Beiträge von Drumstudio1

    Theoretisch sicher. :D


    Ich kenne kein E-Drumsytem, dass den Zusammenhang zwischen Felldehnung/Beugung und dem beim akustischen Drumset auftretendern manig-fachen Tonhöhen-, Oberton- etc. etc. und banaler "Klangverändungen" in annähernd realistischer! Relation zum Impact gerecht wird. Von den nachfolgenden! Wechselwirkungen mit dem Kessel bzw. dem Resonanzfell, den Laufzeiteffekten, dem Raum, etc. etc. ganz zu schweigen.


    Daran! ist freilich nicht Newton schuld :D


    Aber das kommt auch noch, da bin ich sehr zuversichtlich. Mehr Prozessorleistung bzw. "Realtime-Veränderung" klang- und tonhöhenbestimmender Parameter nebst den diversen Wechselwirkungen, mehr Verständnis! von Drummern wie von Ingenieuren, was beim Trommeln faktisch tatsächlich passiert und wie vielschichtig die Parameter des Konstrukts Trommel zusammenwirken etc.


    Es hat sich schon manches verbessert und ich bin hoffnungsvoll, dass Menschen noch weiter dazulernen. Unser Forum trägt auch fast täglich in einem wenn auch mitunter kleinen Rahmen dazu bei.

    Zitat

    Bei Drums ist allein eine Membran schon 2D


    Da habe ich massive :D Zweifel.
    Für mich ist bei Drums schon das Schlagfell selbst (die erste Membran) in der Praxis schon 3D.
    Denn es geht ja nicht nur um die Position des Stockes Richtung "X- oder Y-Achse" sondern auch die Dehnung des Felles beim Impact durch den Trommelstock (wenn man so will also noch eine sehr frequenz- und letztlich auch klang-bestimmende "Höhenvariable" - letzteres hier sogar in doppeldeutigem Wortsinne).

    Zitat

    Wenn die neuen zugrundeliegenden Samples eine bessere Qualität haben (mehr Samples pro Instrument, mehr Velocitylayer ), dürften sie auch mehr Speicherplatz belegen.
    Weniger Instrumente, aber in höherer Qualität kann man als Veredelung bezeichnen.


    Richtig. Ich sage seit Jahren: "lieber nur 2 oder 3 Drumkits in einem Modul (die aber authentisch klingen) als 878343 Sounds die neben Trillerpfeife, orgiastischem Stöhnen und Atombombenabwurf, kein einzig gut klingendes Drumset abbilden." :D


    Insofern wäre eine Reduzierung von Quatsch-Sounds ;) zugunsten von Klanggüte und Authentizität der Abbildung eines akustischen Drumsets endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn dem so ist... ?

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    Verstehe ich das richtig? Das Reduzieren ist ein Veredeln?


    Das wäre durchaus denkbar, wenn die zugrundeliegenden "Sounds" aufwendiger,differenzierter, authentischer als Datensatz implementiert sind.


    Ob dem so ist vermag ich noch nicht zu beurteilen.

    Im Ansatz höre ich bei manchen Videos (im Web gibt es heute ja noch 1-2 andere Videoquellen) bei manchen Toms bei schnellen Schlagfolgen bzw. auch bei der Snare noch Machine-Gun-Artefakte. Ich finde sie allerdings (wenn? ich richtig höre) nicht mehr ganz soo heftig wie zuvor. Ich hoffe es ist aufgrund des neuen Mopduls durch Layern oder meinetwegen schnelles "fuzzy-logic"-ansteuern verschiedener Parameter bzw. rasches "modul-genereriertes real-time-variieren" diverser Soundparameter möglich, dies noch deutlicher zu entschärfen.


    Als erstes muß!!! man bei einem neuen Modul darauf achten, dem Vorurteil (das bei E-Drums noch Machine-Gun-Salven auftreten) deutlich hörbar entgegenzutreten.


    Ich kann mir nicht vorstellen (trotz der ernüchternden Erfahrung der vielen Vorgängermodelle), dass Roland dies nun beim 50´ er nicht endlich adäquat lösbar macht. Ich habe also noch etwas Hoffnung, dass wenn sich jemand in die Architektur hineinfuchst, dass da noch besseres möglich ist, als bei den bisherigen Demos.


    Etwas Hoffnung (im Sinne realistischerer Sounds und Dynamik) macht mir auch das Bassdrumdemo-Video. Da ist insbesondere bei den Passagen des dynamischen Bassdrumspiels des Drummers manches, dessen was man vom Modul als "Gegenleistung" hört, nicht sooo übel.

    Super Beitrag. Humorvoll und vieles inhaltlich bedenkenswert. :thumbup:



    Edits:

    Zitat


    Es muss ja nicht immer aufwendig und teuer werden, ich finde z. B. die Fame und Millenium Pro Fuma einfach und zuverlässig,


    Hier sei der Einwand erlaubt :D , dass die Fame z.B. 9001 (ich habe das Doppelpedal) mitunter bei Drummern die mit einer "Seitendrift" spielen bzw. den Fuß nicht gerade auf dem Pedal aufsetzen bei manchen Bass-Spannreifen zum "Schrägstellen" neigt. Man muß also manchmal bei der Fame die Flügelschraube anziehen bis der Spannreif knirscht, wenn man das verhindern will. Das mag ich garnicht - bedenkt man den Einzel-Preis mancher Bass Spannreifen. Ich plädere ja für einen möglichst gerade aufliegenden Fuß, dann verdreht sich auch die Fußmaschine von Fame nicht. Aber wer das nicht befolgt hat je nach Spannreifen Formgebung bei der Fame eher mal ein Problem.


    Dies belegt wie oft der Teufel im Detail steckt.

