Beiträge von Drumstudio1

    "Hey Joy" ist die wundervollste freudsche Fehlleistung des Jahres. :D


    Allen Menschen tut Humor gut und erst Recht etwas Spaß/Lust im Leben zu haben/zu erfahren.
    Ein gutes Maß von beidem steigert nicht nur die Lebensfreude sondern fördert immens den freundlich-respektvollen kommunikativen Umgang mit dem Gegenüber. Im Web (z.B. in Foren) wie in der realen Welt.


    In diesem Sinne, wünsche ich diesem Forum und all seinen Nutzern nur das beste! Hey Joy, mach uns glücklich und froh. ;)

    Zitat

    "Youtube" ist ja nicht der liebe Gott und auch nicht das irdische Gesetz.


    Der Satz des Jahres! :thumbup:
    Er bringt viele Mythen bzw. Fehlannahmen oder "ist sicher alles in deren Übereinkunft enthalten mit allen Künstlern der Welt"-Unterstellungem auf den Punkt.


    Vielen Dank Peter und Jürgen für die wertvollen Hinweise. Schmunzeln mit Erkenntnisgewinn: Best of both worlds, so to say. ;)

    Da denkt man im Drummerforum wäre schon alles 1000-fach abgehandelt, und dann kommt Hajo K. mit so was um die Ecke.
    Danke dafür. :thumbup:


    Eigentlich seltsam, dass bislang noch keiner auf die Idee kam unserem wichtigsten Utensil (abseits der Drumsticks) einen Thread zu widmen.


    Es ist Fakt, dass wenn man viel schrauben will oder "muß" ;) (was natürlich nicht alle Drummer betrifft) manche Drumschlüssel kolossal nerven und andere wesentlich streßfreieres Agieren gestatten.


    Umso schöner wenn mal Empfehlungen ausgesprochen werden oder eben (im Gegenteil) Negativ-Ausreißer genannt werden.

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    Der Unterschied ist meiner Meinung nach vorhanden, allerdings eher homöopathisch, so dass man ihn vernachlässigen kann,
    allerdings klingen die Felle ein bisschen dunkler (das tun die weißen auch und die beschichteten sowieso).
    Wenn man die Flöhe nicht husten hört, ist alles gut.


    So hören (bzw. glauben es wahrzunehmen) seit Einführung der Ebony-Felle manche Drummer. Sehr gut von Jürgen beschrieben.

    Servus!


    Zitat

    Moinsen!
    Der Pearl-Arm hat 7/8", das Sonor-Mount irgendwas um die 19 mm, falls ich da richtig liege...
    N Stückchen Schweißdraht könnt ich wohl auftreiben...xD...nein, ernsthaft, sollte schon ne gute Lösung sein.
    Hätt halt Bock auf ne 20" für den Musikraum, externer Ständer steht nicht zur Debatte.
    Gruß,


    Zitat

    Ich mags gern, insbesondere in Foren, kurz, knapp und so präzise wie möglich.


    Ich liebe Humor und ich glaube zu erahnen, dass der neue Kollege Carlo auch ein netter Bursche ist, der reichlich Humor versteht. :D


    Das je nach Tagesform auch zuweilen heftige Widersprüche uns Menschen auszeichnen erschließt sich selbstreflexionistisch :D auch Carlo, wenn er seine obigen Zitate mal miteinander vergleicht.


    Ja, ich habe freilich verstanden was Carlo im 1. Post meinte, aber eben nicht in einer Millisekunde sondern durch "Übersetzen" und Rekonstruktion (scheinbar vorausgesetzter Inhalte) des etwas fahrigen Sprachkauderwelschs :D .

    Zwanghafter Gruß aus der Selbsthilfegruppe "Drumatische Anankasten im Sandkasten" hinaus in die Welt.


    Humor rulez - Ahoi und Moin! ;)
    Back to topic: den hier genannten Mapex- Adapter habe ich auch und verwende den selbst zuweilen als günstige und schnell-pragmatische "Zwischenlösung" bei manchen Kickdrumrosetten. Leider habe ich gegenwärtig keine Sonor Bass hier um schnell zu vergleichen. Sorry!

    Danke ThomasH für die tolle Story zur Entscheidungsfindung. Unser Forum lebt nicht zuletzt von solchen Erfahrungen.


