Beiträge von Hammu

    also muss man im Land Musiker für ihre Arbeit entlohnen, aber nicht für das einzelne Werk, sondern für die Arbeit insgesamt. Kulturgüter sind immer öffentlich, also am besten über Abgaben behandeln und entlohnen wie den öffentlichen Dienst


    Hey, der Ansatz ist garnicht mal sooo schlecht - ich sehe nämlich ehrlich gesagt keinen Unterschied in der gesellschaftlichen Wichtigkeit eines kreativ Schaffenden (Musiker, Komponist, Modeschöpfer, Maler, Bildhauer, etc.) und einem handwerklich Schaffenden (Handwerker jeglicher Art, Klempner, Maurer, Autobauer, Anstreicher, Müllmänner, Klomänner, Polizisten,.....) und den kopfwerklich Schaffenden (Politiker, Banker, Lehrer, Philosophen, .....).
    Alle drei Richtungen sollten, unabhängig vom Status ihrer Arbeit, ihr gutes Einkommen und soziale Absicherung bekommen - warum einer der angegebenen Tätigkeiten mehr als die Andere bekommen sollte, war mir immer schon ein Rätsel (s. z.B. Politiker, Banker).
    Aber das ist, glaube ich, leider eine Utopie, solch ein gesellschaftliches Umdenken zu fordern.


    Aber bevor man sich hier noch weiter über Sinn und Zweck von ACTA auseinandersetzt (Sperrung und Überwachung des Internets (auch nicht in Anbetracht von Terrorismus und Schwarzkopierern, wer setzt denn da objektiv die Einschaltmarken? Alles viel zu willkürlich einsetzbar und damit gefährlicher als der Grund) sind imo ein absolutes NoGo - das hatten wir alles schon mal, wie im Westen, so im Osten (ist das schon so lange her, das sich niemand mehr daran erinnert?)), sollten sich doch bitte alle betroffenene Kulturschaffenden (Musiker, Komponisten, ...) erst einmal Gedanken darüber machen, wie sie von ihren jeweiligen Produktvermarktern/"schützern" (Plattenfirmen, GEMA, Galeristen, etc.) abgezockt werden, bevor sie die ganze Gesellschaft zu ihrer Rettung anrufen/in die Pflicht nehmen wollen.
    Für Kultur gezahlt wird von denen, die es noch können, nun wirklich schon eine Menge (Abgaben auf Papierkopien, auf jede Leer-CD, auf jeden Computer, auf jeden Kopierer, anteilig von jedem gezahlten Steuereuro, usw.) - aber es kommt scheinbar nicht wirklich dort an, wo Kultur geschaffen wir (ausser bei einigen wenigen "Leuchttürmen" der Szene - die bekommen dafür dann umso mehr - der Teufel schei.. eben immer auf den größten Haufen :D ).

    Zu den Ringen: Ich hatte bei dem Millenium Set Dämpfungsringe dabei, also so Plastik ringe die nur den Rand bis ca 5 cm in die Mitte der Drum befüllen und der unterschied mit oder ohne ist schon krass.


    Ja, aber warum Geld dafür ausgeben? Wenn du deine alten Felle abnimmst, kannst du doch daraus die jeweils passenden Dämpfringe ausschneiden.
    Und Ambassador Felle mit aufgelegtem Dämpfring sind klanglich flexibler, als wenn du direkt gedämpfte Felle kaufen würdest (zumal die auch wesentlich teurer sind).

    Ich würde dir bei dem billigen Millenium auch zu doppellagigen Schlagfellen auf den Toms (Remo Emperor, Remo Pinstripe oder Evans G2) raten wollen, die gleichen die Fehler in der Gratung wenigstens ein wenig aus.
    Die Resos kannst du lassen, sofern sie nicht verdöllt sind.
    Für BD dann Remo PS3, die Snare bekommt ein Ambassador coated CS.
    Und im ganzen Satz sind die Felle oft billiger, als einzeln.

    Der wirklich Schaffende, den du da beschreibst (schon der Begriff ist eigentlich schon eine Frechheit) sieht heute noch viel weniger Geld als früher. Der sieht nämlich oft gar kein Geld mehr. Musiker, die z.B. früher gutes Geld als Sideman von gesignten Acts verdient haben, sind heute arbeitslos oder müssen lächerliche Honorare akzeptieren, weil die "bösen" gesignten Acts weniger Geld zur Finanzierung ihrer Tourneen haben, weil die Einkünfte aus CD Verkäufen fehlen usw.


