Zitat
nicht immer ist der tonmensch schuld.... ich würde mir evtl. mal gedanken über die balance der becken machen.. wenn du wie ein gestörter deine zymbeln bearbeitest und aus den trommeln nur warme luft kommt weil die balance nicht stimmt kann auch der fähigste tonmensch nix reissen... mach doch mal ne proberaumaufnahe von dier selber mit einem(!) raummicro und hör dier das mal an. vielleicht fällt dir dann was auf. wenn nicht ist natürlich der tonmensch schuldig
. und abkleben geht gar nicht.
Matzdrums bringt es (wie so oft) auf den Punkt.
Es gibt immer wieder Drummer, die Kick und Snaredrum eher verhalten bzw. drucklos "bearbeiten", dann kann selbst bei "mittellautem" Beckenspiel schon der Becken-Sound unerfreulich im Vordergrund stehen. Also ein akustisches Ungleichgewicht zwischen Drums und Cymbals entstehen.
Selbst wenn man einen Super-Pa-Freak als Mischer hat, sind die Möglichkeiten das durch Pa-Technik auszugleichen recht bescheiden. Natürlich ist es theoretisch möglich das technisch auszugleichen, aber man fängt sich viele!!! Sound-Nachteile ein. Denn selbst wenn er den Pegel von snare, bass und toms über die Mikes aufreißt wird er sich höllisch viel übersprechen (CYMBAL-BLEED-IN
über diese Mikros einfangen. Und im schlimmsten Fall das Bleed-in über Gates kappen, die dann wieder den Sound der snare, kick und Toms steril und tot machen. Somit sind darauf die wenigsten Pa-Freaks scharf, da es den Sound insgesamt hörbar nicht gut tut (um es Milde zu formulieren).
In jedem Fall kritisch und unvoreingenommen das eigene Drumming beleuchten. Besonders in Hinblick auf die Dynamik zwischen Bass + snare sowie Cymbals!
Auch Themen wie Stockhaltung, Motorik, Fußtechnik sollten bedacht werden bzw. können Mitursache des Ungleichgewichtes des Sounds sein. Insofern kann eine Aufnahme schon erste Hinweise liefern. Für eine genauere!!! Analyse (die über das Tape hinausgeht) kann (sollte!!!) dann vielleicht ein erfahrener Drumkollege behilflich sein.