Beiträge von Karotte

    Deswegen macht es bei großen Händen (insbesondere bei grossen Handrücken) definitiv Sinn, auch entsprechend dicke Sticks zu nutzen, weil ich viel weniger die Hand schließen muss um den Stick zu kontrollieren und daher alles freier und beweglicher bleibt.

    Das hat mir zu denken gegeben und ich habe mir 2b-Sticks aus Ahorn besorgt, da ich große Hände habe.

    Klappt supi und vielen Dank für den Denkanstoß. :love:

    Karotte was hast du da für Dämpfer/Effekte auf deinen Snares liegen? Eigenbau?

    Der Ring nicht, der kleinere Dämpfer ja. Das ist Spaltleder, auf das ich Muttern und Stahlkugeln geklebt habe. Befestigt wird das ganze per Neodym-Magnet am Spannreifen.

    So kann ich die Dämpfer (es gibt mehrere in verschiedenen Größen) in sekundenschnelle wechseln.

    Ich schrieb lediglich von großen Veränderungen, die kommen werden.

    Gilt m.E. nur für Konserven-Musik. Wer oder was sollte uns daran hindern, weiter mit Freunden Live-Musik zu machen?

    Es wird auch in Zukunft Kinder und Jugendliche (und Erwachsene) geben, die Instrumente erlernen und Spaß daran haben.

    Keine KI kann ein live-Event ersetzen und selbst mittelmäßige oder schlechte Bands finden noch Zuschauer...vor allem draußen bei schönem Wetter mit Bierausschank. :D


    Mir persönlich geht die KI am Arsch vorbei und ich freue mich auf die nächste Bandprobe.

    Ich habe ein bisschen mit Suno am Rechner rumgespielt und festgestellt, daß ganz oldschool Schlagzeug spielen viel mehr Spaß macht.


    Ok, ich gehöre auch zu den grundlos optimistischen Menschen, die mit ihren Prognosen oft falsch liegen.

    In diesem Sinne: dont try this at home. :)

    Der Setaufbau weicht schon von Anika's üblichen Aufbauten ab. Warum? Müsste man sie mal fragen. Kommt bestimmt noch in irgendeiner Form zur Sprache.

    In der aktuellen Eclipsed gibt's ein Interview mit u.a. Anika Nilles und der Aufbau des Sets ist tatsächlich der Aufgabe geschuldet.

    Sie spielt die Stücke zwar nicht 1:1, aber es gibt gewisse Signature Parts, die sie genau so spielt wie Neil Peart, weil diese für die Fans hohen Wiedererkennungswert haben und auch so von Neil Peart komponiert wurden.

    An diesen Signature Parts orientiert sich auch der Aufbau des Sets.

    Gibt's für das Gretsch denn aktuell keine Verwendung?

    Knapp 5 Jahre später: ja, gibt es (wieder). 8) Ich bin mittlerweile Fast-Rentner und spiele in 3 Bands mit 3 Drumsets, die auf 3 Proberäume verteilt sind.

    Das Gretsch ist wöchentlich im Einsatz und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Bandmates,

    da es recht viele Obertöne produziert und sich im Bandkontext mit Rockmusik gut durchsetzt.

    Die Bassdrum klingt auch supi und die Lösung war, einfach das passende Evans Reso-Fell (emad resonant) aufzuziehen.

    Die Kombi mit einlagigem emad Schlagfell und dem Reso klingt auf dieser BD vollfett und ich bin total zufrieden damit.

    Die Snare ist Eigenbau auf Basis eines 14" x 6" Keller Kessels.

    Der Fell-Dämpfer ist ebenfalls selbst gebastelt aus einem Lederlappen, der mit kleinen Neodym Magneten am Spannreifen "klebt".

    Becken sind 14" Istanbul Traditional HiHats, 2 x Bosphorus 18" Crashes und als Ride ein Paiste 22" Sig. Dark Energy II.


    Ich habe alle Sets auf die gleiche Konfig umgestellt, um mir unnötige Schlepperei bei Transporten zu ersparen. ^^

    Hi, nur als alternativ-Tip, falls sich hier sonst nichts tut:

    In die Pearl Bassdrum-Rosette passten bei mir auch einwandfrei Yamaha YESS Tomhalter.

    Die sind recht günstig und gut verfügbar in 4 verschiedenen Modellen, genau so wie passende Aufnahmen für die Toms.

    Drum Bee Ich denke, Karotte hat gerade ein neues Genre definiert: den Post-Groove ;)

    ^^ Ist vielleicht nicht so schlimm, wie Drum Bee sich das vorstellt.