    Hast du dich in deiner beschränkten Weltsicht schon mal gefragt, warum es nur noch 3 grosse Plattenfirmen gibt? In den letzten Jahren mal verfolgt, warum die anderen grossen und mittelgrossen Firmen verschwunden sind?
    Warum der Markt der Indielabels so eingebrochen, die Bedingungen für "kleine " Releases immer schlechter geworden sind?




    Sorry, aber das ist doch genau das, was ich sagte - der "noch unbekannte" Schaffende (was ist an dieser Bezeichnung eigentlich frech??) bekommt nicht viel von dem riesigen Kuchen "Musikvermarktung", das versickert in irgendwelche obskuren Kanäle!!!
    Aber Schuld daran sind sicherlich nicht die "Downloader" - die meisten hätten sich die CD eh aus Geldmangel nicht kaufen können (wenn man harzt (bzw. durch die arbeitsmarkttechnische Situation muß), sind auch 10€ für eine CD eine Menge Geld), sondern eher die Geldverteilungs-Strukturen innerhalb der großen Konzerne (eben auch bei der GEMA).
    Bei 18€ pro CD bin ich vom normalen Kaufhaus (Karstadt, Kaufhof - und nicht Mainstream-Ware!!) augegangen.
    Sicherlich gibt es im Online-Shop auch günstigere Angebote (hier allerdings mal ein Gegenbeispiel: http://www.amazon.de/s?ie=UTF8…pular&keywords=6-zylinder), aber die will ja auch keiner mehr haben, weil die eh monatelang im Radio rauf und runter geduddelt worden sind - nichts ist älter, als der "Hit" von gestern.
    Mal gespannt, was in, sagen wir mal ,20 Jahren noch als Evergreen zu hören ist - ich sehe da nicht all zuviel.


    Wir reden von einem geschlossenen System, das illegale Beschaffung von Apps unmöglich gemacht hat.
    Der Erfolg zeigt, das der Endverbraucher erst mal gar nicht total angenervt und abgeschreckt und angewidert ist. Er hat auch nicht den Eindruck, das er nicht das bekommen kann, was er haben will.
    Millionen verkaufte iDevices und ständig weiter wachsende Umsätze im AppStore belegen das.


    Ganz schlechtes Beispiel.
    Man könnte diese Entwicklung nämlich auch, in Einbeziehung der Realität, anders bewerten:
    Die IPods, Phones, Pads verkaufen sich gut, erstens weil sie ein Statussymbol sind (und alle, die sowas nötig haben, dieses Spielchen mitmachen) und zweitens, weil es durchaus möglich ist, auch dort umsonst an die Software/ITunes zu kommen (Jailbreak läßt grüßen).
    Und wie die ganzen Android-basierenden Geräte belegen, muß auch ein nicht so geschlossenes, eigenbrödlerisches System in Sachen Software/Musik nicht teurer sein - und alle machen augenscheinlich, trotz der unentwegten, notorischen Schwarzkopierer (bei den günstigen Software/Musik-Preisen echt nicht nötig) gute Gewinne - Kleinvieh macht eben auch Mist.

    Die einen
    sagen "Ich will das für lau", weil sie konsumieren wollen, ohne
    zu bezahlen, die anderen wollen eine Entlohnung für ihre Leistung
    und ein ganz anderer will nichts bezahlen und noch Werbeeinnahmen
    kassieren.


    Etwas Off-Topic, aber vllt doch was zum Nachdenken:


    Wenn man, wie die großen Konzerne (egal, ob Musik, Nahrungsmittel, Auto,etc), ganze Generationen per Werbung zum bedingungslosen Konsumieren erzieht, sollte man sich jetzt, in Zeiten, wo es sich eben mehr nicht jeder leisten kann (wg. Hartz, 400€ Jobs, etc.) , nicht wundern, wenn die große Masse auch weiterhin alles Beworbene besitzen will (um noch IN zu sein) und, mangels Cash, es eben zur Not auch für umsonst haben will.


    Wer den Wind säät.....!


    Natürlich soll die Leistung der Komponisten, Musiker, etc. entlohnt werden, aber wer bestimmt denn, was da angemessen ist?
    Eine normale CD kostet ca. 18€ - wieviel sieht der Urheber denn wirklich davon? Wo bleibt der Rest?
    Und YT zum Beispiel spielt doch nur das Spiel der freien Marktwirtschaft und Gewinnoptimierung, was einige politische Kreise immer so vehement fordern und unterstützen wollen - jetzt auf einmal soll das böse sein?
    Natürlich finde ich das auch alles nicht richtig so, aber so stellt sich nun mal unsere Gesellschaft derzeit dar - wer wirklich (oft auch körperlich und/oder unter Stress) arbeitet, kann kaum davon leben und andere jammern, das ihre, immer noch übertrieben guten Einnahmen (wie z.B. Musikindustrie, aber auch Textilgewerbe (nur der Vorstand, nicht der kleine Weber)) vermeintlich durch Scharzkopierer geschmälert werden - eine völlig verrückte Welt ist das imo.
    Der wirklich Schaffende (also der normale, kleine (noch nicht so bekannte) Musiker, Komponist, Autor - große Namen mal aussen vor gelassen) sieht doch in der Realität eh nur einen winzigen Bruchteil des Geldes, was dort erwirtschaftet wird - aber nicht wegen der bösen Raubkopierer, sondern imo wegen der seltsamen Machenschaften der Konzernvorstände.

