Beiträge von Burning

    Stimmen ist kein Geheimnis. Es ist eine subjektive Sache, jeder empfindet "gute Stimmung" anders. Darum ist auch die Fellwahl bei jedem anders. Grobe Richtlinien gibts wohl, die wurden hier auch genannt.


    Bedenke auch immer, daß ein Drumset aus Entfernung komplett anders klingen kann als du es beim spielen hörst. Auch die Beschaffenheit des Raumes spielt eine große Rolle, je nach Position der Trommel im gleichen (!!!) Raum kann sie schon total andes klingen, obwohl an der Stimmung nix verändert wurde.


    Matzdrums hat mal ein Video zum Thema "Stimmen" gemacht, vielleicht hilft dir das ja weiter, wenn du nur eine "grobe Richtung" und keine "Professionelle Stimmung" haben willst.


    //Edit muss noch den Link zum Video einfügen: *klick*

    Schön, mal diese Vergleiche zu lesen. Ich hatte in Hamburg beim Treffen die Gelegenheit, eine von Gabriels Customsnares anzutesten und war soundmässig total begeistert. Optisch finde ich die Mango- und Koasnares, besonders mit derm PU-Überzug, wahnsinnig ansprechend, so etwas habe ich bei anderen Herstellern noch nicht gesehen. Soundmässig hat ein Schlag gereicht, um sagen zu können "ja, das ist eine Snare nach meinem Geschmack".


    Um eben auf Buddler einzugehen, ja, die Kessel sind sichtbar konvex, Gabriel hat den Grund dafür auch erklärt: so hat die Trommel in jeder Stimmung einen Bereich, in dem der Kessel mitschwingt und Ton produziert. Denn je nach Stimmung ist eine andere Wandstärke besser zum Schwingen zu bringen.
    Zusammen mit dem tiefen Grundton der Trommel ist es so auch möglich, aus einer 14x4,5er Trommel einen Sound rauszuholen wie aus einer 14x6,5er.

    Es gibt sowas:



    Aber frag mich bitte nicht, ob das eine Sonderanfertigung ist oder ein Serienteil. Auf jeden Fall ist es alt ;)


    Ich vermute mal, sich eine Remote-HH umzubauen ist hier die geschickteste Alternative.


    Member DannyCarey hat mal eine Remote-HH selbst gebaut, siehe hier, vielleicht gibt dir die Bauanleitung (leider keine Fotos mehr vorhanden) ja einen Anhaltspunkt, wie man soetwas anfangen könnte.


    Wobei, Herr Bozzio müsste bei seinen hundertfünfzigtausend Pedalen doch auch so was in der Art dabei haben, oder?



    //Edit: nach kurzem Googeln nach "Cable Bassdrum" konnte ich herausfinden, dass DW mal ein Pedal namens "Sidekick" gebaut hat, welches genau das ist, was du willst. Bezüglich eines Preises habe ich beim Überfliegen des Textes irgend was von "800$+" gesehen, weiß aber nicht, ob das aufs Pedal gemünzt war. Von der Verfügbarkeit mal ganz zu schweigen...

    Hallo BangBro...
    Willkommen im Forum, viel Spass hier. Bitte lies dir mal die First Steps durch und dich im Forum ein. Dein Thread ist leider in der Gallerie total verkehrt aufgehoben, wenn dann müsste es meiner Meinung nach unter "Zubehör und Kleinkram" laufen.


    Um deine Frage zu beantworten, kannst du einfach verschiedene Userprofile öffnen, da gibts die Möglichkeit, die gespielten Sticks zu hinterlegen, so daß du dir anschauen kannst, wer hier welche Sticks spielt.


    Aus diesem Grunde möchte ich behaupten, daß die Erstellung dieses Threads nicht Not getan hätte.

    Ich habe so ziemlich die gleichen Erfahrungen gemacht (allerdings über nen kürzeren Zeitraum). Ich denke, das frühere Gefühl "ich kann ganz ordentlich spielen" ist genau das von Matzdrums im "gut klingender Drummer-thread" zitierte


    Zitat

    das argument "das ist eben mein ding/stil" ist in 99,5 prozent der fälle eine rechtfertigung bzw. ein hochstilisieren der eigenen schwächen.


    Dies merkt man jedoch erst später, wenn man sich mehr mit der Technik beschäftigt.


    Es limitiert einen doch ganz arg, Sachen, die man im Kopf hat, nicht umsetzen zu können. Beim Lehrer bekommt man das Handwerkszeug beigebracht, und während man eben übt, mit dem Handwerkszeug umzugehen, ärgert man sich, das man jetzt das "wie" weiß, aber es noch nicht richtig anwenden kann. Soweit kennt das sicher jeder.


