ZitatSind Reagge Songs nicht so Kandidaten für Laid Back?
Ja, zuweilen sogar genretypisch.
ZitatSind Reagge Songs nicht so Kandidaten für Laid Back?
Ja, zuweilen sogar genretypisch.
Ja, in Deinem Link höre ich die Vocals auch teils deutlich bis massiv vor dem Beat. Thanks für das anschauliche Beispiel.
IIch glaubte unmittelbar beim ersten Hören an ein In-Ear-Problem, wollte aber beim Thread bewußt technische Gründe ausklammern, weil erstmal das Ergebnis! zählt
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ZitatAchsel Rose dehnt hcier nicht die Time, er ist teilweise schlicht raus.
Kompromiß: er wollte den Song rasch beenden und schneller Zuhause sein. ![]()
Ich nahm es schon beim ersten Hören als massiv vor der Zeit und für mein Empfinden "schnell rennen" wahr, den Gesang. Ich verstehe genau was Du meinst. Es ist hier kein wirkliches erstrebenswertes Stilmittel im Ergebnis.
Somit: weitere Beispiele her!
ZitatSabbath ist ja instrumental eher hintendran, vor allem Iommi.
Ja, der langsaaaaaaaaame Lava-Strom.
Vinny Appice der Sabbath-Drummer nach Bill Ward zelebrierte das Drumming dann nochmals! leicht hinter Iommi.
ZitatMein Schlagzeuglehrer sagt, dass sich "Vorne dran" sehr oft nicht gut anhört und schneller als Timingfehler beschrieben wird, während Laid-Back sich noch immer besser einfügt und dem Song das gewisse Etwas verleihen kann.
Das klingt gut.
Wobei man vielleicht ergänzen kann, dass bei manchem Song oder manchen Abschnitt oder gar Genres ein leichtes Ahead-Spiel einem Song auch Vitalität und Energie einhauchen kann. Verteufeln oder lobpreisen würde ich beides per se nicht. Es kommt wie Druffnix richtig anmerkt auf das Ausmaß und die Passung zu den Vibes an. Da hört auch nicht jeder gleich. Es gibt Schleppungen teilweise in einzelnen Reggae-Songs die ich unerträglich finde (als würde ein Kaugummi überdehnt und reißen), die andere aber feiern. Es scheint beim Timing (müßte man vielleicht mal empirisch untersuchen) wie bei (etwas) Out of tune (also Tonhöhenunterschieden) individuelle Unterscheide in der Bewertung bzw. Akzeptanz zu geben. Für manche Hörer macht ein starker Chorus-Effekt ein Gitarrensignal breiter/fetter, für andere fängt es dann schon an falsch zu klingen.
ZitatEilen ist aber was anderes als schlicht falsch einsetzen.
Ja, falsch singen ist auch etwas anderes als Blue Notes ![]()
Er eilt aber an so vielen Stellen, dass man hört, das er im Vergleich zum Originalsong die jeweilige Silbe/Wort deutlich vor der Zeit singt. Es ging mir um 2 Beispiele die sich möglichst deutlich unterscheiden, da es diverse Menschen im Millisekundenbereich nicht gleich wahrnehmen. Dich habe ich damit gänzlich verwirrt. Sorry ![]()
Er eilt an vielen Stellen immens.
Für die anderen Dinge schrieb ich vorbeugend dies oben:
"vor der Zeit" bis massiv vor der Zeit phrasiert"
"Es geht mir auch nicht um womöglich technische Mängel die dies oder jenes beeinflußt haben können."
"Es gib sicher viele andere, noch bessere Beispiele, ich freue mich auf Eure Tips und Hinweise zu anderen Outputs."
Seit Dekaden erlebe ich mit Kumpels, Mitmusikern, insbeondere Sängern und Drumschülern etc. etc. das die Wahrnehmung für Laid-Back (also rhythmisch leicht hinter dem Zeitgeber gespielt oder gesungen) vs. "Ahead of Time" (vor der Zeit) vielen Menschen nicht mit der Geburt gegeben ist. Das ist auch garnicht schlimm, die gute Nachricht: man kann die Wahrnehmung für diese Phänomene schulen durch anschauliche Beispiele. Je mehr Beispiele man moderiert-diskutiert, um so besser und genauer wird im Laufe der Zeit die Wahrnehmung.
Da "Laid Back" sicher bei allen Instrumenten eine Rolle spielt, aber beim Gesang als Stil- und Ausdrucksmittel womöglich am häufigsten angewendet wird und vielleicht sogar am besten detektierbar/wahrnehmbar ist und noch dazu am Samstag ein sehr anschauliches Beispiel für das Gegenteil: "vor der Zeit" singen" gestreamt wurde, somit mit aktuellem Bezug, dieser Post.
Wichtig: es geht mir NULL um Lobpreisung oder gar Kritik an den Darbietungen. Es geht mir auch nicht um womöglich technische Mängel die dies oder jenes beinflußt haben können. Es geht mir im Gegenteil um anschauliche Beispiele wo man in "echter Natur", bei realen Musikbeispielen namhafter Musiker mal Referenzen vergleichen kann für "Laid Back" vs. "Vor der Zeit".
Beispiel 1: "Out of love" Blue Murder, genauer John Sykes demonstriert anhand vieler Silben an sehr vielen Stellen im Song Laidback-Gesang (teilweise auch die Gitarren)
Beispiel 2: "Sabbath bloody Sabbath" Guns & Roses mit Axl Rose live insbesondere beginnend mit Spielzeit 1:09 und folgende Zeilen Gesang "vor der Zeit" bis massiv vor der Zeit phrasiert am Samstag in Birmingham.
Es gib sicher viele andere, noch bessere Beispiele, ich freue mich auf Eure Tips und Hinweise zu anderen Outputs.
Beispiel 1 (Laid-Back Gesang)
Beispiel 2 (Gesang vor der Zeit insbesondere ab 1:09)
Ab und an gibt es Bands deren Zielsetzung ich nicht verstehe. Soll die Präsentation ein Konzept darstellen? Soll es Satire sein? Selbstironie? Verarsche? Soll der Stil ihrer Vorbilder verschmolzen werden zu "ihrem Ding?" oder einer Metamorphose?
Wytch Hazel ist eine Band die ich überhaupt nicht verstehe. Es sind junge Burschen deren Kostüme wirken wie "Schlumpfinchen im Swinger-Club". Die christliche Symbolik verwirrt mich ebenso, kann ernst gemeint sein? Muß es aber nicht.
Das erschreckende: die jungen Hüpfer machen Musik die so erschreckend rückwärtsgewandt-dicht an
1.) Blue Öyster Cult
2.) Kansas
3.) Wishbone Ash
4.) und ein Hauch Thin Lizzy
'dran ist, das man völlig verstört zurückbleibt. Denn einiges klingt wirklich gut! Ja, noch nicht ganz so rund wie die weltberühmten Vorbilder zu deren jeweiligen Zenitzeitpunkten, aber doch beeindruckend gut.
Hier 2 Songs die ich sehr stark finde.
Da das MPS850 ja mit einem Kabelbaum geliefert wird erinnere ich, dass die ersten Ausfälle manchmal den Kabelbaum bzw. ein Kabel davon betreffen können.
Deswegen die naive Frage, ob Du das Ride schon mit einem anderen Gerät bzw. Kabel gecheckt hast? Da es das einzige 3-Zonen Cymbal-Pad des Sets ist, da diesbezüglich natürlich die entsprechenden Implikationen mitbedenken.
Zitatdass einfach die Mischung Birke/Ahorn und da vorallem Birke welches das Amory ja hat,nicht zu deinen Hörgewohnheiten passt.
Ich denke es würde im Gegenteil: super passen!
Der Mix Walnuss/Birke klingt in vielen Ohren Weltklasse-gut. Angeboten immer wieder (früher in Sonderauflagen von Mapex, seit ein paar Jahren auch regulär neben der Ahorn/Walnuss Variante zu haben), von Dixon, von Tama etc.
