Beiträge von Drumstudio1

    Nein. Die gibt es nicht mehr.


    Ich spielte ein Artstar ES 1-2 Jahre und würde den Sound ausnahmsweise mal sehr knapp formuliert als "nicht berauschend" beschreiben.


    Übel nehme ich Tama, den Begriff Artstar in diesem Zusammenhang verwendet zu haben. War ein bewußter Marketingschachzug, um die ES Serie aufzuwerten.


    Damit hat man allerdings gleichsam den Ruf der alten Artstar (1, 2, sowie Artstar Custom) Serien beschädigt. Da Rookies mal schnell durcheinanderkommen, ein ES hören und sagen "so dolle ist das Artstar aber nich´.

    Auf einmal soooo empfindlich Chester.... ???


    :)


    Ich bin schon froh, wenn die Zeiten als abweichende Meinungen einzelner Poster von den Grals-Hütern hier im Forum als "du hast keine Ahnung" abgestraft wurden vorbei sind! Ich denke wir sind auf dem besten Wege in Richtung Pluralismus und für weniger Dogmatismus zu sorgen. Sicher können wir alle !!! noch etwas :) nüchterner werden...


    Let´s work on this!

    Zitat

    ICH finde ja NICHT, dass das 9000er nur abgenommen klingt (was für ein Schwachsinn).


    Ich gehe auch nicht ab. Allerdings lasse ich Deine Meinung (und von mir aus auch die Meinung anderer) nicht einfach im Raum stehen, wenn ich gegensätzliche Erfahrungen gemacht habe. Ich denke, das verstehst Du.


    Das Recording ist soundtechnisch ein tolles Set und ich gehe mit Daniel 100 % konform der seine Meinung sehr nüchtern und ohne Fundamentalismus kundtut! Ich würde mir wünschen das wir alle (mich inbegriffen) hier im Forum etwas weniger absolutistisch "herrschen".


    DF gebe ich aber in einem Punkt recht. Das 9000´er brachte ich vor einem Jahr etwas off-topic ins Spiel. Es fällt mir mit zunehmendem Alter scheinbar immer schwerer beim Thema zu bleiben... ich arbeite daran (Hirn-Op. in Vorbereitung... :)


    "Geriffelt" bezieht sich auf die "rauhe" mit Rillen überzogene Oberfläche der moderneren Force-Tomarme. Früher waren die Force Tomarme glatt und boten deutlich weniger Halt. Da verdrehten sich Toms nicht selten bei heftigerem Spiel und dies veranlaßte Sonor zur Überarbeitung der Force Tomarme.

    MATZ


    Unterlegscheiben waren bei der ersten Force-3000-Auflage definitiv aus Metall!!!


    Tomarme natürlich nicht!!! geriffelt und somit dauernd in Action respektive "Bewegung". Das hat Sonor dann später glücklicherweise überarbeitet.


    Bin mal gespannt wann das erste Force 3000 mit seinen kleinen Macken zum gesuchten Vintage-Objekt wird???

    DF bezüglich Stimm-Instabilität


    Same procedure as last year... bzw. wie damals von mir beschrieben. Bei mir waren manche 3000 ´er Toms extremst!!! stimm-instabil." So extrem war das bei Sets von mir vorher und nachher nie wieder aufgetreten. Ausgenommen Pearl Export mit ISS. Aber wie gesagt, ich hatte eines der ersten Force 3000 (Maserbirke), was direkt vom Werk nach Hause kam, da es die meisten Händler noch nicht vor Ort hatten. Möglicherweise waren die miesen Spannreifen (auch bei in augenscheinnahme auffallend!!! lausig verarbeitet) ein Grund für die Instabilität in Bezug auf die Tonhöhe. Möglicherweise sind diese auch im Verlauf der Produktion verbessert worden???

    Zitat

    Die Quick sind etwas dicker, demnach könnte man denken, sie wären fetter, lauter, metallischer, rockiger. Stimmt aber nur bedingt, weil das Bottom flat ist und dadurch nicht so viel Lautstärke entwickelt. Durch die Löcher im Bottom kann die Luft schneller raus. Dadurch werden die Hats schneller und direkter. Die Dicke unterstützt das. Ich würde sagen, sie sind schneller und direkter, etwas funky halt. Probier es aus. Das muss man wirklich gehört haben.