    Um hier aber auch mal einen positiven Aspekt einzufügen, berichte ich mal von meinem gestrigen Erlebnis:
    Ich bin im Moment fleißig dabei, Fingercontrol für Doublestrokes zu üben. Das ganze soll erst mal so angewendet werden, daß ich Paradiddles quasi mit je einem Schlag der Hand spielen kann. Fingercontrol auf der linken Seite ist (komischerweise) kaum das Problem, mit der rechten jedoch sehr schwierig. Nun übe ich schon seit einem Vierteljahr, die rechte nicht aus dem Handgelenk als Einzelschläge (was bis zu einem gewissen Grad durchaus funktioniert...), sondern aus den Fingern zu spielen. Ohne nennenswerten Fortschritt. Das ist sehr frustrierend, und man fängt an, nach abstrusen Gründen zu suchen.
    Gestern hat es bei mir "Klick" gemacht. Es war, wie als ob ein Schalter im Kopf umgelegt wurde. Gut, es hakelt natürlich noch, aber das PRINZIP ist mir innerhalb von ein paar Sekunden klar geworden. Ich kann jetzt auch mit der rechten Hand aus den Fingern spielen, ohne mich permanent darauf konzentrieren zu müssen, wie ich welchen Teil meiner Hand bewegen muss. Das Spiel wurde plötzlich locker und frei.


    DAS sind die Erfolgserlebnisse, die einen weiterbringen, und genau DAS sind die Lerneffekte, mit denen man auch das Spiel auf dem kompletten Set bereichern kann. Es ist, als würde sich eine neue Tür öffnen, man hat plötzlich 100e neue Möglichkeiten. Es war mir z.b. gestern beim normalen trommeln am Set möglich, mit der rechten Hand doubles auf der HiHat einzuwerfen, die einigermaßen in Time waren. Mit der linken klappte das schon lange, jedoch hat mich das wieder dahingehend limitiert, daß nicht "1 e" sondern nur die "+ e" "doublen" konnte, bedingt dadurch, daß ich die Linke zur HH ziehen musste.


    Gut, meine Erzählung fängt langsam an, sich im Kreis zu drehen, die Kernaussage sollte allerdings klar geworden sein, oder?


    Puh... nun hab ich nen halben Roman geschrieben, dabei wollte ich doch noch Pakete versandbereit machen :)

    Sirom wollte dir nicht helfen, sondern nur kommentieren.


    Zweilagige Felle als Schlagfell und einlagige als Resofell sollte deine Wahl sein.
    Emperor / G2 in Kombination mit Ambassador / G1 ist da Standard (bei Aquarian kenn ich mich nicht mit den Namen aus, daher lasse ich die lieber weg, bevor ich noch was falsches schreibe ;) ). Ein wenig "gedämpfter" gehts z.b. mit den EC2s von Evans zu, da soll, im Gegensatz zu Pinstripes, immer noch ein wenig Leben im Sound sein.

    Lernen ist Arbeit, Fleiß und Anstrengung, da kann man nix machen. Gut, es gibt auch noch den "Talent-Faktor", aber selbst talentierten Kids muss erst gezeigt werden, wie die richtige Technik funktioniert. Das ist ein langwieriger Prozess.
    Damit das Üben nicht zu langweilig wird, belohn dich doch einfach mal, sag dir, heute spiel ich 20min einfach mal so drauf los. Du wirst sehen, auch dabei lernst du was. Oder du kannst plötzlich vor kurzer Zeit gelerntes anwenden. Das sind dann die kleinen Erfolgsmomente, die einem zeigen, daß man auf dem richtigen weg ist.


    Ich spiele z.b. in der Band Rockmusik, privat am Set spiel ich auch gern mal was funkiges oder hiphoppiges. Wobei ich sagen muss, es gibt nichts besseres als mit Musik zu spielen. Sei es als Playalong oder, noch besser, mit ner Band. Ich freue mich z.b. wie doof auf den wöchentlichen Probetermin. Das ist für mich eine Art Motivation.


    Zu deinem Lehrer (den ich sicher nicht kritisieren will!!): lass dir gesagt sein, daß "gut spielen können" und "gut miteinander auskommen" keine ausreichende Charakterisierung eines guten Lehrer ist. Dazu gehört ganz sicher und hauptsächlich nämlich auch noch die von Xian01 genannten Punkte. Indiviualität beim Lehren ist gefragt.
    Du schriebst, dir machen manche zu lernenden Sachen keinen Spass - red mit deinem Lehrer drüber. Vielleicht hat er noch andere Übungen in Petto, die zum Thema passen und dir mehr liegen.
    Aber am wichtisten: dranbleiben!

    Zitat

    Original von Xian01
    Damit das hier nun alle einordnen können: Ich bin Evans-Endorser, nur um hier mit offenen Karten zu spielen.


