Beiträge von Hammu

    tatsächlich sind die gen16 eigentlich akustische becken, die durch die löcher extrem leise sind...


    der klang wird dann von omnidirektionalen mikrofonen unter den becken abgenommen und in ein DSP-modul geleitet in dem dann der eigentliche sound modelliert wird


    Für mich sehen die einfach nur wie Nudelsiebe aus - vllt kann man sich daraus sogar selber welche bauen :rolleyes:


    Dank an IPO für die schönen Fotos!

    paiste 2002


    Stimmt, die sind ja sogar aus "Metal" :D


    MrDude: Das "Beckenset" gibt es sowieso nicht!!!


    Meine These: Kein Drummer, der über einen längeren Zeitraum spielt, hat ein fertig konfektioniertes Beckenset, schon garnicht aus einer einzigen Serie.


    Mal passt das 16er Crash nicht, mal ist das Ride zu leise/dünn, mal nervt die Hihat,usw.
    Im Laufe der Jahre wirst du lernen, welches Becken dir, an welcher Position, am besten gefällt - das geht aber nur über testen, testen, testen und nicht nur kurz im Laden, sondern auch über längere Zeit im Proberaum und auf der Bühne - da kristallisiert sich dann raus, was deine Favoriten sind.
    Das fängt ja schon mit dem hauptsächlichen Einsatzbereich ab: spielst du hauptsächlich in einem kleinen Proberaum, nutzen dir 20" heavy Crashes und ein 24" Extraheavy Ride ja nichts (ausser, dass die anderen Musiker dich mehr oder weniger schnell verlassen werden ;) ).
    Spielst du dagegen vorwiegend in großen Hallen/Stadien, wirst du um solche Größen sicher nicht herumkommen.
    Unabhängig davon, kommt dann noch der persönliche Klanggeschmack - solls mehr erdig, warm klingen (z.B.B20 Bronze) oder lieber metallisch klingelnd (B8/10 Bronze)?
    Wobei es dann auch leider wieder Becken aus den angesprochenen Legierungen gibt, die sich einfach nicht an die einfachen Regeln halten, soll heißen, es gibt auch durchaus Becken aus B8/10, die warm und weich klingen und B20er Becken, die nach Amboss klingen.
    Du siehst, Becken sind nicht einfach und die Auswahl braucht Zeit und Geld.
    Ich kann dir daher nur raten, dich vorher über alle Facetten von Becken/Materialien/Hämmerung/etc. kundig zu machen und dann gebraucht zu kaufen - dann hast du maximale Testmöglichkeiten bei minimalem finanziellen Verlust.
    Natürlich gibt es auch Situationen, wo du im Laden das eine, tolle Becken findest, was dir auf Anhieb super gefällt - dann solltest du dich nicht scheuen, dieses auch neu zu kaufen und zwar jenes, welches du gerade angespielt hast und nicht das, was für dich nachbestellt wird, denn jedes Becken klingt in Nuancen anders, selbst ein Paiste 2002 (die ja mit hoher Klangkonstanz innerhalb einer Beckensorte werben) und diese Nuancen sind es ja, die einen dieses Becken toll finden lässt und jenes eben nicht.
    Und mache deinen Kopf frei von Markennamen und Musikschubladen!!! Jedes Becken, ob billig oder teuer, ob K.Zildjian oder Stagg YR, ob Spizzicino oder Meinl Laser, kann in jedem Musikstil passen, es kommt nur auf den Player (also auf dich) und deinen Klanggeschmack an.
    Viele Jazz/Rock-Drummer haben auch früher einfach auf Konventionen gepfiffen, neue Materialien (sowohl Trommel als auch Beckentechnisch) eingesetzt und damit neue Klänge kreiert, die allerdings heute auch schon wieder zu den Konventionen gehören (so ist eben der Ablauf - was gestern noch innovativ und avangarde war, ist heute Standard).
    Und wenn man dann auch noch damit in der Musikszene Erfolg hat, überträgt sich das natürlich auch auf die Verkaufszahlen der Hersteller der verwendeten Materialien/Instrumente (B8/10/20 Bronze-Becken, Maple/Birch/Beech-Trommeln, etc.) und Sound-"Legenden" bilden sich heraus (Zildjian, Paiste-Becken, Ludwig, Sonor, DW Trommeln als Beispiele) - was aber eben nicht heißt, dass die anderen Hersteller schlechter sein müssen - sie sind vllt einfach nur gerade nicht IN oder EN VOGUE.