    Eine Vielzahl von Drummern mit gewaschenen ;) Ohren, hört dass das Saturn (auch schon das 3 und 4) zu den besseren bis besten Sets des Planeten gehört.


    Mapex haut auch diverse eher schwache Produkte heraus. Es ist also nicht die Frage ob Mapex generell gut oder schlecht ist, dies kann (immer) nur je nach Produkt(gruppe) korrekt beantwortet werden. Da gibt es in beiderlei Richtung viele konkrete Beispiele. Das erklärt auch, warum das Saturn lange auch mit Zweiflern zu kämpfen hatte...


    Aber: die Saturn Sets klingen für viele Ohren beeindruckend bis überragend. Eigenständig mit hohem Wiedererkennungswert und klanglich sehr gut. Insbesondere wenn man sie Zentimeter neben diversen anderen Kits aufbaut und direkt vergleicht, sind manche Drummer sehr verwundert bis zuweilen "erschüttert" :D .


    Insofern haben Deine Ohren eindrucksvoll den "Hörtest" bestanden. :thumbup:


    Just for the record: Zu Deinen Toms, die werden in China gefertigt.

    Im Heft 11/2016 der Sticks (also im noch aktuellen Heft) ist von unserem Forummitglied Meshbeater ein fulminant-schöner Baubericht enthalten für ein E-Drum(Schallschutz)podest.


    Für jene, die das Rad nicht jedesmal neu erfinden wollen und neben hoher Funktionalität auch schöne Optik suchen, sei somit das Heft 11 von Seite 67 - 69 empfohlen.


    Ich werde auch als Drumlehrer immer mal wieder auf Vorlagen bzw. "How to do"-Quellen angesprochen, umso schöner dass nun ein Kollege da etwas als Referenz für Kollegen in Bild und Text sehr verständlich umgesetzt hat.


    Da mich der nette Kollege freundlicherweise right from the start über seine Planungs- und Bauphasen unterrichtete, freue ich mich umso mehr, dass auch mal ein Fachmagazin recht zeitnah! erkannte, dass da ein ihnen bislang unbekannter Drummer etwas toll umgesetzt und dokumentiert hat. Ist auch nicht immer so im internationalen Gazettenvergleich... hust. ;)


    Edit: Ich hatte recht frühzeitig mal ein paar erste Fotos erhalten, bin aber nicht ganz sicher, ob manche davon letztlich auch in der Sticks sind und möchte somit aus rechtlichen Gründen Photo-Einbindungen hier vermeiden.

    Zitat

    Das bleibt eine rein persönliche Ansicht. Für mich ist das Freischwingsystem die beste Erfindung/Entwicklung der letzten 20-30 Jahre und damit bin ich nicht alleine auf der Welt.


    Es gibt ab und zu durchaus Hängetoms wo die Wirkung nicht groß ist. Und schlimmer: es gibt manchmal Hängetoms trotz "Freischwingsystem" die abgewürgt klingen bzw., eine kleine Tuningrange auweisen. Dies trägt manchmal bei der Drumcommunity zum Aufeinanderprallen (scheinbar) verschiedener Meinungen bei. Aber! bei diversen Standtoms ist die Wirkung mitunter frappierend. Da habe ich noch kein Ohrenpaar getroffen :D , die die Unterschied enicht wahrnimmt.


    Nur nochmal um sicher zugehen (das haben wir ja schon dutzendmal erörtert). Manche schlecht enkoppelten Toms/Standtoms haben nicht nur einen kürzer klingenden "Ton" sondern eine merklich reduzierte Tuningrange (oftmals tonal im tieferen Stimmbereich früher am Limit). Es gibt unzählige (Stand)toms die entkoppelt zu einem bouuuuuuuuuuummm fähig sind, im nicht entkoppelten Zustand aber nur "pupp" machen.


    Es ist völlig legitim eine tiefere Tuningrange nicht zu benötigen oder nicht ausschöpfen zu wollen... es ist genauso völlig legitim Toms abzukleben etc.
    Da sich mitunter aber Geschmäcker auch im Laufe des Lebens wandeln, ist es mir persönlich aber viel lieber, eine generell weite Tuningrange zu haben, bzw. auch die Option/Möglichkeit eines recht lange anhaltenden Tomsounds... abkleben kann ich (wenn ich es trockener und/oder kurz haben will) nahezu kostenfrei immer noch. Die umgekehrte Wandlung ist aber kostenfrei nahezu unmöglich.