    Ketzerische Frage: Was, bitte schön, macht diese oben verlinkten (Simpel)-Maschinen eigentlich so teuer?


    P.S.: Ich spiele seit, gefühlten, 1000 Jahren eine TAMA LeverGlide Hihat Maschine, die mal 170 DM gekostet hat und die immer noch so sahnig wie am ersten Tag läuft (und auch eine mehrstufige Stärkeneinstellung besitzt).
    Und eine, mittlerweile leider auch schon knapp 60€ "teure", XDrum Hihat-Maschine (Musik Kirstein, meine hat damals nur knapp 40€ gekostet), die eine ähnlich geniale, bestens funktionierende Umlenkeinrichtung (zur Kraftminimierung) und eine stufenlose Krafteinstellung hat, habe ich auch noch.
    Warum sollte man für weniger Funktion mehr Geld ausgeben?


    Bilder zur XDrum:
    Bilder zur TAMA (leider nur als Cobra zu kaufen und daher auch so teuer wie die anderen Maschinen:

    Da ich auch mal so ein Set besaß und es wirklich gut geklungen hat, würde ich sagen 500€ komplett geht dafür voll in Ordnung.
    Ein China braucht imo zwar kein Mensch (ok, ich duck mich ja schon...), aber wenns halt dabei ist, kann mans ja mal als "Übergangs"-Becken :D nutzen.


    Man weiß nie, welche Spaß- und Galgenvögel einem in Fachforen begegnen, da ist die Bandbreite von verkiffter, gehirnamputierter Dummschwätzer bis rattenscharfer Vollprofi in Gänze gegeben.


    Aber hier doch nicht ......! ;) :S

    .....
    die kosten aber über 100.
    http://www.musik-produktiv.de/magnum-handmade-mhh-1.html


    die sind glaub ich wie aja.
    aus b20 und laut (ich glaub hammu) nicht sehr schlecht


    Und hier noch etwas mehr Information zum Magnum Beckensatz: GÜNSTIGE BECKEN...GEHEIMTIPPS, Post 214


    Jürgen K:
    Es stimmt natürlich schon, das die Threaderstellung schon etwas länger her ist und der Starter sicherlich mittlerweile schon "Übergangs"-Becken hat (was immer das sein soll ?( ).
    Aber ich denke, das es noch genug Leute gibt, die aktuell dieses Thema interessiert - könnte man natürlich auch gleich in den Thread "Günstige Becken-Geheimtipps" schauen, aber wer macht das schon :D .

    Drummernick:
    Erstens haben wir für solche Angebote einen An/Verkaufs-Thread.
    Zweitens kann man solche Angebote auch über PN an den Threadstarter senden.
    Drittens, sorry, aber die von dir angebotenen Becken sind nicht wirklich sooo viel besser, als die oben verlinkten Teile des Threadstarters.

    Josh: Hey, haste keinen Friseur dem du das erzählen kannst oder was soll der Einwurf?! ?( :D


    TimKas: Du weißt aber schon, daß das Set neu auch "nur" 249€ kostet, oder? Und da hast du noch 2 Jahre Gewährleistung auf alle Teile.
    Handel den Verkäufer auf 70€ runter, dann haste wenigstens schon mal das Geld für 2 Felle raus.
    Zum Üben wirds reichen, da tuns aber auch die Werksfelle, wenn sie noch einigermaßen heil sind.

    @ Thomsen: Auf keinen Fall verkaufen (wenn finanziell irgendwie möglich), es sei denn, du willst wirklich nie wieder Schlagzeug spielen (was ich nicht glaube)!!


    Ich ärgere mich heute noch, dass ich meins (in Scandinavian Birch Optik!) damals verkauft habe, und das, obwohl ich heute auch kein schlechtes Drumset besitze.

    Wie bei allen ähnlichen Prozessen dieser Art kommt es imo lediglich auf den Richter an, den man gerade erwischt - Recht haben und Recht bekommen sind also sehr verschieden und reine, richterliche Auslegungssache - tolles Recht.
    Wer traut sich denn da noch zu klagen und u.U. auf den Prozesskosten sitzen zu bleiben?
    Also bleibt bei Ebay weiterhin Alles wie beim Alten.

