Beiträge von Drumstudio1

    Gute Idee!


    Ich mag zwar eigentlich keine folierten Sets aber CHROM-Finish ist immer eine Versuchung wert.


    Sollte der Vertrieb (ich liebe... hust... den Roland Meinl-Vertrieb, insbesondere ihre gewissenhafte Arbeit und aufopferungsvolle Kundennähe :) nicht mitspielen, gebe ich dir zur Not eine direkte E-mail oder postalische Adresse zu einem der Drum-Vertriebs-"Japanesen" bei Hoshino in Japan! Wenn du den nett in englisch kontaktierst wird er zumindest antworten...

    Eure Steilvorlage darf nicht unbeantwortet bleiben... grins


    Ich denke ihr müßt da einfach etwas flexibler sein :)


    Ich liebe zwar auch die kleinen inhaltlichen Fehler die oben aufgelistet wurden...


    ... so sind beispielsweise im aktuellen Katalog der Firma Pao Chia tatsächlich 3 verschiedene Bassdrum-Pedale gelistet, die alle die IDENTISCHE Produkt- bzw. Bestellnummer DP250 tragen. Da macht der Import für hiesige Kunden natürlich doppelt Spaß, da man einen gewissen Überraschungseffekt hat. "Mal sehen welches sie mir zukommen lassen".


    Da ist es nur konsequent, dass auch 3 verschiedene!!! Doppelpedale alle die Produktnummer DP800 tragen. Respekt!!!


    Noch mehr als das kann ich mich aber über drum-ergonomische Meisterleistungen vieler Drumfirmen freuen. Siehe Beispiel... ich gehe jetzt sofort in meinen Drum-Room und gelobe das neue Drumset-Aufbau-Ergonomie-Konzept-2004 des Trendsetters und Drum-Giganten "PAO CHIA" mit meinem miesen Starclassic umzusetzen. Und ihr tut das gefälligst auch... :)

    Zitat

    Und lieber Drumstudio1, Vintage ist nicht gleich Vintage. Pauschal alles als Spätmittelalter, Hirnis oder Schrott abzutun ist ein bischen einfach. Ich denke mal nicht ohne Grund ist ein Pre-Phonic Set in Rosewood, am besten noch mit seltenen Kesselgrößen wie 24,14,18, mehr wert als ein olles Swinger.


    newbeat


    Da hast du mich gänzlich falsch verstanden. Das tue ich doch garnicht. Ich hatte (bzw. habe) selbst viel Vintage Zeug. Ich beziehe mich sehr genau auf diese wertigen... hust... Swinger-Teile.


    Ich spielte früher sehr gerne phonic (noch lange vor dem PLUS) z.B. auch kultige 13, 14 und 15 Concerttoms + einer 24´bass fand deren Sound richtig klasse. Auch einige der Fußmaschinen von Humair bis zu einzelnen der Champion Serie waren in ihren Laufeigenschaften klasse (und der Konkurrenz "ingenieur-technisch" seinerzeit weit voraus). Mich stört eben nur die oftmals zitierte Wertigkeit von VINTAGE als Pauschalisierung. Das ist einfach FALSCH. Es gibt unglaublich viel Vintage-Müll den sich kein halbwegs solider Drummer auf den Ständer (au... schon wieder zweideutig) schnallen würde.


    Fairerweise muß man natürlich anmerken, dass einige alte Sonor Sachen (sowohl drums als auch Hardware) bei nicht wenigen Drummern wirklich einen guten Ruf haben (auch bei mir).


    Also ich habe keinesfalls behauptet, das Vintage bzw. Spätmittelalter-Produkte (es gab z.B. sehr massive und sehr funktionsfähige Streckbänke seinerzeit) immer schlecht sind und teile deine Begeisterung - auch für dein Set und manch´andere frühe Sonor Errungenschaft. Aber leider keine Begeisterung für Swinger-Sets und deren Kesselhardware. SORRY!!! Da bleib´ ich unnachgiebig.