    ... und daß du als solcher nicht einfach das Produkt in den Himmel lobst, sondern dich auch mit der Produktion auseinandersetzt UND gleichzeitig auf viele Vergleichsmöglichkeiten, sprich Erfahrungsschatz, zurückgreifen kannst, macht die Aussage kredibil.
    Aber sag nicht, daß der marktwirtschaftliche Aspekt zu vernachlässigen ist. Firmen gibt es nicht, um Kunden glücklich, sondern um Umsatz zu machen ;)

    Angebot und Nachfrage, simple Marktwirtschaft. Immer mehr Leute sind bereit, den Preis für die Felle auszugeben, warum sollte Evans dann die Preise senken? Um weniger zu verdienen?? Wer würde sowas freiwillig machen?
    Da die Händler auch noch leben wollen (und müssen), schlagen auch die eine gewisse Marge auf. Das ist bei anderen Fellmarken jedoch nicht anders.
    Durch den Druck, den Evans durch die Marktpräsenz ausübt, müssen die anderen sich was einfallen lassen, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Werbung ist die eine Sache, über den Preis lässt sich sowas meistens jedoch noch besser steuern (= Produkte günstiger anbieten als die Konkurrenz).
    Ich z.b. bin mit Remo soundtechnisch wesentlich zufriedener als mit Evans, da ist der günstigere Preis ein Bonus für mich. Leider musste ich aber gerade heute feststellen, daß mein lokaler Händler kaum noch Remofelle da hat, weil alle Evans wollen... aber: auch das ist Marktwirtschaft...

    Zitat

    Original von tschino
    Burning
    Ich könnte jetzt ein Gegenargument zu dem bringen (nur scherzhalber): in früheren Zeiten war es wohl gang und gebe das Hängetom an die Bassdrum zu montieren, recht viel andere Alternativen gab es nicht. So etwas wie Toms an Ständer montieren hat sich (so und jetzt straft mich wieder Lügen :D) doch erst richtig in den 80-90ern entwickelt wo es viele Jahrzehnte vorher schon Usus war Toms auf die große Trommel zu montieren.


    Ich glaube, du hast mich falsch verstanden: ich wollte aussagen, daß die "Basis", egal ob die Toms an der "Basis" angebracht oder an Ständern, nicht die Bassdrum, sondern die Snare ist. Und das nix mit dem Setup der Drums, sondern mit der Eigenschaft der Trommeln zu tun hat ;)
    Gut, ich habe mich sicher auch nicht sonderlich gut ausgedrückt, aber es ging mir nicht ums "was ist an wem befestigt"...


    Zitat

    Original von Tornadofreak
    Ich würd sagen weil es die Bas(is) e aller Trommeln ist....?!?!


    Liest du auch den Thread oder postest du nur hintenran??

    Ich möchte noch ein Argument aufzeigen, daß eventuell dazu beiträgt, auch vom Begriff "Basistrommel" wegzukommen. Die Bassdrum ist nicht die Basis der Trommeln, außer vielleicht im Sinne von "drauf aufgebaut" (aber selbst das ist zu vernachlässigen, würde man meinen... -> wie würde sie heißen, wenn die Toms an Sändern montiert sind? :P )


    Wenn eine Trommel das Recht hat, als Basis der Trommeln tituliert zu werden, dann höchstens die Snaredrum!

    Wie rum ein China aufgehängt wird, ist prinzipiell egal, es kommt auf den Klang an. So, wie auf der Paint-Zeichnung (ich nenne dies Upside-Down, weil wegen es ist eben halt die nicht-so-gängige Variante..) ist der Klang meistens weicher. Vorallem bei günstigen Chinas (wie dem PST3) lässt sich der Käng-Faktor hier beträchtlich reduzieren und der Klang verbessern.


    Steht aber auch alles in den verlinkten Threads ;)


    Zitat

    [Original von Drumstudio1]
    Wer so ein China aufhängt und nicht gerade "Mädchenpensionat-soft" mit dünnen Eßstäbchen dieses antippt, sondern womöglich mit "rocktypischer"-Stärke kraftvolle Akzente setzt - läuft hohe Gefahr das China zu zerstören.


    Wenn ich mich recht an deinen Galerieeintrag erinnere, spielst du deine Splashes upside-down. Und der Musik nach zu Urteilen, die du spielst, bist du wohl auch eher nicht der "Mädchenpensionat-Soft"-Typ. Ich weiß aber auch, das du es aus gründen der Optik machst (aus dem Galeriethread...), und sicher sehr wohl die Risiken einzuschätzen vermagst, ich konnte nur gerade von dir den Hinweis nicht unkommentiert lassen, verzeih ;)

    Zu viel Glitzer, zu ungleichmäßig... außerdem wirkt das, als wäre die Oberfläche etwas uneben. Hab ichs überlesen oder gibts keine Klarlackschicht? Die hätte ich nämlich noch drübergemacht, Sparkle muss auch shiny sein ;)
    Mir hat sie vorher ehrlich gesagt besser gefallen, aber, so soll es ja auch sein, Geschmäcker sind verschieden.
    Meinen Respekt bezüglich des Mutes der Veränderung hast du aber auf jeden Fall ;)