Beiträge von Hammu

    Das Problem beim Metal:


    Eine 18er BD bringt zwar genau den Sound, den man für Metal braucht, auch ohne Kompressoren, Gates, EQs (kurz, knackig, nicht wummerich, etc.), aber sie passt einfach nicht zur Optik einer Metal-Band (alles muß groß, wuchtig, böse aussehen).
    Ein echtes Dilemma ;( :D

    Die Vorteile einer 20er BD sind:
    1.dass sie immer schön trocken und präzise klingt und nicht so schnell wummert, wie größere BDs (besonders bei schnellen Figuren).
    2.der Kick auch ohne Einsatz des EQs schon ordentlich vorhanden ist.
    3.der Transport viel einfacher ist.


    Nachteile:
    1.ohne Mikrofonierung läuft garnichts (allerdings bei einer 22er auch nicht wirklich - jedenfalls bei Rockmusik).
    2.das Tretgefühl ist nicht so schön "sahnig", vllt etwas härter (am Schönsten ist es allerdings bei einer 24er :D ).
    3.optisch macht die natürlich, gerade bei großen Toms nicht soviel her (das Auge hört eben doch mit :D )


    Ich selbst bin da hin und her gerissen - ich stehe auch kurz vor einem evtl. Wechsel auf die kleinere 20er BD (bisher 22").

    Nur weil es das gibt, müsst Ihr so was nicht kaufen.
    Manchmal ist es schlauer, einfach seine finanziellen Mittel mit etwaigen Angeboten zu vergleichen.


    OK, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird - wahrscheinlich gibts die Teile in zwei Jahren als Auslaufmodelle für 800€ im Set komplett. :D :D

    Lt. preisliste 22er BD fängt mit 2425,- €


    Sorry für OffTopic - aber mir verschlägt es gerade die Stimme, also muß ich meinen Ärger niederschreiben:
    Das ist doch pervers, oder? Soviel kann doch ein geformtes, hohles Stück Holz nicht wirklich kosten, selbst nicht, wenn es von einem schweizerischen Bergbauern in mühevoller Kleinarbeit aus einem Baumstamm gefräst worden wäre.
    Davon kann in China eine mehrköpfige Familie mehrere Wochen von leben - nur die bekommt den Gewinn ja nicht, ganz im Gegenteil.
    Da kann einem das Hobby ganz schön verleidet werden ;( .

    Und einen Kommentar zum Pedal-Avis: nur zu - erfinde das Rad neu! :D


    Warum nicht?
    Die Leute von DW haben seinerzeit auch nur das vorhandene Material auf (Konstruktions)Fehler abgeklopft und dann eine eigene, verbesserte FM rausgebracht.
    Und die ganzen japanischen (mittlerweile chinesischen) Kopierer haben ihrerseits auch schon oft genug ihre Kopien von den Fehlern ihrer Vorbilder befreit (sonst hätten wir z.B. heute noch spillerige BD Füße, die man in der BD versenkt).
    Oder SONOR, die sind auch immer schon sehr eigene Wege gegangen (die SONOR Signature Maschine (ich habe sie bestimmt 14 Jahre gespielt) war z.B. eine der ersten Einsäulen-Maschinen mit hochwertigen Kugellagern), und lagen damit sehr oft richtig, auch für uns User.
    Einfach mal machen lassen und das Endergebnis bestaunen (oder auch nicht).


    Na gut, dann oute ich mich halt als leicht beeinflußbares Opfer ;)


    Leider sind wir das doch eigentlich alle, oder?


    interessant das das STAR mit Remofellen ausgestattet ist und nicht wie sonst üblich bei Tama mit Evans.


