Beiträge von Lite-MB

    Kleine Anekdote aus den mittigen 80igern...


    Charly Antolini hatte abends in Karlsruhe ein Konzert und war tagsüber schon in der Stadt.

    Rein zufällig kam ich gerade in den Rockshop, als er mit Rudi Metzler ein neues elektronisches Metronom (ich glaube was von Korg?) getestet hat, das eine Tap-Funktion hatte um Geschwindigkeiten zu messen.

    da gings allerdings um Gleichmäßigkeit/Timing, nicht um Höchstgeschwindigkeit.


    Charly war furchtbar stinkig, weil Rudi das besser konnte als er und Rudi ist bekanntermaßen nicht unbedingt ein Timing-Wunderkind.


    Sogar abends beim Konzert hat er das in 2-3 launigen Ansagen nochmals wiedergekäut - das hat tief gesessen...

    Im Microtiming drücken sich Individualität und „Feeling“ aus. Das ist besonders zu fördern und nicht abzutrainieren durch ein Metronom in den sogenannten Subdivisionen. Aber sicher hängt meine Einstellung auch damit zusammen, dass ich Blues und frühen Jazz mag.

    ich bin schon der Meinung, daß man es "richtig" lernen sollte, die Abweichungen kann man erst bewußt einsetzen, wenn man weiß was man macht.

    Ich weiß, die Überflieger brauchen das nicht.



    Zum Thema Metronom..., nehmt euch z.B. irgendwas von Wilcoxon, etc. und laßt den Klick einen Schlag pro Takt bringen und legt den z.B. auf 3+

    Da tauchen plötzlich ganz neue Herausforderungen auf, die tägliche Routine wird nicht zur Langeweile.


    Gibt viele, die mögen das Metronom nicht, ich habe das immer als lieben Kollegen verstanden - wir haben viele Stunden zusammen erfolgreich musiziert.

    ich habe 50 Jahre grundsätzlich nur mit Klick geübt ->Stickings auf dem Gummipad, täglich!


    Bei Proben, auf der Bühne, im Studio: NIE!



    Im Studio haben wir immer komplett als Band gespielt (Jazz), oder ich hab irgendwo Spuren dazugespielt (meist Percussions), dann hatte ich sowieso die vorherigen Aufnahmen auf dem Kopfhörer.

    aus langjähriger Erfahrung laß Dir gesagt sein, schau Dir alle angebotenen Notierungen an, versuche mit diesen jeweiligen zu arbeiten - in der Praxis ist alles noch sehr vielfältiger.


    Je früher man sich dran gewöhnt, daß jeder eine eigene Notierung wählt, desto früher kann man allgemein damit arbeiten.


    Ich hab sogar schon gesehen, daß Arbeiten von einem Arrangeur vom gleichen Stück in verschiedenen Ausführungen existieren.

    Nur nicht eingleisig fahren oder gar seinen eigenen Standard basteln, das verstellt einem die Zukunft.

    was habt Ihr denn für Frauen??


    Die Trommeln meiner Frau stehen überall im ganzen Haus rum!

    Als sie den Schuldienst (aus Krankheitsgründen) beenden mußte, war das ganz schlimm, da kam alles auf einen Schlag nach hause.

    Unser Gästezimmer war voll bis unter die Decke, gerade mal noch ein schmaler Gang zum Laufen, das gleiche mit einem Vorratsraum und dem Wirtschaftsraum.


    Vieles hat sie inzwischen verkauft, aber 20 Djemben stehen immer noch im Schlafzimmer, zwei Buks und eine Taiko im Wohnzimmer, im Gästezimmer steht immer noch die gr. Tischtrommel und einige Rahmentrommeln, von 7 Congas sind immer noch 2 übrig.


    Mein Zeug steht da übersichtlich und konzentriert in meinem Musikzimmer... - aber da ich aus Altersgründen eher ans abgeben denke, kommt da wohl nichts wesentliches mehr dazu.

    die Acrl-Kessel gab es auch schon früher, hab hier einen Flyer von 1975 in der Hand, da waren das noch "Champions".

    In vier Farben: glasklar, smoky, blau + rot


    ...leider nix von Octobans dabei


    ...Wie sieht das mit der Statik aus?...


    normale Wohnräume haben eine Verkehrslast von min. 150kg/qm, meist sogar 200kg/qm


    Die Regale für CDs+LPs sind ca 12m lang (ist ja kein kl. Schlagzeug um das sie auf drei Seiten stehen).


    Eine CD wiegt max. 100g, meist weniger, eine LP wiegt max. 200g, auch da meist weniger.


    6000CDs wiegen demnach max. 600kg, 2000LPs max. 400kg - macht zusammen max. 1000kg.
    Verteilt auf 12m - wo ist da jetzt ein Problem?


