Beiträge von DF

    Maple Kessel ist nicht gleich Maple Kessel. Der Sonor Kessel ist halt anders gebaut, geleimt, konstruiert etc. Die Tama SC Sachen klingen crisper, obertonreicher, knalliger, direkter; die Sonor Designer Snares klingen weicher, fetter und gedämpfter vom Grundsound.


    Vielleicht solltest du uns noch sagen, welche Designer Kessel dein Set hat. Ich hab auch eins und die Toms sind so weich und fett, dass ich erstamlig die klaren einlagigen der coated Variante vorgezogen habe.


    Besorg dir noch nen 16x16er und stimm die Resos etwas höher als die Schlagfelle, gerade bei den tiefen Kesseln.

    Meine 14x6er ist von 2001, also gab es die damals noch, mit Signature Schild.


    Der Preis von 1800 bezog sich auf 1995 und stimmte damals schon so in etwa, am Ende der Bauzeit (2001) mag er ein zwei DM Hunderter drüber gelegen haben.


    Die Nodal-Point Sachen war Marketing und Kundenverarsche. Das geben sie jetzt sogar offen zu. Das Lite klang ja auch nicht schlechter als das Hilite, obwohl das Hilite die neumodischere Hardware hatte.


    Bei ner sensiblen Holzsnare mag man es hören, wenn man viel Gewicht am Kessel hat, nicht bei ner 9kg schweren Glockenbronze, da sind ein paar Spannböckchen "Peanuts".

    Ja, stimmt! Ist also doch nicht genau baugleich, nur der Kessel und die Abhebung, dazu die single lugs und einen komischen, Mapex Gußreifen. Das ist echt übel, sind jetzt noch nicht einmal mehr die Sonor Gußreifen an Sonor Snares? Krasser Verfall!

    Von der rede ich doch auch, das ist die einzige 14x6er und die hat schon die Designer Böckchen, es kann sie also erst ab 1995 gegeben haben.


    Über dem Teil der Seite steht doch auch, dass es sich um die neuen 1995er Modelle handelt.


    Glaub mir doch mal, ich habe diese Snare und auch den großen Bruder in 14x8 Designer-Signature.


    Die 14x6er kostete schon damals 1800 DM. Die Artist ist aber baugleich, nur mit nem anderen Schild, weil Sonor die Signature Periode abgeschlossen hat.


    Ich hab meine bei ebay geschossen, Baujahr 2001, wie neu: 399 Euro, geil ne?

    Die alte Signature Glockenbronze gab es nur in 14x8 und 14x4:


    http://www.sonormuseum.com/1989snares/1989snares.html


    Die neuen mit Designerhardware gab es ab Ende der 90er in 14x8, 14x6 und 14x4


    Jetzt gibt es nur noch die in 14x6 in der Artist Serie.


    Das ist aber alles die gleiche Snare. Immer der gleiche Bronzekessel, immer die Sonor Gußreifen. Unterschied: die Böckchen und die Abhebung, wobei es die Ende 90er Serie sogar noch mit ner Art Parallelabhebung gab (x-Modell).

    Die ist immer noch im Programm, gerade die neumodische 14x6er, die gab es doch erst seit 1999/2000. Gehört jetzt aber zur Sonor Artist Serie. Preis über 1000 Euro.


    Die alten Signature Glockenbronze gab es nur in 14x8 und 14x4.

    Rege: gegen viele Sachen, die du hier sagst habe ich gar nichts, das sehe ich ähnlich und es ist auch kein Widerspruch zu dem was ich sage. Was mich etwas wundert ist, dass du eine Diskussion über Linkin Park, bei der irgendwann mal das Thema Sound und Produktion aufkam so auf dich beziehst und dich gleich mitangegriffen fühlst, nur, weil du den Beruf des Tontechnikers anstrebst.


    Tut mir leid, wenn anstreben sage, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass du mit 22 eine ausgewachsene Tontechnikerin bist. Das meine ich jetzt auch nicht böse, sondern ich finde das ganz normal in dem Alter.


    Hast Du dir Mixerman schon gezogen? Da kann man viel lernen, über das, was bei einer dicken Majorproduktion so abgeht und auch über das Aufnehmen und Produzieren von echten Profis.


    Noch was: Es ist natürlich schwer, etwas rau klingen zu lassen. Oft hat dieser subjektive Eindruck von Rauheit und Echtheit beim Hören gar nichts mit dem wirklichen Sound im Raum (so wie er in echt klingt) zu tun. Er ist nur die Illusion von rau und echt. Die Strokes oder auch BRMC nehmen gar nicht so nah am akustischen Original und ohne Effekte auf. Es wirkt nur so und das ist gerade die hohe Kunst. Eigentlich sind das die waren HiFi Freaks, die sind sicherlich ähnlich perfektionistisch wie die Studioreferenz Steely Dan, nur auf ihre Art.