    Anyway, nicht ganz so off-topic: Gerade wird vermutlich schon zum zweiten Mal vom selben Anbieter ein Zildjian Ride Becken mit augenscheinlich (off-center, Proportionen stimmen nicht, etc.) handgemaltem Schriftzug feilgeboten. Ich weiß nicht was das soll, mir wäre ein in Würde verblasster Schriftzug, oder ein ganz blankes Becken lieber, als wenn das so deutlich nachgemacht aussieht.


    Vor Allem ist der Hinweis auf den vorhandenen Prägestempel Blödsinn - es könnte nämlich ebensogut ein billiges Zildjian ZBT Becken sein, der Prägestempel ist bei allen Zildjians, meines Wissens, gleich - die Serie erscheint nur in dem aufgedruckten Label.

    Jetzt ist China schon das grosse Vorbild - ein Land mit massiven Menschenrechtsverletzungen, das mal kurz seine Bürger auff dem Platz des himmlischen Friedens mit Panzern niederwalzt, die jeden Tag Leute wegen geringster Vergehen hinrichten lässt (weil das billiger ist), die tausende Tagelöhner zu Hungerlöhnen arbeiten und verrecken lässt, weil das dem Fortschritt des Landes dient und ein Land, in dem absolut keine Meinungs- und Informationsfreiheit gilt.


    Tja, und genau darum, um eben sowas hier in Europa zu verhindern, gilt es, den Politikern genauestens auf die Finger bzw. auf die Verträge (und deren Inhalt) zu schauen, die da so ausgekungelt werden - das ist aber jetzt unabhängig von ACTA eigentlich immer nötig.
    Teilweise haben wir ja auch schon solche Zustände, nur auf etwas höherem Niveau und viel subtiler umgesetzt (1 Euro-Jobs, befristete Teilzeitverträge statt unbefristete Vollzeitarbeitsstellen, legale Sklavenhändler (sprich Arbeitsvermittlungsbüros), Datensammelwut mit Hinweis auf Terrorismus, etc.).


    Sorry für Off-Topic, ist vllt auch etwas übertrieben, aber war einfach spontan geantwortet.


    P.S. Danke, Korki - habs geändert.


    Fragwürdig ... Meiner Erinnerung nach waren das keine tollen Kessel.
    Es gab keine Gratung im eigentlichen Sinn, der Kesselrand war einfach halbrund gefräst.
    Richtig doll sah das Holz auch nicht aus.


    Aber genauso sah es bei meiner Lefima BD (wg. dieser Baugleichheit denke ich auch, dass es da früher Verbindungen von Lefima zu SONOR gegeben haben muß) ja auch aus (dünnes Schabbelholz + dicke Längs-Verstrebungen (heutzutage völlig undenkbar!)) - deshalb war ich ja, vorkonditioniert durch die ganzen Diskussionen um Gratung und Holzarten, so überrascht, was für ein brachialer Sound aus dieser kleinen BD herauskam.
    Guter Klang kann scheinbar auch ohne große Produktions-Techniken und Edelholz funktionieren.
    Und einfach, runde Gratungen waren früher bei vielen Firmen völlig normal - bis die Marketing-Experten uns die "Vorteile" der scharfen 30°/45° (mit oder ohne Gegenschnitt) schmackhaft machten.
    Für eine Livebetrieb war sie mir dann aber doch zu filgran, deshalb habe ich sie auch, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wieder verkauft.

    Geiles Teil!
    Ich hatte auch mal eine Bassdrum in dieser Bauweise (dünnstes Holz mit Verstrebungen (allerdings von Lefima)) - die hat, trotz ihrer kleinen Größe (20 x 14) einen wahnsinnig vollen Sound gehabt.
    Die rotgestreifte Snare ist imo eindeutig eine Lefima (solche Böckchen hatte nämlich auch meine Bassdrum).
    Und der andere "Pizzakoffer" ist ja mal echt süß, oder? :rolleyes:
    Sowas würde ich einfach mal vorsichtig reinigen und neu befellen (das ist vllt ein kleines Problem, da es früher noch keine Normierung der Fellgrößen gab) und mir dann als originelle Deko ins Wohnzimmer stellen.

    Wer bei Ebay ehrlich handelt, also auch mal ein Teil eben für nur 1€ abgibt, wenn eben keiner mehr bietet, und die Auktion fairerweise deshalb nicht abbricht - den interessiert das eh nicht.
    Und allen anderen "Handelsnasen" geschieht das imo ganz recht, es sollten viel mehr Leute darauf klagen - dann würde es bei Ebay auch wieder Schnäppchen geben.