    Beispiel: die Sängerin macht am Ende der Strophe ein Ritardando und die Band wird passend langsamer, dann kurze Pause für die Band und Wiedereinsatz zusammen bei einem bestimmten Stichwort der Sängerin.

    Die Zeiten für die jeweiligen Abläufe können dabei etwas variieren.

    Oder anderes Beispiel: Wir spielen aktuell "Music" von John Miles...versuch das mal mit Click.^^

    Click benutzen!

    Never. Nimmt mir zu viel Spaß im Bandkontext. Ich bin sowieso schon angehalten, leise zu spielen und verwende deshalb auch gerne 7a Hickory.

    Allerdings wechsle ich die Stöcke je nach Spiel-Situation. Für bestimmte Nummern, wo es besonders leise sein soll nehme ich noch dünnere

    Stöcke und da, wo es etwas lauter wird als üblich verwende ich entweder 7aXL, die etwas länger sind oder ganz normale 5a.

    Click geht schon deshalb nicht, weil ich Ansagen der Band umsetzen soll, schneller oder langsamer zu werden. Und dann gibt es bei textlastiger

    Musik auch noch Stücke, wo alle komplett aus dem Time gehen und später wieder zusammenfinden.

    So ganz den

    Zusammenhang zu Aristocrats, so wie Du ihn

    offensichtlich siehst, kann ich da nicht herstellen.

    Mir ging es tatsächlich nur um den Aspekt "zusammengebastelte oder verkopfte" Musik. Gibts heutzutage ja reichlich und von diversen

    Leuten, aber Zappa war der erste, der Rockmusik auf diese Art und weise verkrasste.

    Ich hab gute Erfahrungen mit Hut. Eintritt offiziell frei und 70 Leute gaben ca. 400.- , andere Konzerte ähnlich.

    Älteres Publikum, Rockband ebenfalls schon was älter, gute Stimmung beim Gig.

    Wir machen das als Hobby, von daher spielt Geld keine große Rolle für uns. Evtl. Einnahmen kommen in eine Bandkasse, aus

    der dann z.B. Aufnahmen in einem professionellen Studio finanziert werden.

    dieses "Zusammen-nageln" in dieser Krassheit

    Zu wenig Zappa gehört in deinem Leben? "And now something completely different!" :S

    Ich hab Minnemann auf der Zappanale gesehen mit Bogus Pomp und das war sehr beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit der das krasse

    Zappa-Programm (u.a. Black Page, Echidnas Arf of you) runterspielte.

    Gott sei dank kann ich mir heutzutage sowas geben, ohne darüber gefrustet zu sein, daß ich nur 5% von dem Zeug kann.

    "Das ist für mich zu viel Zirkus Roncalli und zu wenig Musik."

    Ich finde es supi daß es so Typen gibt, die sich in anderen Sphären befinden. Panzerballett mit Sekrastian Lanser fand ich auch toll, alles live

    und echt und ohne Fangnetze für die Akrobaten. 8)

    Aber der Rest?

    Ich habe ganz gute Erfahrungen mit den Exoten. Ab und zu gehe ich mal ein Risiko ein und bestelle Becken direkt in der Türkei

    via ebay (z.B. SoundsAnatolian oder Constantinopol). Vor der Bestellung braucht es ein wenig "türkisch Basar" mit Preisvorschlägen,

    aber damit erreiche ich Preisreduzierungen von bis zu 30% auf der sofort-kaufen-Preis. Das muß auch, denn bei der Einfuhr kommt

    ja noch Zoll + Märchensteuer oben drauf.

    Aktuell warte ich auf 13" Firebird HiHats von AllaTurca (ehem. Pergamon, die gibts nicht mehr und die haben sich aufgesplittet in

    AllaTurca und Ephesus).


    Bisher gekauft und für gut befunden:

    Pergamon Ararat 16" Crash > sehr dünnes Becken, voller Crash-Ton, der schnell abklingt

    Ephesus Ex-Sence 18" Crash paperthin, voller, satter Ton, ganz leicht trashy

    Constantinopol Earth Hihat 16" paperthin, wovon ich das obere als Crash nutze

    Constantinopol Venus Crash extra thin 15"

    Constantinopol Venus Crash extra thin 17", beide mit schönem, etwas exotischem Crash

    und mittel-langem Sustain


    Griffe ins Klo:

    Masterwork 18" Dead Sea Crash paperthin

    Bosphorus 15" New Orleans Crash

    Bosphorus 18" thin Crash


    ...die habe ich alle drei wieder verkauft bzw. verschenkt.