    Hihat:


    Das Oberteil ist mittelfest, es kann sich dabei noch bewegen, ist aber nicht so lose, dass ich beim Treten zu viel Spiel habe.



    Ride und Crashes:


    mittellose, ganz lose, quasi ohne Schraube drauf mag ich nicht, weil die Becken dann extrem uncontrolliert rumfliegen, festziehen ist aber auch nix, weil die Becken davon kaputt gehen und auch nicht richtig klingen.


    Mein Ride kann nicht gegen die Toms knallen, weil ich nicht so eng aufbaue. Man kann ein eng aufgebautes Set nicht richtig bearbeiten. Die Becken und Trommeln brauchen etwas Platz, auch wegen der Mikros. Ich benutze die dicken Yamaha Filze, die sind doppelt so dick wie viele andere. Der Vorteil, die Becken hängen weich und schaukeln nach dem Schlag trotzdem nicht vollkommen unkontrolliert.


    Je schwerer ein Becken, desto eher kann ich es ein weniger fester anziehen ohne es abzuwürgen oder sonstwie zu gefährden. Ein Splash kann also im Vergleich zu Ride ein wenig loser hängen. Da die Filze ja nicht alle ganz genau identisch sind, benutze ich die etwas dünneren, weicheren Filze für leichte Becken und die etwas dickeren und/oder festeren für schwere Becken.


    Chinas:


    Hänge ich umgedreht und waagerecht auf, schraube sie etwas fester ein, indem ich mehr Filz zwischen Flügelmutter und Becken klemme. Ich habe festgestellt, dass eine China in dieser Hihatartigen Aufhängung wenigstens etwas ausweichen kann. Wenn man es dageben halblose und dafür angewinkelt aufhängt, dann drückt der Ständer permanent gegen die Bohrung, das Becken kann durch den umgedrehten Aufbau gar nicht ausweichen.

    Ich kaufe viel blind nach dem trial and error Prinzip. Geht leider nicht anders, weil die Läden nichts mehr da haben. Früher bin ich noch zu Sonor gefahren und habe mir aus 30.000 Zildjian Becken im Vertriebslager einen Satz rausgesucht, aber die Zeiten sind leider vorbei.

    Ich weiß, wie viel Arbeit das ist, wir machen das selber und unser Basser sitzt nen halbes Jahr am Mix, weil wir es eben nebenbei machen und es dadurch lange dauert.


    Das mit Kylie glaube ich sofort, aber reden wir hier über Musiker oder Modells, die meinen, ne Platte machen zu müssen. Bitte! Klar, je schlechter die "Künstler" desto wichtiger der Produzent und umgekehrt.


    Glaube gerne, dass der Produzent bei einer Band wie Linkin Park einen sehr großen Einfluß hat.


    Kennst Du Mixerman's Studio Diary auf prosoundweb? Da wird das nett beschrieben. Lektüre unbedingt empfohlen!

    Rege,ich versteh nicht, warum du hier auf das Thema Produktion kommst. Mit Sicherheit macht kein Produzent einen ernstzunehmenden Akt. Von Produzenten gemacht, werden überflüssige Clone und Casting Bands.


    Die guten Leute produzieren selber. Hier und da sind auch mal Produzenten wichtig, das sind dann aber meist Typen, die den Bands ihren Sound und Charakter lassen und die Band nicht verdrehen, z.B. Rick Rubin mit Johnny Cash. Wenn ein Produzent den Sound einer Band macht, dann hat er was falsch gemacht. Wenn er Songs schreibt, ist er nicht mehr nur der Produzent, sondern eben auch ein Songwriter, das sind zwei Paar Schuhe.


    Leider machen viele dieser Typen die Musik kaputt. Durch aalglatte Produktionen, die von der Substanz der Songs ablenken, durch viel zu lautes Mastern und andere blöde Anfängerfehler.


    Ich bewundere auch einige Produzenten für ihren Sound (z.B. Steve Albini), aber gerade die machen keine Bands.


    Bands, die einen frischen, neuen Sound haben sind oft selbstproduziert oder mischen zumindest extrem viel bei der Produktion mit (z.B. The Strokes, Black Rebel Motorcycle Club, Queens of The Stone Age, Radiohead, in Deutschland selbst Bands wie Blackmail oder Scumbucket), gilt auch für ernstzunehmende "Künstler" wie Nick Cave.


