Beiträge von Drumstudio1

    Gut beobachtet.


    Es gab das Fastpack-Kit (quasi als Special-Kit, vermutlich nur ein production-run, innerhalb der Horizon-Serie) von Mapex für 1-2 Jahre am Markt... dann waren die Teile verkauft und es folgte nichts.


    Ich finde/fand das auch kurios auf diese (wenn auch kleine) Marktnische zu verzichten.

    Servus Chrissk
    Hier zunächst ganz allgemein, da genau diese! Snarefrage oft! im Drummeralltag auftrifft, inbesondere von jenen Drummern gestellt wird, die noch nicht sooo viel Erfahrung haben und am Anfang stehen. Die Hinweise richten sich somit an viele, nicht Deinen spezifischen Einzelfall.


    Zunächst:
    1.) je näher am Spannreif angespielt, umso mehr werden anteilig (vermeintlich störende) Obertöne hörbar.
    2.) Je günstiger die Snare (ich unterstelle hier ein ganz einfaches Modell) umso eher kann man den Sound teurerer Snares nahekommen (oder gar "simulieren") ;) wenn man tendenziell hoch stimmt. Denn: In höheren Stimmlagen nähern sich Snares klanglich immer mehr an. Unterschiede zwischen Billigssnare und Hi-end werden für die meisten Ohren hier zumindest kleiner!
    Kurioserweise werden beim Höherstimmen dann auch bei manchen Billigsnares die vorhin noch störend erschienenen "Frequenzen"/"Obertöne"/"Dissonanzen" ;) irgendwie "beherrschbarer" bzw. treten wahrnehmungstechnisch nicht mehr auf. Meist muß dann auch nur noch minimalst (wenn überhaupt) gedämpft werden.


    3.) Keinesfalls auf hektisch-aktionistische :D Empfehlungen wie "Kauf noch Fell "X" und zusätzlich Fell "Y" etc... " hören. Hier ist schneller Geld verbrannt, als man verantworten kann - zumindest wenn man vielelicht noch etwas unerfahrener ist und über begrenzte Finanzmittel (wie wir eigentlich fast alle ;) auch viele jener die nicht mehr jung/unerfahren sind) verfügt. Erst! mit dem Stimmen und etwas (fein dosiertem) dämpfen experimentieren. Es ist teilweise erstaunlich wie gut sogar unbeliebte Felle wie Remo UT oder gar UX klingen können, wenn man sich mit dem Tuning etwas Mühe gibt. Hat man sogar schon Richtung US-Made- Fell (z.B. Remo Ambassador - der Standard) 1 ! gutes Fell erworben, dann mit diesem "arbeiten". Faktisch gibt es nur sehr wenige Snares auf dem Erdball, die unbedingt (noch) ein anderes Markenfell brauchen, um gut zu klingen.


    Warum das Finanzgefasel :D von mir? : schon für 100 Euro kann ich gebraucht manche tolle Snare kaufen.
    Also bitte nicht bei einer günstigen Einstiegssnare verfrüht 2,3 oder X Felle kaufen... weil die Geld-Relation von "Verschleißartikelerwerb (Fell) zu Grundbaustein (Snare), dann nicht mehr stimmt.

    Zitat

    Und da sind dann schon mal 150€ weg.


    Vielleicht ein idiotischer Tip....
    Aber für recht abgehalfterte Mühlen (also vom Zustand her betrachtet :D ), reichen doch oft viel kleinere Investitionen um wieder Spaß zu haben.
    Alleine wenn der gegenwärtige Bassdrum-Muffl entfernt wird inklusive des Plastikrings, der jede Gratung ad absurdum führte, wird die Kick schon ohne Fellwechsel wesentlich agiler klingen (je nach Raumakustik freilich).


    Es mag banal erscheinen: aber viele Kollegen verschenken oft Markenfelle mit gewissen Spielspuren (aber noch lange!!! vor dem klanglichen Exitus) oder verkaufen derartige Felle für einen Appel und nen Ei. Manche verschenken gar nagelneue UX- oder UT-Felle.

    Ich persönlich (bin freilich nicht das Maß der Dinge... hihihi) würde hier (und bei vergleichbaren Wertigkeiten) mit einem Maximal-Budget von 30 Euro anfangen und erstmal schauen, was man durch nette Helfer in diesem Rahmen möglich machen kann.

    @Jever :D


    Zitat

    Tama und Yamaha kriegen das scheinbar besser hin


    Nö, so einfach ist es leider nicht. :D
    Nicht generell und nicht immer. :P
    Es kommt oftmals auf das jeweilige Produkt- oder die Produktgruppe an. Wissen wir hier aber alles.