    Diese Antwort war jetzt sicher sehr lang, aber vllt liest sie ja auch der/die eine oder andere, der/die das gleiche Problem wie du hat und dann vllt keinen extra Thread deswegen eröffnen muss.


    P.S. Ich selber habe mittlerweile drei verschiedene Beckensätze (Live große Räume, Live kleine Räume, Proberaum), die alle drei völlig verschieden von den Beckengrößen, Materialien und Klängen her sind, und deren Zusammensetzung sich kreuz und quer durch alle bekannten und unbekannteren Firmen und Materialien zieht - und ich bin immer noch nicht 100%ig zufrieden ;( .
    Aber allzuviel Geld mußte ich noch nicht investieren - ich kaufe meistens gebraucht, was mir nach einigen Wochen nicht mehr gefällt wird eben wieder verkauft.

    Sonst könnte man auch einfach einen alten 14" Snare - Holzkessel absägen und beide Kessel mit ihrer stumpfen Seite "verkleben" (z.B. mit doppelseitigem Teppichklebeband, muß ja nur so fest sitzen, dass nichts verrutscht).
    Die nötigen Spannböckchen würde ich dann auf der Holzseite befestigen, dann kann man bei Nichtgefallen den Metallkessel immer noch wieder verkaufen.
    Dann hat man auf der einen Seite eben eine Holz und auf der Anderen eine Metallgratung (von DW gibts sowas Ähnliches, mit zwei Holzenden und einem"Blech"ring dazwischen (Edge oder so) - mittlerweile gibts aber auch genau meine "Idee" schon umgesetzt, guggst du: http://www.dwdrums.com/showroo…are-topedge&v=4iPIwh_Zyeo).


    Sicher ist das mehr als der Schrottpreis, dafür gibts aber auch keinen anderen Rabatt mehr auf die Neu-Becken - und dann rechnet sich das imo nicht für den geneigten Kunden.
    Die Aktion ist also reine Augenwischerei - echt Medienmarktverdächtig.

    NEUE Informationen - geschenkt! Vollkommen ok und kein Problem! Allerdings wurde exakt obige Info (neuer Katalog, Arena Serie etc. ) in den letzten Tagen sowohl von MeistaEde als auch von juan-roos schon gepostet.


    Das ist mir schon klar - aber das Business ist halt schwierig und jeder möchte auf sich aufmerksam machen, das kann ich schon verstehen.
    Und besser sie posten in "Firmen-News", als in die "normalen" Cymbal-Rubriken - wens nicht interessiert, braucht es ja nicht zu lesen - da gibt es im gesamten Forum sicherlich wesentlich blödere, sinnlosere Posts.

    Muss das eigentlich sein, dass alle Diril-Infos hier immer zigfach gepostet werden? Wie viele MD-Vertreter haben wir mittlerweile hier im Forum? 4? 5?
    Ich finde 1x reicht völlig


    Warum nicht? Dafür ist doch die Rubrik "Firmen-News" da, oder nicht?
    Ich finde neue Informationen jedenfalls immer interessant, vor Allem, wenn es sich um Dinge handelt, die man z.B. in einem Musikladen so nicht finden wird.
    Vllt. gibts ja auch verschiedene Angebote von den verschiedenen MD-Vertretern - auch immer interessant.

    Der Unterschied ist in der Tat wirklich marginal - zumindestens so wie ich es höre.


    Die Takes mit dem Stahlring sind imo etwas heller und die Snare "singt" ein wenig mehr, oder bilde ich mir das ein?
    Das kann u.U. daran liegen, dass der Stahlring "nur" 1,6 mm dicke ist - bei einem Ring mit 2,3 mm (Powerhoop) würde man wahrscheinlich gar keinen Unterschied hören.


