Beiträge von Drumstudio1

    Vielleicht vorrangig etwas für Bandmaschinenfreaks, oder jene die Analog-Zeiten noch erinnern? Wenn die Stories der Videos stimmen, wäre das klasse und würde ein Mysterium meiner Jugend aufklären helfen.


    Etwa bei Minute 9:

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    Etwa bei Minute 5:28:

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    Zum subjektiven Hintergrund:

    Um 1981 erwarb ich ein passables Tapedeck. Unter den ersten 2 aufgenommenen Kassetten auf Maxell XL II Chromsubstitut-Band war eine Aufnahme von Rush "Moving Pictures.


    Diese Aufnahme klang sensationell. Ich emfpand das Drumset als hifi-artig im Sound. Die Becken nicht laut im Mix aber unverfärbt insbesondere in den Höhen. Der Sound hatte auch eine gewisse "kühle" oder "laborartige Sezierbarkeit" der einzelnen (Drum-)Instrumente zueinander/voneinander, aber auch Druck! Das alles hatte mich damals und in Folgejahren begeistert.


    Ich erklärte es mir so, dass

    1.) Rush damals wohl sensationelle Studiotechnik einsetzte (das modernste vom modernen)

    2.) Mein Tapedeck total neu war, also der Tonkopf noch elektromagnetisch beste Eigenschaften aufwies

    3.) Es ein gutes Band war (Die Maxell XL sind bis heute sehr beliebt)


    Das seltsame nur, diese Kassetten-Aufnahme empfand ich Jahre später immer noch als sehr, sehr gut. Später erwarb ich natürlich die Moving Pictures als CD.


    Jahrzehnte vergingen. Für manche ein Sakrileg, aber abseits des Songs "Wish You were here" konnte ich mit Pink Floyd nie etwas anfangern, war mit jener Ansicht aber isoliert im Freundeskreis ;)


    "Another Brick in the Wall" stellen viele/so auch ich als "Four on the floor"-Beat und ziemlich tight getrommelt, diversen Drumschülern vor. Erst etwa vor 2 Jahren fiel mir auf, dass der Drumsound mir subjektiv freilich, viel weniger gefällt als der von RUSH bei Moving Pictures (völlig andere Drummer, völlig andere Setups, völlig andere Enginerers und Produzenten etc.)


    aber: auch diese unverfärbte Beckenwiedergabe bzw. auch "Druck" hat. Auch dieses unverfärbte, nicht-verschmierte, und nicht "phasende" Beckensounds. Ich fand/finde den Drumsound nicht altbacken.


    Und dann stolperte ich neulich in kurzem Abstand über 2 Videos und dachte ich spinne. Niemals hätte ich damit gerechnet.

    Ich behaupte hiermit nicht, dass jenes in den Videos beschriebene Recording-Procedere die einzige Ursache ist für die 2 guten, cleanen Drumsounds, aber für mich ist quasi mit jenen Videos (wenn das Procedere so angewendet wurde wie behauptet) der Teil eines Jugend-Mysteriums aufgeklärt ;).

    Youtube kann doch für etwas gut sein! :D


    Und wie so oft von mir der "Re-Think"-Hinweis das der Raum auch in jenem Promovideo, fantastisch klingt (massig Room-Ambience-Anteil) und (auch) in jenem Video die größte Wirkung auf das vorgestellte Instrument hat. In jenem Raum würden massig andere Snares auch toll klingen.

    Das gibt es (leider) häufiger und bedeutet meist einen deutlichen körperlichen Warnschuß vor den Bug.

    .

    1.) Unbedingt die Technik überprüfen (lassen) und...


    2.) ... die Übungszyklen (keine endlos-einseitigen Bewegungsfolgen millionenfach wiederholen) genau prüfen (lassen).

    Da zu einseitiges Wiederholen ohne Pausen oder den Wechsel zu anderen Übeinhalten bei diversen Menschen zur Überbeanspruchung mit entsprechenden Folgen führen kann.


    3.) Entspannungsmodi zwischen den Übephasen aber auch zwischen! den Schlägen entdecken und entwickeln.


    Z.B. Die alte Muskel-Relaxation (progressive Muskelentspannung) nach Jacobsen und pragmatische Ableitungen/Modifikationen davon kann in vielen Lebenslagen helfen bis massiv oder gar unvorstellbar helfen und das eigene Körperempfinden fördern, in einem Ausmaß, das vielen Menschen (prozentual eher vorrangig Männern) unvorstellbar scheint. Gerade beim Drumming kann man die Intervalle auch pragmatisch und die Prozedere der Entspannung verkürzen und variieren und gewinnt trotzdem einen Nutzen und wertvolle Einsichten. Denn das A und O ist die Verbesserung der Körperwahrnehmung (damit der Körper demnächst nicht wieder rebelliert weil "drei, vier rote Ampeln", also frühe erste Warnsignale des Körpers übersehen wurden).


    4.) Zusätzlich zu dünneren Sticks auch eine leichtere Holzsorte (z.B. Maple) wählen.

    Jetzt zur priorisierten Riskovermeidung (so sehr ich 2B persönlich als Hickory liebe) eher 5A (oder gar 7A) und leichtere Holzsorte wählen.


    Im Laufe der Zeit kann man dann austarieren inwieweit wieder Dinge materialtechnisch in Sachen Stick-Wahl verändert werden können.