    Nur noch mal der vorsichtige Hinweis, dass das konzipieren, formen, fertigen einer kompletten Hardwareserie (Stativhardware oder meinetwegen auch ein Neudesign jeglicher Kesselhardware) ein nicht nur aufwendiges sondern meist auch sehr teures Procedere ist.


    Natürlich ließen sich im Zuge einer derartigen Neuvorstellung deutliche Preiserhöhungen "symbolisch" ("es ist unsere neue Serie") besser begründen.
    Gleichwohl scheuen manche Herstelller diese Investititonen bzw. einzelne haben dafür die Kohle nicht mehr offen herumliegen.


    Mancher alte Hase wird sich erinnern, in welcher Frequenz diverse Hersteller noch vor 15, 20 oder XX Jahren Hardware rundumerneuert, verfeinert, von Grund auf neu designed haben. Diese (ehemals) hohe Schlagzahl ist in diversen Ruderbooten schon lange nicht mehr zu halten.

    Das wird ja langsam zur Außendarstellungslachnummer! :D
    Hier mal etwas pointiert :D zusammengefaßt:


    1.) Erst läßt man reichlich selbstverliebte ;) , "halboffizielle" Statements posten die irgendwie nicht ganz privat sind, aber auch nicht wirklich offiziell, sich dann der postende aber doch immer wieder auf Kommunikation und Abstimmung mit Roland beruft. Ja was denn nun?


    2.) Dann sagt "man": "hört nicht! mehr auf Youtube, die wirklich beeindruckende reale Qualität wird Euch nur im echten Leben offenbar werden."


    3.) Nun in der aktuellsten Online-Stufe, erfährt man: "es ist nur ein Vormodell. Das Wunderwerk des Ohrenschmauses ist noch garnicht implementiert, wartet ab, wenn die finalen Funktionen entwickelt und/oder implementiert sind, dann wird es keinen Anlaß zur Kritik mehr geben."


    Mit Verlaub: wir sind nun in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und "stringenter Argumentationskette" bald auf dem Niveau von Wünschelrutengängern angekommen.


    Ich bestreite nicht, dass bald eine neue Software kommt die womöglich alles (deutlich) besser machen wird, in Sachen Sound bzw. unfreiwilligen Machine-Gun-Effekt.


    Aber!!! dieser Eiertanz seit der Vorstellung, ist das lächerlichste was ich von einem Branchenriesen der Musikinstrumente-Industrie in den letzten 35 + X Jahren in Sachen Außendarstellung erlebt habe. Langsam wird es unheimlich.


    Wenn diverse Geräte nur Vorprodukte sind, warum läßt man die dann überhaupt in der bislang vorherrschenden Form testen und öffentlich vorstellen?


    "It doesn't have the new sound engine 'prismatic' installed yet as it's not quite finished yet, so the machine gunning you hear absolutely WILL NOT be in the new kits in November! Hence why I didn't talk about the sound engine in the video!"


    Wenn die Orgasmatron-Schaltung noch garnicht fertig ist ("as it´s not quite finsihed yet") warum können dann andere schon vor Wochen behaupten, es läge u.a. am Youtube-Klang, bei einer Vorführung (die diverse Wochen zurückliegt) wäre allen Zuhörern begeistert die Kinnlade heruntergeklappt?


    Fragen über Fragen getriggert (um im Sprachgebrauch der Produktumwelt zu bleiben) durch suboptimale Außendarstellung bzw. kuriose Präsentationsformen und "Events". Es ist mittlerweile fast garnicht mehr wichtig, ob andere oder ich, hier irgendetwas falsch verstehen. Man kann in diesem chaotischen Öffentlichkeitsunfug mit immer neuen Verteidigungsstrategien und -Thesen überhaupt keine Fahrtrichtung mehr erkennnen, weil da mehrere der um das Produkt involvierten Personen für sich mit eigener Schlagzahl rudern und offensichtlich auch jeder nach eigenem Kurs steuert.


    Irgendwie bizarr und lustig...
    ... aber irgendwie auch sehr schade.

    Ich würde mich wirklich aufrichtig freuen, wenn mittel- bis hochpreisige Produkte irgendeiner! namhaften, mit Qualität assoziierten Drummarke in den heutigen Zeiten so reissenden Absatz finden würden, dass jene Firma Preise heftig erhöhen könnte, bevor sie das Schild "wegen Reichheit geschlossen" an die Werkstore hängt.


