Ich finde es einfach bemerkenswert, in dieser Situation (man erbricht sich ja nicht ohne Grund, meist liegt eine Krankheit/Unwohlsein vor) einfach weiterzuspielen, als wäre nichts gewesen - Hut ab, sehr professionell!
Beiträge von Hammu
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Das Luftausgleichsloch hat der Theorie nach eine Doppelfunktion:
1. Beim Schlag auf das Fell, wird die Luft im Kessel nicht komprimiert, weil sie entweichen kann. Sollte zu einem etwas offeneren Klang führen.
Bei ODCP wird es noch extremer (es gibt dort auch Snares mit mehreren solcher großen Löcher - der Sound wird umso trockener, je mehr/größer die Löcher).
Und es gibt sogar auch noch eine Snare (weiß leider nicht von welcher Firma), die in der Mitte der Snare einen komplett offenen Luftspalt hat.Es gibt aber auch Felle, in denen schon ab Werk Löcher drin sind:
"Evans Genera HD Dry - B14HDD - Snarefell 14 ZollDas Evans Genera HD Dry - B14HDD - Snarefell 14 Zoll ist ein zwei-lagiges Snare-Schlagfell, welches durch einen äußeren Dämpfungsring vorgedämpft ist. Dadurch bekommt das Evans Genera HD Dry - B14HDD - Snarefell 14 Zoll eine sehr deffinierte Ansprache und kontrollierten Sustain. In den Rand des Fells wurden zusätzlich kleine Löcher, sogenannte Dry-Vents, eingearbeitet. Diese lassen, wie der Name bereits vermuten lässt, die Snare trockener klingen"
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Habe ich zwar noch nie gemacht, könnte mir aber vorstellen, das du auch dann noch einen Setrabatt heraushandeln kannst - aber du mußt aktiv werden, kein Händler/Verkäufer verschenkt freiwillig etwas von seiner Gewinn-Marge
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Ich denke, es kommt auch auf die Preise der gekauften Becken und auf die Kulanz des Ladens/Verkäufers an - bei einem selbstzusammengestellten Set K-Zildjians wird der Rabatt vllt größer sein, als bei einem Set PST3.Kleiner Tipp: es müssen auch nicht alle Becken von einer Firma oder einer Serie sein - kauf immer nur, was deinem Ohr gefällt!
Und ganz wichtig: kläre ab, ob du die Becken auch nur testweise mitnehmen kannst, also zurückgeben kannst, wenn sie im Proberaum/und mit der Band doch nicht so gut passen, wie gedacht!! -
aber ich hätte vllt noch gerne ein paar Empfehlungen um nicht völlig planlos reinzugehen
Das ist fast unmöglich, dir dazu Tipps zu geben.
Dafür müßte man zunächst mal eine Aufnahme des bis jetzt bevorzugten Beckens haben, denn was für den Einen hell und pingig klingt, kann für den Nächsten schon recht tief und indifferent klingen - das ist jetzt vllt etwas übertrieben, aber im Kern sind die Gehörempfindungen bei verschiedenen Menschen eben schon sehr verschieden.
Ohne akustischen Anhaltspunkt kann man da keine wirkliche Empfehlung geben.
Und selbst bei den teuren K-Zildjian klingen zwei gleiche Becken nicht identisch, und manchmal sind es wirklich nur Nuancen, die einem an dem einen Becken gefallen und an dem Anderen nicht.
Im Laden kann man zwar grob einen klanglichen Grundtrend der Becken für sich heraushören, aber wenn man das Becken ohne Rückgaberecht kauft und dann damit in den Proberaum geht und mit der ganzen Band spielt, kann es durchaus immer noch passieren, daß das Becken immer noch nicht passt und man dann viel Geld in den Sand gesetzt hat (ist mir leider auch schon das eine oder andere Mal so passiert).
Deshalb kaufe ich fast nur noch gebraucht - man hat die Vorfreude, die Spannung, die Überraschung beim ersten Anspielen und macht im Normalfall relativ wenig Verlust, wenns nicht passt.
Und lernt noch eine ganze Menge über die Eigenarten verschiedener Beckentypen, Serien, Materialien.
Rockbeat, Troy, Samataya, Sonor Armoni sind imo in der Grundklangtendenz recht ähnlich - in diesen Serien wirst du sicher nichts total anders Klingendes finden, als das, was du schon hast (ausser vllt durch die hohe Qualitätsstreuung kann evtl. doch das passende Becken dabei sein) -
Sehe ich auch so - und den größten Aha-Effekt werden eh die neuen Markenfelle bewirken.