    Just for the record (nur beispielhaft, da der Thread ja kein Produktbashing sein soll sondern es um materialschonenden Umgang ging):
    Mancher erinnert sich mit gewissen Sorgenfalten an die ersten Yamaha "Mungo"-Pedale etc.
    Ist ja auch Hardware.


    Oder das alte, frühe Cymbal-Stack CSAT 910 Attachment, das recht Cymbal-schädlich war, da dieser dem Becken um das Cymbalhole aufgrund seines Durchmessers zum Schwingen recht wenig Platz ließ und jener aus purem Metall ohne jegliches pufferndes Material gestaltet war. Der war zwar sehr stabil (hihihi), aber die Becken die in jenem platziert waren, hoch gefährdet. Nach diversen langen Jahren, letztendlich produkttechnisch geändert ( z.B. 940).


    Oder diverse Noveau-Lugs... hahaha.


    oder... mir fällt noch sehr konkret manches weitere ein.


    Alles recht banal und dem Stammtisch bestens bekannt. ;)
    Schmunzelnder Gruß ans Buddelschiff! :D


    Edits: 15 Mann auf des toten Manns Kiste... ho ho ho... und 'ne Buddel voll...

    Zitat

    Inzwischen ist 800 damals und 800 heute tatsächlich etwas ganz anderes und bei
    900 sieht das genauso aus.


    Zitat


    Um wieder zu Tama zu kommen: auch da ist das Superstar und das Superstar so ziemlich etwas völlig anderes, um
    nicht zu sagen: selbst da sind Holz und Kunststoff nicht dasselbe und haben auch nicht die gleichen Eigenschaften.
    Um aber wieder auf Pearl zu kommen: mein 70er Hocker aus 2001 hat mit meinem 800/850er Hocker aus 1985/1991
    ebenfalls nichts zu tun.


    :thumbup:
    Jawoll! Ich wußte man kann es inhaltlich verstehen.


    Und wenn nun noch jemand sagt, heute/aktuell ist alles stabiler... liegt er wiederum je nach Produktgruppe...
    ... falsch. :D


    edits: Rechner hing... oder sollte ich sagen PC-Hangover

    @ Mareike


    Natürlich: zu locker angezogen gibt es auch.


    Mit dem Fußpedal, was sich machmal querstellt (wenn ich es recht verstanden habe):
    Ist am Spannreif der Bass schon ein "Sticker"? Also eine Stelle wo man die Bassdrum festmacht, ohne den Spannreif zu verkratzen?


    Ich bin sicher/weiß, wir haben zu diesem Thema schon manche Threads gehabt. Vielleicht reicht Dir ein netter Kollege einen Link.


    Noch der vorsichtige :D Hinweis, dass das Pedal inbesondere dann zum Querstellen neigt, wenn es sehr leicht angezogen wurde und! in Kombination der Fuß meist leicht quer zum Pedal tritt bzw. seinen Impuls "schräg" gibt. Das gibt es bei vielen Drummern. Bei vielen die noch am Anfang des Durmmings sind. Viele nehmen dies beim Spiel nicht wahr. Ich meine hier mitnichten bewußt gesteuerte "Swivel-" oder "Slide-" etc. Techniken" sondern ganz unbewußtes leichtes falsch-platzieren des Fußes (ohne dies zu bemerken).

    Zitat

    Und ich finde es erstaunlich, dass jeder seine oder anderweitige Anmerkungen/Erfahrungen hier einbringen darf, du aber - für mich - Grundlos mich hier rauspickst, mit der klaren Intention, mich als Vollsepp darzustellen (Alk, Alk, Alk...). Was soll der Quatsch?


    Ich entdecke in diesem Thread von Dir weitestgehend substanzlose Behauptungen. Sorry.
    Ich spare mir die Auflistung dieser. ;)


    Doch halt, "einer geht noch":
    Die Tatsache, dass gerade "aktuellere Hardware von T. oder Y." Beleg dafür sei, dass diese "ewig hält"... ist schon ein wenig hochprozentig oder?
    Also "aktuell" zur faktischen Untermauerung für Produktlaufzeit "ewig" heranzuziehen. Da würde ich eher Hardware die schon 30 Jahre überlebt hat vorsichtig, als "möglicherweise lange haltbar" unterstellen, aber dies bei ganz aktuellen Produktgruppen per se zu unterstellen? Bisserl gewagt. Naja, die Titanic war ja bekanntlich unsinkbar, als sie als topaktuelles Modell galt. :D


    Wenn es um konkrete Inhalte geht, tauchst Du ab sagst u.a. "kenne ich nicht, interessiert mich auch nicht" oder versteckst Dich hinter omnipotenten Machern, welche die Drumhistorie, so viel besser kennen als andere.. nein, ich meine als Du! :D


    Frage die Reeder folgendes: welches Pearl- Inlay welcher Serie (wie von Dir ja wiederholt latent unterstellt) hatte eine ähnlich Ausfallquote wie jene der (ersten) Vision-Hardware-Generation?