Tiefbass (durch Walnuss-Anteil) ohne Ende und zusätzlich leichter (hört nicht jeder) Höhen-Boost beim Attack des Schlägels durch Birke.
Edits: Sorry, einer war schneller.
ZitatDer Korb wird genau so weit eingestellt, dass ich die Snares ohne Schrauben rein-und rausnehmen kann. Ich hab nur 14er.
Same here seit einigen Jahren. Dadurch spart man einen Sonor-Schnellspanner (so genial die Idee war) und massig Zeit und Kurbelei.
Wiedermal, prima Ergebnis! ![]()
Ich bin nicht ganz sicher ob diese Doku aus Hessen schon verlinkt wurde? Streng genommen ist die mediale Berichterstattung reichlich spät. Auch vor 15 - 20 Jahren sah es für viele (Traditions-)Shops schon nicht mehr allzu gut aus. Aber es sind mitunter erst die Fortissimo-Paukenschläge die bei unzureichendem seismischen Empfinden wahrgenommen werden. Vielleicht melde ich mich später nochmal in ein paar Wochen, wenn das Pferd dann nicht völlig totgeritten ist...
Tatsächlich gibt es noch 1-2 Aspekte (ganz aktuell) die hier in unserem Thread oder TV-Bericht noch nicht erwähnt wurden, die manchen normalen Kunden nicht bekannt sind. Ich arbeite noch an der "Anonymisierung"... ;-).
Das finde ich ganz toll, kollegial und hilfreich, dass Du dies einstellst! ![]()
Zusätzlich finde ich (menschlich-biographisch) grandios das Du zur wichtigsten Person im Drummerforum aufgestiegen bist.
Die Wettbewerbe, viele toll gespielte Playalongs von Dir, Recording-Infos etc.
Respekt!
Ich will hoffen, dass Dich Bonedo/Thomann nicht bald "abwirbt". Bin aber sicher Angebote für Dich werden bald eintreffen.
ZitatAus meiner Sicht hat das auch was Schönes, sich auf Irrationales einzulassen. Bei mir gehört das Thema halt dazu.
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Wundervoll, das kannst Du auf meinen Grabstein ritzen. Da schmelze ich dahin, wenn ich so etwas lese, da unzählige "Drumexperimente" oder Aufbaukapriolen darauf basier(t)en gepaart mit Tonnen von Neugier. Niemals hätte ich es aber als so knapper Einzeiler so vielsagend formulieren können. Toll!
Ich finde je größer Hihats, umso unflotter wird die Response bei z.B. schnellen 16-tel phasigen Öffnungs- vs. Schließ-Zyklen.
Da finde ich schon manche 13" oder gar 12" dem Standard 14" (der mir klanglich! fast immer besser gefällt als 13" und erstrecht als 12") etwas überlegen.
Ja, natürlich kann man dünnere materialtechnisch Hihats wählen, die dann trotz größerer Außenmaße aufgrund der Materialdünne recht flott ansprechen.
Bei 16" müßten die dann für mein Empfinden aus "Butterbrotpapier" sein ![]()
Das wäre also auch keine haltbare Lösung.
Wenn sehr schnelle "Auf-Zu"-Zyklen musikstilistisch aber garnicht so relevant sind, dann ist der Durchmesser womöglich kein so spürbarer Nachteil.
Ja, da findet es sich auch seit vielen Jahren.
Aber nochmals: das ist doch super, dass einzelne Menschen altes Material zur Verfügung stellen.
Vieles alte Material in der Masse ist weg. Viele Erben werden vermutlich keinen Schimmer haben, dass uns alte Kataloge oder die Online-Einsicht, wenn jene gescannt sind, noch viel bedeuten.
ZitatDanke dafür, dass Du meinen Prospekt (den ich ebenfalls immer noch besitze), hier so prominent abbildest.
Wir sind alle sehr dankbar, dass Du Ralf, diese Daten vor Jahren online gestellt hast. Wundervoll! ![]()