    Kollegialer Gruß


    Gaenserobber (cooler Name übrigens)


    Danke für deine besonnene Reaktion. Ich wollte dich keinesfalls!!! anschießen, sondern bezog mich auf den Vintage-Hype seit einigen Jahren der mich manchmal etwas zur Ironie verleitet und von Zeit zu Zeit meinen Puls hochtreibt :)
    Deine Eingangsfrage ist durchaus berechtigt und hier im Forum auch richtig!!! platziert.


    Versöhnlicher Gruß

    .... ach so, ein Sammler hat gesagt.


    Das kann ich schon verstehen. (Ver)einzel(t)ne Freaks zahlen immer mal etwas mehr für eine gebrauchte Unterhose von Theresa Orlowski.


    Ich persönlich würde da die Bälle flach halten (jetzt aber genug!!! der Anzüglichkeiten) und mich nicht verrückt machen lassen. EBAY ist immer noch der beste Weg (aber auch nicht mehr automatisch) um für senilen Vintage-Schrott ein paar Öre zu kriegen, weil irgend ein Hirni es wohl unbedingt braucht und man zwangsläufig durch Ebay bzw. das web einen recht großen Interessiertenkreis erreichen kann.


    Mich bitte nicht falsch verstehen. Du hast ja recht!!!!, wenn du für deinen Stuff einen guten Preis willst. Jeder Topf findet sein Deckelchen. Nur sich auf irgendeine Nase zu beziehen die wohl in irgendeinem Zusammenhang ihre Erektions-Hilfen oder Fetische aufzählt (zu denen scheinbar nicht nur der Besuch von Swinger-Clubs sondern auch Ersatzteile von Sonor gehören)... halte ich - mit Verlaub - für etwas unseriös.


    Da ist die Gefahr groß, dass manch einer unserer Rookies hier glaubt, (s)eine Altersversorgung zu sichern, wenn er fucktisch.... ähm faktisch eigenwillig konstruierte Hardware-Teile des Spätmittelalters der Drumhistorie erwirbt. Davor möchte ich warnen. Ich und viele andere hier besitzen auch noch das ein oder andere Hardwareteil von Sonor, Tama und Pearl aus den sechziger, siebziger und achtziger Jahren und stellen fest, dass sich (ZU RECHT) kaum ein Schwein dafür interessiert!!!


    Also, es ist nicht ausgeschlossen, dass dir irgendwer 2000000000.- Euro pro Teil zahlt. Über dessen Gesundheitszustand hülle ich mich aber in Schweigen. Ich persönlich würde dafür garnix zahlen. So relativ können Preise bzw. die Begehrlichkeiten von "Vintageersatzteilen" sein.

    Außerdem werden bei Lagerung im überhitzten Auto die rechtsdrehenden Moleküle der Plutonium-Oxid-Schicht der Beckenoberfläche mit einer negativen Ladung versehen!


    Das ist wie wir alle wissen SEHR GEFÄHRLICH.
    Ich würde derartige Becken aus Sicherheitsgründen nicht mehr spielen! Auch das Auto sollte nicht mehr benutzt werden. Aber das weißt du natürlich selbst.

    @Duke


    es gibt noch eine Möglichkeit, die mir einfällt. Wenn es tatsächlich nur links auftritt und tatsächlich die Einstellungen der Ketten (dein Bild war richtig!) momentan bei beiden Pedalen identisch ist... tja dann fällt mir momentan nur eine letzte möglichkeit ein.


    Überprüfe, ob nicht nur die Schlegel gegenwärtig die exakt-gleich Ausrichtung haben, sondern auch wirklich das Aufnahmeteil des linken Pedals (welches ja KEINEN !!!! Schlägel führt), exakt!!! den selben Winkel wie dein rechtes Main-Pedal hat. Das ist nicht zwangsläufig so. Es gibt da nicht selten "Toleranzen", die mit geschickter Justierung der Kardanwellenschrauben in den Griff zu bekommen sind.