    All stations - Ich lerne gerne dazu - over


    Ich tauche jetzt mal ab. ;)


    edits: freundlicher Tonfall aber kleine Schrift. Das paßt immer für Nebenschauplätze abseits von Gibraltar.

    Zitat

    Und Pearl 800er und 900er kann ich eh nicht unterscheiden.


    Kopfschüttel. Wieder nicht verstanden. Die Hihat 820W bzw. der Vorgänger 800W ist aus der Phase Anfang bis Mitte der Zweitausender. Sie hat weder mit der jetzigen 800 er Hardware noch mit der Frühphase der 900 Serie etwas zu tun.


    Auch die brechenden Inlays sind mitnichten! seit Jahren Pearl-Produktgenerationen übergreifend Thema, sondern bei der Visions Frühphase. Dass dürfte auch auf Nachfrage Dein Reder wissen - wieher. Ich bezweifel, dass der überhaupt etwas zur Drumhardware-Historie weiß.


    Ja, der Alkohol, der fließt nicht nur auf Kreuzfahrtschiffen. :D


    Das ist der Unterschied zwischen Drummern.
    Die einen reden maßgeblich Zeug herbei von Dingen die ihnen andere zutragen. Die andere sprechen lieber über direkte Erfahrungswerte in 2-3 stelligen Produktbereichen. Wenn diese 2 Fraktionen aufeinandertreffen nennt es der eine "Perlen vor die Säue", der andere "Materie und Antimaterie" oder "laue Luft tritt Betonwand" :D ;) .


    Zu Deinem Kreuzfahrtkalauer (mehr will ich den Troll nicht mit Spirituosen füttern) der vorsichtige Hinweis, dass seit vielen Monaten im Fernsehen eine Doku läuft wo manches Set (z.B: ein Pearl) nebst Zubehör auf der Bühne zu sehen ist. Sicher nur in die zigteilige Doku hineingerendert... von "Encanto" dem Rechner für Hollywood. Also irgendwie wie bei Star Wars oder dem Holodeck der Enterprise :D . Du verstehst schon. Also nur Projektion! In Wahrheit natürlich Yamaha :D .


    Mast und Schotbruch.
    P.S: beim nächsten Eisberg links gibt es die Abkürzung zur Haifischbar. Kleiner Tip: ich würde keinen Metylalkohol mehr bestellen, der trübt die Sehkraft, mancher sagt: er macht blind.

    Zitat

    Und Pearl 800er und 900er kann ich eh nicht unterscheiden.


    Bitte kapere nicht diesen Thread. Sooo lustig und absurd, sollte er dann doch nicht werden. :D

    Zitat

    Besagte Peal Hardware ist nicht ohne Grund kritisiert worden, mich wundert es aber, dass eben jene, die sensibel gehandhabt werden will, Schülern an die Hand gegeben wird.


    Wo steht das?
    Dies ist eine luftige These Deinerseits.


    Bild eins zeigt einen Pearl 820W bei dem Montag und Donnerstag Schüler Hand anlegten. Das Aufnahmeteil für das Mittelrohr ist auf Bild 1 eindeutig nicht das Design der 900 Serie. Da reicht das Foto sogar bei 4 Promille um dies zu erkennen. :D


    Bild 2 zeigt einen 900 Snarestand der mir selbst kaputt ging, an meinem Drumset. So wie unzähligen Kollegen auch. Ich wies bewußt darauf hin, dass diese Hardware nochmal ein spezieller Fall ist, dieses Bild also nicht mit dem Thema generell verwechselt werden sollte. Man aber hier durch sehr softes Agieren, zumindest die Lebensdauer verlängern kann.


    Sehr bewußt sprach ich im Thread von Kollegen und Schülern, damit nicht wieder "alte Herren" :D es lapidar abtun, im Sinne von "passiert mir nicht, nur unerfahrenen Rookies". Es passiert vielen erfahreren Kollegen eben auch!


