Beiträge von Hammu

    Ich würde die Snare erstmal ne Weile mit der Werksstimmung spielen, wenn dir der Sound zusagt.
    Mit dem Stimmen einer Snare kann man sich später immer noch auseinadersetzen.
    Du kannst dir ja mal die jeweilige Tonhöhe der beiden Felle und deren Intervall zueinander merken - dann hast du später (z.B. bei Fellriss) schon eine Grundidee zum Stimmen.


    Viel Spass mit dem Teil, ist wirklich eine schöne Snare.

    Scheint die Billigserie von Paiste zu sein und damit wäre es auf Dauer Müll.


    Steht doch auch in der Kleinanzeige drin: "Paiste 101" Beckensatz" - also letztlich Müll (obwohl immer noch besser, als das, was den Drumset oft so ab Werk beigepackt wird - Paiste 101 verbiegen sich wenigstens nicht gleich bei den ersten Schlägen).
    300€ komplett mit Hardware und Becken fände ich realistisch für das Set.

    Hammu: Die HHat kann Zwischenstufen.


    Äh, und wie erreicht sie das, wenn in dem Ring unter dem Becken nur ein Schalter ist?
    Da muß doch dann irgendwie ein Widerstand verändert werden (Potentiometer: z.B. bei Roland als Flachpotentiometer unterhalb der Gummizunge im Pedal, oder mit einem Magnet (oder so) im Unterteil der VH11).
    Yamaha, das unbekannte Wesen ;(


    P.S. Aahh, ich denke, ich habs - vllt auch im, eigentlich dazugehörenden, Fußpedal, wie bei Roland?


    Ja genau, das sind diese Freischwinghalterungen, die ich meinte ( auch R.I.M.S.-System oder Bowmount genannt).
    Auf demj Foto mit dem Custom kannst du es gut sehen.


    P.S. Bei dem Custom Set (http://kleinanzeigen.ebay.de/a…komplett/77311646-74-3808) ist sogar ein relativ gutes Becken dabei, zumindestens erkenne ich da ein Meinl Amun Crash auf dem Foto.
    Üblicherweise kam das 2004/5 Set in den Größen 10,12,14" Toms, 20 x 18" BD, 14 x 5,5" Snare (hatte zwei Stück davon, jetzt aber nur noch eins, da ich eine Band weniger habe - gutes Set) - ganz selten auch mit einer 22" BD (die war eigentlich eher bei dem Standard-Set, mit 12,13" Toms, 16" Standtom, dabei).


    Nein, die ist genauso wichtig wie der Rund Teller. Wenn sich das Pad dreht, wickeleln sich auch gleichzeitig die zwei Kabel auf, da sie am Pad befestigt sind.


    Zur Funktionsweise: Auf der Unterseite des Pads befindet sich ein Gummiwulst. Unter diesem ein Schalter und dieser wird durch den runden schwarzem Teller betätigt, in dem die HHat-Maschine getreten wird.
    Die fehlenden Teile über Yamahas Kundenservice zu ordern wird, vermute ich aus meiner Erfahrung, ein teurer Spaß.


    Da ich noch nie solche eine Yamaha Hihat besaß - kann die wirklich nur Auf und Zu und keine Zwischenstufen?
    Wenn ja, dann könnte man das Becken eben als Top-Becken nutzen und sich eine kleine "Trittkiste" mit stabilem Taster bauen (und das zweite Kabel dort anschließen) - und die HiHat wäre nutzbar (und man bräuchte nicht mal einen HiHatständer dazu).

    Weiß jemand was das für ein Modell ist?
    http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-…7311646-74-3808


    Ja, das ist ein Basix Custom 2004/5 mit den offenen Stimmböckchen - die Nummer Zwei deiner angegebenen Sets scheint sogar nur ein einfaches, überteuert angebotenes Basix Standard Drumsets zu sein - Finger weg!


    Originale Basix Custom Sets (erkennbar u.A. an der Freischwing-Tomhalterung) sollten gebraucht nicht mehr als 250 € komplett kosten (Neupreis war mal 500€).
    Und die, bei deinen angegebenen Angeboten, mitgelieferten Becken sind unterirdisch, die braucht keiner und die sind auch nur den aktuellen Metallpreis für Messing wert.

    Habe da noch was gefunden:
    http://klickdiemouse.de.tl/Tromsa-Schlagzeug.htm


    ""....Besonders in den 1960er und frühen 1970er Jahren war Tromsa recht verbreitet. So finden sich diese Sets auch auf
    einigen Plattencovern jener Jahre (zur Dekoration). Zu dieser Zeit hatten die meisten Musikgeschäfte Drumsets von
    Tromsa vorrätig, da der Einsteigerbereich am meisten nachgefragt wurde, weshalb der Vertrieb auch über den
    Versandhandel (beispielsweise Otto) erfolgte, wie bei heutigen Billiganbietern. (Stellen Sie sich beispielsweise paralel
    gefertigte Baureihen, wie etwa Trixon Speedfire, oder Sonor Champion, bzw. Phonic, im Neckermann Katalog vor).
    Bereits Mitte der 1970er Jahre hatten allerdings kaum noch Händler diese Sets im festen Programm, sie wurden
    zunehmend ersetzt durch die neuen japanischen Hersteller, die oft nicht nur in besserer Qualität fertigten, sondern auch
    moderner, spielbarer und günstiger.


    Die gängigsten Farbmuster bei Tromsa waren rot- oder blau geschiefert, siehe Fotos unten......""