    Fazit:
    Diesen Winkel überprüfen... weicht er nur um wenige Grad ab (was ich soeben :) vermute) dann kannst du diesen Unterschied durch lösen der Kardanwelle (2 silberne superkurze Stimmschrauben am linken Pedal) und erneutes Festziehen unter Einstellung des exakt gleichen Winkels des Aufnahmeteils links vornehmen.


    Sorry, kann ich leider nicht leichter beschreiben. War aber bei meinen Pearl-Doppelpedalen beim ersten anschrauben nicht exakt eingestellt und bewirkte leichte Unterschiede im Spielfluß.

    Dieses Problem tritt auch bei gewissen extrem-Einstellungen bei anderen Marken bzw. Pedalen auf
    z.B. Yamaha etc.


    Das ist wahrer Heavy Metall (hahaha), da nicht nur der Beater gehemmt ans Bassdrumfell schlägt sondern man ein schönes "KLACK" bei jedem Beat vernimmt, welches das Aufschlaggeräusch von Metall auf Metall verdeutlicht.


    Du solltest die Distanz der Kette zum Trittbrett verändern bzw. Dies wird bei Pearl auch klar in den Instructions erklärt: bzw. als FOOTBOARD ANGLE ADJUSTMENT definiert. Nicht!!! mit Beater angle Adjustment verwechseln. Letzteres löst dein gegenwärtiges Problem nicht und sollte erst nach!!! der Einstellung des FOOTBOARD ANGLE entsprechend deiner Spielgewohnheit nachjustiert werden.


    OK ???


    Gruß

    Andy19
    drumjessi


    Dies sind die offiziellen Superstar X-tra Maße meiner Tama-Liste von 1983. Auch die X-tra Drumsets die ich seinerzeit n Shops oder auf Messen sah, habe ich so in Erinnerung.


    Ist allerdings schon lange her, und ich hatte in den achtzigern auch 1-2 Musikmessen ausgelassen. Da habe ich also KEINESFALLS die Wahrheit gepachtet, sondern vielleicht wirklich eine Info-Lücke. Laßt sie uns schließen!


    Alle weitergehenden Infos wären hoch interessant, wobei ich immer noch leichte :) Zweifel an der offiziellen Verfügbarkeit echter "Quadrate" habe. Andy19... hast du wirklich auf den Millimeter genau nachgemessen? Ein 12 x 11 Tom oder 13 x 12 sieht nämllich rein optisch schon sehr quadratisch aus... grins


    Superstar X-tra
    9" x 8"
    9" x 10"
    11" x 12"
    12" x 13"
    13 x 14"
    14" x 15"
    14" x 14"
    16" x 16"
    16" x 18"
    18" x 20"
    16" x 22"
    16" x 24"

    @ Jein... kicher :)
    Die Superstar X-tras waren teilweise quadratisch:
    16 x 16 is ja klar...


    aber immerhin auch 8 x 9 !
    Soweit ich mich erinnern kann war auch bei Superstar X-Tras Sets wie beim Artstar 1 Cordia das 8" Tom "überquadratisch" dimensioniert (Mathe 6 SETZEN!!!)


    Die meisten anderen tatsächlich ein Inch drunter....
    z.B. 10 x 9 und 12 x 11 etc.
    Da hast du eindeutig recht.


    Prinzipiell ist dein Hinweis aber richtig und wichtig. Uns passiert es immer mal wieder dass wir vereinfachend von "quadratischen Maßen" reden.


    Gruß

    Zitat

    Ist es etwa nicht lächelich wie jahrelang Äpfel für Orangen verkauft werden??