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Und der dürfte neben der Qualitätskontrolle und der Verarbeitung der Kessel, ganz besonders bei der Hardware liegen.
Naja, wers glaubt
Auch die großen Majors sind im Zugzwang und knappsen an allen Enden - die Hardware/Verarbeitung z.B. eines Sonor 507 ist mit Sicherheit nicht besser, als die eines Basix Customs (beide schon in Augenschein genommen).
Aber wer Namen braucht, bitteschön - jeder wie er mag.P.S.Sorry, hört sich jetzt vllt patziger an, als ich es meine
Aber in dem besagten Preissegment 500€ bis 1200€ kochen Hersteller/Vertreiber, mehr oder weniger, alle nur mit dem gleichen Wasser (ich kann natürlich nur das beurteilen, was ich bisher gesehen und getestet habe, und das reißt mich nicht gerade vom Hocker - es mag aber sicher Ausnahmen geben). -
a, das millenium im bundle mit allem drum und dran ist so ein Paradebeispiel für das was ich so an "no go" im Hinterkopf hatte.
Messingbecken sind einfach rausgeworfenes Geld
Ich sehe da jetzt, also vom Set her, keinen großen Unterschied (bis auf ein überflüssiges Tom mehr beim MX900) - beide Sets sind aus Birke, sind lackiert, haben Freischwinghalterungen, haben Remo UT Felle und für nur 21€ Preisunterschied kann man auch erstmal mit Messingbecken leben.
Und für eine/n EinsteigerIn, die das Set nicht alle Nase lang auf und abbaut, dürfte auch die Hardware des MX 700 ausreichen.Bei der Gelegenheit kann ich ja auch mal dieses Set in die Diskussion einbringen (http://www.musicstore.de/de_DE…ack-HW/art-DRU0020018-000).
Ich habe es mir selbst bein Musicstore angeschaut und es macht eigentlich einen recht stabilen Eindruck (auch die etwas spillerig aussehenden Ständer wären bei "nur" Proberaumbenutzung ausreichend stabil.
Aber bei einem Preis von 179€ sind dann noch ein paar Euro mehr übrig für vernünftige Becken (denn die kann man nicht mit neuen Fellen "pimpen").
Ein ordentlicher Gebrauchtkauf macht imo insgesamt aber doch viel mehr Sinn. -
Das Set ist laut Händler ein Basix Xenon.......Finger weg!
Verstehe ich nicht, denn auch das Xenon hat einen Holzmix (ich glaube Pappel/Linde?) wie tausend andere Billigsets der sogenannten Markenfirmen - und die sollen nur besser klingen, weil der Markenname da drauf ist?
Und das verwendete Holz ist doch für einen guten Klang eh nicht hauptsächlich ausschlaggebend, sondern die aufgezogenen Felle und die Verarbeitung des Sets.
Wenn das Markstein/Basix Xenon-Set genauso gut verarbeitet ist, wie das Basix Custom, ist doch alles im grünen Bereich (ich hatte mal ein 16er Standtom von Markstein/MarkDrums, das hatte nicht nur die gleiche Farbe wie mein Basix Custom (ein tiefes, durchsichtiges Rot), sondern auch die gleiche gute Verarbeitung - nur die Böckchen sahen anders aus.
Allerdings bekommt man ein gutes gebrauchtes Basix Custom meist günstiger (so um die 250€). -
@all: Wer kennt die Marke Tosco und ihren Wert?
Habe gerade auch eine alte Tosco Hihat bei Ebay drin stehen, aber noch eine aus den 70ern - diese Becken wurden noch in Italien hergestellt, im gleichen Rotocast Gussverfahren (B20 Bronze), wie auch heute noch die UFIP Becken (beide Firmen waren auch irgendwie in einer Art Genossenschaft italienischer Beckenschmiede (ähnlich den türkischen Beckenclans heute) miteinander verbandelt).
Man erkennt den Rotocastingguss recht gut an dem spiralförmigen Giessmuster rund ums Mittelloch.
Und ja, ich finde schon, das sie den alten Aveden recht ähnlich klingen (neue NewBeats klingen übrigens auch anders, als die Alten aus den 70ern).
Spätere Tosco Becken (und 20 Jahre Alter deuten eher auf diese Becken hin) wurden in Kanada gefertigt, waren aber nicht mehr so gut - eben maschinell erzeugtes Zeugs - nicht wirklich schlecht, aber weniger Eigencharakter.
Namentlich waren die Serien aus Kanada mit T1 und T2 bezeichnet.
