Das wird ja langsam zur Außendarstellungslachnummer!
Hier mal etwas pointiert
zusammengefaßt:
1.) Erst läßt man reichlich selbstverliebte
, "halboffizielle" Statements posten die irgendwie nicht ganz privat sind, aber auch nicht wirklich offiziell, sich dann der postende aber doch immer wieder auf Kommunikation und Abstimmung mit Roland beruft. Ja was denn nun?
2.) Dann sagt "man": "hört nicht! mehr auf Youtube, die wirklich beeindruckende reale Qualität wird Euch nur im echten Leben offenbar werden."
3.) Nun in der aktuellsten Online-Stufe, erfährt man: "es ist nur ein Vormodell. Das Wunderwerk des Ohrenschmauses ist noch garnicht implementiert, wartet ab, wenn die finalen Funktionen entwickelt und/oder implementiert sind, dann wird es keinen Anlaß zur Kritik mehr geben."
Mit Verlaub: wir sind nun in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und "stringenter Argumentationskette" bald auf dem Niveau von Wünschelrutengängern angekommen.
Ich bestreite nicht, dass bald eine neue Software kommt die womöglich alles (deutlich) besser machen wird, in Sachen Sound bzw. unfreiwilligen Machine-Gun-Effekt.
Aber!!! dieser Eiertanz seit der Vorstellung, ist das lächerlichste was ich von einem Branchenriesen der Musikinstrumente-Industrie in den letzten 35 + X Jahren in Sachen Außendarstellung erlebt habe. Langsam wird es unheimlich.
Wenn diverse Geräte nur Vorprodukte sind, warum läßt man die dann überhaupt in der bislang vorherrschenden Form testen und öffentlich vorstellen?
"It doesn't have the new sound engine 'prismatic' installed yet as it's not quite finished yet, so the machine gunning you hear absolutely WILL NOT be in the new kits in November! Hence why I didn't talk about the sound engine in the video!"
Wenn die Orgasmatron-Schaltung noch garnicht fertig ist ("as it´s not quite finsihed yet") warum können dann andere schon vor Wochen behaupten, es läge u.a. am Youtube-Klang, bei einer Vorführung (die diverse Wochen zurückliegt) wäre allen Zuhörern begeistert die Kinnlade heruntergeklappt?
Fragen über Fragen getriggert (um im Sprachgebrauch der Produktumwelt zu bleiben) durch suboptimale Außendarstellung bzw. kuriose Präsentationsformen und "Events". Es ist mittlerweile fast garnicht mehr wichtig, ob andere oder ich, hier irgendetwas falsch verstehen. Man kann in diesem chaotischen Öffentlichkeitsunfug mit immer neuen Verteidigungsstrategien und -Thesen überhaupt keine Fahrtrichtung mehr erkennnen, weil da mehrere der um das Produkt involvierten Personen für sich mit eigener Schlagzahl rudern und offensichtlich auch jeder nach eigenem Kurs steuert.
Irgendwie bizarr und lustig...
... aber irgendwie auch sehr schade.