    Tja, die Lieferwege der in China produzierten REMO (UK, UT, etc.) sind eben kürzer und damit billiger, als die EVANS aus USA einfliegen zu lassen ;)

    Ach komm, sei nicht so hämisch - ist doch auch schwer für die Jungs/Mädels der Marketing Abteilung :rolleyes:
    Jedes Jahr muß man was Neues kreieren, obwohl das Ausgangsmaterial (nen bisschen Holz, Metall und Plastik) seit Jahrzehnten das Gleiche geblieben ist - jetzt sind sie auf ihrer Zeitreise eben wieder am Punkt Null angekommen und ab jetzt fängt Alles wieder von vorne an :D
    Die können einem schon echt leid tun ;(

    Das Problem bei einer passiven Weiche wird sein, dass der Wirkungsgrad der FR u.U. höher sein wird, als der der Subs - soll heißen, der Hoch/Mitteltonbereich wird lauter wiedergegeben, als die Subbässe, was nicht gut klingt.
    Eine passive Weiche trennt auch nicht sooo gut und ist, wg der nötigen großen Spulen (hoher Leitungsquerschnitt), auch recht schwer und teuer (in der richtigen Qualität/Belastbarkeit - da geht ja die volle Leistung drüber und verbrutzeln sollen die Spuelen ja auch nicht).
    Bei einer aktiven Weiche vor den Endstufen kann man das Verhältnis dagegen fein austarieren.
    Ich würde, da die internen Subendstufen ja scheinbar defekt sind, vorschlagen, eine Endstufenseite mit 2 Subs zu betreiben und die andere Seite mit den beiden FRs. Davor eine aktive Frequenzweiche - fertig.
    Ist dann zwar nicht mehr Stereo - aber wer braucht das schon.
    Zwei Stereoendstufen wären natürlich besser.
    Trennfrequenz würde ich nicht höher als 200 Hz gehen, mehr können die Subs im Normalfall auch nicht sauber wiedergeben.

    Nein, das liegt - ohne dir jetzt den Spaß an den neuen Becken vermiesen zu wollen - einfach daran, dass die ZBT ja nun die billigste Serie von Zildjian ist, dementsprechend einfach nicht so klingen wie Oberklasse-Becken.


    Sorry, aber was für ein Blödsinn!
    Crashbecken "rauschen" nun mal, dafür sind sie gemacht - sollen die etwa wie ein angeschlagener Amboss klingen (so sollte imo nicht mal ein Ride klingen).


    Nur die Art des "Rauschens" unterscheidet die teureren Crashes von den Billigen.
    Die billigen B8er (Paiste PS3, Zildjian ZBT, etc.) "klingeln" beim Anschlag eher, als das sie rauschen, das empfinde ich auch als unangenehm.
    Die teureren Becken (z.B. A.Zildjian, Paiste 2002, Istanbul, Masterwork) oder die ebenfalls gutklingenden, aber preiswerteren, türkischen Becken (B20 Bronze, z.B. Diril, Zultan, Masterwork Troy, Istanbul Samataya, etc.) "rauschen" einfach viel angenehmer, es ist auch eher ein schnell aufschwellendes "Zischen".
    Es ist schon schwer, diesen Unterschied in Worte zu fassen.
    Wenn dir die Becken nicht gefallen und eine Rückgabe noch möglich ist, würde ich sie auf jeden Fall zurückschicken und mich erstmal in einem Laden vor Ort allgemein mit dem Klang von besseren Crashbecken vertraut machen.
    Am Preis kann man einen guten Klang heutzutage nur bedingt festmachen - und leider wird es Jahre dauern, bis man sein Wunschset beisammen hat ;( .

    Die einzige Firma, die nach meinem Wissen dauerhaft Presspan zum Konstruktionsprinzip erhoben hat , ist Remo. Naja, es ist eher MDF als Spanplatte.


    Und die klangen trotzdem richtig gut.
    Auch Plastikkessel (die Bezeichnung Acryl klingt aber hochwertiger :D ) können gut klingen.


    Aber ich besaß mal ein PEARL Standtom, das war definitiv aus Pressspan (relativ grobstückig, keine Ahnung mehr, aus welche Serie das war (da hatte ich noch keinen Kopf für - Hauptsache Standtom) und dementsprechend schnell hatte sich dann auch die Gratung zerlegt.

    Sollte ich mit einer Feile die Einkerbungen begleichen und anschließend mit einem feinen Sandpapier nachschleifen?


    Würde ich jedenfalls so machen, aber das muß jeder selber wissen, ob er/sie sich handwerklich fit genug für eine solche Arbeit beurteilt (denn es muß wirklich ganz sauber gearbeitet werden).
    Ich denke, solche kleinen Stauchstellen oder Flybites sind Stellen, an denen eine Beckenschwingung gebremst wird (und sei es noch so gering) und diese Stellen sind dadurch imo mögliche Risspunkte.