    Funky ist nicht ganz falsch. Sie sprechen schnell und direkt an, wie wenige andere Hihats. Trotzdem blieb in diesem Thread die akustische Hauptwirkung!!! der Quick beat Hihat (deren Pendant "Flat Hats" von Sabian verflucht ähnlich klingen) unerwähnt:


    Das Kuppenlose Bottom Becken ermöglicht absolut verfärbungsarme kurze Stockanschläge ohne jegliches dissonantes "after-ping". Viele Hihats bilden unmittelbar nach dem Anschlag dissonante Obertöne und Nachklänge die mehr als nervig sind. Dies ist bei den Quick Beat ausgeschlossen (auch bei den Flat Hats). Somit sind sie für feine Ohren eine Augenweide (hust... eigenwillige Beschreibung :) und auch für Studioanwendungen nicht selten gerne gesehen. Ich kenne viele Drummer die unkontrolliertes Hihat-Nachklingen als System-Immanent und "unveränderlich" hielten. Bis sie die Quick Beat hörten/spielten/kauften.


    Das 2. unüberhörbare Hauptmerkmal dieser Hihat-Becken ist etwas umstrittener. Der Chick Sound ist extrem subtil bzw. leise. Besonders beim 13" Modell. Ich mochte das... aber viele Bandkollegen beschrieben diesen Sound beim zutreten oftmals als "klingt wie ein Bürolocher". Also, der Chick Sound wird in Sachen Schalldruck ersteren kaum die Röcke hoch wehen, das muß man wissen, gerade wenn der Begriff "ROCK" fällt.


    Davon ab... gehört dieses Thema nicht in diese Rubrik!!! Mods ???

    seppel,


    kein schiß, du hast doch irgendwie recht. Ich meinte das vereinfachend. Tama eierte nämlich teilweise irgendwie um die quadratischen Maße rum. Vielleicht hatten die damals ´nen Stromausfall???


    Es gab quadratische Maße (hier wie üblich) 14 x 14, 16 x 16".


    Dann wiederum einige Toms der regulären X-tras um 1 inch kürzer in der Länge im Vegleich zum Felldurchmesser: z.B. 12 x 11 (wenn ich mich recht erinnere)


    Allerdings auch mal ein Zoll länger als der Druchmesser. Tama´s "berühmtes "Maß 8 x 9 für kleine Toms, welches sich übrigens immer mal wieder in der Firmengeschichte fand.


    Also annähernd quadratisch, mal mehr, mal weniger mal exakt.


    Thanks für den richtigen Hinweis. Das konnte/mußte man in meinem Post möglicherweise falsch verstehen.

    Holle


    Ich habe doch ausdrücklich betont, dass ich Fusion-Maße nicht generell favorisiere. Auch nicht generell für Metal.


    Ich habe auch keinen Profi-Metal-Lebenslauf (lachhaft, davon träume ich nicht mal) sondern liebe einfach Rock, Hardrock und vieles an Metal Sachen.


    Noch ein Mißverständnis? Marekting-hype bezieht sich auf Phonic Plus und tama X-tras nämlich quadratische Kesselmaße. Große Drums als solche z.B. 24 oder 26´er Bass, 18´er standtoms etc. gab es lange (auch als offizielle Serienkit-Konfiguration) vor!!! der Metalwelle Mitte der Achtziger.


    Den Rest nehme ich betrübt zur Kenntnis.

    DF


    Irgendwas stimmt mit diesem Thread nicht... oder?


    Kleine Info DF. Ich spiele Sets nahezu aller Hersteller, da ich seit 24 Jahren Jäger und Sammler (und Wiederverkäufer) bin...


    in Bezug auf Drumsets :)


    Nicht schlimm, muß man nicht wissen. Wer mich kennt, weiß es ohnehin. Größenwahnsinniges Lebensziel: in jedem Zimmer des Hauses ein gutgestimmtes Drumset.


    Wir haben hier öfters im Forum Statements, die ich so inhaltlich nicht für richtig halte. Oftmals tolle Beiträge von dir aber leider ab und an welche, wo sich mir die Nackenhaare sträuben (ich mich sogar ertappe, dir einen aus der Art geratenen Zwillingsbruder zu unterstellen). Ich erinnere mich noch allzu gut an die Force 3000 Birke-Lobhudelei besonders in Bezug auf die Bassdrum. Anyway...


    Da trauen sich viele an dich nicht ran. Ich verlasse mich da auf meinen Erfahrungsschatz und halte (wenn unzutreffend oder zumindest übertrieben stereotyp gepostet wird) gerne dagegen. Dann obliegt es den Kollegen welche Position sie als "sinniger" betrachten oder ob sie beides hinterfragen und sich vielleicht bemühen mal selbst Hand an die diskutierten Drumsets zu legen.


    Diesmal war aber deine Nacht etwas lange ????
    Ich bezog mich auf resonant klingende Drumsets und du platzierst ein Statement zu Metallica. Hallo ???? Die schwarze womöglich?? Die (und manche folgende) sind doch gerade das Parade-Beispiel für over-engineerten Drumsound. Da hört man genausowenig ein Gretsch, wie ein Yamaha, Tama oder Sonor etc. da dieser Sound mit einem echten Schlagzeug nix zu tun hat (OK, letzte Äußerung werden manche wieder nicht verstehen, sei´s drum).