    @ Bibbel-Man


    Finde ich nicht lächerlich, sondern nicht gut. Gerade wir drummer müssen immer wieder erfahren das eigenwillige Etikettierung bei unserem Lieblingsprodukt eher die Regel als die Ausnahme ist. Das finde ich nicht toll und kann darüber einfach nicht lachen. Außerdem warum nur im Falle von Ludwig (bzw. den etwaigen Nachahmern) so einen Aufstand machen ??? Finde ich etwas einseitig!
    Nur mal ein 2 Stichworte:
    - Titanium bei Zildjian ... hust
    - Philippine Mahagony

    Da ist Mapex cleverer. Die haben "Phosphor Bronze" snares mit aufwendigem massivem Marketing in den Markt gedrückt (oder es versucht ) und jeder glaubt "wunder was eine besondere Wahnsinnslegierung". Es ist tatsächlich Phosphorbronze, nur wissen die wenigsten, dass das eine weit verbreitete Industrielegierung ist, die auch Musikindustriefremd immer wieder "verbaut" wird. Die Werbung suggerierte aber bei vielen Konsumenten, eine absolut hyper-edle Wertigkeit. Insofern (wissen wir aber alle auch aus traditionelleren Werbebereichen) kann man auch durch korrekte Etikettierung Menschen täuschen oder ein klein wenig zum Kauf verleiten.... gelle? Also nicht glauben Phosphorbronze müßte gleich hinter Platin rangieren... :)


    P.S: bitte unbedingt per PM eine Mitteilung wieviele Titan Snares du schon gespielt hast, auf die du dich berufst und woran du Edelstahl-Legierungen bei Snares von ordinärem Stahl... pfui aber auch (den du offensichtlich per Gehör erkennst) unterscheidest. Diese wichtigen Infos würde ich nämlich gerne einem der größten Metalllegierungsunternehmen Europas zugänglich machen. Da hast du einen Informationsvorsprung den ich gerne aufholen und an Kollegen weitergeben möchte. Ich kann da leider nicht mithalten (dabei hielt ich bislang mein Gehör für recht passabel).


    Bitte nicht wieder mißverstehen. Ich kenne durchaus klassische Ludwigsounds ala Supra, Acrolite und Sensitive etc. etc. und höre auch Unterschiede zu anderen snares. Ich behaupte(te) nicht das die der anderen gleich klingen. Aber deine Eigenschaft per Gehör die Wertigkeit der Stahllegierung zu definieren wird dich zum gesuchten Mann machen. Reiche mir mal deine Tel. und du wirst die nächsten Tage Headhunter Anrufe erhalten. Versprochen!

    Humor rules (hoffentlich landen wir nicht bald in der Rubrik NONSENS)


    Was ich dir anbieten kann: Wenn du mal ins Rhein-Main Gebiet kommst, organisieren wir bei mir einen Vergleichstest. Wenn du mit verbundenen Augen die Legierung nennen kannst und von 5 Snares zumindest 4 richtig zuordnest, dann schenke ich dir einen Präsentkorb mit neuen Drumsticks, Fellen etc. etc. (der Präsentkorb-Inhalt wird vor der Anreise natürlich genau bekanntgegeben).

    Bibbelmann


    Na da hat sich mein Beitrag doch noch gelohnt. Genau das meine ich. Es gibt gute Gründe für Hersteller Snares aus Stahl zu bauen. Diesen eben bitte, bitte per se KEINE Doofheit unterstellen. Genau darum geht es mir. Nicht selten klingen auch Stahlsnares gut und manche Modelle kommen dem Ludwig Sound für den soliden "Hausgebrauch" nahe genug. Und zig snares auf dem Markt haben als Vorbild den Ludwig Sound. Das weißt du doch selber... Bibbel-Man :) das hat auch zunächst noch nix mit "Nahtlos" zu tun. Für viele geht es darum eine gutklingende, variable Snare zu bauen, und da steht nicht selten Ludwig Pate.


    Und das zu einem günstigen Preis. Dies ist der Hauptgrund, dass manche kein Alu (denn das ist ja teurer in der Herstellung) oder sonstige Legierungen verwenden! Und nicht die von dir belachte Blödheit (oder Mißverständnisse) anderer Firmen in Bezug auf die von Ludwig verwendeten Materialien. Das mag es weiter zurück in der Historie durch aus ab und an (auch bei Reproduktionen anderer Snares) gegeben haben...