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    Kann das bei dem Pedal nicht mittels einer zusätzlichen Kunststoff-Unterlegscheibe unterbunden werden? Einen Versuch wäre es ja mal wert.


    Ich denke das Unterbinden wäre leicht möglich wenn ich in das Gewinde etwas Schmodder oder sonstwas mit "reindrehe". Also um die Fixierungsschraube schwergängiger zu machen. Geht bei Stimmschrauben und anderem ja auch.


    Aber es ist kurios, dass so etwas so oft in der Woche bzw. wiederholt auftritt.
    Natürlich ist das Problem lösbar. Aber es sollte eigentlich in dieser Form nicht vorkommen.
    Laufeigenschaften bleiben für meine Füße (und die diverser Kollegen) ganz toll!

    Der Thread war ab dem 2. Post :D :thumbup: schon überflüssig, da Frank 1. ein toller Drummer ist und 2. sehr gute Materialkenntnisse besitzt. Ich denke Frank wollte uns nur mal (verklausuliert - also zwischen den Zeilen) einen spaßigen Sommer wünschen :D


    Hier insofern nur mal 2-3 weitere (wiederum nahezu überflüssige) Hinweise


    Pearl P930 läuft super. Von vier Doppelpedalen (also der 932) löst sich leider bei mir bei mindestens 2 die Feststellschraube am Spannreifen. Wieder, wieder und wieder. manchmal schon noch einer Stunde wie von Geisterhand, ganz egal wie stark festgedreht diese noch unmittelbar vorher war. Die Maschine rutscht aber glücklicherweise nicht weg sondern bleibt brav in Position (ich "slide" nicht) und die Laufeigenschaftsen sind prima und gefallen mir persönlich von allen 3 Modellen am besten (wie schon erwähnt).


    Die Sonor ist preislich sehr günstig und kann (wenn man es denn will) irre leichtgängig! laufen. Wenn man auf butterweich steht, wirklich recht beindruckend (bedenkt man den Preis). Vor Jahren begegneten mir welche. Diese hatten teilweise/manchmal schon werksneu aus dem Karton recht nennenswertes seitliches Spiel am Fußplatten-Ende zum Fersenstück. Fand ich frech... da ich sowas allenfalls bei gebrauchten Maschinen nach Jahren der Nutzung so erwarten würde. Ich habe seit Jahren keine neuen mehr hier gehabt, wollen wir davon ausgehen, dass der Fertiger sowas nicht mehr so `rauslässt.

    Das Teil funktioniert bestens! Die Rack Pipe Clamp wird ja zentimeterweit über das Rohr gestülpt und dann zusätzlich noch fixiert.


    Ich hatte somit längere Zeit an meinen Peatrl Racks ein 14" oder auch bei anderen Drum-Aufbauten ein 16" Tom in Kopfhöhe montiert.
    Das einzige Risiko war, dass ich mir beim Vorbeigehen den Kopf anhaue (an den großen Toms) :D

    Mein Eindruck war, dass komplett-Mikrofonierung zur Spielverbesserung eher ablenkt bzw. den Sound auffettet und kleine Timingfehler oder dynamische Schwankungen maskiert.


    Etwas anderes ist es, wenn man alles mikrofoniert aber diese Sgnale nicht! beim Üben auf den Ohren hat... sondern hinterher! nach dem Üben, mit zeitlichem Abstand nüchtern! die Kanäle akribisch analysiert (beim Lauschen über Kopfhörer, Hifianlage, auch mal die Spuren einzeln schaltet etc.) Alleine was man da beim Analysieren des Kick-Kanals mitunter entdecken kann... zieht vielen das Selbstwertgefühl erst mal in den Keller :D ;) Hilft aber auf Dauer, und vielen Wiederholungszyklen (wenn man sich dem stellen kann) ;) , deutlich besser zu werden und an eigenen Mängeln zu arbeiten.


    Mit diesem Procedere kann man meiner Meinung nach massig über seinen eigenen Mikrokosmos in Sachen Mikrortiming, Dynamikkontrolle etc. lernen.
    So macht das für mich total Sinn.


    Aber nochmals: permanentes Drumming mit Mikrofonsignalen auf den Ohren ist meiner Meinung nach genau das Gegenteil einer Hilfe.

    Edit: noch einen Satz ergänzt

    Servus Frank!
    Ich mag die 930 sehr.


    Natürlich alles subjektiv, "was" sich "wie" unter den "eigenen" Füßen anfühlt.
    Vor einer Weile kostete das 930 Pedal lächerlich wenige 69 Euro.
    Jetzt leider 10 Euro mehr... aber gemessen an den guten Laufeigenschaften immer noch ein Witz.

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    die Problemstellung nicht 100%ig verstanden haben


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    Mein Problem besteht nun darin, das wenn ich den Snareteppich spanne, sich dieser leicht von dem Fell abhebt und somit wenig bis teilweise garkeinen Kontakt mit dem Resofell hat.


    Zitat

    Habe ihn aufgespannt und es war erst immer noch ein wenig am rascheln.


    Vielleicht liegt/lag eine gewisse Verwirrung ;) hier?
    Denn diese 2 Punkte können sehr gut zusammengehören inhaltlich, problem-symptomatisch... (z.B. wenn kein Snarebed vorhanden, falsch montierter Teppich, Tomfell aufgezogen etc. etc.) müssen aber nicht! :D (denn wenn mal etwas unkontrollierter raschelt können die Ursachen wesentlich banaler sein und dann spulen wir Drummer in aller Regel viel banalere und schnell pragmatisch umsetzbare Tips herunter, weil wir das alle! kennen).


    Das wichtigste: die Snare scheint nun zu funktionieren.
    Gut so!