Wert der alten Toscos ist schlecht einschätzbar, weils eher eine "Insider" Firma war - aber einen Preis bis 100€ sollten sie imo auf jeden Fall wert sein, die Kanadischen deutlich weniger. -
Die besten Felle bringen aber nichts wenn die Kessel aus Sperrholz
Sorry, aber bis auf wenige Ausnahmen, sind Trommeln immer aus "Sperrholz" (viele Lagen dünnen Furniers werden mit Kleber, Druck und Hitze zu einem Trommelkessel verpresst).
Das Basix Custom (Roadworx, Magna, Magnum, Fame, und sogar einige Markensets dürften baugleich sein) mag zwar billig sein, aber es ist ein vollwertiges "Arbeitstier" mit gutem Klang (ordentliche Felle natürlich vorausgesetzt, z.B. REMO Emperor als Schlagfell), dessen man sich wirklich nicht schämen muß.
Viele teurere Markendrums sind da auch nicht besser (man zahlt halt nur noch den Namen mit).Drumdine: Das Sonor Performer ist zwar schon recht alt, aber garnicht übel (vor Allem aber daher noch in ordentlicher SONOR Qualität).
Für deinen angedachten Anwendungsbereich würde aber das Sonor 507 (aber mit einem Satz neuer Marken-Schlagfelle) mehr als ausreichen.
Die beiliegenden Becken werden wahrscheinlich Fimsch sein, aber für den Anfang reichen die auch - die verbiegen halt nur schneller
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Den fehlenden Schutzkorb kann man im Musikalienhandel nachbestellen.
http://www.thomann.de/de/shure_rpn_210.htm
http://www.shure.de/produkte/zubehoer/rk244g -
Alte, zerschnittene T-Shirts reichen mir und meinen Becken zum Schutz vollkommen.
Fürs gesparte Geld kaufe ich mir lieber ab und zu mal neue Felle - oder neue Becken
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Welche Vorteile werden denn erwartet von der Ahorn Variante?
Ich glaube, ich verstehe Babysnakes, zumindestens ein wenig.
Das ist eine Sache, die sich nur im Kopf abspielt.
Man möchte möglichst viel Qualität für möglichst wenig Geld
Natürlich ist die Verarbeitung, Gratung, Verklebung, Felle, etc. viel wichtiger, als das verarbeitete Holz - aber die Werbung propagiert eben Ahorn/Maple (egal woher es kommt) als das wertigere Holz.
Da schaltet man schonmal das eigene Gehör/die eigenen Augen aus.
Und der Wiederverkaufswert eines Ahorn-Sets dürfte dann, aus den gleichen Gründen, auch höher sein - die Werbung hat die Käufer eben gut im Griff.
Wenn sich Babysnakes dieses Set nun aus Pappel kauft, wird er, auch wenn er hochzufrieden damit ist, trotzdem die ganze Zeit grübeln, ob nicht das Set aus Ahorn doch besser gewesen wäre - wetten?
Das ist schon ein großes Dilemma
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Ich habe das gleiche Basix Custom (Birke) wie der Kollege Niles, auch in rot und bin vollauf zufrieden, amtlicher Klang mit Evans G2/Remo Emperor.
Desweiteren spiele ich auf einem Basix Concept (Birke/Linde? Mischkessel, mit nachgerüsteten Optimounts, das matt Lackierte!! (Achtung! Ein Basix Concept gab es nämlich auch mit schwarzer Folie - klanglich absolut nicht zu vergleichen), das klingt auch voll fett.
Und ich hatte mal eins der ersten Basix Customs, schon lackiert, aber mit rundlicher Böckchenform und ohne Freischwinghalterung an den Toms - auch das klang, mit Evans G2 Fellen toll. -
Klingt tatsächlich wie ein Crash aus der MEINL Dragon Serie - tief, ein wenig kängig und immer ein bißchen fauchend wie ein China - eigentlich garnicht soo übel, wenn man auf diesen Klang steht (für mich wärs aber nichts).
Ähnlichkeiten zu alten STAGG SH und WUHAN sind nicht überhörbar. -
Diese Art des Marketings finde ich Scheiße.
Wieviele Firmen es gibt, die die Sache ernst nehmen, sehe ich bei meinem Händler. Es hat halt nicht jeder potentielle Kunde Lust auf einen Urlaub in Istanbul oder Pforzheim. Und wer Treue braucht, kann ja Troy kaufen, wer röhren will, Stagg, und wer traditionelle Becken braucht, Zildjian.