    Wie bereits zweifach erwähnt gilt aber seit Jahren: will man einen Kessel weitestgehend identisch reproduzieren, dann analysiert man die Legierung. Und diese Option gibts eben nicht erst seit heute. Dann entscheidet "nur noch"... die weitere Verarbeitung, die Gratung und Kesselhardware über die Nähe am Originalsound. Will man das alles (sofern keine Patent-Sachen entgegenstehen) nachahmen, dann ist man schon sehr nahe am Original. Das Vintage Händler (ich meine nicht unseren Vintage :) sowas natürlich dogmatisch ablehnen und für unmöglich halten, ist reiner Selbsterhaltungstrieb. Ihnen gilt es doch gerade die "Magie und Mythologie" und Preise der historischen Sahnestücke weiter aufrecht zu halten bzw. im Laufe der Jahre immer weiter durch episodenhafte Stories (ala die anderen sind zu blöd zu erkennen, das die Snare nicht Stahl sondern Alu ist) am Mythos zu feilen. Kann ich auch gut verstehen... hat was!


    Trotzdem ist es dann immer noch ein zweites Paar Schuhe ob man die Snare wirklich 1 zu 1 reproduzieren will. Das kann je nach Fertigungsaufwand nämlich teurer sein als es z.B. für Ludwig ist. Und hier haben wir wiederum den ein oder anderen Grund, dass manche Firmen den Weg des Reproduktionswahns nicht konsequent zu Ende gehen. Wenn ein Replikant nahezu identisch im Preis (oder womöglich teurer) als das Original wird... warum sollte man als Kunde dann den Replikant kaufen?


    Out-gesourcte" Aufträge an Enwicklungslabors zur Analyse von Drumlegierungen und Beckeninkredenzien (es sind nun mal Legierungen, ob du es glaubst oder nicht... nicht böse sein... ich habe das Vokabular der Metallurgie leider nicht erfunden - Ehrenwort - dafür mußt du andere haftbar machen :) sind wirklich branchenüblich. Es mag sein das dir das nicht bekannt war. Meine ich wirklich nicht böse oder ironisch. Klar kostet das was, aber das Geld bringen nicht wenig Hersteller viel lieber auf, als in jahrelanger Fleißarbeit hunderte Prototypen von "Black Beauty", "Supraphonic" oder "Glockengußbronze" per Trial and Error Verfahren herzustellen, Hörvergleiche anzustellen und immer wieder zu resümieren, das der Sound immer noch weit vom Original entfernt ist :)


    Wichtig ist aber (sollten dir Analyse-Verfahren immer noch zu teuer erscheinen), das man auch mit anderen Legierungen durch Variationen der Fertigungsmethoden, Kesselspezifikationen etc. versuchen kann einem gewünschten Sound nahe zu kommen. Diesen Weg gehen manche Firmen parallel zu den Analyse-Verfahren, da man nie auschließen kann mit einem günstigeren Ausgangsmaterial recht Nahe an einen tollen Sound zu kommen oder aber perspektivisch für die Zukunft durch das experimentieren noch feinere Sounds zu entwickeln. Es ist ja prinzipiell fraglich, ob Kessel die vor 30, 40 oder 100 Jahren in ihren Spezifikationen festgelegt wurden bis ans Ende der Zeitrechnung die Referenz im Trommelbau sein müssen... oder ????


    Also bitte nicht das Entwicklungspotential vieler Firmen unterschätzen. Ich weiß es gibt irre viele Schrottfirmen auf dem Markt (der gutherzige Willy.W. war ja auch dieses Jahr bei einzelnen Fernostherstellern am Messestand zu sehen, um ihnen Tips zu geben was sie alles falsch machen, respektive wie sie ihre Hardware besser machen können): aber zum Glück gibt es auch sehr viele nüchtern-analytisch und clever agierende Firmen, zu denen nicht nur die jetzigen Majors gehören.