    Meine restlichen Becken habe ich alle vor dem Kauf angetestet...egal ob neu oder gebraucht. Besonders die selbst importierten

    Bosphorus Becken waren eine Enttäuschung, denn von denen habe ich bereits einige Crashes und 2 Rides, die alle hervorragend

    klingen und die zu meinem standard Setup gehören. Grundsätzlich sind das alles Becken, die am besten klingen, wenn man sie leise

    bis mittellaut spielt.


    So weit meine Erfahrungen dazu.

    Dann würde ich auf eher dickere Bleche setzen, tendenziell sogar eher kleiner, wegen der schneidigeren Obertöne, und dann eben mehr halboffen spielen mit einer guten Anschlagtechnik (klingen lassen) spielen.

    Zustimmung. Meine durchsetzungsfähigsten HiHats sind 13"er Vibe, die etwas dicker sind als das typische medium-Hihat. Hell, Crisp und wenn

    mal etwas zu feste getreten, dann erzeugen sie trotzdem noch ordentlich Ton.

    Findet Ihr die Dimensionen von 16" Hi Hats auch was zu überdimensioniert?

    Jep. Ich hab mir mal 16" paperthin HiHats von Constantinopol zugelegt, die es auf ebay gab. Vom Klang her sehr dunkel, und das Gewicht war

    sehr ähnlich den Istanbul Mehmets in 14" medium. Insgesamt hat mich der Sound nicht so überzeugt, daß ich die HiHats dauerhaft

    eingesetzt hätte.

    Ich benutze aber das dünne obere Becken als Crash, wo es sehr fein und voll klingt.

    Ansonsten: Ich sammle Becken und habe eine entsprechend große Auswahl für jedes Setup (außer Metal und anderer lautstarker Musik).

    Da gehört ne 16er einfach dazu. Aktuell spiele ich in einem rockigen Umfeld eine 13er Vibe in medium, die recht dick und schwer für "medium"

    ist. In zwei anderen Bands dann noch Istanbul Mehmet trd. und Sabian AA Flat Hats in 14".

    Paiste und Zildjian habe ich generell nur wenig und wenn, dann gebraucht erstanden. Ich habe auch B20 und B25 Becken aus chinesischer

    Herstellung, die ziemlich "dreckig" klingen, so ne Art Mischung aus Crash und China. Leider musste ich feststellen, daß die auch nur

    gestanzt und nicht gegossen sind.

    Jetzt mal ganz ernsthaft, ich finde es überhaupt nicht abwegig, ein oder mehrere Sets verpackt im Keller zu lagern, selbst wenn man keinen Platz zum Aufbauen hat. Erstens weiß man nie, wann einem die Zweitband über den Weg läuft, zweitens musiziert man ja (hoffentlich) länger als nur ein paar Jahre, und wenn sich in dieser Zeit das musikalische Spektrum erweitert, ist ein zweites, komplett anders gestimmt Set plötzlich ne echte Option.

    Sehe ich auch so, sonst hätte ich die Instrumente schon längst nicht mehr. Ich würde mich nur davon trennen, wenn ich in Geldnot wäre.

    Mein Instrumente lagern allerdings nicht im Keller, sondern bei 2 Kumpels, die mehr Platz haben als ich.

    MalletKAT

    Was es nicht alles gibt, hatte ich noch nie von gehört 8) !

    Das Dingen ist zugegeben sehr exotisch, aber ich hab sogar die 4-Oktaven Version, ähnlich diesem hier:


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    Neben den sehr guten Vibraphon-Sounds hat das Instrument noch ca. 120 weitere Sounds aus der Kurzweil-Library, ähnlich einem

    Home Keyboard. Gibt mehrere Versionen davon in 2, 3 und 4 Oktaven. Ich hab das auf der Zappanale gesehen mit Ed Mann, der das

    spielte und dann bei ebay einen Suchauftrag eingestellt. Ca. ein mal pro Jahr wird sowas angeboten und meins ist von 2009 und noch

    gut erhalten.


    Leider braucht es auch Platz, den ich aktuell nicht habe. :|

    Vielleicht liegt es an der Spannung des Schlagfells der BD? Auch eine BD kann sehr gut klingen, wenn das Schlagfell hörbar mitschwingen kann. Ich habe eine 24er Renown (Gretsch Imitat) BD und bin sehr zufrieden mit dem Sound für "meine" Musikrichtung.

    Dank dir für den Tip. Ich finde das Renown generell richtig gut und klanglich etwas besser als das New Classic. Deswegen benutze ich seit 3 Jahren

    eine Renown-Snare in 6,5 x 14, auch zu dem Yamaha Kit.