    Das trifft aber offengestanden auf viele!! Rock, Pop und Metalproduktionen zu. Die tragische Folge ist doch, dass viele Menschen vor einem echten Drumset stehen und die Sounds garnicht mehr zu schätzen bzw. einzuordnen wissen: "auf meinen CD´s klingt das ganz anders".


    Also sei versichert: ich spiele und spielte Slingerland, Ludwig, Gretsch, Yamaha, Sonor, Tama, Pearl, Premier, Custom-Drums von Stegner, eigene Custom-Drums aus Acryl, etc. etc. und halte dein Posting in Bezug auf Artstar II und Sonor Phonic Plus inhaltlich für unzutreffend, stereotyp, zu stark vereinfacht oder (wenn auch ich unüberlegt nachts gepostet hätte) für QUATSCH.


    Es ist schön, wenn du viele Drummer zum Guten bekehrst. Der Papst reicht dir die Hand. Ich für meinen Teil, stifte lieber Anregungen sich selbst ein eigenens Hörurteil zu bilden und sich keinesfalls immer (antiquierten) Mainstream-Ansichten hinzugeben. Das erfordert natürlich mehr eigenen Input in Sachen Zeit und geistiger Auseinandersetzung mit dem "akustisch sensibelsten Instrument" der Menschheitsgeschichte. Da du dich aber schon auf Legionen bekehrter beziehst, konter ich auch hier gerne auf gleicher Augenhöhe:
    Es gibt zig Metal, Rock und Hardrockdrummer, die dünnwandige resonanzstarke Drumsets im Studio und im Proberraum aus Überzeugung spielen. Wir leben nicht mehr in die achtzigern oder frühen neunzigern.


    Laßt nur das Gehör und den (guten) Geschmack entscheiden. (Quasi das 11. Gebot jedes Drummers)

    So und jetzt schlaf dich erst mal aus und Grüß´ mir den Papst! :)

    Zitat

    Davon ab, Metallsets sind das alles nicht, alleine von den Trommelgrößen her.


    Zitat

    Wenn du wirklich ein Metallset willst, dann kauf dir ein Sonor Phonic Plus oder ein Tama Artstar II![/QUOT[QUOTE]edenfalls brauchst du tiefe und nicht zu kleine Toms und ne Knaller-BD und SD. Dazu nen pingiges, schneidendes Ride und dicke Hihats und Crashes.

    E]


    @ DF (sollte dein Beitrag als Vorgriff auf den 1. April zu verstehen sein, darfst du in meinen - siehe unten- gerne eine große Portion Ironie interpretieren... aber nur dann :)


    Ja genau!!! Da hat es einer voll erfaßt. Es gibt nämlich nur Metal-Drummer die obengenannte Marken und Konfigurationen spielen. Alles andere hat nämlich keine Eier ihr Warmduscher. In Anlehnung an DF´s vorurteilsfreies Elaborat darf ich vielleicht noch ergänzen:


    Du brauchst als Metaldrummer außerdem:
    1.) Spandexhosen (mindestens 3 Nummern zu klein)
    2.) 5 Bassdrums
    3.) 4 Cable-hihats
    4.) eine Freundin, die entweder Friseuse ist oder sich zumindest als Playmate des Monats bewerben wollte und zu multiplen Orgasmen fähig ist.


    5.) Zumindest einen IQ, der ermöglicht 22" tiefe Kinder-Bassdrums von 24" Bassdrums zu unterscheiden. Der wahre Metal-Drummer spielt allerdings nur 26". Dafür darf man dann schon mal den Taschenrechner bemühen (um zu checken, ob der Kontostand diese Investition noch zuläßt und wieviel inch die 26 von der 24´er unterscheiden).
    6.) Kein Yamaha-Set (Yamaha hat niemals in seiner Firmengeschichte Drums für Metal-Drummer gebaut)


    Es ist vollkommen richtig, dass es keinerlei Metal-Sets in Accel-Maßen oder traditionellen Maßen gibt, außerdem keinerlei Metal-Drummer die auf den Sound resonanzstarker, "singender" Slingerland und Gretsch Drumkits stehen. Alle Referenzlisten namhafter Metalproduktionen der letzten 25 Jahre deren Drumsets dünnwandige Kessel (z.B. obiger Hersteller) aufweisen sind eindeutig gefälscht. Natürlich auch sämtliche Making of Videos, Photonachweise der Studiosessions, Setangaben der Musiker etc. Alles Fake, wie uns DF mit seinem Beitrag unzweifelsfrei bewies.