    Aber vielleicht sind wir hier in unserem kleinen Disput mehr oder weniger zufällig auf die überhebliche Denke mancher Traditionshersteller gekommen, die möglicherweise auf naivem Niveau (zugegeben) ein Stück weit erklärbar macht, warum ´ne Marke wie Ludwig heute da ist, wo sie ist. Was feines bauen, in der Hoffnung das reicht so bis zum judgement day und im Glauben die anderen sind zu doof unseren Klang annähernd nachzubilden... bzw. das Material bzw. die Legierung zu ermitteln


    Viel wichtiger ist aber noch, nicht zu vergessen (auch wenn sich dieser Thread auf Ludwig bezieht) dass wie bereits Kollegen zurecht bemerkten, auch viele andere Firmen absolut eigenständige tolle Snare-Sounds entwickelt haben, bei denen ich mich frage warum die nicht genauso häufig kopiert werden. Ich war (obwohl ich manche Ludwig snares insbesondere die Super-Sensitive sowohl in gehämmerter Bronze als auch in Steel-Alu-Mossgummi-Version liebe) immer ein großer Fan von Sonor, insbesondere der Ferro-Mangan Snare.


    Trotzdem bei allem Kopierwahn NEU-ENTWICKLUNGEN nicht aus dem Auge lassen. Es wäre ja gräßlich wenn eines Tages die Industrie diese Posts liest und denkt diese Triefnasen (Drumstudio & Bibbel) kleben nur an der Vergangenheit.


    Rest gerne per PM. In jedem Falle kollegialer Gruß !

    Zitat

    Ich lese kein D&P, hab das in verschiedenen amerikanischen Foren Stück für Stück gelesen
    Im Sticks Forum wars auch mal.
    Aber egal, es geht eh nicht- um- Feinheiten;
    die Ludalloy snares sind fast aus reinem Aluminium und die anderen bauen Stahlsnares..einfach zum totlachen ist das!


    @Bibbel


    Ich liebe auch Humor über alles... und würde gerne mitlachen. Ich weiß nur nicht worüber???
    Firmen die ernsthaft Ludwigs Legierung kopieren wollen könn(t)en das seit Jahren. Ich befürchte du unterstellst anderen (Firmen) reichlich Blödheit. Ich glaube nicht das du da grundsätzlich recht hast, denn es gibt viele gute Gründe Snares aus Stahl und anderen Materialien bzw. speziellen Legierungen zu bauen. Die Tatsache, dass es viele Snares aus Stahl gibt, die sich auf einen guten Sound berufen (vielleicht sogar ähnlich den Ludwigs) muß KEINESFALLS bedeuten, dass die Hersteller zu doof sind, rauszufinden welche Legierung Ludwig wann verwendete. Vielleicht liest du noch mal meinen obigen Beitrag langsamer durch. Mir ging es darum, dass es seit einigen! Jahren kein Problem ist die exakten Legierungen zu ermitteln und davon machen Drum und Beckenfirmen! auch reichlich Gebrauch. Es ist also garnicht relevant wie Ludwig selbst oder irgendwelche Internetforen das Snare-Material der Ludwigsnares in der bewegten Firmengeschichte bezeichnen, ob sie es Alu, Messing, Stahl, Phosphor Bronze oder Moosgummi nennen. Wenn es darum geht das Material exakt! zu ermitteln, um zumindest den Kessel vom Grundmaterial nachzubauen -dann ist das kein Problem.

    Aber vielleicht liegt es auch an mir und ich verstehe einfach die Pointe nicht... ist ja auch schon spät am Abend :)

    Werte Kollegen,


    wenn es so weiter geht landet dieser Thread (zurecht) in der Rubrik NONSENS. Bitte zurück zum Thema oder Auto-Bild Abo bestellen :)