Ja, das Thema ist hoch-komplex bis zuweilen gehörtechnisch, konzentrationstechnisch überfordernd. Für viele auch gar nicht wichtig oder relevant.
Am "leichtesten" (immer noch irre schwer alles zu Berücksichtigungen) machte es Mapex mit dem Saturn 3.
Erhältlich in Walnut/Maple hochglanzlackiert (massig zu finden), Walnut-Maple (recht selten: Matt gewachst), als Sonder-Editionen (nicht selten aber auch nicht sooo oft zu finden) mit minimalst dickeren Kessel (durch zuweilen optisch edles Außenfurnier wenn ich nicht irre) Walnut-Birch. Alle hatten identische Hardware.
Hatte man alles parallel vor Ort, und platzierte DInge direkt nebeneinander (an nahezu identischer Stelle im Raum) waren Hörvergleiche zumindest passabel möglich, eben weil man auf identische Kesselmaße, identische Hardware und identische Felle in weitestgehend identischer Raumposition zurückgreifen konnte. In den Tiefen des DF gibt es noch Anmerkungen dazu.
Das brutale (muß man nicht glauben, gilt aber generell für fast alles was man aufnimmt, was raumsound-abhängig ist): bei close-miking waren diverse Klangnuancen zuweilen etwas weniger hörbar als real mit den Ohren. Das ist der perfideste und haarigste Aspekt des Ganzen! Mikrofone dienen natürlich der Vergleichbarkeit. Aber die Frage welches Mischverhältnis zwischen Close-Miking und Raumsound-Anteilen wählt man um die Realität (den eigentlich ja wieder subjektiven Höreindruck) am nähesten Abzubilden, ist für abwägende "dicht vor der Einweisung ins Hospital". Egal wie man es justiert oder austariert, man taumelt immer an der Abbildung des eigenen Ohres vorbei.