    Da der Raum ganz früher mal Teil der Scheune war und zur Lagerung genutzt wurde, ist die Verkehrslast eventuell noch höher. Im unausgebauten Raum nebenan fahre ich problemlos mit dem Hubwagen Paletten umher...


    Noch Fragen?

    ...Bitte ein Handybild...


    mein Handy kann genau das, wofür ich das brauche: Telefonieren - und sonst nix!



    ...hab die Story sicherlich schon mal irgendwo geschrieben...
    Bin vor Jahren in den Mediamarkt und hab dem Verkaufsbuben meine SIM-Card gezeigt und ihm gesagt, ich hätte gerne ein Handy, in das die Karte reinpaßt, darf gerne robust sein.
    Der junge Mann nimmt ein Vorführmodell vom Regal, haut das 2x auf den Tresen und meint, das könne er mir empfehlen.
    Ich klappe das Teil auf und bin erfreut, schöne große Tasten, gut lesbares Display , in netten Farben.


    Meint doch das Bubi zu mir: Die Senioren-Handys sehen alle so aus!

    ich bin zu blöd, bzw. technisch nicht genug ausgerüstet, hier Bilder einzustellen...



    Mein stationäres Drumset ist dreiseitig/U-förmig von CDs + LPs in speziellen Regalen umgeben - 6000CDs+2000LPs sollte man sich doch vorstellen können?!


    Auf der Vierten Seite/Frontseite steht das Perc.-Set, das grenzt auf der anderen Seite wiederum ans Stagepiano.
    Auf der Rückseite vom Perc.-Set sind auch noch CDs, die Vorderseite zeigt in den offenen Raum = Platz für andere Musiker.


    Der Raum hat 65qm und ist Teil der Wohnung im Obergeschoss - ganz normales Musikzimmer halt...

    nicht ganz das gleiche...


    ...ich habe ein 2002er (Black Label) Medium in 18", das habe ich min. 35 Jahre permanent in allen Setups gespielt - das hat sich ständig verändert.
    Nicht von heute auf morgen, aber schon deutlich - gab immer wieder Phasen, hab ich ich das Teil gehaßt, hatte aber keinen Ersatz dafür.
    Habs also weiterhin gespielt und wude immer wieder mit Glücksmomenten belohnt, wenn es wieder genial klang.


    Ist dann aber doch irgendwann durch ein Bosphorus verdrängt worden.


    Werde das 2002er aber nie verkaufen, für bestimmte Sachen isses einfach unvergleichlich.

    keine zufällige Entwicklung... - nur ein weiterer Beweis, was China von Rest der Welt hält.


    Diese Stoffe sind durchweg dazu geeignet, alles noch ein Spur billiger zu bauen, noch mehr Profit rauszuziehen - wen kümmert da die Gesundheit vom dekadenten Westen? oder von den eigenen Untermenschen in den chinesischen Fabriken?

    Wie lest Ihr Viertelnoten mit zwei Schrägstrichen (d.h. als Sechzehntel zu interpretieren) mit einem Akzent drüber? Ist das eindeutig, was da gemeint ist?
    M.


    in welchem Zusammenhang steht das? und in welchem Tempo?


    Wenn sich aus dem Zusammenhang nix zwangsläufiges ergibt und das Tempo nicht unterdurchschnittlich ist, würde ich auch einen Wirbel ansetzen mit einer Betonung auf die 1.


    Wenn das Tempo die Sechzehntel zuläßt, dann natürlich einzeln spielen, aber auch nur die 1 betonen.
    ...was machen Betonungen auf alle Schläge Sinn?

    ich habe Ende 1981 ein 20iger Flatride aus dem Musterkoffer des neuen Sabian-Generalvertreters gekauft, besser abgeschwatzt.


    Das klingt weder wie die A's, noch wie die K's, harmoniert aber toll mit beiden, aber auch mit den Paiste, späteren Sabians und Bosphorusen.
    Einerseits ein total eigenständiges Becken, auf der anderen Seite völlig variabel und integrativ.
    Ist bei mir gesetzt, wenn ich mit Sängerinnen arbeite.

    Hab irgendwo ein 16" Standtom aus der Swinger/Champion Serie gesehen, da war eine Fusspumpe mit einem Schlauch am Tom montiert. Durch unterschiedlichen Luftdruck lässt sich die Tonhöhe und die Klangfarbe verändern.
    Gruß Delbert


    genau das!


    Sieht aus wie ein Teil zum Aufblasen von Luftmatrazen, damit läßt sich der Ton sogar modulieren, also während dem Spielen den Druck verändern.
    Nachteil, man hat zu diesem Zeitpunkt "einen Fuß weniger", in der Regel den der Bassdrum.


    Also eher eine Spielerei auf dem Tom als das Einbauen in ein komplexes Solo mit Grooves.


    Hat sich nicht durchgesetzt, eventuell war SONOR damit zu früh am Markt, aber wahrscheinlich war zu wenig Bedarf insgesamt?!