sehen konnte. Der groovt damit wie Hölle, absolut locker und sehr musikalisch, ein echter Könner und das im Stehen, sogar mit Kabel-Hihat.
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Ludwig kauft man nicht wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses, sondern wegen des Mythos.
Das P-L-V ist bei US Drums in der Regel immer schlecht, weil sie teuer sind und auch nicht so super verarbeitet, außer man zahlt extrem viel Geld für Hi-End Custom Ware, aber selbst dann sind die oft vom Qualitätsstandard noch nicht Top.
Die neuen Ludwig Sachen sind qualitativ o.k., aber nix Dolles. Habe dieses neue Ringo Set (13/16/22) gehört und es klang gut und schien auch passabel verarbeitet. Das P-L-V ist bei Japanern in der Regel besser, dafür sind sie nicht so kultig.
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Es gibt immer mal wieder kleine Verfeinerungen. Die großen Würfe kann es ja nur in einem unreifen Genre geben (Metall ist ja noch nicht so alt, darum mag es da noch große Innovationen geben). In reifen Genres geht es nur noch um Feinheiten, die großen Fragen sind geklärt.
Gab es eine Band, die Ende der 70er/Anfang der 80er wie Joy Division klang?
Gab es eine Band, die Mitte der 80er wie die Beastie Boys klang?
Gab es eine Band, die Ende der 80er wie Sonic Youth klang?
Gab es eine Band, die Anfang der 90er wie die Melvins klangen?
Gab es eine Band, die Mitte der 90er wie Radiohead klang?
Gab es eine Band, die um die Jahrtausendwende wie Tool klang?
Man könnte jetzt hier nahtlos weiter machen, es gibt immer wieder Bands mit nem innovativen Sound. Auch Nirvana, Kyuss oder Soundgarden hatten einen eigenen Sound, der sich allerdings noch mehr auf irgendwelche Rock Roots beruft, als die oben genannten Bands.
Auch einige dieser Nu Rock Bands haben einen eigenen Sound, selbst die unsäglichen Limp Bizkit haben einen innovativen Sound, wenn auch etwas wenig Songsubstanz dafür.
Der Techno begann übrigens spätestens Anfang/Mitte der 70er mit Kraftwerk, nicht erst Anfang der 80er
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Diese Designer Maple Light Toms klingen total weich, Emperor coated machen den Sound noch weicher. Darunter leidet auch die Durchsetzungskraft, nicht umsonst liefert Sonor diese Trommeln mit einschichtigen Fellen in klar oder coated aus und genau das würde ich da auch drauf machen. Wenn aufblasen und fett machen, dann mit klaren Emperor, finde zumindest ich, wobei auf Holles Force 3000 klingen die Emperor coated gut, ist aber auch nen knalligeres Set.
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Das klingt wie der Jingle zu ner Kindersendung.
Passt auch ganz gut in die Chick Chorea Electric Band Zeit, ist halt die easy listening Version davon.
Nicht schlecht gemacht.
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Kesseltiefen mißt man ohne Spannreifen.
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20% auf die Liste gibt es bei fast jedem Händler immer, die Aktion jetzt verspricht noch mehr.
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Das oben sind Listenpreise des Vertriebs, im Laden sind die deutlich günstiger, gerade wo momentan noch die Sabian 20% Aktion läuft.