Das Video mit dem Trademark der "Band als Pappaufsteller" ist extrem-gut bis sensationell geworden.
Es belegt eindrucksvoll, das enges Budget mit Verstand und Kreativität die von vielen unterstellten engen Grenzen sprengen kann.
RESPEKT!
Das Video mit dem Trademark der "Band als Pappaufsteller" ist extrem-gut bis sensationell geworden.
Es belegt eindrucksvoll, das enges Budget mit Verstand und Kreativität die von vielen unterstellten engen Grenzen sprengen kann.
RESPEKT!
Bitte auch Bedenken das diese Doku fast 10 Jahre alt ist.
Die Bedingungen für Session-Musiker sind sicher keinesfalls besser geworden.
Manche der Bands/Projekte der gezeigten, damals schon reifen Sessions-Musiker sind mittlerweile mit diversen jüngeren Musikern aufgefüllt.
Auch wenn es hart klingt: Unsere Diskussionen drehen sich für die alten Säcke unter uns spätestens seit 2003 im Kreis.
Wir haben immer wieder die Idee (me too) das es mit richtigem Gehirnschmalz und! State of the art Technologie-Einbindung, ein leichtes wäre ein wundervolles E-Drumset zu entwickeln das alles bisherige am Markt überflügelt. Gelingt dies uns oder dritten Entwicklern nicht, sind:
a.) die eben zu blöd (impliziert: wir sind so viel genialer)
b.) nutzen sie rückständige Technologie und verschließen sich den technischen Möglichkeiten (impliziert: die uns "natürlich" bekannt sind und zur Verfügung stehen)
c.) "natürlich" die bösen den Markt beherrschenden Marktführer schuld. ![]()
Gegenthese (nur mal anhand eines Beispiels, es gibt diverse mehr, deren viele von uns Zeuge wurden):
Gewa hatte 2 Mal versucht unter scheinbar nicht geringen Anstrengungen neue E-Drums zu entwickeln.
Ziele u.a.
1.) Open (Sound) Architecture
2.) Zero Latency
3.) Eliminierung des Machine-Gun Effects
etc. etc.
Das erste wurde vor Markteinführung eingestampft. Der 2. völlige Neu-Entwicklungsstart from scratch (wiederum Jahre verschlingend) scheiterte am Markt und blieb weit unter den Erwartungen bzw. Produktversprechungen zurück.
Ich bin sicher lernresistent, aber eines, wirklich eines habe ich gelernt (die vielen anderen "beinahe-E-Drum- Anbieter/diverse andere stoppten vor der Produktvorstellung/Markteinführung mal ganz ausgeblendet):
Ein E-Drumset ist ein ziemlich komplexes System und die Revolutionierung dessen bzw. die Ausmerzung aller bislang existierender Mängel ist scheinbar wesentlich kostenintensiver, manpower-intensiver oder simpel gesprochen: "schwerer" als ich es beim Dialog in der Badewanne mit meinem Quietsche-Entchen allabendlich erörtere.
Phantasien (die mir selbst nicht wesensfremd sind...
) wie: "ich könnte das alles so viel besser, man läßt mich nur nicht bzw. die böse Industrie schaltet meine gute Idee aus und läßt mich (oder andere Anbieter) nicht nach oben", klingt vielleicht in manchen Ohren spannender, aber bildet für mein Empfinden nicht die Realität ab.
Ibins
Mir lief es kalt den Rücken 'runter, als ich eben Deinen Post gelesen habe.
Danke für die Offenheit und Toi, Toi, Toi das nun das Leben wieder die Oberhand gewinnt. Viele Grüße!
Herzliche Grüße, habe ich mir gerade noch verkniffen ![]()
Intelligenz empfinde ich als sehr sexy, insbesondere wenn sie in Unterhaltungsformate (Z.B: Spielfilme) einfließen kann/darf.
Gleichwohl sind Filmerfolgen Grenzen gesetzt, denn es muß irgendwie auch für größere Zuschauerzahlen in Sachen Akzeptanz oder Verständnis kompatibel sein, wenn möglichst deutlich mehr als die Produktionskosten eingespielt werden sollen. Was oftmals sehr wichtig ist, weil Vorfinanzierer ihren Input stark vergolded irgendwann zurück wollen.
Ein Film der extrem geistreich, sehr intelligent gemacht und auf diversen Ebenen mindblowing ist, ist "PHASE 4" von Saul Bass von 1974.
Als Kind etwa 2-3 Jahre später im TV gesehen und sofort begeistert wie ebenso verstört zurückgelassen. Der Film ist in Sachen Kameraführung, "Phobie-Induzierung", filmischer Glaubwürdigkeit (trotz biologistischem Scifi-Thema) und Interpretationsspielraum insbesondere in Bezug auf das befremdend obskur-anmutende Ende etc. auf so vielen Ebenen ein Meisterwerk.
