Beiträge von Karotte

    Fast alles von den Aristocrats:

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    Minnemann habe ich auf der Zappanale gesehen und das war schon beeindruckend.

    Wenn es ein S-Class Pro wäre

    Ah, ok...danke für die Info. Der Unterschied war mir nicht bewusst. Ich dachte immer, daß alles aus Bad Berleburg gut und teuer ist.

    Ich bin allerdings kein spezieller Sonor Fan und weiß nicht mehr, ob mein Set vor 25 Jahren ein Pro war oder nicht.

    Ich weiß nur noch, daß es sehr gut klang und sich super abmiken ließ.

    Verkauft habe ich es nach 3 Jahren wegen zu kleiner Kessel und geringer Lautstärke für die damalige Rockband.

    Und egal, was draufsteht.

    +1. Ne 16er papertin HiHat z.B. gibt ein prima Crash ab.

    Ansonsten ist bei mir alles durcheinander...die üblichen Verdächtigen wie Paiste oder Zildjian, aber mehr Istanbul, Bosphorus und andere türkische B20-Bleche.

    Insgesamt werden es wohl mehr als 40 sein, verteilt auf 3 Proberäume und das Garagen-Lager.

    Ich habe auch ein sechseckiges Tosco, oder ein 22er Crash paperthin von Masterwork.

    Aktuell spiele ich am liebsten 13er HiHats, die einen hellen Klang haben, in Kombi mit großen, trockenen Rides und dünnen 16er und 18er Crashes.

    Für Becken gilt: besser haben als brauchen, um für verschiedene Anlässe etwas Auswahl zu haben.

    "Music" von John Miles:

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    Wir spielen das neuerdings mit der Band und ich musste dafür zuhause vorüben, wegen dem schrägen 7/8 zu Beginn der Nummer. Und die Pausen im Mittelteil haben es auch in sich.^^

    Es hat fast 3 Monate gedauert, bis wir alle den Song sauber am Stück durchziehen konnten.

    Für einen Popsong ne Wahnsinns-Komposition und heute wäre sowas undenkbar für Charts. :D

    Deswegen macht es bei großen Händen (insbesondere bei grossen Handrücken) definitiv Sinn, auch entsprechend dicke Sticks zu nutzen, weil ich viel weniger die Hand schließen muss um den Stick zu kontrollieren und daher alles freier und beweglicher bleibt.

    Das hat mir zu denken gegeben und ich habe mir 2b-Sticks aus Ahorn besorgt, da ich große Hände habe.

    Klappt supi und vielen Dank für den Denkanstoß. :love:

    Karotte was hast du da für Dämpfer/Effekte auf deinen Snares liegen? Eigenbau?

    Der Ring nicht, der kleinere Dämpfer ja. Das ist Spaltleder, auf das ich Muttern und Stahlkugeln geklebt habe. Befestigt wird das ganze per Neodym-Magnet am Spannreifen.

    So kann ich die Dämpfer (es gibt mehrere in verschiedenen Größen) in sekundenschnelle wechseln.

    Ich schrieb lediglich von großen Veränderungen, die kommen werden.

    Gilt m.E. nur für Konserven-Musik. Wer oder was sollte uns daran hindern, weiter mit Freunden Live-Musik zu machen?

    Es wird auch in Zukunft Kinder und Jugendliche (und Erwachsene) geben, die Instrumente erlernen und Spaß daran haben.

    Keine KI kann ein live-Event ersetzen und selbst mittelmäßige oder schlechte Bands finden noch Zuschauer...vor allem draußen bei schönem Wetter mit Bierausschank. :D


    Mir persönlich geht die KI am Arsch vorbei und ich freue mich auf die nächste Bandprobe.

    Ich habe ein bisschen mit Suno am Rechner rumgespielt und festgestellt, daß ganz oldschool Schlagzeug spielen viel mehr Spaß macht.


    Ok, ich gehöre auch zu den grundlos optimistischen Menschen, die mit ihren Prognosen oft falsch liegen.

