Zitat
...am einfachsten, indem man erstmal eins weglaesst
weise worte.
Simon2
es dauert ne zeit lang, je nach dem wie intensiv du dich mit becken beschäftigst, bis du sagen kanst: "das ding taugt nix und das teil ist geil".
bei mir hats gut 10 jahre gedauert bis ich meine einst so geliebten 2002er scheisse fand, obwohl es ja ganz prima becken sind.
wenn du eine sorte becken über zig jahre spielst kennst du die dinger ganz genau. gehst du als anfänger in ein wohlsortiertes beckenfachgeschäft kommst du völlig verwirrt wieder raus. der übliche spruch: "selbst antesten!" ist nicht der stein der weisen, jedenfalls nicht für anfänger.
du musst also erfahrungen sammeln und nicht unbedingt nen haufen kohle investieren in becken, die du nacher nicht mehr los wirst. daher spricht der beathacker weise: kauf wenig, dafür aber gutes zeugs.
die gestanzten becken sind klanglich kontinuierlicher, dafür aber auch langweiliger als ihre gegossenen kollegen. ich rate anfängern aber zu gestanzten becken, spich paiste oder meinl. die haben im klang einfach nicht so grosse abweichungen wie die gegossenen. zildjian becken können grossartig aber auch wirklich grauenhaft klingen - bei gleichem preis. es dauert aber seine zeit bis man das beurteilen kann.
bleibt die frage offen was ein gutes becken ausmacht.
ein gutes crashbecken z.b. hat einen grossen dynamikumpfang. das heisst, es klingt grossartig, geradezu wie für diese dynamikstufe geschaffen, egal ob du es sanft mit der stockspitze, leicht mit dem schaft am rand, mittelstark oder volle kanne anschlägst. hat ein becken diese eigenschaften ist es für mich ein gutes instrument. natürlich gibt es das ding nicht, aber jeder ist auf der suche danach! 
für nen metaller gelten wieder ganz andere kriterien...
z.b. haltbarkeit 
genug lamentiert jetzt.