Da ich nicht weiß, ob es erlaubt ist eine Plattform zu posten auf der man ihn komplett sehen kann, verkneife ich mir das.
Als Überraschung poste ich für jene die den Film auch von früher erinnern (er kam alle Jahrzehnte mal im Fernsehen) eine Website die das Original-Ende wie wir es kannten zeigt und alternativ in einem 2. Link das viel längere (bereits gedreht und komplett geschnittene) Ende wie es Saul Bass, der Regisseur ursprünglich für seinen Film wollte und von dem ich und Kumpels früher nichts wußten.
Jener Regisseur Saul Bass wurde kurz vor offizieller Kino-Aufführung des Filmes durch 3. überredet/"überzeugt", sein längeres Ende des Filmes unbedingt zu entfernen.
Tatsächlich gefällt mir die kürzere Version wie wir sie im Fernsehen sahen viel besser.
Gleichwohl ist es nach knapp 50 Jahren irgendwie hoch-spannend zu sehen, was ursprünglich geplant war.
Ich finde auch das man hier noch keine Juristen bemühen muß. Sowohl ein seriöser Händler als auch ein seriöser Vertrieb (bis hin zum Hersteller) hat sich solch einer Fragestellung anzunehmen!
T= Thomann, der Verkaufsgigant.
Tubelugs sehen wundervoll aus, vergeben aber bei gewissen (anderen) Toleranzen nix.
Es gibt diverse Detail-Unterschiede.
Hier nur wenige:
- Aufnahme-Nylon-Muffen nebst Aufnahmemetallformung (der Tauchrohraufnahme-Stelle) heute anders gestaltet
- Formverlauf der Boden-Streben der Stative sind heute anders
- Gummi-Füße sind heute andere
- die früheren Roadpro Stands hatten auch noch nicht die Quick-Set Cymbalmates
#20
Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben
. Es gibt schon alleine durch viele Vereins- und/oder Militärtraditionen/Historie(n) unzählige Marchingbands. Darunter gibt es Bassdrums der Größen "von - bis" sowie ohne! oder auch mit! Dämpfung. Eine Vielzahl von Dämpfmethoden und Produkten gibt es nicht nur für unsere Kicks am Drumset sondern auch diverse Dämpf-Systeme und Konzepte explizit! auch für Marching-Bassdrums.
Berücksichtigt man zusätzlich, dass auch im Schlagzeugbereich ultra-schwere bis ultraleichte Kicks (eine meiner leichtesten war mal eine alte Tromsa, eine zeitgenössische eher leichte Z.B. eine Taye Studio Maple mit sehr dünnem Kessel) angewendet werden, mancher tief, stimmt, mancher hoch, andere viel Dämpfen, andere wenig, andere nicht, wüßte ich nicht was gegen den Umbau einer 26" Marching-Kick zur regulären Kick sprechen sollte?
Wenn deutliche Mängel am Kessel ab Werk vorliegen, dann muß man eben auf Umtausch/Geld zurück bestehen.
Also CataBOOZEta, wenn es Dich reizt? Warum nicht?
Ich unterstelle, dass viele fernöstliche Low-Budet-OEM keinerlei labortechnischen Klangstudien anstellen, welchen Klang Marching-Kicks haben sollten, damit so sie ganz anders klingen als Bassdrums am Drumset. Man wird mit viel Goodwill allenfalls darauf achten das die Spannböckchen nicht ausreißen (wenn mal höher gestimmt wird) und das Gewicht wegen der Schlepperei nicht zuuu hoch ist. Aber nochmals: auch im regulären Drumbereich gab/gibt es immer wieder leichte Kicks (also kein absolutes
Alleinstellungsmerkmal des Marching) .
Für interessierte:
Bruno hat seit Jahren kurzweilige Vorher-Nachher Videos.
Er bearbeitet vorrangig eher günstige Becken (nicht immer, aber manchmal auch in abgeranztem Zustand) und haucht ihnen in allen Fällen die ich bislang sah mehr Sound, manchmal sogar "Seele" ein. Hämmern, abdrehen, erhitzen etc. Die einzelnen Stufen werden bei ihm szenisch nachvollziehbar festgehalten.
Viele seiner Videos haben ganz am Ende nochmal einen zeitnahen Vorher-Nachher-Vergleich, der unserem Ohr sehr deutlich den Unterschied seiner Bearbeitung im Klang (oftmals auch optisch im Schwingungsverhalten) aufzeigt. Seine Videos sind somit auch didaktisch und wahrnehmungstechnisch/gehörphysiologisch gut gemacht!