OK, das ist natürlich persönliche Ansichtssache, ich glaube aber, so einfach kann/sollte man es sich nicht machen - das sind eben heute die Möglichkeiten des Internets, die kleine , unbekannte Firmen nutzen, um sich ein Stück vom (Beckenmarkt)-Kuchen abzuschneiden.
Anfangs kann das für uns User durchaus auch lukrativ sein - die Dirils haben sich ja auch genauso gemacht und sich hier im Forum ins Gespräch gebracht, und ich bereue keine Sekunde, dass ich damals zu den ersten Mitbestellern gehörte, denn die Becken spiele ich noch heute immer wieder gern.
Und mittlwerweile sind sie, leider auch preislich gesehen
, arrivierter und anerkannter in der Szene (OK, gute Leistung soll auch gut bezahlt werden).Teuer kaufen (Zildjian, Paiste, Sabian, Meinl) kann doch jeder, der das nötige (Klein) Geld hat - interessanter und spannender finde ich eher, die neuen "Perlen" im riesigen Wust des weltweiten Marktes zu finden (Thomann und Musikstore haben das recht schnell erkannt und lassen die preiswerten Zultan/Fame Teile für sich in der Türkei produzieren (Paiste und Meinl übrigens auch - jaja, ich weiß, die haben ja eigene Produktionsstätten dort in der Türkei
(aber wie man das Kind nun letztendlich nennt, ist imo doch egal)).
Natürlich ist dort sicher auch nicht alles Gold, was glänzt, aber das ist es bei den großen, teuren Beckenfirmen auch nicht wirklich.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie es denn nun hier weitergeht, ob es Preislisten oder Soundfiles geben wird und ob man vllt das eine oder andere Einführungs-Schnäppchen machen kann. -
Wenn du von deinem Pinstripe Fell vorsichtig die innere Lage an der schwarzen Linie entfernst (scharfes Teppichmesser seitlich angesetzt), hast du ja nichts anderes als ein PS3 Fell (eben ein einlagiges, klares Fell mit integriertem Dämpfrand)
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Das kannst du ja dann, wie Jürgen schon schrieb, als Resofell (mit verschieden großer Lochung) ausprobieren. -
Du weißt, wie ich das gemeint habe. Sollte ein extremes Beispiel sein,
Klar weiß ich das - sollte auch nur das Augenmerk auf andere, seltsame Publikumsspezies lenken, von denen man so ein Verhalten nicht unbedingt erwarten würde
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Ich glaube, ich werde das wirklich Fallweise entscheiden:
..........welches Publikum (Besoffene Punker-Kiddies?
Dann spiele nie Tanzmucke/Schlager auf einem Betriebsfest von honorigen, Anzug/Schlips-tragenden, relativ stark beschwipsten Geschäftsleuten - ab ca. 22h30 sind die, nach meinen bisherigen Erfahrungen, oft mindestens genauso unberechenbar in ihren Handlungen, wie besoffene Kiddies/Punker
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Und das Jahresfest der, sonst nie trinkenden, Taxifahrer auch nicht vergessen!!
Vorsicht also mit allzu simplen Klischees bei der Einordnung/Bewertung deiner Gigs
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1. Mein bestes Kit steht verpackt zum Gig bereit (ich bin halt faul
) - ich will mich ja live von meiner besten Seite zeigen.
2. Im Proberaum reicht auch mein zweitbestes Kit.
3. Nach einigen schlechten Erfahrungen stelle ich meine Sets auch nicht mehr zur Verfügung - da spiele ich lieber auf einem fremden Set (gerade geizige Veranstalter wollen sich so die Miete für ein externes Drumkit sparen, denn die kaputten Felle/Teile muß ich nämlich von meinem Gagenanteil alleine bezahlen und die anderen lachen sich ins Fäustchen, aber nicht mit mir).
4. Meine Snare, Fußmaschine und Becken nehme ich natürlich mit, wenn ich an einem Fremdset spiele (aber nur zu meiner eigenen Verwendung).P.S. Bei Drummern, die und deren Spielstil ich gut kenne, mache ich bei Set aber schon mal Ausnahmen (bei Becken und Snare wollen die aber auch meist nur ihren eigenen "Kram" verwenden).
P.P.S Als ich in den 80ern in einer "Kapelle" sehr oft live spielte, die quasi, in jedem ihrer Spiel-Verträge stehend, ihre ganze Backline mit "vermietete", habe ich mir dafür sogar ein extra Set angeschafft (eins der ersten, damals noch sehr preiswerten MAPEX Mars Sets), da mir mein teures SONOR Phonic dafür echt zu schade war.
Dafür gab es dann aber auch bei jedem Gig Geld für die Felle aus dem Bandvermögen.