    Völlig unabhängig von irgendeiner konkreten Firma würde ich in der uns interessierenden Branche eher das genaue Gegenteil unterstellen:
    1.) Das Firmen mit gewissem Produktportfolio und mit Qualität assoziertem Namen bemerken: "billiger anbieten generiert keinen nennenswerten Gewinn mehr. Die Preisschraube nach unten können wir existenziell nicht mehr mitgehen".
    2.) "Den gegenwärtigen Preis können wir aber auch nicht halten, da sonst die Gewinne (aufgrund stetig steigener Produktions- etc. etc. Kosten) nicht mehr reichen bzw. nicht genug Investitionsvolumen für die z.B. längst überfällige neue Drumhardwaregeneration oder längst angedachte Produktinnovationen etc. etc. erzeugen".


    Man würde den "unterstellten reißenden Absatz" (hier von mir bewußt "etwas" überspitzt formuliert :D ) von Produkten meist auch an paralell dazu steigender Innovationsskraft und dem Auftauchen diverser neuer Produkte (Produkt-Generationen) erkennen. Wenn ein Unternehmen nämlich vor lauter Gewinnen nicht mehr ein noch aus weiß ;-), wird eher wieder etwas freudiger in aufwendige Produktneuheiten bzw. umfassendere Verbesserungen investiert.


    Nochmals: ich wäre der erste der sich aufrichtig freut, wenn es anderserherum wäre. Wenn heutzutage, bei der gegenwärtigen Marktsituation und dem gegenwärtigen Kaufverhalten, irgendeine namhafte Drummarke des Erdballs so sicher und prosperierend am Markt ist, dass die Sonne auf jeden Mitarbeiter und dessen Familie scheint, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden können, dass ehemalige Werksgelände wieder mit Produktionsvorgängen "rückerobert" werden, dass die Schichten nicht zurückgefahren werden sondern verlängert werden, weil man vor lauter gestiegenen Auftragseingängen im Mittel- und Hochpreisssektor garnicht mehr hinterherkommt ;-), dass man aus China, Indonesien, Taiwan etc. etc. Hardware-Aufträge wieder zurückholt und endlich wieder in heimischen Breiten produziert, vor überschüssigem Gewinn kaum, noch ein und aus weiß, wohin man dieses Geld investieren soll, und folglich alle ehemals angedachten Produktideen umsetzen kann, die man bislang mit den Worten "die dafür nötige Investitionssumme ist zu hoch", abgelehnt hat...


    ... allein mir fehlt der Glaube. ;)


    Der Thread ist in jedem Falle hoch! interessant.

    Irgendwann kommt der Tag, an dem Marshall eine käuflich erwerbliche Tapetenrolle für die heimischen Zimmer wird...
    ...oder man lebensgroße Papp-Dekos als Dummies für die eigene Bühne kaufen kann.


    Ich hatte vergleichbare Videos mit Mikkey wie oben vor ein paar Tagen eher zufällig entdeckt. Die Bühnenoptik ist nicht völlig neu... aber in dieser Platzierung/Anordnung bzw. dem Bühnenbild der Scorpions optisch gigantisch in der Wirkung.

    Ab Ende der Siebziger... aber insbesondere in der Mitte der Achtziger hatte die kanadische Combo "Triumph" den beeindruckendsten State of the Art Raum/Ambience-Klanganteil seinerzeit für das Drumset auf ihren LPs verewigt. Dazu auch einige! Songs mit (zwar kitschigen) aber sagenhaft schönen Hooklines. Das habe ich sicher schon mehrfach im Forum erwähnt ;) ... ich kann es nicht lassen ;)


    Tama hatte das sicher (auch) früh erkannt und womöglich nicht ganz selbstlos dem Drummer Gil Moore zwischen Mitte/Ende der Siebziger bis zum Ende der Achtziger Jahre diverse riesige Drumsets zukommen lassen.


    Stellvertretend hier einer meiner Favorite-Songs der Band... wobei stilistisch schon ziemlich weit im Rock-Pop-Genre befindlich.


    Kleines Randdetail: selten klangen (Concert)-Toms so wundervoll wie auf Triumph-Aufnahmen jener Jahre.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=KrwwS5bE0W8[/video]