Mein Eindruck ist, dass er seit Jahren in Sachen Ergebnisse immer besser wird. Ich empfinde es als spannend zu sehen, wie er sich entwickelt. Vielleicht geht es anderen auch so...
ZitatOh no! 😿
Ich war so mit 12-13 Jahren totaler Kiss-Fan und da war Ace mein Favorit. Nicht wegen seines Gitarrenspiels oder seines Gesangs (schon gar nicht deswegen!), aber wir waren damals 4 Freundinnen, die Kiss-Fans waren, Paul war schon „vergeben“, Gene fand ich hässlich, und Peter bzw kurz danach Eric waren halt Drummer, und Drummer waren bei mir in diesem Alter einfach nicht „in“ 🫣
Also war Ace mein „Idol“, zumal ich damals auch Interesse an Astronomie hatte und er ja diese silbernen Sterne im Gesicht hatte und sein Outfit spacig war. Wie oft haben wir 4 uns am Nachmittag nach der Schule als Kiss geschminkt, wieviel weiße und silberne Paste hab ich mir damals mehrmals die Woche ins Gesicht geschmiert… war eine aufregende Zeit.
Live hab ich sie nie gesehen, außer einmal ganz kurz Gene und Eric auf der „Star Party“ in der Wiener Stadthalle, wo sie bloß interviewt wurden, das muss so um 1981 gewesen sein. Aber Platten hatte ich ganz viele, sogar das erste Soloalbum von Ace.
R.i.P., Space Ace 🥹
Das ist eine total süße Story. Das hat mich sehr gerührt.
Ich hatte mit 13/14 (damals auch Kiss-Fan) seine Soloplatte neben allen anderen seinerzeit erhältlichen Kiss-Alben und Kiss-Solowerken erworben. Diese Scheibe musikalisch aber noch nicht so wirklich verstanden. Jahre später "verstand" ich das Anton Fig auf dieser Solplatte sagenhaft! trommelte und jene Scheibe erfuhr durch das Drumming eine Neubewertung ![]()
ZitatMit sind teure aber gute Made in Germany Sets lieber, als neue China Kisten mit Klöppel drauf.
Von daher nicht spektakulär, aber logisch und sinnvoll.
![]()
Es ist insofern eine clevere Idee weil mit Investitionen nahe Null verbunden. Alles bisherige kann genutzt werden und Alleinstellungsmerkmal werden einfach die Kesselmaße. Zig Drumfirmen (kein Sonor-Spezifikum) vermeiden in neue Moulds oder andere finanzintensive Dinge Geld zu stecken. Alles absolut kongruent zur schwierigen Marktlage. Das es weitergeht, dass ist das wichtige.
ZitatIch habe jetzt einen Preisnachlass von 30% angeboten bekommen und bin wieder am überlegen, ob ich es so behalte...
Die alles entscheidende Frage wäre: gefällt Dir der Sound denn? (Wenn Du kein Wiederverkäufer sein magst) würde ich nur aufgrund des Gefallens oder Nichtgefallens entscheiden!
Super-geniales Thema. Ich muß mich erstmal sortieren, weil das ganz viele Dinge triggert.
Ich denke die Kratzer in der Kuppe sind zu trennen von den anderen Dingen.
Die anderen Dinge sind für mich Gebrauchsspuren (Spielspuren und Fettfinger-"Datscher" wie man in Hessen sagt). In der Kuppe, das dürfte in Herstellung gewesen sein.
Anyway: Neu ist das meiner Meinung nach niemals.
Wenn wirklich nur der Chrom weg ist und sich nix reaktionstechnisch gebildet bzw. "erhoben" hat in Sachen chemischer Reaktion (ich kann das Bild leider perspektivsch-tiefenwirkungstechnisch nicht deuten, da etwas unscharf) würde ich vielleicht nur wie mit einem Radiergummi 'drübergehen (ich nutze manchmal Gummi-Türstopper um "Schmodder" mittels softem/weichem Abrieb zu entfernen) und wieder ein Fell 'draufziehen und mich nicht verrückt machen.
Das Ludwig Alu/Chromproblem hatte schon der erste ortsnahe Drumkollege als wir 15 Jahre alt waren mit seiner Super Sensitive. Wir beide fanden den Sound super, die Optik war dann eben suboptimal ;-). Schon damals wurde gemunkelt das gebe es bei Ludwig ab und zu.
Ich hatte auch massig Felle mit Kunststoff-Kragen (aber das gilt für die Reaktion wie erwähnt ja nicht).
Ob aber alle Felle mit Metallkragen stets die identische Legierung einer Ludwig (Alu) hatten, das weiß ich ehrlich nicht. ![]()
Alle Fellkragen der Menschheitsgeschichte aus Alu?
(die Kunsstoff lassen wir natürlich weg ;-))