    In diesem Sinne: dont try this at home. :)

    Der Setaufbau weicht schon von Anika's üblichen Aufbauten ab. Warum? Müsste man sie mal fragen. Kommt bestimmt noch in irgendeiner Form zur Sprache.

    In der aktuellen Eclipsed gibt's ein Interview mit u.a. Anika Nilles und der Aufbau des Sets ist tatsächlich der Aufgabe geschuldet.

    Sie spielt die Stücke zwar nicht 1:1, aber es gibt gewisse Signature Parts, die sie genau so spielt wie Neil Peart, weil diese für die Fans hohen Wiedererkennungswert haben und auch so von Neil Peart komponiert wurden.

    An diesen Signature Parts orientiert sich auch der Aufbau des Sets.

    Gibt's für das Gretsch denn aktuell keine Verwendung?

    Knapp 5 Jahre später: ja, gibt es (wieder). 8) Ich bin mittlerweile Fast-Rentner und spiele in 3 Bands mit 3 Drumsets, die auf 3 Proberäume verteilt sind.

    Das Gretsch ist wöchentlich im Einsatz und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Bandmates,

    da es recht viele Obertöne produziert und sich im Bandkontext mit Rockmusik gut durchsetzt.

    Die Bassdrum klingt auch supi und die Lösung war, einfach das passende Evans Reso-Fell (emad resonant) aufzuziehen.

    Die Kombi mit einlagigem emad Schlagfell und dem Reso klingt auf dieser BD vollfett und ich bin total zufrieden damit.

    Die Snare ist Eigenbau auf Basis eines 14" x 6" Keller Kessels.

    Der Fell-Dämpfer ist ebenfalls selbst gebastelt aus einem Lederlappen, der mit kleinen Neodym Magneten am Spannreifen "klebt".

    Becken sind 14" Istanbul Traditional HiHats, 2 x Bosphorus 18" Crashes und als Ride ein Paiste 22" Sig. Dark Energy II.


    Ich habe alle Sets auf die gleiche Konfig umgestellt, um mir unnötige Schlepperei bei Transporten zu ersparen. ^^

    Hi, nur als alternativ-Tip, falls sich hier sonst nichts tut:

    In die Pearl Bassdrum-Rosette passten bei mir auch einwandfrei Yamaha YESS Tomhalter.

    Die sind recht günstig und gut verfügbar in 4 verschiedenen Modellen, genau so wie passende Aufnahmen für die Toms.

    Drum Bee Ich denke, Karotte hat gerade ein neues Genre definiert: den Post-Groove ;)

    ^^ Ist vielleicht nicht so schlimm, wie Drum Bee sich das vorstellt.

    Beispiel: die Sängerin macht am Ende der Strophe ein Ritardando und die Band wird passend langsamer, dann kurze Pause für die Band und Wiedereinsatz zusammen bei einem bestimmten Stichwort der Sängerin.

    Die Zeiten für die jeweiligen Abläufe können dabei etwas variieren.

    Oder anderes Beispiel: Wir spielen aktuell "Music" von John Miles...versuch das mal mit Click.^^

    Click benutzen!

    Never. Nimmt mir zu viel Spaß im Bandkontext. Ich bin sowieso schon angehalten, leise zu spielen und verwende deshalb auch gerne 7a Hickory.

    Allerdings wechsle ich die Stöcke je nach Spiel-Situation. Für bestimmte Nummern, wo es besonders leise sein soll nehme ich noch dünnere

    Stöcke und da, wo es etwas lauter wird als üblich verwende ich entweder 7aXL, die etwas länger sind oder ganz normale 5a.

    Click geht schon deshalb nicht, weil ich Ansagen der Band umsetzen soll, schneller oder langsamer zu werden. Und dann gibt es bei textlastiger

    Musik auch noch Stücke, wo alle komplett aus dem Time gehen und später wieder zusammenfinden.