    Und ich denke, dass der u.U. mögliche Klangunterschied von Stahl zu Gussreifen auch in starker Weise von der Bauweise und dem Material des Snarekessels abhängt.
    Ich habe mal auf eine Peace 14" x 6,5" Phosphor Bronze Snare (die, trotz "Billigfirma" erwiesenermaßen wirklich gut klingt) auf Gussreifen (alter SONOR Gussreifen, also kein Billigfimsch!!) umgerüstet und war sehr entäuscht über den viel zu trockenen, abgewürgten Klangcharakter.


    Fazit: Eigentlich lohnt eine Umstieg auf Gussreifen (oder umgekehrt) nicht wirklich.


    Danke für das schöne Video, was diese These schön hörbar macht.

    Am Klang ändert das wohl was - halte mal die Rosette einer gebohrten Bassdrum zu.
    Da hört man deutlich einen Unterschied, besonders wenn man mit geschlossenem Reso spielt.


    Gut aussehen tut's auch nicht.


    OK, ich ändere meine Aussage dann folgendermaßen:


    Ja, man hört einen Unterschied - wenn man für sich allein spielt und zwar nur Schlagzeug (ohne Musik dazu laufen zu lassen) und im direkten Vergleich zu einer Bassdrum ohne Rossette, die direkt daneben steht (gleiches Fabrikat, gleiche Felle und gleiche Stimmung vorausgesetzt).


    Sobald andere Musik dazukommt (vom MP3 Player oder von Mitmusikern) geht der klangliche Unterschied gegen Null.


    Bei der angegebenen Bassdrum wird er sicher noch kleiner, da ja eh schon eine normale Rosette drauf war und die Zweite halt zusätzlich dazukam.
    Und bei einem Loch im Reso ist das sowieso völlig egal. <und in die zweite Rosette kann man doch z.b. einen Beckenhalter für ein Splash reinstecken, dann ist das Loch zu und sieht dann auch nicht mehr schei... aus.


    Diese Sonor HiLite-Bassdrum wird trotzdem viel besser klingen, als viele andere Bassdrums ganz ohne Rosette oben drauf.


    Ich bin übrigens nicht der Verkäufer (wollte ich nur vorsorglich klargestellt haben).

    Richtig!!!!


    Und bevor die nächste Frage kommt, hier schon die Antwort:


    Eierkartonpappen an den Wänden bringen übrigens auch garnichts, ausser einer kleinen Veränderung der Raumakustik (z.B. weniger Hall bei sonst harten Wänden).


    Und Styroporblöcken haben nur eine gute Wärmedämmung, akustisch aber leider auch überhaupt keine Wirkung.


    Ein Podest auf abgesägten Rohrleitungsisolationen (oder auf alten, gebrauchten Tennisbällen (bekommt man günstig bei Ebay oder im Tennisverein)) ist aber schon mal viel wert.

    Zwingend ist überhaupt nichts, aber irgendwann reicht das vorhandene Drumset vielleicht nicht mehr.


    Dann kann man sich ja immer noch der nächsten Geldausgabe widmen.


    Aber wenn ich ein spielbares, stabiles Set hätte, würde ich es auch als erstes mit Markenfellen ausstatten, ordentlich durchstimmen und schon gleich danach kämen bei mir auch die Becken (dort zunächst die HiHat, dann das Ride (meist wirklich die schwierigste Aufgabe), dann erst die Crashes).


    Danach dann eine richtig gute Snare.


    Andere "Holzröhren" kann man sich immer noch kaufen.

    Hammu, was du schreibst, hat zu 90 % nichts mit dem Thema zu tun. Tama Superstar, Simmons... das sind ganz andere Sachverhalte.


    .....