    Und hier: http://www.drumarchive.com/Rimmel/

    Gibts da eigentlich auch eine legale Möglichkeit, sowas mitzuschneiden und zu speichern?
    Denn ich denke mal, die Konzerte werden ja nicht ewig im Netz bleiben und wenn man dann später nochmal was schauen will, wäre so ein mitgeschnittenes, archiviertes Video garnicht übel.

    Fantasie hin oder her, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es Anfang der 70er Jahre in irgendeinem Versandhauskatalog ein Drumset zu kaufen gab.


    Über den Neckermann-Katalog gab es damals, glaube ich mich erinnern zu können, "Rimmel" Drumsets zu bestellen.


    P.S. Neckermann und Quelle waren ja damals die einzigen, weitverbreiteten Bestellkataloge und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dort auch Rimmel Drums im Angebot gesehen habe (Kataloge habe ich natürlich nicht mehr) - die erschienen mir aber damals schon zu poppelig.

    Mal ein ganz anderer Aspekt:
    In Zeiten des gläsernen Kunden (die wir Internet-Käufer ja nun mal zwangsläufig sind (wie man ja bei den "persönlichen" Angebotsvorschlägen bei Ebay und Amazon deutlich sehen kann)), gibt es imo mit Sicherheit auch eine "schwarze" Liste von Kunden, die übermäßig viel wieder zurückschicken!
    Was das nun für Auswirkungen auf den Versand hat, weiß ich nicht, aber möglich wärs, rein compuitertechnisch-technisch, schon.

    :S


    Danke Beathoven. War mir nicht aufgefallen, sonst hätte ich mit meiner Zeit auch was besseres anfangen können als dem ADS Typ zu antworten.
    *Kopfschüttel*


    Gruß
    Andreas


    Hey, nichts ist umsonst gepostet, denn jede gepostete Antwort hilft nicht nur dem Threadstarter, sondern auch all denen, die diesen Thread noch lesen werden - also hoffentlich allen gestressten Vätern in der gleichen Situation.


    P.S. Halt dich doch geistig mal ein wenig mehr an deinen AVATAR (Jesus?) :D , der hat auch nicht so schnell aufgegeben und die, damals, ungläubigen Menschen sofort als ADS Typen verhöhnt. :rolleyes:

    Wieso jetzt Weltneuheit? OK, 78 % klingt recht krumm, aber du weißt schon, dass Bronze eine Kupfer- Zinn Legierung ist mit mindestens 60% Kupfer...?
    Oder hab ich was verpasst?


    Ja sicher, aber 78% ist eher seltsam (B20 heißt ja z.B., dass normalerweise 20% Zinn in dieser, so bezeichneten, Bronze sind), aber Kupferbecken heißen die dann auch nicht, weil sie ja, bedingt durch die Legierung, als Bronze Becken definiert werden.
    Im Gegensatz zur Messinglegierung, die Kupfer und Zink enthält.
    Naja, vllt wars doch nicht für alle soooo lustig :rolleyes:

    http://www.ebay.de/itm/Schlagz…ssion&hash=item2a22eabc3e
    <2 Kupfer Becken, 14"
    (sind auch einzeln zu erwerben...)
    Percussion Becken zeigen sich durch gute Verarbeitung, 78% Kupfer und warmen Ton aus.
    Sehr gute Grundklang diesen vielseitige Cymbal kombiniert mit durchdringender, starker Kuppel-Klang in einem klar bestimmten Frequenzband bestimmen den Charakter dieses Cymbals, das in den verschiedensten Musikrichtungen verwendet werden kann.>

    Scheint eine Weltneuheit zu sein :D :D

    tw: ich kann es manchmal einfach nicht nachvollziehen, das ein Instrument so aussehen muss - klar, dass mal der ein oder andere Kratzer im Tourbetrieb reinkommen kann, aber so? Selbst ein Billig-Set sehe ich trotzdem als Instrument, das ein gewisses Maß an guter Behandlung verdient hat. Aber vielleicht sehe ich das auch zu eng...


    Falsch!! Bei Punk muß ein Set sogar so aussehen - würde mich nicht wundern, wenn es solche Sets auch schon so vermackt, vorkonfektioniert zu kaufen gäbe (so ähnlich wie die häßlichen Stonewashed Jeans) ;) :D :D !

    Das Problem bei der Verwendung von doppelseitigem Klebeband ist ja eigentlich folgendes:
    Ist das vollflächig aufgeklebte Fellstück irgendwann mal durchgetreten, kommt der Beater u.U. mit dem darunterliegenden Kleber in Berührung, und das kann, unter ungünstigen Verhältnissen, dazu führen, dass der Beater etwas verzögert vom Fell zurückkommt.
    Mitten im Gig, und wann sonst würde sowas passieren (Murphys Law), kann das schon ziemlich nerven.
    Und weiterhin bekommt man das alte, durchgetretene Fellstück, dann auch nur sehr schwer wieder vom Fell ab, um ggf., wenn das Schlagfell eigentlich noch brauchbar sein sollte, ein neues Stück aufzubringen.
    Früher hat man in die entstehende, hohle Tasche sogar ein Fünf-Mark Stück eingelegt, um mehr "Kick" im Sound zu bekommen.
    Das hat sich allerdings nicht wirklich lange bewährt, da durch das Eindrücken der Geldstückränder, das Schlagfell schneller verabschiedete.