    Jetzt geht aber erstmal Gesundheitsschutz vor, damit das tollste Instrument der Welt weiter ausgeübt werden kann.


    Toi, toi toi und ganz viel Erfolg und weiterhin Spaß am Instrument!

    Vielleicht das größte Meisterwerk in Sachen Horrorfilm mit vielen verstörenden wie genial anmutenden Denkansätzen zwischen Psyche und Körper die mitnichten so absurd sind, wie manche unterstellen, ist "The Brood" von David Cronenberg.


    Cronenberg ist berühmt-berüchtigt für viele sehr abgespacete Drehbücher und Filme (diverses von ihm gefällt mir nicht, weil zu surreal und überdreht), aber just "The Brood" ist sooo anders, geht so tief und ist sensationell bis zeitlos gut recherchiert. Ich hatte eine Föhnfrisur als ich ihn das erste Mal sah, und bei jedem erneuten Sehen schwanke ich zwischen blankem Entsetzen bis zur respektvollen Verbeugung, wie man ein derartig fesselndes und einzigartiges

    Drehbuch schreiben kann. Dessen Thesen und Motive so viel realistischer sind als mancher vielleicht auf die Schnelle vermutet.


    Ohne allzuviel zu Spoilern sind diverse Motive (Machtmißbrauch bzw. emotionaler Mißbrauch durch Therapeuten, körperliche Veränderungen/Erkrankungen durch seelisches Leid, Weitergeben seelischen wie körperlichen Leids an Folgegenerationen, Projektionen, verstörende Wesensveränderungen eines ehemals geliebten Menschen bis hin zum nicht mehr wiedererkennen jener Person etc.) dermaßen glaubhaft umgesetzt, dass mir kein zweiter Film des Genres "Horror", "Scifi-Horror" oder "Psycho-Suspense" einfällt, der den Zuschauer dermaßen mitnimmt (in jeglicher Hinsicht).


    Achtung: der Film ist auf der einen Seite sehr intelligent (gemacht), er überragt damit an Tiefe und "versteckten Botschaften" 99% aller anderen Genre-Klassiker aber auf der anderen Seite auch sehr brutal. Das brutalste sind mitnichten die offensichtlich brutalen Szenen im Film, sondern eben jene vielen emotionalen Mißbrauchs- Manipulations- und Machtbesessenheitsebenen auf der einen Seite und auf der anderen Seite dem unbeugsamen Wunsch und gesundem! Fürsorge-Instinkt eines Elternteils das beste für seine Kinder zu erreichen und jene vor erstgenannten "Einflüssen" zu schützen! Dieser Widerstreit der 2 Pole Böse vs. Gut fordert dem Zuschauer emotional einiges ab, wiederum deutlich mehr als in 99% anderer Filme.


    Es ist seit 1-2 Jahren eine ungeschnittene 92 minütige Version bei Youtube. Ich mag diese hier nicht verlinken.

    Der erwachsene, emotional-stabile Zuschauer wird sie finden, wenn er es will.

    Doppelpost, aber es paßt eben auch genau hier hin.


    Musikalische Integrität gepaart mit erfrischend albern-entwaffnendem Humor, RUSH at its best.

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    Das Thema Umweltvernichtung und Atomkrieg kulminierte in den Jahren 1983/1984 zum Höhepunkt der (dunkel-deprimierten) gesellschaftlichen Stimmung in vielen Ländern. Das genau im November 1983 die Welt durch einen Computerfehler dicht vor einem Atomkrieg war, erfuhren wir erst Jahre später.


    2 Songs hatten 1984 in ihren Texten genau diese düstere Stimmung sehr verdichtet auf Tonträger gebannt. Irre diese nun mit diesem Abstand zu hören und die Texte (noch) besser zu verstehen.


    Zunächst der erst vor 10 Stunden veröffentliche 2026 Re-Mix von Terry Brown der RUSH-Spuren von 1984 des Songs "Distant early Warning".

    Ich hatte 1984 keine Ahnung davon das "Distant Early Warning" ein Radar-Überwachungssystem der USA und Kanada war, um anfliegende russische Raketen möglichst früh zu orten. Das also bereits der Titel des Songs total unverblümt die nukleare Bedrohung ausdrückte. Der Titel hat dann Rush-typisch im Song noch weitere Doppeldeutungen.

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    Sowie die gerade mal eine Woche "alte" Neueinspielung von "Victims of the future" (genialer Titel und Text von 1984,) von Thommy Johansson des tollen Gary Moore Songs von 1984.

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    Mich hat in letzter Zeit mal ein Forummitglied angerufen. Das wäre jetzt nicht so besonders ;) , aber derjenige rief an aus Sorge um ein anderes Forummitglied. Beide kannte/kenne ich nicht persönlich. Beide kennen sich auch nicht persönlich.


    Ich fand es klasse, dass es ganz offensichtlich eine gute Absicht gab, zwischen Menschen die sich persönlich nicht kennen. Also Menschen versuchen zu Handeln zum Wohle dritter. Mich hat das gerührt und ich fand alleine diesen Versuch für einen dritten etwas gutes zu bewirken, klasse.


    Auch dies ist eine Seite oder ein Seitenstrang des Forums.

    Eine klasse Aktion Ralf.


    Mich hatte das Video damals wie heute auch immens beeindruckt. Ich hatte es sofort mehreren Kollegen als Link in E-mails geschickt, die wiederum zeitnah rückmeldeten es musikalisch und videotechnisch super zu finden.


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