    Vllt reden wir einfach nur aneinander vorbei - mir geht es ja nicht darum, dass eine Firma mit guter Arbeit gutes Geld macht, das soll und muß ja so sein.
    Ich mag aber solche Firmen nicht, die die Hauptarbeit die Arbeiter in Billiglohnländern machen lassen, dann die Teile ein bisschen kosmetisch nachbearbeiten und dann mit der Macht des arrivierten Namens einen saftigen Aufpreis nehmen - da fühle ich mich dann als Verbraucher doch eine wenig verar... (und Beispiele gibt es, nicht nur in der Musikinstrumentnbranche, dafür viele).
    Ich war bei Paiste, eben wegen der Geschichte mit der Twenty Serie, davon ausgegangen, dass es nun bei den 602ern auch so sein würde (wenn dem nicht so ist, umso besser - wie schon geschrieben, die Sounds gefallen mir auch sehr gut) - zusätzlich immer die Strategie z.B. von TAMA vor Augen, wo das neue Superstar dem Alten das Wasser nicht reichen kann, aber mit dem guten alten Namen die Käufer (bewußt?) verwirrt werden (das wäre dann imo in etwa so, wie wenn Ludwig nun mit einem, in China billigst produzierten Stahlkessel (statt aluminium), eine neue, aber namentlich bedingt, teure Supraphonic auf den Markt werfen würde).


    Wenn aber die neue 602 Serie komplett in der Schweiz mit dem vorhandenen Know-How und mit Hilfe der dortigen Arbeitsplätze geschaffen werden, empfände ich das Preisniveau nicht als zu hoch und würde es sogar begrüßen - allein der Glaube daran fehlt mir.
    Ebenso akzeptiere ich ja auch den höheren Preis, der, auch wirklich in Deutschland produzierten, SONOR Drumsets (wobei da wahrscheinlich die Kessel-Hardware trotzdem auch aus China kommt).

    Das der Hinweis auf die (mangelnde) Qualität der Nahrungsmittel kommt, war mir klar. Der Danone Joghurt, den ich hier, oder bspw. im Super Mercato in italien kaufen kann dürfte allerdings der selbe sein. Egal.


    Sorry, aber da bist du selber schuld, wenn du die Billigyoghurts als Beweis für Deutschlands niedriges Lebensmittel-Preisniveau angibst - echte Qualität ist eben auch Deutschland teuer.


    Zitat

    Becken habe ich bis jetzt alle neu gekauft. Und zwar indem ich in den Laden bin, die Vorhandenen getestet habe, und dann das Blech meines Gefallens mitgenommen habe. Ohne mich vorher zu informieren, ob es das irgendwo günstiger gibt, oder ob ein anderes besser klingt. Dafür wechseln meine Becken eben sehr selten.


    Grüße Moigus


    Habe ich früher auch, aber mein Geschmack, die Umstände (akustisch völlig verschiedene Proberäume) und meine Suche nach den perfekt passenden Becken zwangen mich oft genug, die Becken zu wechseln und damit leider die teuren Neugekauften, oft mit hohem Verlust, wieder zu verkaufen (Du willst doch kein Messie sein und alles behalten, oder? - sagt meine Frau immer:D ).
    Daher bin ich eben dazu übergegangen, fast nur noch gebraucht zu kaufen - das ist finanziell relativ risikolos und ich kann nebenbei eine Menge über die verschiedenen Beckensorten lernen.
    Aber jeder wie er mag/kann.

    ...... Einen Becher Joghurt für weniger als 50Cent? Findest du nur in Deutschland.


    ....


    Naja, sind ja auch oft nur reine Chemie-Kompositionen, mehr oder weniger Abfallprodukte der Aroma und "Mouthfeeling"-Forschung :D


    Wäre der wirklich biologisch natürlich, würde der sicherlich mehr kosten - ist also alles relativ.


    Stöber mal auf dieser Site, da vergeht dir ein wenig der Appetit auf billige Nahrungsmittel: http://www.codecheck.info/


    Ansonsten gebe ich dir Recht - nirgends sind Lebensmittel, im Schnitt, so günstig wie hier (deshalb ist es ja auch so schwer sein Wunschgewicht zu halten ;( ), allerdings qualitativ, in vielen Fällen, auch nicht allzu hochwertig.


    Aber zum Thema: Wer braucht eigentlich nagelneue Becken? Ich bin mit meinem Sammelsurium gebrauchter Becken (und Trommeln) rundum zufrieden und habe beim Kauf ordentlich gespart, und das sogar hier, mitten in Deutschland.
    P.S. Einige Becken habe ich, zugegebenerweise, auch neu gekauft, aber dann immer sehr günstig in Sonderaktionen (Diril-Sammelbestellung, Kalango Orion Aktion,etc.)