    Ich verstehe, wie man jemandem für eine gute Aufnahme Anerkennung zollen kann, so wie dem Schustermeister, der sein Handwerk versteht. Die kreative Leistung etwas Eigenes, Neues zu schaffen ist etwas vollkommen anderes. Ein Schuhmacher designt in der Regel auch keine Schuhe, ein Bühnenmaler entwirft keine Bühnenhintergründe, ein Maurer entwirft keine Häuser, .... ein Produzent schafft keine Musik, er spielt sie nicht mal, er nimmt sie höchstens auf (wenn er auch als Toningenieur arbeitet), in der Regel nicht mal dass, er ist nur verantwortlich für das Projekt als ganzes, für die Finanzierung, die Abwicklung und als neutrale Instanz zur Geschmackskontrolle.


    Ich kann nicht verstehen wie man dem soviel Anerkennung zollen kann wie denen die die Musik schaffen. Die wäre nämlich auch ohne Produzent da, zumindest in der Substanz und um die geht es doch wohl. Produzenten, die sich nicht nur als freundschaftliche Berater und Helfer bei der Verwirklichung von Bandsvorstellungen sehen, sondern einen eigenen kreativen Anspruch haben, würde ich mit Vorsicht genießen.


    Ausnahmen von diesen Einschätzungen gibt es immer.

    Wenn Du dir nur ein Pearl Export kaufen willst, dann behalte lieber dein altes Mapex Set und spar dir das Geld. Das ist nicht so der Qualitätssprung von einem Einsteigerset zum anderen zu Wechseln. Ich würde dann zumindest in die Mittelklasse gehen wollen.

    Kurt und JB, ihr Säue! Ihr habt Jimi live gesehen, mit Mitch Mitchell, dafür würde ich töten... X(


    Es gibt so viele. Das sind einige die mir als ganz besonders gut in Erinnerung sind:


    The Fall, 2002 im FZW in Dortmund
    The Fuzztones, 2003 im FZW in Dortmund
    Soundgarden/Kyuss, 1995 in der Turbinienhalle Oberhausen
    Black Rebel Motorcycle Club, 2003 Visions Westend Festival Dortmund
    The Melvins, 2001 im Prime Club Köln
    Queens of the Stone Age, 2000 Rock am Ring im Zelt auf der "Talentforum-Bühne"(!).
    Deftones, 1998 in der Zeche Carl Essen
    Breeders, 2002 Hurricane Zeltbühne
    Readymade, 2003 im FZW Dortmund
    The Mars Volta, 2002 Osterrocknacht Philipshalle Düsseldorf
    Motorpsycho, 1997 Kaue Gelsenkirchen
    Sonic Youth, 1999 Hurricane Festival
    Rollins Band (die Alte), 1998 Bizzare Festival

    Stahl, Glockenbronze oder Messing in 14x8, 14x6,5 oder 14x6


    Die Hilite Maple Snares sind zwar ganz schön aber zu weich. Klar kann man die mit Rimshots auch knalliger machen, aber der Grundsound ist weich, auch nicht sehr fett, eher leicht und crisp. Die haben nicht genug "plöng" für Metall, egal ob fett oder knallig.

    Falls es wen interessiert, in diesem Thread auf Seite 21 hat Obi das Gefecht eröffnet.


    http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?threadid=159 (gegen ende)


    die Fortsetzung folgt hier, da kommt auch der Name Harald Schmidt vor, allerdings nicht im Sinne eines Vergleichs mit mir.


    http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?threadid=3223


    Wenn Du (Obi) doch nur in der Lage wärst, Texte zu lesen und auch zu verstehen.


    Davon abgesehen hat mich Obi hier als "selbstgefälliges Arschloch" beschimpft:


    http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?threadid=4441


    Das "asoziale Arschloch" bezogen auf MG, Tim, 00Schneider und mich auf seiner website unter linx hat er mittlerweile gelöscht.


    Soll sich jeder selbst eine Meinung bilden, wer hier ein asoziales Arschloch ist, dem es an Sozialkompentenz fehlt.

    Die Beleidigungen gingen eigentlich durch die Bank von dir aus. Klar, unsereiner hätte sich vielleicht nicht zum Kontern hinreissen lassen sollen, aber der Auslöser warst immer du. Du warst immer der erste, der von der Ebene der sachlichen Kritik auf eine persönliche Ebene ging, Du hast mit den Schimpfwörtern angefangen.

    Da muss es noch einen anderen Thread geben. Ich finde den aber selbst nicht. Da ging es darum, dass jemand nen Tag in nem Top Studio gewonnen hatte und fragte, wie er den am besten nutzen soll, wie man in einem Tag nen gutes Demo machen kann etc. Dabei wurde vieles angesprochen.


    Kann sich da jemand dran erinnern. Ist vielleicht sogar der Urheber hier und weiß wo der Thread ist, wie der heißt etc. mit den gängigen Stichworten finde ich den nicht.