    Zitat

    Da würde ich ja persönlich eher zu aktuellerer Yamaha- oder Tama-Hardware greifen, das hält ewig und ist von den Materialstärken auch entsprechend großzügig ausgelegt


    Ein Tama Galgenarm (MTA13J), war jener den ich Anfang der Neunziger zerlegte. Danke für den "Hinweis" :D .
    Hardware die ewig hält? Jetzt kommen wir fast schon wieder zum Stammtisch-Niveau :D . Schade!


    Zurück zum Vision: Fakt ist auch, dass natürlich viele Drummer Vision-Sets der ersten Auflage(n) kauften, insbesondere als diese teilweise sehr günstig zu haben waren. Bis sich der massive Ausfall der Inlays (der systematische Ausfall) herumsprach war reichlich Zeit ins Land gegangen. Und je nach Preis würde ich selbst heute bei diesen Drumsets nicht zum Kauf abraten, da viele toll klangen bei kleinem (massiv ermäßigtem) Preis. Mit der Jadrware kann man sich gegebenenfalls arrangieren bzw. durch die neueren Inlays ersetzen (zumindest dies ist erfreulich, trotz dem Schlamassel : sehr günstig zum Nachkauf angeboten werden).

    Marcus,


    Danke für diesen ganz tollen und ehrlich-offenen Beitrag. :thumbup:


    Für mich kamen wie oben erwähnt biographisch 3-4 Dinge zusammen, ich befürchte :D erst durch diese Summe an Ereignissen kam es nachhaltig zum Umdenken bzw. zu entschiedener Verhaltensänderung meinerseits. Manchmal muß erst viel zusammen kommen, bis ich/man bereit ist Konsequenzen zu ziehen :D bzw. alte Vorgehensweisen zu verändern.


    1.) Das zerstören eines tollen Galgenarms durch meine "Kraftmeierei" - quasi vor meinen Augen. (ca. Anfang der Neunziger)
    2.) Vor einigen Jahren: das dicke (optische verfärben) "Fingersyndrom" und die Aussage eines Facharztes dass es möglich ist, dass durch zu häufiges und zu festes Zupacken Finger so abgeklemmt werden, dass im worst-case schwerste operative Konsequenzen folgen.
    3.) Den massiven und mehrfach beobachteten Materialschwund durch Falschanwendung durch Drumkollegen und Schüler in meinen Räumlichkeiten, selbst wenn ich noch "Vorsicht..." rief und das negieren, dass dies soeben zur Teil-Zerstörung eines Produktes führte - was es aber mehrfach bis vielfach nachweislich tat.


    Ich denke diese und 1-2 andere Dinge in Kombination haben bei mir letztlich einen ganz massiven Umdenkprozeß bewirkt. Wie erwähnt nach Fall 1.) war ich schon etwas softer unterwegs. Aber (selbstkritischer aus meiner heutigen! Sichtweise) immer noch recht robust zupackend ;)


    Ich bin diesbezüglich zuversichtlich, dass man durch fachlichen Austausch (in bescheidenem Umfang auch hier im Forum) auch noch ein paar Kollegen zur Neubewertung des bisherigen verhelfen kann. Alle kann man nie erreichen. Das wäre auch vermessen.


    Wer hingegen Milliönär ist und Materialverluste nicht fürchten muß oder andere als Roadies für sich Einstellungen vornehmen läßt... dem wird/kann es ohnehin egal sein. ;)

    @ K.drums


    Ja! :thumbup: :thumbup:
    Du hast recht. Ich habe zwar häufig (seit 1-2 Jahren) immer mal wieder bei Thomann geschaut - dieses Produkt (Dein 2. Link) aber nie gesehen.
    Auch heute hatte ich in der Eile (welche Eile? Sonntag! hihihhi) nur Deinen ersten Link angeclickt. Ich Eumel! :D


    Sorry!


    Deiner ist zwar etwas teurer (insbesondere wenn man noch die geringere Zahl an Höheneinheiten mitbedenkt) aber in jedem Fall eine Alternative, die ich bedenken werde. Was noch geklärt werden müßte wo ich Netzkabel und XLR-Kabel herausführen könnte. Im Gegensatz zum Serverschrank, erkenne ich da beim Thomann-Teil noch keine Löcher oder Eindrückpunkte. Aber dieses müßte es eigentlich dort auch geben.


    Vielen Dank! Ein ganz wichtiger Hinweis. :thumbup: