Beiträge von Drumstudio1

    Die Pearl Folierungen hießen jahrelang "Polished chrome" teilweise aber auch "Mirror Chrome" (früher gab es auch noch "Stainless Steel"-Finish bei Pearl oder simpler: "Chrome"). Will heißen die Suchbegriffe zu weiten, hilft zuweilen mehr dieser Sets zu lokalisieren ;-).


    Leider: diese Optik ist bei Folien in den allermeisten Fällen extrem Kratzer-anfällig. Schon bei einem "Fettfleck", wird es heikel ein softes Tuch zu finden, welches nicht kleinste Mikrokratzer aufttägt. Das ist eine der Kehrseiten der tollen Optik.

    Zitat

    Wollte gerade fragen, ob der Filius Gehörschutz beim Spielen trägt, hab dann aber gelesen, dass er's tut - klasse! Er soll bloß dabei bleiben, auch wenn die erste Band ansteht und alle anderen "cool" sein wollen. Ich lauf seit über 30 Jahren mit nem Tinnitus rum, weil ich mich hab mitreißen lassen, und würde am liebsten zurückreisen, um meinem Teenager-Ich links und rechts eine zu verpassen!

    :thumbup:

    Die Wischbewegung/"halbe Kreisbahn" ;) wird seit Dekaden von der Industrie gewünscht (propagiert), um Reklamationen zu reduzieren.


    Manche machen es, andere nicht.


    Fakt ist, es gibt Rhythmen und/oder Tempobereiche wo diese Technik kaum bis nicht anwendbar ist.


    100 % kein Affront Moe Jorello.

    Du zitierst zurecht einige/viele die es propagieren und/oder anwenden.


    Gleichwohl gibt es massig tolle Drummer die es nicht anwenden, manche nicht aus Unwissenheit sondern aus spieltechnisch-pragmatischen Gründen.


    Zurück zum Thema;):
    Tolles Drumset, wunderschöner Raum!

    Hat der junge Drummer einen Lehrer? Der könnte ja auch noch den Feinschliff am Set-Up vornehmen.

    Zitat

    gerade wenn ich neu umstelle von Gewebe (mesh) auf Folie, würde ich sicherheitshalber erst mal alte Felle verprügeln, bevor ich nagelneue aus Unerfahrenheit direkt lynche. Und auch alte Felle können einigermaßen klingen (wenn sie zuvor kein Berserker getötet hat). Früher hat man da nicht so ein Geschiss gemacht. Neue Felle kann man jederzeit nachkaufen, das eilt nicht.

    Bei Becken wäre ich genauso vorsichtig. Ein schönes neues Becken zu schrotten ist unschön. Und Gummi/Plastik versus Bronze erwarten einen angemessenen Umgang, den man schnell lernen kann, der aber auch gerne ein paar Tage oder gar Wochen und Monate dauern darf.

    :thumbup:

    Brilliante Neu-Version 2026 eines wundervollen Klassikers.

    Silent Lucidity

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    Das spannende, dass zig optische Details der neuen Fame Phantom-Serie (Fußpedale, Hihatmaschinen, Clutches etc.) sehr stark angelehnt sind an Gibraltar-Produktfeatures der letzten Jahre. Nicht nur das rot als Farbe, viele Desgin-Dinge wurden von Gibraltar "inspiriert". Mal sehen ob das gut geht...

    Es hängt vieles von diversen Faktoren ab. Lagerung, chemische Rezeptur etc.

    Ich habe viele Bänder (Audio-Kassetten und Videokassetten) da ist alles super.

    Ich hatte aber auch einzelne Videokassetten da waren nach Jahren der Lagerung Dropouts in einer Fülle als haben sie neben dem Reaktor von Tchernobyl gelegen. Nicht mehr ansehbar.


    Auch ein altes Acht-Spur Ampeg-Band war für Sicherungszwecke des Inhaltes (Digitalisierung) in einem Tonstudio noch 2-3 Mal abspielbar. Der Abrieb des Bandes nach Jahrzehnten der Lagerung (aufgenommen 1985, digital gesichert um 2018) war immens. Als habe jemand "Schuhe aus dem Sandkasten ins Haus gebracht" bzw. über den Tonkopf.


    Wir lernen daraus: wer noch etwas wichtiges auf Bändern hat, sicherheitshalber nicht mehr warten. Besser zeitnah sichern.


    Zitat

    Ich hatte Moving Pictures das erste mal gehört als ich 7 Jahre alt war und es hatte mich damals auch umgehauen.

    Wow! Das ist jung.

    Kumpels and me waren 15 als die Platte veröffentlicht wurde und sie hatte uns bis ins Mark "erschüttert", in positiver Hinsicht :D . Sound, Musikalität, Songwriting etc.


    Verfärbung erkannte man in den analogen Zeiten direkt nach dem Mittelalter ;) ziemlich gut an der Hihat. Verschmierte etwas oder gab es Phasen-Färbung im Sound, war die Kassettenkopie (von der Kopie) erkannt. Stimmte der Azimuth-Winkel aber traten bei häufigem Abspielen Höhenverluste bzw. Pegelabfälle auf, war der Bandabrieb hochwahrscheinlich. Technisch waren aus Kanada Saga und Rush extrem Technik-affin. Das spiegelte sich immer in ihrem Equipment und auch den jeweiligen Platten in den Songs und sounds. Auch diese von Dir super-beschriebene "Detailarbeit". Viele Songs wirken wie Adventure-Games, man kann oftmals noch lange Zeit neue, ehemals ungehörte Details erkennen.

    Vielleicht vorrangig etwas für Bandmaschinenfreaks, oder jene die Analog-Zeiten noch erinnern? Wenn die Stories der Videos stimmen, wäre das klasse und würde ein Mysterium meiner Jugend aufklären helfen.


    Etwa bei Minute 9:

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    Etwa bei Minute 5:28:

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    Zum subjektiven Hintergrund:

    Um 1981 erwarb ich ein passables Tapedeck. Unter den ersten 2 aufgenommenen Kassetten auf Maxell XL II Chromsubstitut-Band war eine Aufnahme von Rush "Moving Pictures.


    Diese Aufnahme klang sensationell. Ich emfpand das Drumset als hifi-artig im Sound. Die Becken nicht laut im Mix aber unverfärbt insbesondere in den Höhen. Der Sound hatte auch eine gewisse "kühle" oder "laborartige Sezierbarkeit" der einzelnen (Drum-)Instrumente zueinander/voneinander, aber auch Druck! Das alles hatte mich damals und in Folgejahren begeistert.


    Ich erklärte es mir so, dass

    1.) Rush damals wohl sensationelle Studiotechnik einsetzte (das modernste vom modernen)

    2.) Mein Tapedeck total neu war, also der Tonkopf noch elektromagnetisch beste Eigenschaften aufwies

    3.) Es ein gutes Band war (Die Maxell XL sind bis heute sehr beliebt)


    Das seltsame nur, diese Kassetten-Aufnahme empfand ich Jahre später immer noch als sehr, sehr gut. Später erwarb ich natürlich die Moving Pictures als CD.


    Jahrzehnte vergingen. Für manche ein Sakrileg, aber abseits des Songs "Wish You were here" konnte ich mit Pink Floyd nie etwas anfangern, war mit jener Ansicht aber isoliert im Freundeskreis ;)


    "Another Brick in the Wall" stellen viele/so auch ich als "Four on the floor"-Beat und ziemlich tight getrommelt, diversen Drumschülern vor. Erst etwa vor 2 Jahren fiel mir auf, dass der Drumsound mir subjektiv freilich, viel weniger gefällt als der von RUSH bei Moving Pictures (völlig andere Drummer, völlig andere Setups, völlig andere Enginerers und Produzenten etc.)


    aber: auch diese unverfärbte Beckenwiedergabe bzw. auch "Druck" hat. Auch dieses unverfärbte, nicht-verschmierte, und nicht "phasende" Beckensounds. Ich fand/finde den Drumsound nicht altbacken.


    Und dann stolperte ich neulich in kurzem Abstand über 2 Videos und dachte ich spinne. Niemals hätte ich damit gerechnet.

    Ich behaupte hiermit nicht, dass jenes in den Videos beschriebene Recording-Procedere die einzige Ursache ist für die 2 guten, cleanen Drumsounds, aber für mich ist quasi mit jenen Videos (wenn das Procedere so angewendet wurde wie behauptet) der Teil eines Jugend-Mysteriums aufgeklärt ;).

    Youtube kann doch für etwas gut sein! :D


    Und wie so oft von mir der "Re-Think"-Hinweis das der Raum auch in jenem Promovideo, fantastisch klingt (massig Room-Ambience-Anteil) und (auch) in jenem Video die größte Wirkung auf das vorgestellte Instrument hat. In jenem Raum würden massig andere Snares auch toll klingen.

    Das gibt es (leider) häufiger und bedeutet meist einen deutlichen körperlichen Warnschuß vor den Bug.

    .

    1.) Unbedingt die Technik überprüfen (lassen) und...


    2.) ... die Übungszyklen (keine endlos-einseitigen Bewegungsfolgen millionenfach wiederholen) genau prüfen (lassen).

    Da zu einseitiges Wiederholen ohne Pausen oder den Wechsel zu anderen Übeinhalten bei diversen Menschen zur Überbeanspruchung mit entsprechenden Folgen führen kann.


    3.) Entspannungsmodi zwischen den Übephasen aber auch zwischen! den Schlägen entdecken und entwickeln.


    Z.B. Die alte Muskel-Relaxation (progressive Muskelentspannung) nach Jacobsen und pragmatische Ableitungen/Modifikationen davon kann in vielen Lebenslagen helfen bis massiv oder gar unvorstellbar helfen und das eigene Körperempfinden fördern, in einem Ausmaß, das vielen Menschen (prozentual eher vorrangig Männern) unvorstellbar scheint. Gerade beim Drumming kann man die Intervalle auch pragmatisch und die Prozedere der Entspannung verkürzen und variieren und gewinnt trotzdem einen Nutzen und wertvolle Einsichten. Denn das A und O ist die Verbesserung der Körperwahrnehmung (damit der Körper demnächst nicht wieder rebelliert weil "drei, vier rote Ampeln", also frühe erste Warnsignale des Körpers übersehen wurden).


    4.) Zusätzlich zu dünneren Sticks auch eine leichtere Holzsorte (z.B. Maple) wählen.

    Jetzt zur priorisierten Riskovermeidung (so sehr ich 2B persönlich als Hickory liebe) eher 5A (oder gar 7A) und leichtere Holzsorte wählen.


    Im Laufe der Zeit kann man dann austarieren inwieweit wieder Dinge materialtechnisch in Sachen Stick-Wahl verändert werden können.

    Jetzt geht aber erstmal Gesundheitsschutz vor, damit das tollste Instrument der Welt weiter ausgeübt werden kann.


    Toi, toi toi und ganz viel Erfolg und weiterhin Spaß am Instrument!