    Das Photo zeigt den prototypischen Metaldrummer und seine prototypischen Mitstreiter. Siehst du anders aus??? Dann bist du kein Metal-Drummer und wirst es auch nie werden! Dann helfen auch DF´s kühne Empfehlungen nicht.


    Selten so gelacht!!!

    Das Thema "Blasen an den Fingern" ist ein irre komplexes Thema.
    First of all: Es gibt eindeutig individuelle Hautunterschiede. Das bedeutet selbst bei identischer unverkrampfter Handhaltung und identischem Übungspensum kann der eine ´ne Blase bekommen, der andere nicht. Ist experimentell natürlich schwer nachweisbar, aber da bin ich mir sehr sicher.


    Viele Blasen können wirklich Hinweis auf eine unsachgemäße Handhaltung sein. Vom Lehrer (wenn zur "Hand") mal checken lassen! Aber, und dass finde ich wichtig: der Lehrsatz "aha, du hast Blasen, also spielst du verkrampft" ist allzu stark vereinfacht - in vielen Fällen auch einfach falsch.


    Auch eine Hornhautschicht, die viele Drummer aufweisen, muß kein grundsätzlicher Schutz vor dem Auftreten von Blasen sein. Je nach Belastung/Dauer des Drumspiels ist es durchaus möglich, dass sich unter (manchmal auch unmittelbar daneben) der Hornhaut Blasen bilden, diese "unterwandern" und dann irgendwann zur Ablösung bringen. "Ästhetische" Details spare ich mir hier.


    Die Reibung bei langem Drumspiel (z.B: 4-5 Stunden oder mehr) mit hohem Punch/Schalldruck (und entsprechendem Grip) z.B. für Aufnahmen etc. spielt sich nun mal zwischen Fingern und Stock ab. Und da ist die Haut das sensiblere Material, welches sich eher abnutzen wird...


    Mein Tip: Sollte tatsächlich Hornhaut bestehen und wirklich immer noch Blasen auftreten, dann ist die sicherste Methode ein Pflaster um die betroffene Stelle zu positionieren. Die Hornhaut wird sich nicht zurückbilden, keine Angst, es kommt noch genug Reibung und "Druck" durch, aber vieles an Reibewirkung bzw. Wärmeentwicklung spielt sich nicht mehr direkt an der Haut ab. Somit Blasen ade!!! Wichtig dabei ist, dass Pflaster nicht zu groß zu machen und nicht zu glauben "ich muß jetzt noch FESTER zupacken, damit der Stock nicht wegfliegt". Der Grip muß so bleiben wie bisher - dann bleiben Balsen weitestgehend aus.


    Wichtig: Nur das altmodische Pflaster (auf Baumwollbasis???) verwenden. Sorry, Schleichwerbung
    Z.B: Hansaplast Classic. Die moderneren Sorten mit Kunststoffoberfläche bieten keinen Halt und der Stock wird wegfliegen oder man packt höllisch fest zu und bekommt erst recht Blasen. Auch nur 1-2 Lagen des Pflasters aufbringen. Nicht!!! 4-5 da sonst jegliches taktile Feeling verloren geht.


    Drummerhandschuhe sind eine sehr individuelle Sache. Es gibt Drummer die können damit tatsächlich nahezu ungehemmt ihre Drumtechnik umsetzen. Ich nicht... und würde davon abraten (zumindest bei den meisten Stilrichtungen :-).

    Ich würde eventuell meine original Tama Octobans (4-Stück-low-set) inklusive Stilt-Ständer für 550 Euro verkaufen (allerdings nur an Selbstabholer).


    Es ist die ältere Tama Version. Sie hat also nicht die Starclassic-Böckchen.


    Sehr guter Zustand!

    @Pott...


    genau das meine ich mit "Vorsicht...".
    Mit deinem Vorgehen (Brief schreiben) etc. hast du vom Ablauf her betrachtet, doch schon gut und vernünftig agiert.


    Nun zähle einfach 1 + 1 zusammen = Der Roland Meinl Vertrieb...


    Über deren Verhalten (Kundenfreundlichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit etc.) möchte ich mich hier nicht detaillierter äußern, kann aber deine Erfahrungen nur ausdrücklich bestätigen!


    Also ändere doch einfach die Thread-Überschrift, dann klopfe ich dir sogar anerkennend auf die Schulter :)


    Obwohl - vielleicht gibt es andere Drummer, die mit "denen" bessere Erfahrungen gesammelt haben (kann ich mir zwar nicht vorstellen...) - dann müßtest du die Überschrift vielleicht schon wieder ändern.


    Genug gescherzt!